An der Uni in Texas sucht man nach den "spezifischen synaptischen Mechanismen, die im Gehirn den Übergang von der Kontrolle in die Sucht verursachen"
Alles gut und wenn es jemand interessiert, ist das doch wunderbar.
Aber hilft es raus aus der Sucht?
Ich brauchte keine Erklärung, warum und wieso ich süchtig wurde. Mich interessierte nur wie ich da herauskomme. Etwas stoppe, was mich dem Tode nahe brachte.
Nicht auch noch zu komplizieren. Zudem es dann mehr Fragen aufwirft als sie dienlich sind. Es hilft mir nicht, welche biochemischen Botenstoffe sich an die Synapsen hängen und als Überträger eines Nervenimpulses für die Sucht dienen. Wie Neutransmitter ticken![]()
Mir reichte es, die Erkenntnis zu haben, ich bin süchtig. Dass es mit Willen allein nicht klappt und dazu einen vernünftigen Fahrplan, der mir aufzeigt, wo die nächste Haltestation ist.
In einem der diversen Ratgeber zum abstinent werden habe ich gelesen: Alkoholiker sind überhaupt nicht willensschwach, ganz im Gegenteil, sie haben einen sehr starken Willen zu Trinken....
Zu Ratgeber. Klar, am Anfang muss man sich auch irgendwie orientieren. Ich hatte am Anfang auch vieles davon gelesen und auch etwas gefunden, was mich schnurstracks wieder in den Rückfall trieb.
Meine Ratgeber waren danach Erfahrungen von Langzeittrockene, die sie freiwillig ohne einen kommerziellen Hintergrund zur Verfügung stellten und mich zu meinem besten Ratgeber werden ließ.