Beiträge von Elly

    Guten Abend happynewlife!

    Willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe.

    Von Deinem Nickname her leite ich ab, dass Du gern ein neues, glückliches Leben haben möchtest.

    Es ist möglich, ohne Alkohol ein zufriedenes, glückliches Leben zu haben.

    Aber ich lese heraus, dass Du noch trinkst?

    Dennoch fällt es mir manchmal schwer, diese Krankheit nach zu vollziehen.

    Diese Krankheit kann ein Mensch, der nicht alkoholsüchtig ist, nicht nachvollziehen. Und das solltest Du auch nicht, Lavendel.

    Ich selbst konnte mich in den nassen Zeiten oft selbst nicht verstehen. Denn ich wusste, dass ich meine Gesundheit ruiniere und habe trotzdem weitergesoffen und das jahrelang.

    Erst als es mir gesundheitlich sehr schlecht ging, habe ich es geschafft mich aus der Suchtspirale zu lösen. Mir ging es körperlich und seelisch sehr schlecht und ich musste mich entscheiden. Entweder saufe ich mich zu Tode oder ich höre auf damit.

    Ich glaube da durch, dass ich ihm das gesagt und mir das von der Seele gesprochen habe, ist es jetzt leichter für mich.

    Sehr gut! So weiß er, wie Du empfindest und dass Du seine Sauferei nicht weiter ertragen kannst und willst.

    Er hat es bestimmt nicht vergessen, aber die Sucht ist stärker.

    Jetzt liegt es an ihm, wie er weiterleben will.

    Und Du hast für Euch eine Entscheidung getroffen. Bleib dabei!

    Hallo Lavendel,

    es gibt Alkoholiker, die nach jahrelangem Saufen abstinent geworden sind.

    Aber es gibt wenige, die es wirklich schaffen. Hier im Forum ist, so schrieb einmal jemand, das Sammelbecken für die trockenen Alkoholiker.

    Die Statistiken über Alkoholiker sind erschreckend. Es verstarben 2021 rund 14.000 Menschen ausschließlich an den Folgen ihres Alkoholkonsums in Deutschland. Darunter fehlen aber diejenigen, bei denen eine andere Todesart angegeben wurde.

    Es ist erschreckend, wie sich die Menschen im wahrsten Sinne des Wortes, ihre Gesundheit kaputt saufen.

    Und ich gehörte viel zu lange dazu. Jedoch habe ich es geschafft damit aufzuhören und habe meine Sucht gestoppt.

    Bei Deinem Vater ist jedoch scheinbar keinerlei Einsicht zu erkennen und daher ist es gut, dass Du auf Distanz gehst.

    Gestern habe ich einen Bericht von und über Max Mutzke gelesen und musste sofort hier an die Angehörigen denken.

    Jedoch hat mich aufgeschreckt, dass er der Ansicht ist, dass seine Mutter "einen jahrelangen, aussichtslosen und unfairen Kampf gegen den Alkoholismus geführt" hätte.

    Er nimmt in diesem Sinne seine Mutter in Schutz. - Vielleicht ist es auch falsch zitiert worden, aber es stimmt in diesem Sinne nicht wirklich. Ich habe kapituliert und meine Alkoholsucht zum Stillstand gebracht.

    Meinen Glückwunsch zu Deiner 20-jährigen Abstinenz, Dieter!

    Und dieses Forum war für mich vor Jahren sowas von wichtig wieder auf einem geraden Weg weiterzugehen,

    ich danke daher allen die mit ihren Posts daran beteiligt waren auch wenn sie dies gar nicht wussten.

    So ähnlich ging es mir auch. Ich habe mich vor 17 Jahren hier kurz gemeldet und wurde jedoch erstmal "abgeschreckt". Leider behielten die Teilnehmer recht mit dem, was sie mir schrieben!

    Aber vor über 11 Jahren gelang es mir, mithilfe des Forums, sowie diversen Büchern, trocken zu werden. Diesmal habe ich erstmal nur mitgelesen, so wie Du, und mich erst einige Zeit später wieder aktiv beteiligt.

    Ihr seid das einzige Forum das für mich im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe funktioniert,

    dies meist mit klaren Ansagen....trockenstreicheln hat noch nie funktioniert.

    Danke für die Blumen! Ich empfinde es genauso. Klare, aber sachliche Worte, gerade auch weil sie "nur" geschrieben werden, sind nötig, damit es auch ankommt bei den Teilnehmern.

    Nur so kann die Selbsthilfe weitergetragen und weitergegeben werden.

    Genau, wir blicken nach vorn und danken Dir für Deine Offenheit!

    Hier ist eine Kopie für Dich, die Du unter "Regeln" finden kannst.

