Entschuldigung wäre aber trotzdem angebracht...
Danke für den Hinweis, ich werde darüber nachdenken. Im Moment sehe ich da keine Notwendigkeit.
Entschuldigung wäre aber trotzdem angebracht...
Danke für den Hinweis, ich werde darüber nachdenken. Im Moment sehe ich da keine Notwendigkeit.
Lass es einfach. Ich habe weder Lust noch Energie, mit Dir über solche Banalitäten zu diskutieren.
Dan lasse es doch ![]()
Nix für ungut. Dann bin ich gespannt auf den Austausch.
Das machen Co anscheind so
Hallo Hartmut,
Evtl. geht es auch etwas freundlicher? Ena hat, wie Panama schon schrieb, alles offengelegt.
Zu dem Zeitpunkt als ich nachfragte, war der Text nicht mehr ersichtlich.
Hallo Hartmut,
was ist Dein Problem?????
Ich war in keinster Weise aggressiv, noch habe ich jemanden "blöd angemacht".
Bin sprachlos ob Deiner Ansage. Hier sind doch alle angeblich kultiviert, aussortiert, selektiert, dechiffriert, und ach - ich lasse das jetzt.
Zum Beispiel was ist "Was ist Dein Problem ???" ist blöd anmachen. Das Du sprachlos bist, das glaube ich Dir nicht. Angepisst ist wohl der besser Ausdruck. Einfach etwas runterfahren und gut ist.
Und das war heute Nachmittag. Das muss Hartmut tatsächlich irgendwie überlesen haben.
Ja, anscheint editiert worden wegen eines kalten Entzuges. Also nicht mehr sichtbar.
Ena66 , es geht auch hoffentlich weniger aggressiv. Blöd anmachen lassen müssen wir uns hier auch nicht.
Du möglicherweise überlesen, ist jetzt aber auch gar nicht so wichtig. Am 03.01. startet meine LZ, und alles andere, was hinterfragt werden kann, ist mir jetzt ehrlich gesagt schnuppe. Wenn der offene Bereich warten muss, bis ich die Quali habe, mich zu bewerben - alles gut, i
Hallo Ena,
nein, das hatte ich nicht überlesen, jedoch haben wir auch gewisse Erfahrungswerte, deswegen ist auch ein Austausch nur nüchtern und entgiftet hier möglich. Nun schlagen hier immer wieder Alkoholiker mit den „üblichen“ Absichtserklärungen auf und diskutieren dann betrunken frei weg von der Leber. Das wollen wir hier nicht haben. Das hatte ich jahrelang am Stammtisch.
Aber von entgiftet habe ich eben bei dir nichts gelesen. Auch beim Nachfragen hast du keine Antwort dazu geschrieben, wann du das letzte Mal getrunken hast. Nur von dem Vorhaben einer Therapie. Heute ist der 7.12 und du schreibst was vom 3.1. in Therapie. Also genügend Zeit dich zu entgiften zu lassen. Oder nicht? Morgen zum Arzt, mit ihm es besprechen, wie die Entgiftung bei dir auszusehen hat und gut ist.
Du machst es für dich .
Und noch eine kleine Ergänzung
Hallo Ena
erstmal paar organisatorische Dinge.
Wie du selbst schon bemerkt hast, ist das der Vorstellungsbereich, bei dem wir die ersten Schritte, vermitteln wollen. Deine ganzen Ausführungen gehen schon in den Austausch. Der erst nach einer Freischaltung für den offenen Bereich erfolgen soll.
Die Voraussetzungen sind, eine überwachte körperliche Entgiftung und der Wille einer lebenslangen Abstinenz. Dann kannst du dich für den offen Bereich „bewerben“ ![]()
Ich habe es entweder überlesen oder es ist noch nicht geschrieben. Wann hast du das letzte Mal getrunken? Bist du nun entgiftet?
Hallo Veru,
ich, einer der größten Kritiker freut es, dass du das erste Jahr geschafft hast. Gratulation dazu !
Deshalb schreib ich hier und bin froh, über jeden guten Ratschlag, den ich bekommen kann.
Und das finde ich Klasse und das ist gut so. Es ist hier ein Austausch mit demselben Ziel. Mache weiter so. ![]()
Hallo Stefan,
Nachdem ich jetzt fast 90 Tage Abstinenz bin, möchte ich euch gerne von einem Erlebnis am We berichten:
Abstinenz trifft es wohl am ehesten.
