Beiträge von Morgaine

    Am Anfang braucht das seine Zeit.
    Für mich war es wichtig, diesen Gedanken umzulenken, dass Alkohol trinken kein Verzicht, sondern eine neu gewonnene Freiheit ist.
    Ich brauche den Alkohol nicht mehr, um das das oder das….. zu bewirken.
    Für mich ist Alkohol eine Flüssigkeit, die das Nervengift Ethanol enthält. Bildlich gesehen „ ein Totenkopf“ auf der Flasche.

    Oh, danke für dieses Bild! <3

    Ja, es braucht offensichtlich Zeit... meine neuroyalen Netzwerke haben noch nicht gespeichert und kommuniziert, dass es mir ohne Alkohol viel besser geht... selbst mit dem immer wieder auftretenden Suchtdruck merke ich ja unter dem Strich, dass so viel besser läuft als vorher... nun gut, ich wiederhole mich ungern, aber ich muss an meiner Geduld arbeiten 8)

    Danke Ihr Lieben für Euren Input!

    Ich konstatiere: je länger ich über das Thema Weihnachten und Schwester nachdenke, desto größer wird der Suchtdruck. Ganz klares Zeichen: nicht hingehen... und ziemlich sicher auch nicht über meinen Alkoholismus sprechen.
    Hartmut : Du hast mit allem Recht, was Du geschrieben hast, aber in der Gleichung fehlt eine Variable:
    mein Gefühl. Das Gefühl, dass mir sagt, ich möchte nie wieder von meiner Schwester verurteilt werden und nie mehr in die altbekannte Rolle der "Versagerin" gedrängt werden. und natürlich könnte ich auch noch den Kontakt zu meiner Schwester abbrechen, wie zum Rest der gesamten Familie... aber das möchte ich nicht. Ich habe Jahrzehnte ohne jeglichen familiären Kontakt verbracht, ich weiß, was das heißt... ich freue mich, dass sie mich wieder sehen will... aber ich muss schauen, unter welchen Bedingungen das für mich gut ist. Ja, auch Ambivalenzen gehören dazu....
    Fazit: ich werde das Thema jetzt loslassen und mich kurz vor Weihnachten mit einer weißen Lüge entschuldigen.
    Ich verstehe, wenn so mancher das nicht gut findet - ich kann damit gut leben, dass ich eine Notlüge verwenden werde... das ist besser als mich angreifbar zu machen und mich den Bewertungen auszusetzen... schade, aber ist so...

    Hallo Steevie ,

    Du hast mein volles Mitgefühl! Aber ich glaube auch, dass Du den Wunsch nach Veränderung hast, sonst wärst Du nicht hier, oder?
    Ich war nie in Deiner Situation, aber ich kenne Lebensphasen, in denen man erstmal keinen Ausweg, keine Lösung sieht... aber meine Erfahrung mit immerhin Anfang 50 ist, dass es immer einen Weg zur Veränderung gibt... manchmal holpriger, manchmal geschmeidiger...mal schneller, mal langsamer...
    Bleib dran und vertraue Dir, besinne Dich auf Deine Stärken und das, was Dir im Leben wirklich wichtig ist - auf Dauer.
    Und lass nicht zu, dass der Alkohol - egal, wer ihn trinkt - Dein Leben bestimmt!

    Liebe Grüße
    Morgaine

    Dein „Ich mags ihr nicht sagen“ finde ich deshalb wesentlich interessanter als Kino, Hallenbad oder irgendwelche Weihnachtsstrategien.

    Und genau dafür ist für mich ein Suchtforum da. Wenn jemand um ein Risiko herumeiert und ich sehe da eines, dann schreibe ich es. Wäre ja ziemlich sinnfrei, wenn wir uns hier nur gegenseitig erzählen, dass alles schon irgendwie passen wird. ;)

    Was du daraus machst, ist deine Sache. Es lesen aber auch andere mit, die vielleicht gerade vor demselben Blödsinn stehen. Und wenn du nass keine Kartenhäuser gebraucht hast, umso besser. Dann fang trocken nicht damit an. Oder?

