Beiträge von Hartmut

    Hallo Jean

    nun mal Tacheles. Verarschen lassen müssen wir uns hier nicht. Du hast doch von Linde Fragen bekommen, um dich daran zu erinnern, warum du da bist.

    Du bist auch erst ein paar Tage nüchtern, hast dich hier angemeldet, um für dich Hilfe zu bekommen und tanzt durch das Forum, gibst überall Tipps, Ratschläge, was nichts mit deiner Selbsthilfe als Alkoholiker zu tun hat. Warum tust du das?

    Du bist sogar mehrmals von den Moderatoren darauf hingewiesen worden, erstmal bei dir zu bleiben und hier nicht als Berater oder Therapeut zu fungieren.

    Wo liegt jetzt dein Problem? Alkoholismus kann es aus meinem Verständnis nicht sein. Oder siehst du dich schon trocken?

    „Der Alkoholiker muss den Alkohol stehen lassen, der Co-Abhängige einen Menschen! Einen kranken Menschen, den er liebt bzw. geliebt hat.

    Wer sagt denn, dass der Alkoholiker den Co nicht liebt, ihn aber stehen lassen muss, weil er in der Sucht gefangen ist?

    Muss nicht jeder mit seinem Krankheitsbild fertig werden? Wie lange hängt davon ab, wie lange er sich in der Opferrolle sieht/ verweilt.

    Was ich nicht der Sucht zuschreiben kann, ist die Tiefe, wie der einzelne Partner den anderen liebt. Es gibt einige Partnerschaften, wo die Liebe einseitig ist.

    Man sollte nur mal den Mut haben, genauer hinzuschauen.

    Hallo Pellebär,

    bist ja schon lange dabei bei und kannst dich sicherlich daran erinnern, dass es im alten Forum rigoros im offenen Bereich gelöscht worden war. Mittlerweile sehen wir es hier schon etwas lockerer.

    Es geht auch nicht um das mal was erwähnt wird. Oder dass es mal vorgeschlagen wird. Es wurde jedoch in letzter Zeit das Forum fast damit zugeschüttet, was dann nichts mehr mit Selbsthilfe zu tun hat.

    Wir sind hier, um unsere eigenen Erfahrungen auszutauschen und nicht was in Bücher, in Videos läuft oder sonst wo steht.

    Ich möchte hier auch in eine unabhängige SHG und will mich nicht über die Vorgehensweisen anderer SHG austauschen oder Eigenheiten solche SHG hier einführen. Da wäre die Neutralität aufgehoben.

    Wenn ich hier neu aufschlage und es werden mir, zum Beispiel Bücher vorgeschlagen, hätte ich auch in einen Buchladen gehen können. Wenn hier andere SHG vorgeschlagen werden, hätte ich mich hier nicht anmelden müssen. Wenn ich Videos schauen will, gehe ich auf YouTube oder ähnliches.

    Es mag für den einen oder anderen sich nicht erschließen. Ist auch OK. Aber wir wollen es hier nicht.

    Ich habe mir ganz sicher nie etwas überstülpen lassen, ich habe meinen Weg im Austausch und mit Hilfe von ganz vielen Informationen gefunden.

    Ich weiß, ich war dabei. :mrgreen: Jedoch hast du dir die Informationen selbst eingeholt

    Schwerpunkt Selbsthilfe im Austausch mit selbst gemachten Erfahrungen. Und wer sich mal bemüht, in den Archiven im Forum nach zuschauen, wird in 680 000 Beiträgen sicherlich einen Bücherschrank damit füllen können.

    Mir hilft jeder Erfahrungsbericht und natürlich ist die Geschichte oder Situation jedes einzelnen bewegend.

    Das mag sein. Deine Fragestellungen haben jedoch ein Interview Charakter. Was nichts mit Selbsthilfe zu tun hat.

    Hallo Jean


    schreibt du ein Buch, eine medizinische Abhandlung oder bist du Therapeut? Bist ja ähnliches schon mal gefragt worden. Du forstest hier alle Thread durch und stellst nach meinem Eindruck unter dem „Deckmantel Verständnis“ Fragen. Was ist deine Motivation hier?