Von Trocken kann da keine Rede sein. Zumindest nicht im Kopf. Wir nennen es hier nasse Gedanken. Radler, Bier, auch wenn angeblich alkoholfreies 0, 0 und weiterhin das Aufhalten im nassen Umfeld.
Obwohl ich etwas bammel vor dem WE hatte, war das wohl eine wichtige Erfahrung für mich.
Erfahrung ist das, was darauf folgt und nicht die direkte Konfrontation am Anfang des Weges.
Die Gefahr besteht eben nun darin „Es ist ja gut gegangen, ich kann ja nun auch größere Risiken eingehen“ Dann sitzt man eben nur eine Handbreit vom Glas weg und die Gefahr der Gruppendynamik wird unterschätzt.
Nun tausche ich mich schon über 15 Jahre hier mit User aus, die ihren eigen zusammengezimmerten Weg gehen. Die meisten hängen wieder an der Flasche. Sie waren der Meinung, Alkoholismus mit dem Kopf alleine lösen zu können. Wenn das so wäre, dann wäre ja keiner süchtig geworden oder hätte es jederzeit stoppen können.
Ich wünsche dir mal etwas mehr Weitsicht, mehr Vertrauen und den Mut, die Hilfe umzusetzen, was von den Langzeit trockenen hier mitgegeben wird.
Cool bleiben, passt alles.
Jeder nasse Alkoholiker war für mich umgangssprachlich ein Säufer. Und da schließe ich mich nicht aus. Hat was mit meiner unmissverständlichen Art zu tun, mich der Krankheit offen und ungeschönt zu stellen. Zudem, da kennt mich Carl Friedrich schon gut genug um zu wissen, dass ich mich dann melden würde.
Das ist Hartmuts Auslegung aufgrund seiner Saufgeschichte
nö, nicht nur. Ich unterhalte mich ja auch mit Nichtalkoholiker.
Zitatkeiner auf der „Brennsuppe“ hergeschwommen
ZitatNie gehört, kenne ich nicht.
Ist ja nicht jeder blöd, um es nicht zu erkennen. So kann man es auch umschreiben.
ann erfolgt der konsequente, absolut ehrliche Hinweis: "Ich trinke nicht mehr, weil ich das Zeug einfach nicht mehr vertrage, es mir nicht (mehr) bekommt und es mir ohne bedeutend besser geht.
Das ist eben eine lange Umschreibung, Alkoholiker zu sein. Also, mal ehrlich, wenn mir einer sowas erklärt, dann weiß ich doch Bescheid das er Alkoholiker ist. Er druckst halt nur herum. Es kommt doch im Umfeld keiner auf der „Brennsuppe“ hergeschwommen.
Und das wusste ich auch in den nassen Jahren. Wenn jemand mit mir mit gesoffen hat oder auch sonst auffällig wegen seines Saufens aufgefallen ist, wusste ich doch auch schon das er ein Alki ist. Hörte er auf, ist es aufgefallen und jeder der ihn kannte, zog dann seine Schlüsse daraus.
Zudem wird sich so oder so das Maul zerrissen. Es kommt doch auf mein Empfinden an, auf mein Selbstbewusstsein. Ich suche mir keine Ausreden mehr. Nicht jeder bekommt es gesagt, aber jeder der es für meinen Eigenschutz wissen muss.
Meiner Erfahrung nach ist es für nicht Süchtige nicht nachvollziehbar was Sucht , Alkoholsucht ausmacht.
da hast du vollkommen recht.
Jedoch geht es nicht darum, dass es ein anderer versteht. Es geht um deinen Eigenschutz. Bei deinem „Offenbaren“ überprüft ja dein Gegenüber auch sein eigenes Trinkverhalten. Du hältst unbewusst einen Spiegel vor. Musst ja dann nicht in die Versuchung kommen, deine eigene Alkoholkrankheit zu verteidigen.
Aber wenn jemand in deinem nahen Umfeld es nicht weiß, dass du alkoholkrank bist, dann wird es immer Diskussionen geben oder du bekommst mal ein Glas in die Hand gedrückt. Es fällt ja auch auf, wenn du plötzlich nichts mehr säufst.
Hallo Dagmar
Ist es nachvollziehbar, dass mich diese Aussagen als Alkoholikerin, t a g e w e i s e ??? oder wie auch immer ich das bezeichnen k a n n , 27 Tage nach meinem Entschluss n i e mehr zu trinken und ich dies
b i s h e r so handhabe, richtig runterziehen.
