Beiträge von Hartmut

    Willkommen bei uns

    Eine Online‑Selbsthilfegruppe ist für viele ein guter Ort. Sie ist jederzeit erreichbar und man kann sich rund um die Uhr austauschen.

    Hier bei uns tauschen sich ausschließlich Alkoholiker aus, die sich offen auch als Alkoholiker bezeichnen und den klaren Wunsch haben, dauerhaft abstinent zu leben. Es ist persönlicher, ehrlicher und hilfreicher, sich selbst klar als Alkoholiker zu benennen, statt vage von "Abhängigkeit" zu sprechen.

    Wie sieht es bei dir aus: Siehst du dich als Alkoholiker, und ist dein Wunsch auch eine lebenslange Abstinenz?


    Wer von „Ausrutschern“ spricht, beschönigt nur. Oder ? Für mich gibt es keine Ausrutscher, es gibt nur Rückfälle.

    Ich möchte mich nicht mehr mühevoll aus Trinksituationen rauskämpfen, um ein paar Tage später wieder zu denken, ich hätte es im Griff.

    Wann hast du das letzte Mal etwas getrunken, und weiß dein Arzt, dass du komplett aufhören möchtest?

    Das beschränkt sich aber ausschließlich auf unter der Woche, da habe ich noch nie getrunken

    Egal wie die Wohnsituation aussieht, aber dieses Denken kann richtig gefährlich werden. Bin ich süchtig, dann immer. Die Sucht interessiert sich nicht für das frühere Trinkverhalten oder dafür, was mal „normal“ war. Wenn sie gestoppt ist , sucht sie nur nach einer Hintertür, um wieder aktiv zu werden.

    Nur mal zum Nachdenken.;)

    Bei mir war es ähnlich. Erst Fernbeziehung, und als wir zusammengezogen sind, habe ich offen gesagt, wie ein alkoholfreies Umfeld für mich aussieht. Sie war erst überrascht, weil sie dachte, ich würde ihr etwas "unterstellen" Aber sie hat kein Problem damit, weil sie nicht süchtig ist. Also muss sie auch nichts trinken, um „normal“ zu sein.:whistling:

    Meine Sucht analysieren wir auch nicht gemeinsam.

    Nicht falsch verstehen. Am Anfang habe ich mich auch mit meiner Partnerin ausgetauscht. Aber nicht mit der Erwartung „unterstütz mich“ . Es ging darum, die ganzen Gedanken loszuwerden, die einem beim Trockenwerden im Kopf herumwirbeln.

    Entscheidungen für meine Trockenheit treffe ich ausschließlich selbst. Ich bin sowieso kein Freund davon, Verantwortung abzugeben. Ich lasse niemanden für mich „vorkosten“, ich lasse mich nicht kontrollieren und ich prüfe selbst, wo Risiken liegen könnten , von Lebensmitteln über Einladungen bis hin zu Situationen, die alte Muster "triggern" könnte

    Heute spreche ich etwas an, das jeden trockenen Alkoholiker betrifft, der in einer Beziehung lebt. Und nein, damit meine ich nicht die Co-Fraktion, die versucht, einen nassen Alkoholiker trocken zu therapieren. Das ist eine andere Welt und funktioniert ohnehin selten.

    Bei uns kommen immer dieselben Argumente „Ich kann meinem Partner doch nichts verbieten.“ „Wir müssen darüber reden und einen Kompromiss finden.“ „Wir sollten jede Nebenwirkung der Sucht gemeinsam analysieren.“

    Ehrlich gesagt aus meiner Sicht " Das ist "Unsinn" Entscheiden muss ich selbst, das ist das Thema. Es geht nicht darum, den Partner zufriedenzustellen oder Harmonie zu produzieren. Es geht darum, in einer sicheren Umgebung trocken zu bleiben.

    Ich muss klar unterscheiden. Was ist echte Risikominimierung und was sind Zugeständnisse, die nur neue Risiken schaffen, weil man dem Partner gefallen oder etwas gut machen will ?