    Anforderungen für den Zugang zu den geschützten Bereichen

    Wir behandeln mit dem Thema Alkoholsucht ein ausgesprochen sensibles Thema und bieten mit den geschützten Bereichen die Möglichkeit eines vertraulichen Austausches, abgeschirmt von den allgemein einsehbaren Bereichen.

    Für den Zugang zu den geschützten Bereichen gibt es daher einige Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen:

    • eine mindestens vierwöchige Zugehörigkeit zum Forum
    • eine engagierte Mitwirkung in den offenen Bereichen
    • im geschützten Bereich einen Thread eröffnen - z. B. ein Tagebuch
    • die Pflege eines eigenen Threads
    • bei Alkoholikern zudem eine stabile Abstinenz

    Beachtet bitte die Anforderung der Mindestzugehörigkeit!

    Eine Bewerbung für den geschützten Bereich wird erst nach einer mindestens vierwöchigen Zugehörigkeit im Forum bearbeitet. Außerdem solltest du dich nach Ablauf dieser Zeit noch einmal erneut melden, um zu signalisieren, dass du weiterhin Interesse an der Selbsthilfe im geschützten Bereich hast.

    Für den Zugang zu geschützten Bereichen gelten weitere Bedingungen.

    • Durch die Freischaltung zu den offenen Bereichen entsteht kein Anspruch auf Zugang zu den geschützten Bereichen!
    • Die Moderatoren oder der Administrator behalten sich das Recht vor, Beiträge zu editieren oder ganz zu löschen.
    • Das gilt auch für Beiträge, die nach Einschätzung des Moderatorenteams sachlich falsch oder unangemessen sind oder die dem Selbstverständnis im alkoholiker-forum.de widersprechen, unter anderem Anregungen zu sog. kontrolliertem Trinken, Tipps zur Steigerung der Alkoholverträglichkeit und ähnlichem.
    • Der Administrator und die Moderatoren haben das Recht, Teilnehmer zeitweise zu sperren oder deren Account ganz zu löschen.

    Wenn sie so renitent ist, dann hilft nur Konsequenz, Anna.

    Sobald Alkohol ins Spiel kommt, verlässt Du die Situation.

    Und in der nächsten Zeit würde ich Deine Mutter nicht zu Dir einladen. Möglich, dass sie sogar Alkohol im "Gepäck" hat.

    Und wenn Deine Schwester betrunken anruft, beendest Du schnellstmöglich das Gespräch. Ich möchte mich mit niemandem unterhalten, der getrunken hat.

    Guten Morgen Anna,

    es ist wahrscheinlich, dass Deine Mutter noch nicht wirklich verstanden hat, dass Du keine Trinkpause einlegst, sondern komplett abstinent leben möchtest.

    Möglich auch, dass sie gar nicht wahrgenommen hat, wie schlecht es Dir zu Deinen nassen Zeiten gegangen ist.

    Deine Reaktion so schnell wie möglich nach Hause zu gehen war richtig.

    In einem ruhigen Moment solltest Du nochmal mit Deiner Mutter reden und ihr erklären, wie sehr Dich ihr Verhalten entsetzt hat. Und ihr deutlich machen, dass Du keinen Alkohol mehr trinken willst, dass Du trockene Alkoholikerin bist und solche Situationen mit ihr nicht nochmal erleben willst.

    Es kann eine Weile dauern, bis der Letzte im Verwandten- oder Bekanntenkreis mitbekommen hat, dass Du abstinent lebst und Du dabei bist, Dich zu verändern und es ernst meinst.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Lavendel.

    Und Du kannst Du überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Er lallt dann und ist unkoordiniert - redet sich aber mit "Müdigkeit" raus. Manchmal schläft er im Fernsehsessel ein oder kollabiert noch angezogen und mit Licht an auf dem Bett. Er ist häufig unwirsch und schlecht gelaunt, ist aber bisher nie aggressiv geworden.

    Hallo Cardiaca,

    mit seinem Alkoholkonsum gefährdet Dein Partner nicht nur seine Gesundheit, sondern auch Dich und Euer Haus.

    Er ist unter ständigem Alkoholeinfluss, wenn es so ist, wie Du schreibst und er ein Spiegeltrinker ist. Und gegen Abend ist er völlig unberechenbar.

    Es kann passieren, dass er mal vergisst den Herd abzustellen, weil er sich noch etwas kochen wollte oder auch anderes.

    Ein nasser Alkoholiker ist unberechenbar. Auch ich war in nassen Zeiten unwirsch und schlecht gelaunt. Im Laufe der Zeit wurde ich immer mehr aggressiv.

    Du schreibst von Ehrenamt und Elan. Ich glaube, bei Deinem Partner ist nicht mehr viel Elan übrig. Den verbraucht er für seine Sucht.

    Das Beschaffen von Alkohol, das Trinken und die Entsorgung nimmt viel von seiner Zeit und Kraft in Anspruch. Und leider ist es so, dass sich die Trinkmenge immer mehr steigern wird.

