Ich erkenne meine Krankheit an bin aber froh sie gestoppt zu haben und ja ich bin schon ein kleines bisschen Stolz und dankbar auf mein 10 Monatige Abstinenz.
War bei mir anfangs genauso, aber das habe ich mit der Zeit abgelegt ganz einfach, weil ich der Sucht nicht mehr Raum geben will, als unbedingt nötig. Es ist ja kein Wettbewerb, wie lange man nüchtern ist.
Es ist eine Notwendigkeit, um sein Leben selbst bestimmen zu können.
Mit Demut und Dankbarkeit in Bezug auf Krankheiten tu ich mich auch generell schwer. Und Stolz? Den verbinde ich eher mit sportlichen Leistungen oder bestandenen Prüfungen aber doch nicht mit einer Krankheit. Ich hatte neulich Corona, Omikron. Lief glimpflich ab. Aber stolz war ich darauf auch nicht.
Am Anfang, wenn jemand noch etwas unsicher auf den Beinen steht, mag es auch mal gut sein, sich auf die Schulter zu klopfen, bis sich eine gewisse Stabilität eingestellt hat und wenn daraus eine Normalität entwickelt passt das alles .