Beiträge von Hartmut
-
-
Hallo Lightlive,
du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet und ich habe die in den zuständigen Bereich verschoben.
Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)
Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.
-
Das ist übel. Hast du sonst noch eine Möglichkeit, zu einem Arzt zu gehen, der deinen kalten Entzug begutachten und überwachen kann?
-
GsD bin ich nun (nach mehrjähriger PT) schon einige Jahre glücklich trocken.
Erstmal Hut ab und wie lange bist du schon trocken?
Die Situation als CO ist aus emotionaler (aber auch sozialer) Sicht viel schwieriger. Allerdings entferne ich mich - leider - emotional immer mehr von meiner Mitbewohnerin, die einmal meine Partnerin war. Allerdings merke ich, wie langsam aber sicher die emotionale Bindung immer mehr verblasst, was - wiederum leider - was eine langjährige Beziehung betrifft - schmerzt, aber was das CO-Dasein betrifft, hilft!
Und wie kommst du darauf, dass du co-abhängig bist? Siehst du nicht eher nur dein Spiegelbild und das ganze Ausmaß deines früheren Saufens? Wenn ich lese, was du bei anderen Co-Abhängigen anhand von "Ferndiagnosen" im Beratungsstil schreibst, wirkt es eher wie deine eigene Verbitterung aus der nassen Zeit. Warst du in deiner nassen Zeit in einer Beziehung?
Allerdings entferne ich mich - leider - emotional immer mehr von meiner Mitbewohnerin, die einmal meine Partnerin war.
Dann bist doch auf dem richtigen Weg . Oder?
-
Falls du noch hier teilnehmen möchtest benötigst du eine Freischaltung. Bitte klicke dafür kurz auf den untenstehenden Link und bitte um Freischaltung .Der nächstmögliche freie Moderator schalte dann frei und verschiebt dich in den zuständigen Bereich
-
Sie hat mich an die Suchthilfe weitergeleitet,
Hast du explizit gesagt, dass du mit dem Trinken aufgehört hast? Vielleicht solltest du nochmal anrufen und nachfragen, falls das Thema nicht zur Sprache kam.
Das eine ist die psychische Entgiftung wobei dir die Suchthilfe weiterhelfen kann , das andere die körperliche, was normalerweise von einem Arzt oder einer Suchtklinik überwacht wird.
Das, was du gerade machst, nennt man kalten Entzug.
Lese dir das mal durch
ArtikelKalter Entzug
Unter einem kalten Entzug versteht man das plötzliche Absetzen von Alkohol (oder anderer Drogen) ohne medizinische Begleitung.
Regelmäßiger Alkoholkonsum führt dazu, dass sich der Körper psychisch, physisch und hormonell auf den Suchtstoff einstellt. Einmal daran gewöhnt, kann er mit Entzugserscheinungen reagieren, wenn die Zufuhr von Alkohol ausbleibt. Diese Entzugserscheinungen können recht heftig sein und sogar tödlich verlaufen.
Typische Entzugserscheinungen bei Alkoholentzug sind Schwitzen,…Das Forenteam14. Mai 2021 um 22:29 -
Super, dann bist du hier genau richtig und kannst jede Unterstützung bekommen.
Was hat deine Ärztin bezüglich der körperlichen Entgiftung gesagt? Durch das plötzliche Absetzen von Alkohol kann es ja bekanntlich zu unkontrollierbaren Entzugserscheinungen kommen.
Wie ich gelesen habe, sind es erst zwei Tage ohne Alkohol.
-
Hallo Dan
Es ist großartig, dass du dem Alkohol abschworen möchtest. .
Bevor wir jedoch loslegen, hier ein paar wichtige Informationen zu unserem Austausch:
Hier treffen sich ausschließlich Menschen, die sich als Alkoholiker erkennen und eine lebenslange Abstinenz anstreben. Aus deinem Beitrag lese ich jedoch nicht heraus, ob du dich selbst als Alkoholiker siehst und ob du den Wunsch hast, lebenslang auf Alkohol zu verzichten.
Wie sieht es da bei dir aus?
-
Gut das du beim Arzt warst. Hast du mit ihm über deinen Sucht gesprochen?
Die psychische Abhängigkeit seh ich trotzdem immer noch, körperlich hatte ich kein entzugserscheinungen,
Klingt irgendwie so, als wären da doch Zweifel, dass du kein Alkoholiker bist. Aber gut. Wann hast du das letzte Mal getrunken?
-
-
-
Ist das wirklich nasses Denken Hartmut ?
Vielleicht mal etwas allgemeines zum "nassen Denken"
Viele, die am Anfang ihrer Alkoholabhängigkeit stehen, ordnen den Begriff 'nasses Denken ' oft in die Schublade 'schlimm' ein. Sie wehren sich mit Händen und Füßen dagegen und analysieren den Begriff so lange, bis sie glauben, dass es bei ihnen ganz anders ist.
Das ist Quatsch. Das braucht es nicht. Es ist eine Nebenwirkung von jahrelangem Trinken, tief eingebrannt ins Gehirn, um an den Stoff zu kommen. Es ist ein Prozess, der im Kopf abläuft, und jeder Alkoholiker erlebt das. Da braucht sich niemand etwas vorzumachen.
Wenn ich heute zum Arzt gehe, beschreibe ich meine Symptome, damit er meine Krankheit richtig diagnostiziert, einordnet und mir hilft, gesund zu werden. Genauso ordne ich auch das nasse Denken ein. Es ist ein Symptom, keine Anklage und schon gar nicht eine Unwort.
Wer sich dagegen wehrt oder es unangenehm findet, wenn das 'nasse Denken' angesprochen wird, hat den Sinn nicht ganz verstanden und läuft Gefahr, in alte Verhaltensmuster zurückzufallen, in denen er immer wieder zum Glas gegriffen hat.