    Nein, damit fange ich jetzt sicher nicht an... ich eire herum, weil die Frage, ob ich meiner Schwester sage, dass ich Alkoholikerin bin, letztlich die ewige Frage berührt: will ich Kontakt zu ihr oder nicht. Hätten wir ein geklärtes Verhältnis, wäre das alles kein Thema, aber das haben wir nicht. Und deshalb bin ich da auch sehr unklar.
    Vielleicht wird also mein Outen ihr gegenüber eine Entscheidung herbei führen, je nachdem, wie sie reagiert... und ich schreibe das so nonchalant, aber davor habe ich Angst. Wie gesagt, ich habe sonst keine Familie.

    Ich werde also mit Staunen beobachten, was passiert und hier berichten ;)

    Moin Hartmut,

    ich weiß jetzt nicht genau, was Dich bewegt hat, genau das Thema an dieser Stelle in meinem thread zu posten - kannst Du Gedanken lesen oder war das mit meiner Schwester so offensichtlich?
    Ich mags ihr nicht sagen. So, jetzt ist es raus. Aber ich weiß auch, dass es Quatsch ist, es nicht zu tun, vor allem wenn ich mein Wegbleiben an Weihnachten erklären will.
    Kartenhäuser musste ich wegen meines Trinkens nie bauen, hat auch so keiner mitbekommen... also fang ich jetzt auch nicht mit Kartenhäusern an.

    Liebe Grüße
    Morgaine

    Hallo AnnaBlume

    (das Gedicht "Anna Blume" hängt übrigens auf einem großen Plakat in meiner Küche :-))

    ja, ich werde das ähnlich wie Du beim Geburtstag Deiner Schwester lösen (müssen)... meine Abstinenz ist noch nicht lang und stabil genug und ich möchte nicht gleich ihre ganze Familie mit meinem Alkoholismus konfrontieren... dazu kommt, dass mein Schwager Barkeeper in einer Hotelbar ist und an Weihnachten immer stolz seine Cocktails präsentiert...uaaahhhh
    Es macht mich sehr traurig, an Heilig Abend nicht dort sein zu können, aus verschiedenen Gründen... ich habe sonst keine Familie mehr... aber was sein muss, muss sein... es wird schwierig genug, meiner Schwester unter vier Augen zu sagen, dass ich Alkoholikerin bin...

    Tanzen und Geduld!? Wie geht das? ;) Ich weiß, dass Du Recht hast. Es macht mir Mut, dass Du schreibst, dass für Dich die nüchterne Erfahrung von live-Musik beeindruckend war... das gibt mir Hoffnung für mich! Aber ich weiß auch, dass ich da noch eine ganze Weile warten darf mit Konzerten und Tanzen gehen... der Alkohol ist noch zu präsent in meinem Kopf... das Gefühl des Verzichts zu stark... ja, also Geduld. Aber flott! :saint:

    Liebe Grüße
    Morgaine

    Hast du jetzt schon eine konkrete „Alternativ-Strategie“ , die dich besonders „pampert“ im Auge? 😉

    Guten Morgen KW,

    da das Wetter am Samstag eher schlecht werden soll, dachte ich an Kino (so richtig mit Eis essen und Süßigkeiten :-)) oder Hallenbad, also Schwimmen gehen - je nachdem, wie groß mein Bedürfnis nach Bewegung sein wird.
    Das sind die Optionen, falls die nette Kollegin aus der SHG keine Zeit haben sollte...
    Wenn die nächsten Nächte aber so kurz werden wie die letzte, werde ich wahrscheinlich direkt nach der Prüfung auf dem Sofa einschlafen :D

    Liebe Grüße
    Morgaine

    Sauna, shoppen, Wellness, Maniküre (keine Ahnung ich bin ein Mann 🤷🏼‍♂️)…

    Schon mal was von „selbsterfüllender Prophezeiung“ gehört? 😉 Vielleicht solltest du dem nächsten Samstag einfach mal eine Chance geben, eine Glaskugel hast du meines Wissens jedenfalls nicht, oder?! 😉

    Liebe Grüße KW

    Guten Morgen KW,
    nein, eine Glaskugel hab ich leider nicht und klar kenne ich die selbsterfüllende Prophezeiung - aber ich kenne auch mich und weiß, wie ich in den letzten 3 Jahrzehnten mit solchen Situationen umgegangen bin.... ;)