    Das hast mir noch nicht beantwortet. Verstehe mich bitte nicht verkehrt, es ist ein sehr sensibles Thema und User sollen sich hier nicht als Schulungsobjekt ansehen.

    Wenn es deine Art ist. Alles gut, dann empfehle ich dir jedoch erstmal bei dir zu bleiben. Du bist gerade mal paar Tage nüchtern und trocken werden ist ein Marathon und kein Sprint.

    Hallo Jean

    schreibt du ein Buch, eine medizinische Abhandlung oder bist du Therapeut? Bist ja ähnliches schon mal gefragt worden. Du forstest hier alle Thread durch und stellst nach meinem Eindruck unter dem „Deckmantel Verständnis“ Fragen. Was ist deine Motivation hier?

    Es ist schon verwunderlich, wenn ein Alkoholiker hier aufschlägt und sofort alles eins zu eins umsetzt, was ihm vorgesetzt wird. Sich dann in allen Bereich äußert und Fragen stellt, die ins therapeutischen Gehen.

    Ich dachte, du hast dich deinetwegen angemeldet. Oder irre ich mich da?

    Es geht hier nicht um eine Diskussion, was in Selbsthilfegruppen besprochen wird. Bitte nicht das Thema verwässern.

    was mir hier in letzter Zeit auffällt, dass der Schwerpunkt der Selbsthilfe sich immer mehr in den Threads zu einer Informationsveranstaltung entwickelt. Einstellen von Links, einstellen von Bücher oder verweisen auf irgendwelche reale Gruppen. Von dem abgesehen, dass wir hier keine Werbeveranstaltungseinrichtung für andere Gruppen oder Institutionen sind. Will ja keinen Austausch darüber, will ja etwas für mich tun, sonst wäre ich nicht hier.


    Wer hier herkommt, sollte auch nicht das Gefühl bekommen, gleich wieder weggeschickt zu werden. Es hatte ja seinen Grund, warum der User dieses Forum ausgewählt hat. Und zwar für seine Selbsthilfe.


    Information ist sehr wichtig, aber mir haben nicht die Informationen von irgendwelche Links, Bücher oder sonstige fragwürdigen Gruppen geholfen. Das hat nichts mit Austausch von eigenen Erfahrungen zu tun. Das hätte mich von mir entfernt und der Fokus wäre mehr Information als ein Tun.


    Ist wie beim Kochen. Ich kann alle Rezepte lesen, aber wenn ich es nicht selbst koche, werde ich nie erfahren, wie es schmeckt.


    Jeder hat seinen Schwerpunkt der Selbsthilfe. Aber ich muss nicht, bei aller Begeisterung oder Enthusiasmus, dem anderen es überstülpen.

    An die alten Hasen, es ist sehr wertvoll das ihr hat mit uns ins Gericht geht. ABER bitte versetzt euch ab und an in die Lage, in der ihr noch nicht die Kraft und den Mut hattet zu gehen, zurück. Ein aufbauendes Wort hilft manchmal genau so wie ein Arschtritt.

    Nun, gerade weil sich die alten Hasen in die Lage reinversetzen können, gibt es deutlichere Wörter, um demjenigen das zu ersparen, was er selbst durchgemacht hat. Verständnis zeigen und aufbauende Worte sind ja in Hülle und Fülle auch hier und im Forum.

    Falsch verstandenes Verständnis hält jedoch in der Abhängigkeit fest und suggeriert, dass es ohne Zutun, mit der Zeit sich selbst erledigt.

    Ich selbst bin kein Freund von Ratschlägen ‚gehe in deinem Tempo‘ oder ähnliche Durchhalteparolen (Weisheiten), Das ist nichts Greifbares

    Aber das gehört jetzt nicht hier in diesem Thread.

    Bei mir kommt an „Ich weiß, dass ich nichts weiß“, damit wäre das Trockensein das Neuland. Meinst du das so?