    Und noch etwas. Wer hier landet, bekommt keine Paartherapie. ;) Hier geht es darum, Wege aufzuzeigen, wie jemand trocken werden und bleiben kann. Dass manche Grenzen hart wirken oder übergriffig erscheinen, mag sein aber sie sind nicht die Basis für Harmonie, sondern die Basis für Abstinenz.

    Wie habt ihr das erlebt?

    Zu Rewe oder Tanke fahren ist wohl der leichte Weg. Ein Kampf ist das nicht? Was ist es dann?

    Ist das nicht eher Unsicherheit und Respekt vor dem Alkohol? Wachsam zu bleiben heißt für mich nicht, Angst zu haben oder ständig zu kämpfen, sondern nur zu erkennen, wie nah ein Rückfall manchmal sein kann. Ein Kampf bedeutet, siegen zu wollen doch bei der Sucht gewinnt am Ende immer der nächste Schluck, und das bleibt bis zum Lebensende bestehen.

    Warum sollte ich mich also einem Kampf stellen, wenn ich ohnehin nur verlieren kann? Da muss eben ein Schalter im Kopf umgelegt werden. Anders denken . Besser ist es, anzuerkennen, dass Sucht ihre Nebenwirkungen hat und der Weg hinaus Geduld erfordert.

    Kein schönes Wort für alle, die trocken bleiben, aber genau das ist es eben kein Sprint, sondern ein Marathon.

    Der Alkohol macht mir nichts. Er steht einfach nur herum, läuft mir nicht hinterher und schüttet sich nicht von selbst in mich hinein. Das ganze Spiel findet in meinem Kopf statt. Solange der Kopf Signale schickt "sauf mal wieder" , ist es ratsam, dem auszuweichen.

    Natürlich klappt das nicht immer, aber für mich liegt der Unterschied hier: Laufe ich bewusst darauf zu, lade ich ihn ein. Kommt er unerwartet, kann ich dagegenhalten und mich davon entfernen. Es geht immer weiter , ein Tag nach dem anderen.

    Aber, wenn du nicht gern trocken bist, wenn du dir nicht sicher bist, ob du da oder dort doch wieder trinken kannst, dann wird das nicht nur zur Qual, es wird dich irgendwann einholen.

    Trockenrausch – immer wieder ein Thema hier. Ein Risiko, das viele unterschätzen und das auch nach Jahren noch jeden trockenen Alkoholiker erwischen kann.
    Vielleicht für die, die das bisher nicht so auf dem Schirm haben. Wenn gefragt wird, ob jemand kurz vor einem Rückfall steht, steckt dahinter oft genau das, was man „Trockenrausch“ nennt. Und mal ehrlich , wenn nicht in einem Alkoholiker‑Forum, wo sonst wäre diese Frage berechtigt?


    Damit ist gemeint, dass man zwar keinen Alkohol mehr trinkt, aber trotzdem wieder Verhaltensweisen zeigt, die stark an den alten Rausch erinnern. Das kann sich äußern in Aggressivität, Überheblichkeit, innerer Unruhe oder einem großspurigen Auftreten. Es ist kein echter Rausch, sondern ein "nasses" Muster, das als Warnsignal für Rückfallnähe gilt. Von außen wirkt es harmlos, schließlich säuft die Person ja nichts.

    Aber genau da liegt die Gefahr. Der Betroffene täuscht sich selbst und glaubt, er sei sicher. Erkennt er es nicht, steigt die Wahrscheinlichkeit, irgendwann doch wieder zum Glas zu greifen.
    Nur mal so als Info.

    Sorry aber soviel Unsinn muss ich erstmal verdauen, ich denk mal darüber nach. Aber genau das ist so ein Spruch für den du des öfteren schon zu recht kritisiert wurdest.

    Unsinn? Das ist deine Antwort? Siehst du, genau diese Grundaggressivität führt doch direkt zur Konfrontation.