    Mir gefällt trotzdem Dein Ansatz, dem nächsten Samstag eine Chance zu geben und auch wenn Shopping, Wellness und Maniküre gar nichts meins sind, hast Du mich damit doch an Selbstfürsorge bzw mich selber pampern erinnert ... danke dafür!
    Liebe Grüße
    Morgaine

    Hallo Ehefrau91,

    eben habe ich einen Großteil Deines Threads gelesen und ich musste an einigen Stellen an mich nach einer Trennung denken, die schon lange her ist: Ja, Menschen können von einem auf den anderen Tag ihr Verhalten ändern und ihre Gefühle verdrängen/abspalten...was auch immer... und die andere Seite bleibt mit lauter Fragen zurück.
    Ich kann Dir aus meiner Erfahrung berichten, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass Du nie Antworten auf die Fragen nach dem Warum bekommen wirst. Ich habe damals Bücher gelesen über Beziehungen, mit Psychologen gesprochen und was weiß ich nicht noch alles - es ist aber sehr wahrscheinlich, dass nichtmal er selbst sich bewusst ist und versteht, egal was er Dir gesagt hat. und das hat auch sehr wahrscheinlich nichts mit Alkoholismus zu tun. Manche Menschen sind einfach unfähig, reflektiert, bewusst und achtsam mit einer Trennung umzugehen. (Vielleicht war er das in der Beziehung auch schon nicht??)

    Jedenfalls: ich kann Deine Fragen und das gedankliche Beschäftigen mit ihnen so gut nachvollziehen, ebenso den Schmerz, der dazu gehört. Aber Du machst nur Dich selber damit kaputt. Mir hat es damals dann geholfen, dass ich EINMAL alle Fragen und Gefühle aufgeschrieben habe, ähnlich wie einen Brief an ihn, den ich aber NIE abgeschickt habe. (Das war auch nie der Plan.) Aber das Aufschreiben hat geholfen, sie aus meinem System heraus zu bekommen. Und wenn danach nochmal meine Gedanken in die Richtung gingen, habe ich mir gesagt: Stopp. Das habe ich alles aufgeschrieben, darüber muss ich nicht mehr nachdenken. Mir hat es geholfen.

    Das Phänomen ist, dass unser Verstand darauf ausgelegt ist, Probleme zu lösen und Antworten zu finden, bei Dingen, die uns wichtig sind. Dieses Kreisen der Gedanken kann man durch Verschriftlichung unterbrechen und dadurch, dass wir uns klar machen: es ist nicht wichtig, warum er sich so oder so verhält. (Die Gründe dafür liegen in ihm, nicht in Dir!)
    Wichtig ist, wie es Dir geht, wie es Deinen Kindern geht. Und was Du dafür tun kannst, damit es Dir/Euch besser geht.

    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und Klarheit !
    Liebe Grüße
    Morgaine

    Hallo Mom of two,
    ich habe in Deinem thread gelesen, bin selber Alkoholikerin und ich glaube, mein inzwischen verstorbener Vater war auch Alkoholiker... ich möchte gerne mit Dir teilen, dass ich ein paar Mal als Kind mitbekommen habe, wie er nachts sturzbesoffen nach Hause gekommen ist und sich im Bad (nicht in die Toilette) übergeben hat...
    Das war für mich als Kind unfassbar schlimm und ekelhaft. Dieser Kontrollverlust einer Person, die mir Sicherheit vermitteln sollte, hat mir große Angst gemacht. Bitte unterschätze nicht, was solche Dinge und generell das Trinken Deines Mannes mit Kindern machen können.
    Natürlich verstehe ich, dass eine (räumliche) Trennung schwierig ist, besonders wenn man erstmal nicht finanziell abgesichert ist... aber dafür gibt es Hilfsangebote und Unterstützung, wie hier ja auch schon geschrieben wurde.
    Wenn Du Dich selber nicht beschützen möchtest, dann aber vielleicht doch Deine Kinder?
    Ich wünsche Dir viel Kraft und Klarheit!

