Beiträge von Hartmut

    . Aber mir fällt schon auf, dass es hier wenig Vertrauen in den Wunsch von Alkoholikern gibt, wirklich was ändern wollen und wenig Verständnis für Angehörige, die unterstützen und beistehen wollen

    Weil "trockene" Alkoholiker eben gewisse "Vorhaben" von "nassen" Alkoholiker aus eigenen Erfahrungen einschätzen können, sowie ein ehemalige Co ähnliche Situationen selbst erlebt hat.

    Ich erwarte keine Ferndiagnose für ihn

    Dann kläre es doch mit dem Arzt ab. Was bringt es denn Ähnlichkeiten zu entdecken, wenn sich später herausstellt, dass es was anderes ist? Ich verstehe deine Sorgen und Ängste, aber das gehört nicht in das Reich von Spekulationen.

    Total verunsichert, ängstlich, gestresst und er hat echt auch krass geschwitzt … Ich hab mich gefragt, ob das noch die Nachwirkungen von der Entgiftung sind … und er fragt sich, ob es mit den Medikamenten zu tun hat, die er in den ersten Tagen bekommen hat. Er sagt, er fühlt sich als hätte er Fieber ( hat er aber nicht), ihm ist schwindelig, Herzrasen …. Kennt das jemand? Ist das so?

    Das ein Körper der Jahrelang das Gift ertragen musste sich erstmal auf entgiftet einstellen muss, ist normal. Jedoch ist es immer mit dem Arzt abzuklären .

    Hallo Walter

    willkommen hier im Forum, 3 Jahre ist ein guter Anfang. Hier ist der Vorstellungsbereich und ein intensiverer Austausch findet ja erst nach der Freischaltung statt. Dazu wollte ich noch was wissen.

    Offenheit ist auch meine Stärke, nicht nur mit dem Umgang der Krankheit, sondern ich rede auch nicht gern um den heißen Brei herum. Nun tauschen sich hier Alkoholiker aus und wie sensibel dieses Thema ist muss ich dir wahrscheinlich nicht sagen. ;)

    Möchtest du dich hier "nur" weiterbilden oder suchst du auch einen längeren Austausch mit uns und deiner Krankheit? Als Schulungsobjekt würde ich mich hier nicht ganz so wohlfühlen.

    Hallo

    ich hatte keine Richtlinien gebraucht, um zu erkennen, dass ich zu viel saufe. Solche Studien können auch als Motivation genommen werden hin und wieder etwas zu trinken und irgendwann mal durch den Raster zu fallen.

    Egal wie viel Alkohol ich regelmäßig trinke es führt mit der Zeit zu einer Toleranz. Also zu einer Gewöhnung, was zwar nicht unbedingt abhängig bedeuten muss, aber ich bin auf einen guten Weg dahin.

    Ähnlich wie die Promillegrenze beim Autofahren. Da hatte ich mir vorher auch aus gerechten, wie viel ich jetzt noch saufen kann um fahren zu können.

    Hallo Pepi

    105 Tage sind schon toll. Da hat sich einiges schon entwickelt. Bleibe dran.

    „Zu Ende denken“ hat mir wirklich bis jetzt super geholfen…das habe ich hier im Forum gelesen und es angewendet…

    Da hat jeder seine eigene Strategien. Wenn es dir hilft, und du dich dabei sicher fühlst mache es weiter so.

    Ich bin davon abgekommen. Ich weiß ja das ich nicht mehr trinken kann, warum sollte ich es dann zu Ende denken? Um Bilder hervorzurufen, wie es enden kann? Es gab jedoch auch Situationen, die gefühlt "toll" waren, gefühlt, dass keine Abhängigkeit vorliegt. Wenn sich solche Gedanken wieder einschleichen, was ist dann? Ich bin ja auch trocken süchtig. Mein Hirn bleibt "beschädigt"

    Es sind viele Situationen aufgetreten in denen ich früher wirklich direkt zum Glas gegriffen hätte…wir haben zum Beispiel zur Zeit ziemlichen Ärger mit unserem Vermieter…Rechtsanwalt…Psychoterror…Anonyme Anrufe…das geht mir manchmal echt an die Nieren…so etwas ohne Alkohol auszuhalten wäre mir früher niemals möglich gewesen

    Nun sind es typische Beispiele, das damals die Sucht aus dir sprach, es nur mit Alkohol zu schaffen. Gut das du es erkannt hast.

    Hallo, nicht das es euch gerade schwindelig wird, ich habe das Thema abgetrennt und in den dazugehörigen Bereich verschoben.

    Ich bin klar für das Impfen . Habe 2te. BioNTech. Booster folgt noch. Meine Partnerin hat die 3 Impfung, da sie auf Intensiv in einer Coronastation arbeitet und auch genau sieht, was andere "Bewusst-Verweigerer" nicht sehen. Ich sollte eigentlich schon nach" Verschwörer Angaben und YouTube Doktoren und FB Professoren, im September daran sterben.