    Nun, Sokrates hinterfragt vielmehr bei diesem geflügelten Wort, dass, was man zu wissen meint, sich bei näherer Untersuchung als unhaltbares Scheinwissen entpuppt. (Klugscheißer Modus aus :mrgreen: )

    Jetzt in meinen Worten.

    Durch das jahrelange Saufen hat sich ein sucht orientiertes Verhaltensmuster eingebrannt. Das berühmte „nasse Denken“. Nach dem Wegstellen der Flasche ist es ja nicht weg, sondern der Alkoholiker will weiter den Stoff. Deswegen unterschätzt man gewisse Situationen oder ordnet es anders ein.

    Ist es nicht egal, ob Alkoholiker oder CO? Aus der Sicht der „Suchtproblematik“? Ob ich mich als CO oder als Alkoholiker reinfühle, ist nach der Krankheitseinsicht doch die gleiche. Als mir am Anfang des Weges der Gedanke kam, „Hey, da stimmt was nicht mit mir, ich denke ja ganz anders, als die alle da posten.“ Ab da hat die Krankheitseinsicht begonnen.

    Liebeskummer hat da nichts mitzutun, das ist etwas Eigens und schmerzhaftes. Meine Erfahrung. Die vergeht, wenn ich mich nicht an etwas Auswegloses festhalte, sondern einfach mal wieder die Augen für etwas Machbares öffne.

    Es reiten sehr viele Prinzen, Prinzessinnen und Diverses auf weisen Pferden herum. Selbst da kann ich mich entscheiden, ob ich den Reiter oder das Pferd will.

    Jedoch, das ist mein Eindruck von dir MaBee , du bist noch nicht soweit.

    Ich werde mich in Zukunft in meinem Thread ausschließlich um MEINE Thematik kümmern🙏

    Der gesunde „Alkoholiker Egoismus“ hatte ich es für mich genannt.

    Trocken werden fing bei mir mit der Erkenntnis an, nichts davon zu wissen und das, was ich mir selbst ausmale, nicht zu vertrauen. Alle Informationen aufsaugen, aber nach dem Prinzip der Langzeit trockenen zu handeln.

    Viele verlieren sich leider am Anfang in einem allgemeinen Austausch und vergessen sich dabei. Sich selbst rückt den Hintergrund, weil der Fokus auf Fremdhilfe gelegt wird.

    Ich kann jedoch keine „Welt retten“, wenn ich selbst noch mit einem Fuß am Abgrund stehe. Am Ende des Tages bleibe ich übrig. Ob nun nass oder trocken .

    Es ist auch nicht böse oder herablassend gemeint. Es ist der Grund, warum viele es schaffen, aber andere es eben nicht.

    Das war nun mein Wort zum Sonntag :mrgreen:

    Hallo Jean

    ich habe dich freigeschaltet und in den zuständigen Bereich verschoben.

    Das Posten von Quellen und weiteren Denkanstößen ist dadurch motiviert, dass jeder Mensch in seiner eigenen Denk-Schiene funktioniert und es bestimmt auch andere Betroffene (ähnliche Denkstrukturen) gibt, die auf den Zug aufspringen wollen und einen passenden „Start-Bahnhof“ suchen, und unsicher sind, wo die Reise hinführt.

    Nun spreche ich nicht von jeden, wenn es um mich gehen soll. Das Forum lebt durch selbst gemachten Erfahrungen und nicht von irgendwelche Quellen. Selbsthilfe. Darauf sollte hier auch den Fokus gelegt werden.

    Hilfreichen Austausch wünsche ich dir.

    Hallo zusammen

    was mir hier in letzter Zeit auffällt, dass der Schwerpunkt der Selbsthilfe sich immer mehr in den Threads zu einer Informationsveranstaltung entwickelt. Einstellen von Links, einstellen von Bücher oder verweisen auf irgendwelche reale Gruppen. Von dem abgesehen, dass wir hier keine Werbeveranstaltungseinrichtung für andere Gruppen oder Institutionen sind. Will ja keinen Austausch darüber, will ja etwas für mich tun, sonst wäre ich nicht hier.