Ich habe es immer neutral betrachtet. Wenn ich es nicht sofort verstanden habe, habe ich nach ein paar Tagen noch einmal darüber nachgedacht. Ob derjenige, der es geschrieben hat, nun recht hatte oder nicht, ändert nichts daran, dass es möglich sein könnte.
Das war ein etwas längerer Text und hat nicht unbedingt nur mit dir zu tun. Vielleicht kannst du und andere die es lesen etwas entspannter damit umgehen.
-
Es heißt doch immer, dass man sich ein Leben lang mit seiner Krankheit auseinandersetzen soll. Davon lebt ja auch dieses Forum. Gehören dann meine Gedanken nicht auch dazu?
Alles, was den Alkoholismus und deine Sucht betrifft – jeder Gedanke, ob verworren oder richtig, gehört hierher. Du hast alles richtig gemacht. Nicht nur das Forum, sondern jeder einzelne User profitiert davon.
-
Daher wäre ich dir dankbar, wenn du das genauer ausführen könntest.
Es gibt nichts Genaueres als die Erkenntnis, dass es bei Alkoholismus nur eine Option gibt: trocken zu bleiben. Alles andere führt nur in die Irre , ins nasse Denken öffnet Hintertüren und macht keinen Sinn.
Vielleicht liegt es daran, dass ich erst seit kurzer Zeit abstinent lebe (heute sind es 42 Tage), aber ich sehe es - aktuell jedenfalls - etwas anders.
Die Entwicklung der eigenen Trockenheit erkennt man erst im Laufe der Zeit. Immer wieder neu reflektieren.
Was ich jedem empfehlen kann, ist, sich am Anfang ständig mit der Krankheit auseinanderzusetzen und dies hier niederzuschreiben, um Rückmeldungen von denjenigen zu erhalten, die schon länger trocken sind. Das machst du, und das ist gut so.
Für mich gibt es kein richtig oder falsch, nur trocken oder nass Denkend.
-
Das hat mich ins Grübeln gebracht: Was würde ich mir denn davon versprechen wieder „einzusteigen“? Für mich gibt es im Grunde nur zwei Optionen:
Solange ich mir Gedanken über solche Optionen mache, entferne ich mich vom trockenen Leben und gleite ins nasse Denken - Richtung Rückfall. Wenn ich akzeptiert habe, Alkoholiker zu sein, mit all seinen Auswirkungen, mache ich mir darüber keine Gedanken mehr.
-
Zu meinen Trinkzeiten konnte ich das mit der Leber und der chinesischen Organuhr erklären, wonach 3 Uhr die Leber stark arbeitet. Und natürlich wirkt sich das Zellgift insgesamt negativ auf den Schlaf aus. Aber warum passiert das jetzt, wo ich abstinent bin? Hat jemand ähnliche Erfahrungen?
Nun ist die Organuhr zwar medizinisch nicht erwiesen, aber selbst wenn sie zutreffen sollte, kann ich nicht nur den Alkohol dafür verantwortlich machen. Die Leber hat auch ohne Alkohol viel zu tun.
-
Ich habe es von einer alten Alonymfreundin gehört ,dass es öfters zu Trennungen von trockenen Alkoholiker kam,
nachdem sie trocken geworden sind weil der Partner nicht an seiner Coabhängikeit gearbeitet hat.
Ich glaube, als Verlassener macht man sich auch etwas vor und sucht nach dem Warum und Wieso, was verständlich ist. Eine Trennung ist jedoch ein längerer Prozess, der nicht im Hauruckverfahren gemacht wird.
Es sammelt sich vieles an, das in der nassen Zeit vielleicht durch das Saufen "getrübt" wurde. Beim Trockenwerden bekommt man jedoch einen klaren Blick für sich selbst und die Zukunft.
-
Probiere es doch einfach mal aus. Blockiere sie und schau 3 Tage bzw. Nächte, wie es dir damit geht. Sowas kann man ja rückgängig machen
Bei einem Alkoholiker funktioniert kein kontrolliertes Trinken. Das ist bekannt.
Kann bei einem Co-Abhängigen kontrolliertes Blockieren funktionieren? Interessante These, da der Co-Abhängige in der Kontrolle gefangen ist. Oder?
-
Solange du ihr Hof und Tür öffnest und den Kontakt nicht abbrichst, sie nicht auf digitalen Wege sperrst , wirst du dir ewig Fragen stellen, die niemand beantworten kann. Aber selbst wenn sie beantwortet werden könnten, was würde das ändern?
-
Normalerweise trennt sich der Co-Abhängige vom Abhängigen und ich bin einfach irritiert über diesen abrupten Trennungsvorgang
Nein, das ist nicht so. Solange ich noch getrunken habe, habe ich mich auch von Partnern getrennt, weil ich das Herumkritisieren wegen meiner Trinkerei nicht mehr ertragen wollte.
Ich habe mir jemanden gesucht, der das nicht gemacht hat, es tolerierte und im besten Fall auch mal mitgetrunken hat.
Trocken wurde ich erst, als ich selbst soweit war, nicht weil jemand anderes es eingefordert hat.
Liebe und Sucht passen nicht zusammen und sollten unabhängig voneinander betrachtet werden. Während meiner aktiven Saufzeit war der Alkohol mein Partner, und der damalige Partner war nur so lange gut, wie er sich nicht als die Nummer eins aufspielte. Nun habe ich einfach alles abserviert, was störte oder meine Sucht in Gefahr brachte.
Aus heutiger nüchterner Sicht für mich nicht mehr nachvollziehbar.