    Habe aber eben noch mal nachgeschaut . Da zappelt noch was unterhalb meines Kopfes. ;)

    Aber es gibt auch für die Hoffnung, die nicht ganz daran glauben! Es kann sich jeder verkrampfte Impfverweigerer, Corona Leugner und Freiheit-Einschränkung-Plärrer auf eine Durchseuchung freuen. Das Virus zweifelt nicht oder liest sich die Ideologien durch, es handelt und nimmt jeden noch so verqueren Denker den letzten Atem. Und wenn mir einer mit einem Abschwächung - Argument kommt, dass es auch Geimpfte treffen kann, der hat es wohl noch nicht ganz verstanden. ;)

    Informieren an der richtigen Stelle hilft, wenn das Denken einen verlässt.

    Wer sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen kann, sollte zumindest die Tests machen. Es geht in einer Pandemie, egal wie ich sie für mich bewerte, nicht um den einzelnen. Es geht um das Ganze.

    Ach so Alkohol, vorher oder nach der Impfung? Ich schätze mich mal so ein, dass sich das eh erledigt hat. :mrgreen:

    Hallo Peter,

    ich halte mir bei solchen Situationen den Spiegel vor.

    Nichts tun, abwarten, wann war der richtige Zeitpunkt mich damals auf die Alkoholkrankheit anzusprechen. Was hat mir geholfen?

    Der nette Spruch. Vielleicht solltest du mal eine Pause mit dem Trinken machen, das fällt gerade wieder auf. Oder Was du machst, ist deine Sache aber dein Saufen hat negative Auswirkungen auf andere.

    Ich kenne beides. Wirkung bei mir damals. Nachdenken, runterfahren und 10 Jahre später aufgehört.

    Heute wissen /denken die meisten ja, das ich ein Alkoholiker war/ bin oder zumindest das ich massive Problem mit Alkohol hatte. Die meisten kennen ja mein damaliges Saufverhalten. Und 1 und 1 ist da auch manchmal 2

    Deswegen hat auch, egal was ich sage, mehr Gewicht.

    Da wünsche ich mir wirklich, ich könnte das Rad der Zeit zurückdrehen.

    Nun lese ich auch immer wieder, was wäre, wenn ich es andere gemacht hätte. Ich weiß ja gar nicht was ansonst passiert wäre? Wie sehe mein Leben dann heute aus? Ich schaue schon lange nicht mehr mit Wehmut zurück. Ist abgeschlossen ab dem Zeitpunkt als ich aufgehört hatte. Jetzt ist doch die Zeit, die ich für mich nutzen kann und das tun, was ich damals angeblich versäumt habe.

    Hallo Finish

    Was mich mal interessiert. Sind die 5 Sekunden Gedanken auch schon Saufdruck?

    Es gibt keine Werteskala oder ein Zeitschema, wo sich Saufdruck einreihen lässt. Was hättest du gesagt, wenn du nach diesen 5 Sekunden gesoffen hättest?

    Für mich ist Saufdruck ein unweigerliches Gefühl, trotz besseren Wissens, etwas Trinken zu müssen. Da hilft eben nur sofortige Maßnahmen, die wir hier mal zusammen gestellt haben.

    Das Forenteam
    27. August 2021 um 21:40

    Hallo Welch. Dragon

    anhand deiner Zitate mal die größten Rückfall-Gefahren im ersten Jahr. Du hast sie schön aufgelistet :wink:

    Ende des Monats gehe ich für 14 Tage nach Ägypten, um mir die Sonne 🌞

    Was hast du denn immer im Urlaube vorher gemacht? Kein Alkohol gesoffen? Wir raten im ersten Jahr erstmal darauf zu verzichten. Dein Hirn ist jahrelang auf Sucht programmiert und das lässt sich nicht so schnell auf Nüchtern umprogrammieren.

    mich von der Stammkneipe und den Kumpels zu trennen.

    Das ist nicht so prall.

    Ein alkoholfreies Umfeld ist das A und O in der Trockenheit. Das sollte ein No-Go sein. Ein alkoholfreies Umfeld ist ein wichtiger Baustein. Nicht nur zu Hause alles wegräumen (Utensilien) was du mit Saufen in Verbindung bringst.

    Die Bude alkoholfrei machen, sondern auch den Umgang mit den Saufkumpanen, die dich eh "wahrscheinlich" fallen lassen, weil du von Bord gesprungen bist.

    Schaue dir mal den Artikel an, der, die ein nüchternes Leben ermöglicht.

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Ich weiß einfach nicht, wo ich auf die schnelle neue Leute hernehmen soll

    Wenn du dich im nassen Umfeld weiterhin aufhältst wird das schwierig. E -Bike ist klasse. Eventuelle eine Radgemeinschaft? Für Fitness auch Studios oder andere Freizeitmöglichkeiten. Es steht nicht über all der Alkohol im Vordergrund. Glaube mir mal ;)