Mein Mann trinkt und trinkt, jede Einsicht ist verschwunden
Welche Einsicht? Die du in ihm hinein gehofft hast? Seine war es ja nicht ![]()
Ich warte darauf, dass ich endlich ausziehen kann.
Auch das geht rum. Du schaffst das schon.
Mein Mann trinkt und trinkt, jede Einsicht ist verschwunden
Welche Einsicht? Die du in ihm hinein gehofft hast? Seine war es ja nicht ![]()
Ich warte darauf, dass ich endlich ausziehen kann.
Auch das geht rum. Du schaffst das schon.
Ich fühle mich - ehrlich gesagt- etwas angegriffen.
Was hätte ich davon, dich anzugreifen? Ich schreibe nur nicht gerne um den heißen Brei herum.
Du suchst Unterstützung für dich und stellst Fragen bezüglich des Alkoholikers. Es ist daher nur logisch zu fragen, inwiefern es dir hilft. Also, hier will dir keiner etwas Böses
Hallo Hartmut, Hm… ich glaube nein… nö? Nö 🤔 🙂
Und hier suchst du eine Antwort? Wofür? Um ihm damit zu konfrontieren? Möchtest du ihn überzeugen? Oder für dein Verständnis?
Das Wissen an sich ist bei einer Sucht nicht verwerflich, solange es um das Wissen selbst geht und nicht darum, die eigene Sucht auszuleben. Damit meine Ich das CO Verhalten.
Finde es mal für dich raus. Um was es dir dabei geht.
Mir sind ein paar Fragen gekommen: bitte nicht lachen- ich versuche zu verstehen!
warum ratet ihr aus eigener Erfahrung nicht mehr zu kontrollieren?
Ich kann es dir aus meiner Sicht schildern.
Es bringt nichts, denn es führt nur dazu, dass du wieder mit dem Alkoholiker ins Gespräch kommst, der auf solche Anschuldigungen vorbereitet ist und dich dann wieder beruhigen und um den Finger wickeln kann. Das Rad wird sich weiterdrehen, bis jemand den Zyklus der Sucht durchbricht.
Warum leugnet ein Alkoholiker ? Weiß er er, dass er leugnet?
Hat er dir da keine zufriedenstellende Antwort gegeben?
Hallo Volka
Reaktiviert, wie von dir gewünscht.![]()
Es ging mir da eh schon besser, manchmal komme ich mit Antworten nicht klar, ich hab das Gefühl es wird mit Standartfloskeln um sich geworfen ohne sich mit dem Thema oder der dem Betroffenen auseinanderzusetzen..
Ich kam am Anfang meines Aufschlagens hier auch nicht mit den Antworten klar. Der Grund war, dass ich damit nicht klarkommen wollte. Ich war noch nicht so weit. Standardfloskeln würde ich jetzt nicht schreiben.
Jedoch, wenn jemand sich die Zeit und Mühe macht mir zu antworten ist es mir erstmal egal, ob es sofort hilfreich ist oder ich es in die Tonne hauen kann. Da bin ich dankbar. Wir sind eine Selbsthilfegruppe, in der jeder das für sich nutzt, was er braucht.
Mit den Betroffenen genauer auseinanderzusetzen ist hier schwierig, deshalb bevorzuge ich auch die sachliche Ebene rund um die Sucht. Zudem wird es auch zur Fremdhilfe. Da wäre eher ein realer Therapeut oder eine Beratungsstelle zuständig.
Ich komme langsam nicht mehr mit. Das ist kein Chat . Da darf man auch mal etwas erstmal stehen lassen .
Ärgerlicherweise weiß man das ja immer nicht so genau 🤣
Ich weiß jedoch, wie ein Alkoholiker tickt, wie es endet und wen er mit in den Abgrund zieht.
An dem Punkt bin ich nicht. Noch nicht. Da würde ich mich total mit überfordern.
Bist du jetzt nicht überfordert? Nun wären wir ja nicht im Austausch, wenn es dir gut ginge. Oder?
Und ich habe ganz große Angst vor dem Alleinsein,
Und nun hast du es auf den Punkt gebracht. Der Hauptgrund? Im Kopf ist die Trennung, aber die Umsetzung ist noch nebulös?