    Wer hier herkommt, sollte auch nicht das Gefühl bekommen, gleich wieder weggeschickt zu werden. Es hatte ja seinen Grund, warum der User dieses Forum ausgewählt hat. Und zwar für seine Selbsthilfe.

    Information ist sehr wichtig, aber mir haben nicht die Informationen von irgendwelche Links, Bücher oder sonstige fragwürdigen Gruppen geholfen. Das hat nichts mit Austausch von eigenen Erfahrungen zu tun. Das hätte mich von mir entfernt und der Fokus wäre mehr Information als ein Tun.

    Ist wie beim Kochen. Ich kann alle Rezepte lesen, aber wenn ich es nicht selbst koche, werde ich nie erfahren, wie es schmeckt.

    Jeder hat seinen Schwerpunkt der Selbsthilfe. Aber ich muss nicht, bei aller Begeisterung oder Enthusiasmus, dem anderen es überstülpen.

    Hallo Leute,

    das ist hier der Vorstellungsbereich, der nur zur Vorstellung dient. Der eigentliche Austausch kommt erst nach der Freischaltung.


    Hallo Jean_X ,

    willkommen hier bei uns.

    du stellst hier Links rein, andere verweisen auf Bücher oder Hilfsorganisationen. Das kann hilfreich sein, macht jedoch nicht trocken. Nein, zu viel Informationen erschweren es sogar noch. Die Gefahr das einfachste, bequemste für sich rauszusuchen ist sehr groß.

    Das liegt in der Natur der Sucht. Man bleibt ja nicht bei sich. Trocken wird man aus dem Austausch von eigenen Erfahrungen und dem Austausch dazu im Forum. Das macht eine Selbsthilfegruppe aus.

    Was mich bei dir wundert. Du wirkst sehr motivierend und bist sehr schnell bei der Umsetzung. Liegt das in deiner Natur?

    Aber erstmal hast du hier einen Bewerbungs-Link für die Freischaltung für den offenen Bereich. Da du sehr ausführlich schon alles beschrieben hast, reicht dazu eine kurze Bitte der Freischaltung.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Darf man keinen Liebeskummer haben, wenn man sich von einem Alkoholiker trennt? I

    Ich habe IHR eine Frage gestellt und du beantwortest es für Sie und unterstellst etwas. Hin und wieder ist sich etwas bewusst machen, warum Hilfe in Anspruch genommen geworden ist, ein Weg raus.

    Warum quälst du dich so? Gehe doch zurück und die Welt ist wieder in Ordnung. Oder? Bei einem Alkoholiker würde ich sagen, dass er noch ein paar Runde drehen muss, da er seinen Tiefpunkt nicht erreicht hat.

    Hallo Twizzler,

    Nee, eine Hintertür ist das nicht. Da widerspreche ich.

    bei Saufveranstaltungen wegbleiben ist für mich ein physischer direkter Schutz. Groll, Wut, Zorn sind Emotionen trage ich mit mir immer herum und läuft auf der psychischen Ebene ab. Die kann ich nicht abstellen, sie kommen und gehen und sind situationsabhängig.

    In der nassen Zeit hatte ich diese Emotionen suchtbedingt mit Alkohol (Lösungsmittel) schön oder weggesoffen. Der Alkohol diente jedoch nur der Sucht und nicht als Heilmittel für die Emotionen.

    Loslösung vom Alkohol bedeutet für mich, dass ich den Alkohol nicht mehr damit in Verbindung bringe. Gedanklich schon von Anfang gegensteuere.

    Würde ich für heute denken, dass Emotionen für mich Gefahr bedeutet, wieder zu saufen, hätte ich eine Verknüpfung geschaffen.

    Genau wie Hochmut bzgl. meiner Trockenheit.

    Hochmut ist die große Schwester von Demut. Mit beiden beschäftige ich mich nicht.