    Ne Hartmut ich bin nicht am saufen und hab es auch nicht vor, wer weiß vielleicht überhol ich dich ja noch man kann ja nie sicher sein.

    Und genau das spiegelt sich darin wider , danke für das Beispiel. Merkst du nicht selbst, dass du anders schreibst?

    In einem Alkoholiker‑Forum wird nachgehakt, wenn sich die Schreibweise verändert oder Überheblichkeit und Aggressivität zunehmen. Dann kommt schnell die Frage auf, wie nah man am Rückfall ist oder ob man schon wieder trinkt. Ist ja keine soziale Plattform.

    Wer hier recht hat oder nicht sagt uns nur das Licht um es mal nach Schanze zu sagen

    Einfach mal wieder zur Ernsthaftigkeit zurückkehren – das wäre auch ein Weg.

    R/no .

    Du zeigst eine gewisse Grundaggressivität, schlägst um dich und gehst bei jedem Satz sofort in die Verteidigung. Du suchst die Konfrontation und den Schlagabtausch, anstatt einmal über das Geschriebene nachzudenken. Damit entfernst du dich selbst von dem Grundsatz, den du formuliert hast. Keiner will dir etwas Böses.


    Darum meine Frage. Wie nah siehst du dich an einem Rückfall oder bist du schon wieder am Saufen?

    Warum holst du Abstinenzler in deinen Thread? Ablenkung? Das ist hier nicht vorgesehen. Es geht hier um dich, nicht um ihn. Wir machen keine Fallbesprechung, sondern Selbsthilfe. Wenn du etwas zu klären hast, kannst du dort antworten.

    Wie er etwas macht, ist seine Sache, und deine Beurteilung spielt deswegen hier für dich keine Rolle.


    Natürlich zeigt sich die Wichtigkeit meiner Trockenheit, wenn ich bewusst Risiken eingehe, die ich eigentlich abstellen kann. Ob du ständig konfrontiert bist oder deine Frau nichts verbieten kann, ist nicht das Thema – das ist dein Risiko, denn du bist der Alkoholiker. Schon eine einzige Konfrontation reicht aus, um wieder zum Glas zu greifen. Oder meinst du, es kommt auf die Menge der Konfrontationen an?


    Deshalb spreche ich mit meiner Partnerin nicht über Dinge, von denen sie keine Ahnung hat. Das ist nicht böse gemeint, aber der Süchtige weiß, wie er tickt , nicht der, der kein Problem mit Alkohol hat. Und schon gar nicht diskutiere ich über meine Risikominimierung. Das ist keine Frage der Abwägung, sondern eine Notwendigkeit. Ich sage es klar an oder lasse es und trage die Konsequenzen selbst.


    Du kannst es drehen wie du willst, das ist deine Sache. Kommst du damit klar, ist alles gut. Wenn nicht, säufst du irgendwann wieder. Aber eines bleibt unverrückbar, Alkohol im Haus ist Risiko.

    Oder begründest du einen eventuellen Rückfall auch so wie in dem Zitat?

    Das weiß ich doch, das gestern ist zugegeben dumm gelaufen

    Mein einziger Punkt, bei dem es keinen Kompromiss gibt, ist nüchtern zu bleiben. Alles andere lässt sich verhandeln, aber dieser Punkt nicht, denn ohne Nüchternheit fehlt jede Grundlage. Nüchternheit ist Voraussetzung.

    Meine Denken dazu? ;)

    Ich bin von meinem neuen Weg total überzeugt. Und so werde ich meinen Weg auch weiter fortsetzen. Hurra ich bin Nüchtern

    Lobpreisend den Herrn fiel mir dabei ein, als ich das gelesen habe. :saint:

    Wie kann ich von etwas überzeugt sein, wenn ich nicht alle Variablen kenne? Ich bin ja auch schon seit ein paar Tagen trocken;) , aber überzeugt war ich nie, dass es der richtige Weg ist. Rückblickend kann ich nur sagen. Es war nicht verkehrt und es war richtig .