    Der Besuch einer Angehörigen-Gruppe ist eine gute Idee. Nimm das wahr und tausche Dich hier und im Realen aus. Es wird Dir vieles verdeutlichen.

    Ich schließe mich Buymyselfflowers an, Du kannst kaum etwas gegen Deine Erkrankung tun, aber Dein Partner kann, wenn er wirklich will, gegen seine Alkoholsucht etwas unternehmen.

    Aber wie Du schreibst, blockt er alles ab und will nicht mit Dir darüber reden.

    Kannst Du das wirklich akzeptieren und zusehen?

    Guten Morgen Lavendel,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Wie Du schon festgestellt hast, ähneln sich leider die Geschichten der Angehörigen im Forum.

    An Deiner Stelle würde ich auf eine Reaktion von Deinem Vater warten. Und dann auch genau abwägen, ob Du Dir in Deiner Schwangerschaft, diese Konfrontation antun willst. Wichtig ist, dass Du auf Dich und Deine eigene Familie achtgibst und gut für Dich sorgst!

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Klicke den Link an und schreibe ganz kurz etwas, damit wir Dich für den offenen Bereich freischalten können.

    Wir werden dann Dein Thema zu "Erste Schritte für EKA" verschieben. Dort beginnt gleich der Austausch für Dich.

    Guten Abend Cardiaca,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich die Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht.

    Der Austausch mit den anderen im Forum wird Dir guttun.

    Klicke den folgenden Link und schreibe einen kurzen Satz, damit wir Dich für den offenen Bereich im Forum freischalten können.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema zu "Erste Schritte für Angehörige" verschieben.

    Mein Mitgefühl zum Verlust Deiner Arbeitskollegin, Api.

    Es erschüttert einen, wenn jemand aus dem engeren Kreis der Kollegen, Bekannten, oder Verwandten plötzlich verstirbt.

    Da geht einem so viel durch den Kopf.

    Klar, machst Du Dir auch Gedanken um Deinen Lebensgefährten. Und Du hast es gut erfasst, Alkoholismus ist ein Selbstmord auf Raten.

    Aber wenn Du ausziehst, brichst Du den Kontakt ja nicht komplett ab. Ihr bleibt in Verbindung, aber nicht mehr so eng beieinander und Ihr könnt Euch an den Abstand langsam gewöhnen.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, midnavi.

    Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch!

    Ich trinke seit 4 Monaten und 4 Tagen keinen Alkohol- bin aber auf gar keinen Fall trocken, weil ich noch patschnasses Denken drauf habe (Bier durch alkoholfreies ersetzen, gesellig nicht auffallen wollen usw.)- hier ist Umdenken angesagt!

    Willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe, Anna!

    Ja, eindeutig ist hier ein Umdenken von Dir und ein anderes Handeln gefragt.

    Wir raten generell von "alkoholfreien" Ersatz-Getränken ab.

    Erstens ist es zu nah am Original und es besteht auch die Gefahr, dass man aus Versehen ein alkoholhaltiges Getränk zu sich nimmt, obwohl man es nicht wollte. Und schon ist der Rückfall da.

    Und zweitens gaukelt man sich vor, dass man noch immer Alkohol trinkt. Aber der Effekt setzt nicht ein, welcher das Suchtgedächtnis auf den Plan ruft und das nach richtigem Alkohol schreit.

    Also alles in allem eine ganz schlechte Idee auf "alkoholfreie" Ersatz-Getränke umzusteigen, wenn man abstinent leben will.

    Es gibt so viel Alternativen, die gut schmecken und nicht das Suchtgedächtnis immer wieder aufrufen.

    Hier gibt es einige Anregungen:

    Alex07
    26. Oktober 2022 um 20:09

    Mich ärgert, dass ich nach über einem Jahr Abstinenz dennoch sporadisch mit kurz aufflammendem Suchtdruck zu kämpfen habe….

    So, das musste jetzt einfach mal raus….

    Ärgerlich ist, wenn man einen Fehler gemacht hat. Diesen Fehler jedoch einzugestehen, das finde ich sehr wichtig. Wem passieren keine Fehler beim Arbeiten?

    Aber ärger Dich nicht über Dein Suchtgedächtnis, es lässt Dich aufmerksam bleiben. Und Du passt auf Dich auf, sehr gut!

    Heute wird kein Supermarkt oder Ähnliches aufgesucht.

    Eine sehr gute Entscheidung, Schmidtty!

    Bestimmt verläuft das Gespräch nicht so, wie Du es Dir ausgemalt hast. Manches kann man einfach nicht vorhersehen. Vielleicht ist der Vorgesetzte auch Dir zugewandt und sieht, dass Du in der letzten Zeit zu viel Stress an der Arbeit hattest.

    Ich bin auf Deinen Bericht gespannt!