    Liebe Grüße
    Morgaine

    Heute früh beim Lernen wanderten meine Gedanken Richtung Prüfungstag, was der nächste Samstag ist...
    Normaler Weise gehe ich samstags nachmittags immer mit einer Freundin zum Kaffee trinken, schon seit vielen Jahren...
    Doch ausgerechnet am kommenden Samstag ist sie im Urlaub und ich werde nach der Prüfung mit meinem Adrenalin alleine sein und ich weiß ziemlich genau, dass mein Suchthirn mir sagen wird, dass doch jetzt Prosecco zur Feier des Tages angesagt ist.
    Und mein Suchthirn sagt mir auch seit gestern, dass ich doch eigentlich gar nicht so viel getrunken habe und dass ich doch noch funktioniert habe etc pp usw
    Kurz: ich habe großen Respekt vor nächstem Samstag und muss mir eine gute Ausweichstrategie überlegen. Vielleicht kann ich eine neue Bekannte aus der "realen" SHG fragen, ob sie Zeit hat, mit mir Kaffee zu trinken zu gehen, sonst muss ich das irgendwie alleine hinbekommen bzw werde mir hier nen Wolf schreiben und lesen... ;)

    Hallo Morgaine,

    kannst du dich nicht mit deiner Schwester unabhängig von einer Feier zu einem Kaffee irgendwo verabreden?

    Dann könntest du sie sehen, ohne dass Alkohol ein Problem ist.

    LG Kyra

    Hallo Kyra ,

    ja, daran habe ich auch schon gedacht...und darauf wird es wohl hinaus laufen.
    Auch wenn ich meine Neffen und Nichte sehr gerne sehen würde - nachdem ich eine Nacht drüber geschlafen habe, halte ich es für keine gute Idee, Weihnachten bei meiner Schwester zu verbringen. Auch wenn das bedeutet, dass ich Heilig Abend allein zu Hause sein werde... was ich bereits kenne und deshalb weiß, dass das auch ganz schön hart sein kann...Aber da ist dann wenigstens die Gefahr des Suchtdrucks deutlich geringer...

    Danke Dir für die Idee und liebe Grüße
    Morgaine

    Hallo Steevie ,

    danke für Deine Erklärung zu Deiner Situation! In der Zwischenzeit habe ich mir auch ältere Posts von Dir durchgelesen um ein besseres Bild zu bekommen...
    Ich hoffe, es ist ok, , wenn ich ein paar Gedanken teile, die mir beim Lesen gekommen sind:
    Ich war als junges Mädchen von meiner Schwester Co-abhängig (keine Substanz-Sucht, aber doch eine manifeste Suchterkrankung) und ich wollte viele Jahre immer für sie da sein und sie retten. Bis ich begriffen habe, dass sie das gar nicht möchte und dass ich das nicht kann. (Sie hat sich dann irgendwann selber gerettet, Gott sei Dank.)
    Ich glaube, die Dynamik der Co-Abhängigkeit ist nicht zu unterschätzen und beim Lesen Deiner Beiträge bekomme auch ich den Eindruck, dass Du sehr bei Deinem Partner bist und kaum bei Dir.
    Ich wünsche Dir daher, dass Du rechtzeitig Deine Selbstbehauptung und Deine Grenzen wieder entdeckst und gut für Dich sorgst. Denn danach klingt es ehrlich gesagt im Moment nicht. Ich weiß, wie schwer das ist und sehe, was bei Dir alles dranhängt, aber ich denke, wenn Du es möchtest, werden sich Lösungen finden...
    Liebe Grüße
    Morgaine

    Weiß Sie, dass du Alkoholiker bist? Das würde es natürlich einfacher machen und du brauchst dich nicht weiter rechtfertigen.

    Nein, sie weiß es nicht, wir haben sehr wenig Kontakt. Wir versuchen, den Kontakt wieder zu verbessern, aber das klappt so mittelmäßig... ich muss das gut überdenken, denn meine Schwester zu sehen ist eigentlich ein tiefes Bedürfnis von mir, kann aber voll nach hinten losgehen...

    Hallo Hartmut ,

    danke für das willkommen heißen und Deine resoluten Worte!
    Jetzt bin ich im Zwiespalt - aber das ist ok so.
    Klingt es wie der Leichtsinn eines Frischlings, wenn ich sage, dass ich mir sicher bin, dass ich dort nichts trinken werde, wenn alle anderen auch nichts trinken, so lange ich da bin? Wahrscheinlich...
    Und da ist natürlich was dran, dass es irgendwie eine Schwurbelei ist, wenn ich darum bitten muss, und dass es dann Diskussionen geben könnte etc... auf der anderen Seite nähern meine Schwester und ich uns nach Jahren wieder an und ich sehe die Kinder nur an Weihnachten...