    Trockenheit ist kein Glaubenssatz, Überzeugung allein schützt nicht vor Rückfall, denn es gibt zu viele Variablen, auf die man beim Trockenbleiben immer wieder neu reagieren muss. Auf die Sucht bezogen. Da musste ich nicht überzeugt werden, dass ich Alkoholiker bin. Das war eine Erkenntnis.

    Nicht immer, ich hab ja schon geschrieben wie ich das sonst handhabe und momentan denke ich ja auch über die Situation nach, also alles gut, es war lehrreich aber ich bin nicht panisch geworden.

    Die besten Begründungen oder Rechtfertigungen ändern nichts daran. Steht bei mir zu Hause Alkohol, bleibt es ein Risiko, denn ich bin Alkoholiker. Die meisten Rückfälle entstehen aus Emotionen, Freude, Leid, Frust, Euphorie und vieles mehr. Genau so habe ich auch in der nassen Zeit gesoffen. Ich kann diskutieren und argumentieren, aber ein Risiko bleibt ein Risiko, egal wie sehr ich versuche, mich da herauszuwinden.

    Liegt Alkohol griffbereit, greife ich zu. Habe ich keinen zu Hause, muss ich mich bewegen, etwas besorgen und genau diese Zeitspanne gibt mir die Chance, darüber nachzudenken, ob ich wirklich wieder saufen muss. Wie ich mit meiner Sucht umgehe, welche Kompromisse ich zulasse ist wurscht aber es gibt keine Rechtfertigung für Alkohol zu Hause.

    Es geht nur darum, zuzulassen, dass ich mich selbst in Gefahr bringe. Kompromisse einzugehen, im Wissen, dass es mich wieder treffen kann. Und da zeigt sich eben auch, dass die Aussage „Meine Nüchternheit steht an erster Stelle“ hier schon mal nicht zutrifft.

    Erstmal Hut ab, dass du dich mitteilst. Andere würden sich einfach zurückziehen, ein bisschen schmollen und alles hier für Unsinn halten, was geschrieben wird.

    Um es mal deutlich zu sagen: Selbst wenn du jeden Tag im Biergarten sitzt jedes Saufgelage beobachtest, Vorwürfe machst oder Verzicht empfindest, bleibt es dein Leben. Das hat nichts mit uns zu tun. Wir hier sind, zumindest die meisten, schon seit Jahren trocken.

    Auch mal verzicht? Ich verzichte nur noch. Ich bin weder in der Stadt, noch einkaufen, keine Sauna, Restaurant sollte ich auch nicht mehr gehen...?! Keine Veranstaltungen, nichts...

    Und

    Nur noch zuhause essen? Keine Sauna sondern was? Keine Veranstaltungen sondern was? Nicht mehr in die Stadt Kaffee trinken?

    Du bist Alkoholiker, nicht das Restaurant, die Sauna oder Veranstaltung. Übrigens, bei mir um die Ecke gibt es eine Sauna im Fitnessstudio, und dort wird nicht gesoffen. ;)

    Die Frage ist einfach. Weiter saufen wie damals und nichts mitbekommen, oder aufhören zu jammern und aktiv nach Alternativen suchen nicht am Alten festhalten, sondern etwas Neues finden.

    Aber ich hatte damals dieselben nassen Gedanken, setzte mich hin und machte einen Plan. Hobbys, Veranstaltungen, Alternativen ohne Alkohol. Ich zog das ein Jahr lang durch, und vieles veränderte sich. Mein erstes Jahr war nicht perfekt, aber klar: Wenn ich nichts ändere, saufe ich wieder.

    Nach dem ersten Jahr war vieles anders , das ist jetzt rund 18 Jahre her. Ich bin nicht verkrustet, nicht vereinsamt, kein Außenseiter. Heute kann ich mehr machen, weil ich nicht besoffen herumliege.