Meine Vorgehensweise war meist. Wenn das, was kommt, besser ist als das, was ist, dann hatte ich gehandelt.
Ich habe einen Beitrag von dir aus dem Vorstellungsbereich genommen.
Bitte aber nicht in den ersten 4 Wochen im Vorstellungsbereich schreiben.
Bitte darauf achten. Danke
Mal eine Verständigungsfrage: wie klappt das mit dem alkoholfreien Bier?
Es sieht aus wie Bier, riecht wie Bier und schmeckt auch so. Der Rausch setzt aufgrund des niedrigen Alkoholgehalts später ein, und wenn es nicht genügt, saufen einige heimlich zwischendurch hochprozentig. Natürlich heimlich, um beim Partner nicht aufzufliegen.
Mit der Zeit holen Alkoholiker alles nach und suchen zunächst nach einem Schuldigen. Die üblichen Schuldzuweisungen erfolgen, doch es wird auch Besserung gelobt – und somit wieder Zeit gewonnen.
Du hast zwei Möglichkeiten. Du machst dich weiter zum Spielball seiner Sucht oder schaust mal genauer auf dich. Ist dein Leben.
Die Lebenssituationen, die mich treffen, unterscheiden sich nicht von denen in nassen Zeiten, sei es bei guten oder schlechten Momenten. Sie bleiben unverändert, unabhängig davon, ob ich trinke oder nicht.
Das Entwickeln von Strategien für bestimmte Situationen würde bedeuten, dass ich die Sucht unter gewissen Umständen kontrollieren könnte. Wäre das nicht eine Hintertür, die ich öffne, indem ich mir unbewusst ein Szenario schaffe, wieder saufen zu müssen? Oder es Situationen, die es rechtfertigen?
Meine Strategie ist die tägliche Trockenarbeit, anlehnend an den Grundbausteinen. In emotionalen Ausnahmesituationen wende ich schon mal die alte Methode an: "Heute trinke ich nicht." Manchmal muss man einfach durchhalten. Das waren mal die kalten, trockenen Fakten.![]()
Nun hatte ich in den letzten 17 Jahren einiges zu verkraften, aber bei keinem Schicksalsschlag kam mir in den Sinn, etwas trinken zu müssen.
Hallo,
da das Thema immer wieder aufkommt, habe ich diesen Thread ins Leben gerufen, um zu diskutieren, ob es sinnvoll ist, Strategien oder ein Verhalten für Schicksalsschläge zu entwickeln. Ist es dadurch möglich, das Suchtverhalten präventiv zu beeinflussen? Kann man es ruhig stellen, um sich sicherer zu fühlen?
Die Erfahrungen von Menschen, die Schicksalsschläge überwunden haben, sind natürlich von hohem Wert.
Aber im Ernst, was war da los?
Nebenwirkungen der Sucht.
Sie schläft nicht, und macht ihren Job. Je häufiger sie sich zeigt, und je besser du damit umgehen kannst, desto seltener wird es vorkommen. Es wird einfacher werden, sodass du es als positive Erfahrung verbuchen kannst, nie wieder trinken zu müssen.
Jetzt wo das geklärt wäre ![]()
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Glückwunsch zum ersten halben Jahr.
Das tut im ersten Moment schon relativ weh, da ich ein Mensch bin, der eh nie viele Kontakte hatte.
Und die Kontakte, die Du hattest, waren sucht orientiert? Wenn man mittrinkt oder kifft, gilt man als Freund, wenn nicht, stört man das Gefüge. Das war bei vielen meiner Bekannten der Fall.
Obwohl mir eine dominante Persönlichkeit zugeschrieben wird, bin ich dennoch freundlich und offen. Ich habe keine Schwierigkeiten, Kontakt zu knüpfen . Allerdings sehe immer mehr die Notwendigkeit, mich auf Menschen zu konzentrieren, die wirklich zu mir passen – Qualität statt Quantität. Wenn ich das mal so nett umschreiben darf..![]()
Ich möchte auch nicht mehr der Hans Dampf in allen Gassen sein, der Partylöwe, der vor keinem Getränk zurückschreckte und auf jeder Feier den Entertainer heraushängen ließ , nur um die Aufmerksamkeit zu erlangen, die nur im Rausch möglich war.
ch weiss schon was ich machen könnte um neue Leute kennenzulernen. Aber dazu muss ich mich halt bewegen.
