Beiträge von Elly

    Hitzewallungen, ganz schlimm in Schüben..

    Es kann Corona sein, aber auch der Entzug vom Alkohol! Eventuell auch beides, Fizzl.

    Sollte es Dir noch schlechter gehen, dann solltest Du nicht zögern die 112 anzurufen, wenn Du allein bist.

    Oder Dich zur Notaufnahme bringen zu lassen, wenn jemand bei Dir ist.

    Es kann auch alles auf einmal zu viel für Deinen Körper werden.

    Pass auf Dich auf!

    Zwei Kolleginnen kamen schon sichtlich angeschossen rein, beide ein Glas Sekt in der Hand, ein leeres hatten sie auch dabei und eine geöffnete Flasche. „Du trinkst jetzt mit, keine Widerrede!“ Ich sagte, nein und das ich nicht möchte. Eine der beiden kam zu mir, griff mich am Arm und wollte mich von meinem Stuhl hochziehen und da wurde ich dann sehr deutlich. Deutlicher, als ich es beabsichtigt habe. Ich glaube ich habe sogar die Stimme erhoben, als ich sagte, dass in meiner Welt „Nein!“ ein vollständiger Satz ist.

    Du hast völlig richtig reagiert, NovaSol!

    Das war ein körperlicher Angriff und so etwas geht gar nicht. Und dann noch die Nötigung, dass Du etwas zu tun/zu trinken hast, ist völlig übergriffig.

    Auch ich wäre da sehr aufgebracht gewesen und hätte deutliche Worte gebraucht.

    Diese Situation hast Du gut gelöst, manchmal muss man seinen Worten einfach ein wenig mehr Nachdruck verleihen, wenn man nicht verstanden wird!

    Guten Morgen Fizzl,

    mir ging es damals total ähnlich. Jeden Tag habe ich innerlich mit mir diskutiert, nichts zu trinken. Und dann habe ich doch wieder Alkohol besorgt oder habe die Restbestände getrunken. Das ist die Sucht, die einen wie ferngesteuert handeln lässt.

    Nun ist es so, wenn Du tatsächlich von heute auf morgen den Alkohol absetzt, würdest Du in einen kalten Entzug kommen. D.h. das kann für Dich sehr gefährlich werden.

    Deswegen ist es besser, auch um Deine Ernsthaftigkeit für Dich selbst zu unterstreichen, dass Du mit D/einem Arzt über Deinen Alkoholkonsum sprichst und Dich ärztlich begleiten lässt.

    Eine Entgiftung kann ambulant oder auch stationär erfolgen. Besprich das am besten mit Deinem Arzt.

    Ich lasse Dir zum Anklicken und Lesen einen Artikel da, darin enthalten ist auch der Artikel über den kalten Entzug, den Du auf alle Fälle lesen solltest:

    Das Forenteam
    4. Dezember 2021 um 21:37

    Weise einen Arztbesuch nicht gleich empört von Dir, sondern überlege Dir, inwieweit Du Dich unterstützen lassen kannst.

    Es geht um Deine Gesundheit und dass es Dir bald besser gehen kann. Ich kenne diese innere Zerrissenheit, die einen viel Kraft kostet.

    Aber auch Du kannst es schaffen, ohne Alkohol ein zufriedenes Leben zu führen.

    Guten Abend Fizzl,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Du machst Dir Gedanken über Deinen Alkoholkonsum. Das ist dann schon ein ernster Hinweis, dass etwas nicht stimmt.

    Ich selbst war in meiner nassen Zeit auch sehr emotional und sehr traurig.

    Alkohol ist ein Nervengift und wirkt auf Körper und Seele.

    Das alles kann nur besser werden, wenn Du aufhörst Alkohol zu trinken.

    Siehst Du Dich selbst als Alkoholiker?

    Hallo Ruth,

    wir raten generell von "Ersatzgetränken ohne Alkohol" ab. Die Rückfallgefahr ist zu groß, es ist zudem meist noch Restalkohol enthalten.

    Außerdem besteht die Gefahr, dass man aus Versehen doch ein alkoholhaltiges Getränk erwischt. Und schon hat man einen Rückfall und kann nicht mehr aufhören zu trinken.

    Es gibt so viele Alternativen, warum sollte ich so ein Risiko eingehen? Dafür ist mir meine Abstinenz viel zu wichtig.

    Willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe, Suse!

    Du bist für die offenen Bereiche freigeschaltet.

    Jetzt kannst Du überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Das sind gute Neuigkeiten, Gamani! :thumbup::)

    Es freut mich, dass es dann doch wahr wurde und er ausgezogen ist. So könnt Ihr wieder zur Ruhe kommen und durchatmen.

    Im Grunde gibt es nichts mehr auszutauschen oder zu klären, oder? Daher kannst Du ihn auch auf WhatsApp, etc. sperren.

    nicht so schlimm, wie der Moment, in dem man aufwacht und einem der „was hast du getan?“ Blitz in die Glieder fährt

    Guten Morgen NovaSol,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Diese Momente und auch der morgendliche, verkaterte Blick: Was war in der Nacht, was habe ich wieder getan? Ist jetzt Vergangenheit.