    Du hast mir einen wichtigen Denkanstoß gegeben und ich bin gerade sehr froh, dass ich das nicht heute entscheiden muss und auch nicht nächste Woche. Das Wichtigste, was Deine Nachricht mir in Erinnerung gerufen hat, ist, dass die Wahrscheinlichkeit, dass es mir nach dem Besuch bei meiner Schwester schlecht geht, ziemlich hoch ist. Und DAS ist wirklich eine Gefahr.

    Nachdenkliche und herzliche Grüße
    Morgaine

    Danke Alex_aufdemweg für Deine klare Ansage!

    Es ist eine sehr gute Idee, darum zu bitten, dass erst nach dem Essen getrunken wird und dann gehe ich... das scheint mir eine gute Lösung und ich könnte mir vorstellen, dass alle Beteiligten damit leben können.

    Und Du hast natürlich Recht: es spielt keine Rolle, ob es ein Glas oder mehrere sind...

    Das Verhältnis zu meiner Schwester ist nicht das einfachste und da kam vorhin diese fiese kleine Stimme die sagte: "Aber darum kannst Du doch nicht bitten!" - Doch, kann ich! Und Deine Nachricht hat mir da jetzt den Rücken gestärkt und wenn der Vorschlag nicht angenommen wird, dann gehe ich nicht hin. Ende Gelände.

    Liebe Grüße
    Morgaine

    Hallo Steevie ,

    ich könnte das nicht, wenn Alkohol bei mir zu Hause wäre.. Ich habe jetzt nicht Deinen ganzen thread gelesen, entschuldige also bitte, wenn ich jetzt eine Frage stelle, die schon mal beantwortet wurde: wäre es denn ein Problem, Dein zu Hause alkoholfrei zu gestalten? Wenn ich überlege, wie ich schon reagiere, wenn ich an Bier trinkenden Leuten vor dem Restaurant nur vorbei gehe, dann stelle ich mir das als eine krasse Anstrengung vor, wenn Alkohol zu Hause ist...

    Ich schließe mich den anderen an: pass gut auf Dich auf!
    Liebe Grüße
    Morgaine

    Hallo Kurswechsel ,

    ok, 2 Jahre! Da hast Du mir schon einiges voraus!

    Es ist gut, dass es Dir nichts ausmacht, früher von einer Feier nach Hause zu gehen - so lese ich Dich jedenfalls.
    Bei mir ist das Gute, dass mein nahes Umfeld überhaupt keinen Alkohol trinkt, ich war die einzige... auch Feiern finde eher nachmittags und ohne Alkohol statt.
    Beim Lesen Deiner Nachricht musste ich allerdings an Weihnachten denken. Da bin ich immer bei meiner Schwester eingeladen und deren Söhne und ihr Mann trinken ganz ordentlich... das wird hart für mich... oder ich gehe nicht hin oder ich informiere vorab meine Schwester und bitte um Zurückhaltung...mal sehen...

    Tatsächlich bin ich immer nüchtern in Clubs gegangen und habe mich dann dort betrunken...oft "nur" bis zum kleinen Schwipps, aber oft genug auch deutlich drüber...Was ich tatsächlich nicht vermissen werde, sind die Menschenmengen, aber die laute Musik schon...

    Ja, Du hast recht, man kann auch tief sitzende Glaubenssätze und Muster verändern. Ich beschäftige mich gerade mit neuronalen Netzwerken und weiß daher, dass das seine Zeit braucht, aber möglich ist. Da ich schon als Teenager Alkohol getrunken habe und schon während des Studiums missbräuchlich getrunken habe (jetzt bin ich Anfang 50), wird das mit dem Verzichtsgefühl und -gedanken wohl eine Weile bei mir dauern... Trotzdem, ich hatte es schon irgendwo hier geschrieben: ich habe jetzt viel mehr Energie und kann viel besser schlafen, das möchte ich auch nicht mehr missen...

    Darf ich noch fragen, wie Dein Freundeskreis reagiert, wenn Du üblicher Weise nach dem Essen gehst? Ist das ok oder musst Du da jedes Mal diskutieren?

    Liebe Grüße
    Morgaine