Nein, ist für mich nicht nachvollziehbar. Was stören dich an jahrelange Erfahrungen? Zudem, warum springst du gerade bei dir darauf an? Was hat es mit dir zu tun?
Da gibt es also eine „ Rangfolge“ .
Ja, das ist so.
Je länger trocken, umso mehr Erfahrungen, die eben ein anderes Bild des Weges spiegeln, als bei jemand, der erst gerade aufgehört hat zu saufen.
Es mag dich eventuell das eine oder andere harte Wort stören, das kann ich nachvollziehen. Es geht um eine tödlich verlaufende Krankheit, wenn sie nicht gestoppt wird. Ich denke das jeder Hinweis einer eventuell eigener Gefährdung sehr wichtig ist.
Was hier auffällt, dass gewisse User, die erfolgreich unterwegs sind, meinen, dass nur ihre eigene Vorgehensweise erfolgversprechend sei und recht geringe Abweichungen von diesem Kurs abgetan werden.
Ich glaube, da herrscht ein Missverständnis. Trocken bleiben hängt, wie du auch immer wieder betonst, von der größtmögliche Risikominimierung ab. Je größer diese ist, umso sicherer kann ich meinen Weg bestreiten.
Da ist ein offener Umgang ein Grund-Baustein. Je mehr außen von meiner Krankheit wissen, umso mehr schützt es mich selbst. Ich komme bei brenzligen Situationen nicht in Erklärungsnot. Oder mir wird aktiv in den verheimlichten Kreisen Alkohol angeboten. Rückfall bedeutet ungestoppt für einige den Tod.
Mit der Stigmatisierung muss ich leben oder sie für mich benutzen.
Ich bin auch ans Ziel gelangt, auch wenn' s bei mir erst mehr als 7 1/2 J. sind.
Gratulation.
Ich bin mit 15 Jahre noch nicht angelangt. Ziel kann ja nur lebenslange Abstinenz heißen.
Wohl gemerkt: So großartig unterscheiden sich unsere Kurse nicht. Es handelt sich letztlich um Feinjustierungen, mehr auch nicht.
Stimmt. Die Feinjustierung liegt in der Verantwortung des Trocken werdenden. Du kannst die Unterschiede nach 7,5 Jahren sehen. Diejenigen, die am Anfang stehen, schauen meist noch aus der nassen Brille.
Pauschal kann ich niemanden etwas raten,
ist ja nicht deine Aufgabe. Ein Selbsthilfeforum lebt von gemachten Erfahrungen. Ich weiß ja nicht, in welcher Form du sie hast. Gemachte oder nur gedachte sind eben ein Unterschied. Ich beurteile die Gesellschaft um mich herum nicht pauschal.
Sorry, aber ich war unmittelbar dabei, jedoch nicht als Hauptdarsteller
von eigenen Erfahrungen spreche ich nicht. Erfahrungen lassen sich nicht wegdiskutieren. Es wird mir aber zu viel in den Bereich aus eigenen Denken heraus reininterpretiert.
Jeder trockene Alkoholiker, der sich hinter der Krankheit versteckt, trägt eben weiter dazu bei, dass es bei der Stigmatisierung bleibt. Dass es Gründe gibt, es nicht zu machen, steht da außer Frage.
Es gibt aber auch bei gewissen pauschalen Aussagen von Halbwissenden die Möglichkeit sie aufzuklären. Da muss ich mich nicht mal outen.
Nun wäre jedoch auch wichtig zu wissen, warum jemand in der trockenen Zeit solche nassen Themen noch interessieren. Ist es Verzicht? Nicht mehr dabei sein zu können? ![]()
Ich bin über 15 Jahre trocken und mir ist relativ egal was das Umfeld denkt.
Die größten Probleme hatte ich als nasser, nicht als trockener Alkoholiker. Die Stigmatisierung der Krankheit ist größtenteils das Produkt seines eigens Denkens. Ich hatte bisher keine nennenswerten, großen Probleme damit.
Was andere darüber denken oder aus zweiter Hand gehört haben, jedoch selbst nicht erlebt hatten, kommt bei mir in die Schublade „Hypothetische Panikmache.“ Das, was ich denke, das bin ich.
Zudem darf ich nicht vergessen, dass viele in meinem Umfeld es schon vor mir wussten, dass ich an der Alkoholkrankheit erkrankt bin.