Und gleichzeitig trittst Du auf die Bremse.
Wenn der Zeitpunkt dafür erreicht ist, werde ich es schon merken.
Versuche es mal mit "Tun muss man tun". Das habe ich mal hier im Forum von einem Neunmalklugen gelesen.![]()
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Leider fühle ich mich seit ein paar Tagen gar nicht mehr gut damit, habe plötzlich Verzichts- und "Vielleicht geht ja doch noch irgendwann mal ein bisschen was"- Gedanken
Entweder befindest du dich gedanklich bereits mitten im Rückfall, oder ist es lediglich Alarmstufe Rot? Was nicht viel besser ist. Aber Hut ab, du hast dich mitgeteilt, und nun können wir gemeinsam schauen, ob wir die Kuh wieder vom Eis bekommen.
Solche Gedanken sind oder waren mir nicht fremd, und es ist ein Prozess, den viele Alkoholiker durchlaufen. Gerade, wenn man am Anfang nicht sicher war, Alkoholiker zu sein.
Wie sah es bei dir aus?
Ich habe vermutet, dass es daran liegt, dass ich mal wieder mein Antideoressivum zu unregelmäßig genommen habe.
Oder es ist einfach ganz banal. Es ist einfach nur die Sucht, die aus dir heraus schreit.
Unsere Einschätzung ist nicht wichtig, da online nicht ins Detail gegangen werden kann. Wenn er jedoch ein Alkoholiker ist, dann bewegst du dich in die richtige Richtung.
Ich habe mich entschieden, räumlich etwas Abstand zu bekommen, ich werde die nächsten Tsge mal mit mal ohne Kinder wo anders verbringen, weil ich den Kopf hier nicht frei bekomme.
Genau da geht es für dich weiter.
Ich würde das tatsächlich auch nicht so ausführlich auf der Arbeit erzählen.
Ich kenne ja die Chefs nicht und es reicht da manchmal auch aus nur zu sagen.
"Ich habe im Moment private Probleme und das wirkte sich wohl aus. Danke das sie mich darauf aufmerksam gemacht haben" wäre mein Nachsatz. Ich muss ja kein Buch erzählen, nur soviel, dass es im Moment durch den Wind bin gibt.
Nur ist nicht jeder ich und muss seins machen.
Mir liefen gestern einfach nur die Tränen bei dem Gespräch.
Dafür sind sie da.
Eigentlich war ich immer ein Zugpferd.
Und da kommst du wieder hin. Denn du hast es ja drauf. Sonst wärst du es nicht gewesen.
Ich habe Angst, dass ich dann als nicht "normal" eingestuft werde.
Fühlst du dich nicht normal? Was ist das eigentlich? Nun das es sich auf die Arbeit auswirkt, ist natürlich nicht gern gesehen.
Wenn jedoch der Hintergrund dem Chef nicht klar ist, wie soll er dann Verständnis zeigen? Sollte nochmal was vorkommen, ein vertrauliches Gespräch suchen und gut ist. So würde ich vorgehen.
Ich verrate dir mal ein Geheimnis. Chefs haben auch private Probleme![]()
Ich brauche den Job, da ich Alles alleine finanziell stemmen muss.
Glaube ich, aber ist es der einzige Job im Umkreis oder gibt es da auch noch andere Arbeitgeber? Ich gehöre zu den Menschen, die immer ein Plan B haben. Umschauen heißt ja sich nicht bewerben.
Lass dich nicht herunterziehen, es geht weiter.
ch hatte gestern ein hartes Feedback Gespräch mit meinem Chef. Teilweise hatte er Recht... Das musste ich erstmal verdauen... Er meinte, dass ich so umstrukturiert sei im Moment, von einem Thema zu anderen springe...
Weiß er von deinen privaten Problemen?