    Ein Verzichtsgefühl bleibt, solange ich auf Konfrontation setze. Es löst sich erst, wenn mein Sucht­hirn begreift, dass es Alternativen gibt.

    könntest du die Stellen wo ich über die Arbeit schreibe löschen

    Mein Post in dem ich R/No dazu zitiert habe kann komplett gelöscht werde

    Also Leute, ich fange jetzt nicht an, irgendwelche Texte rauszusuchen, um sie zu bearbeiten. Das ist eigentlich auch nicht vorgesehen.

    Bei dir im R/no Es ist ja nicht das erste Mal, und es wurde immer wieder etwas bearbeitet, mal der Name geändert – darauf solltest du einfach achten.

    Wenn, dann schickt mir bitte die Passage, also eine Kopie dessen, was editiert werden soll, per PN. Ob das heute noch passiert, weiß ich selbst nicht, schließlich habe auch ich Freizeit.

    @all

    Ich wollte nur daran erinnern. Ihr seid hier im offenen Bereich. Je mehr Details ihr über eure Familie oder eure Aktivitäten austauscht, desto höher ist der Wiedererkennungswert.

    Und das kann von allen gelesen werden, die einen Internetanschluss haben. Das ist reine Information , damit ihr euch bewusst macht, dass Offenheit hier auch Öffentlichkeit bedeutet.;)

    Dann hole ich meine Liste mit den positiven Dingen hervor und die mit den Gründen, weshalb ich nicht mehr trinken will.

    Und was machst du, wenn die positiven Gründe nicht mehr vorhanden sind?

    Ich habe wegen meiner Sucht, meiner Abhängigkeit, aufgehört, weil sie mich auf Dauer umgebracht hätte , nicht wegen etwas Negativem oder Positivem im Leben. Die Sucht hat mir immer wieder eingeredet, warum ich in bestimmten Situationen saufen sollte, und mir dabei eine ihre eigene Welt vorgespielt.

    Aber seit ich trocken bin, brauche ich keine extra Motivation mehr, um es zu bleiben. Ich musste nur akzeptieren, dass es Nebenwirkungen gibt, die wie bei einer anderen chronischen Krankheit ein Leben lang bleiben.

    Da gilt es gegenzusteuern und zu unterscheiden, ob die Sucht aus mir spricht oder ob es wirklich von mir kommt. Je mehr ich mich gedanklich von Saufdanken entferne, desto mehr verliert die Sucht ihre Macht.

    Hallo ukart,

    Ich hatte keine körperlichen Entzugssymptome bis auf eine kleine innere Unruhe am 2. u. 3. Tag.

    Innere Unruhen sind körperliche Entzugssymptome.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Gestern im Restaurant: Einer der besoffen aussah, ich immer wieder hingeglotzt. Platz mit meiner Frau getauscht. Dann sehe ich bei einem anderen ein riesiges Bier auf dem Tisch, immer wieder hingeglotzt.Schnauze voll, aufgegessen und abgehauen. Dann einkaufen, überall Alk, hingeguckt und weggeguckt. Das nervt.

    Natürlich nervt das, aber mal ehrlich: Was hast du denn erwartet, wenn du dort hingehst?

    Für dich ist das immer noch ein nasses Umfeld. Erst nervt es, dann kommt der Gedanke ans Saufen. Das ist der alte Ablauf. Genau deshalb wäre es wichtig, sich Zeit zu lassen. Am Anfang, bis du stabil bist, bedeutet das natürlich auch mal Verzicht.

    Wenn dir jetzt in den Sinn kommt, dass du dich „nicht einsperren kannst“ und Alkohol ja ohnehin überall ist, dann ist das dein nasses Gedächtnis, dein Suchthirn, das da mit dir spricht nicht eine klare Entscheidung.

    Und eigentlich zeigt es nur eines. Du hast dir bisher keine echten Alternativen aufgebaut.