    Ab dem Tag Deines Outings bei der Hausärztin hat ein neues Kapitel in Deinem Leben begonnen.

    Meinen Glückwunsch zu Deinem Entschluss!

    Ich wünsche Dir weiterhin einen guten und hilfreichen Austausch.

    Du bist schon mittendrin und das ist super! Weiter so!

    wäre es für mich ok, wenn mein Gegenüber 2 oder 3 Bierchen trinkt?

    Guten Morgen!

    Ein interessanter Austausch, finde ich!

    Und ich finde es toll, dass auch die Angehörigen darauf achten, was sie trinken und wie sie darauf reagieren, wenn ihnen Alkohol aufgedrängt wird.

    Leider ist es so, dass Alkohol noch immer bei den meisten Zusammenkünften dazu gehört.

    Und die Formulierung: "Bierchen" oder ein "Sektchen" ist da bedauerlicherweise immer noch in den Köpfen.

    Auch mit Bier ist der Einstieg in die Sucht sehr oft der Fall und bei Frauen u.a. auch der Sekt.

    Beides enthält eine Menge Alkohol und steigt schnell zu Kopf.

    Was hast Du noch nicht verstanden, Ruth?

    Du kannst überall schreiben, nur die ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich. D.h. dort, wo Du zuerst geschrieben hast.

    Die Namen der neuen Teilnehmer sind in Rot. Dein Name ist jetzt in Blau, d.h. Du bist für die offenen Bereiche freigeschaltet.

    Es gibt noch die Farbe Grün, das sind die Teilnehmer, die für den geschützten, nicht öffentlich einsehbaren, Bereich freigeschaltet sind.

    Und es gibt die Moderatoren, die eine goldene Farbe haben. Und ganz zum Schluss ist noch unser Admin, dessen Name ein dunkelrot hat.

    Überall wo Du lesen kannst, da kannst Du auch schreiben und Dich austauschen.

    Hier ist der Bereich, der für den Austausch mit den anderen, trockenen Alkoholikern interessant ist:

    Erste Schritte für Alkoholiker - Alkoholiker Forum (alkoholiker-forum.de)

    Hilfreich sind bestimmt für Dich unsere Grundbausteine:

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Dein erster abstinenter Monat, das ist ein "Meilenstein" und somit Motivation für Dich genauso weiterzuleben!

    Gerade am Anfang zählt jeder Tag und jeder Monat. Es macht einem deutlich bewusst, dass man den Ausstieg aus der Sucht geschafft hat und was hinter einem liegt! Darauf kannst Du stolz sein!

    Auch wenn alles noch nicht so einfach erscheint, aber der Anfang ist gemacht. Nicht locker lassen und dranbleiben, Bobby!

    Ich war und bin noch immer so froh darüber, dass ich nicht mehr saufen muss!

    Aber, im Gegensatz zu WW, könnte ich noch heute als "Spürhund" in Bezug auf Alkoholgerüche eingesetzt werden! ;)

    Und viele die ich kannte sind daran auch schon sehr früh gestorben.

    Es ist so traurig, was die Droge Alkohol anrichtet und das nicht nur bei dem Alkoholsüchtigen, sondern auch bei der Familie.

    Alkohol ist noch immer in der Gesellschaft akzeptiert, überall erhältlich und dabei richtet er soviel Schaden an.

    Ich freue mich über jeden, der es schafft, sich aus dem Strudel der Alkoholabhängigkeit zu lösen und ein trockenes Leben zu führen!

    Willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe, Mo!

    Leider steigt der Alkoholkonsum im Laufe der Zeit bei jedem Alkoholiker.

    Denn es braucht immer mehr von diesem Nervengift, das auf Körper und Seele wirkt, um einen gewissen Level zu erreichen.

    Und dann wird die Lage immer prekärer für den Angehörigen. Ein nasser Alkoholiker ist unberechenbar.

    Das und vieles andere, war der Grund, warum ich mit dem Saufen aufgehört habe.

    Aber das alles kam aus mir selbst heraus, die Angehörigen können nichts wirklich bewirken. Es helfen weder gute Worte noch Taten.

    Doch Du kannst überlegen, wie Du Dich schützen kannst, wie Du aus der Situation herauskommst.

    Und dafür ist der Austausch mit den anderen Angehörigen hier im Form hilfreich.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Klicke den Link an und schreibe ganz kurz etwas, damit wir Dich freischalten können.

    Wir werden dann Dein Thema zu "Erste Schritte für Angehörige" verschieben.

    Bleibe dabei, den Kontakt auf ein Minimum zu beschränken, Lilawolke!

    Wenn sie Hilfe bekommen will, wird sie einen Weg finden.

    Außerdem ist sie nicht allein, Du hast geschrieben, sie lebt mit Deinem Vater zusammen.