Beiträge von Hartmut

    Ich habe dich freigeschaltet und an den richtigen Ort verschoben.

    Du kannst dich überall austauschen, aber bitte vermeide es, dies in den ersten vier Wochen im Vorstellungsbereich zu tun.

    Ich wünsche dir einen hilfreichen Austausch.

    Für mich ist es ein Rückfall, kein Unfall, und von diesem Punkt an beginnt die neue Zeitrechnung des trockenen Lebens

    Alles andere wäre nur Beschönigung und Vertuschung, was trockene Alkoholiker nicht nötig haben. Das sind Überbleibsel aus der "nassen Zeit". Aber es ist gut, dass du den Absprung geschafft hast.

    Wenn dein Ziel ist, ein Leben lang abstinent zu bleiben, dann bist du bei uns genau richtig.

    Um am weiteren Austausch teilzunehmen, bitte dann über den untenstehenden Bewerbungslink um eine Freischaltung, und ich werde dich dann in die entsprechenden Bereiche verschieben.

    Willkommen in unserer Online-Selbsthilfegruppe,

    es ist klasse, dass du den Weg zur Trockenheit gefunden hast und weiterhin Unterstützung suchst, um trocken zu bleiben.

    Es ist mir nicht ganz klar, was das "untere" bedeutet.

    Da ich weiß wie schwer es ist trocken zu bleiben (hatte einen kurzen Abstinenzunfall)

    Was ist ein Abstinenzunfall?

    Manchmal ist es einfach schneller, direkt Fragen zu stellen.;)

    Du bist nun freigeschaltet und kannst dich überall austauschen. Bitte vermeide es jedoch, die ersten vier Wochen im Vorstellungsbereich zu posten. Gleichzeitig habe ich dich an die richtige Stelle verschoben, damit nichts mehr im Wege steht.

    Einen hilfreichen Austausch wünsche ich.

    Mir geht es viel mehr, wie ich geschrieben habe, um Tipps, wie ich meine Situation in dieser Beziehung einordnen und wie ich mich dementsprechend verhalten könnte. Ich habe Angst, in eine Situation zu kommen, in der ich fest gebunden wäre und dann entweder gehen oder permanent gegen Co-Abhängigkeit ankämpfen müsste. "Wehret den Anfängen."

    Es ist vernünftig, und dann bist du auch richtig. Einfach mehr von dir als von ihr zu schreiben, den Fokus auf sich legen..


    Hier hast du den Bewerbungslink für den offenen Bereich. Bitte einfach um Freischaltung; alles andere ist ja schon bekannt.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Hallo zusammen, dieser Bereich ist für Vorstellungen gedacht und auch nicht für lange Diskussionen. Wie bereits erwähnt, bitte daran halten.

    Also Sorrofull

    Daher kurz gefragt: Suchst du Hilfe für dich selbst, siehst du dich als co-abhängig oder suchst du nur Informationen?

    Hallo Sorrowful

    Mal etwas Grundsätzliches.

    Wir sind eine Selbsthilfegruppe und wir befinden uns hier im Vorstellungsbereich, wo wir sortieren, wer Hilfe benötigt. Klopfen kurz ab und es geht dann weiter. Ein Austausch erfolgt erst nach einer Freischaltung, woraufhin der User einen Bewerbungslink erhält.

    Nun sehe ich, dass du nicht für dich selbst, sondern für deinen Partner Hilfe suchst, oder eher, wie du ihn in dieser Hinsicht ändern kannst. Oder irre ich mich da?

    Das Trinkverhalten oder die Sucht eines Partners betrifft uns nur insofern, als dass eine Abhängigkeit vorliegt, die belastend für dein Handeln und Denken ist. Eine Paarberatung für oder mit einem Alkoholiker bieten wir hier nicht an.

    Antworten und Informationen hast du ja jetzt erhalten, und alles Weitere ist auch im Forum nachzulesen.

    Daher kurz gefragt: Suchst du Hilfe für dich selbst, siehst du dich als co-abhängig oder suchst du nur Informationen?

    Willkommen bei uns.

    Nun sind wir ein Forum gemischt aus Alkoholikern und CO-Abhängigen, die betroffen waren oder eben noch sind. Alkoholiker trennen sich manchmal auch von Nichtsüchtigen, was auch nicht unüblich ist.

    Aber jetzt zu dir.

    Ich, m, BJ 1965, bin interessiert an Einschätzungen von Leuten, die betroffen waren oder sind, nicht von Leuten, die sich "nur reindenken".

    Es klingt irgendwie nach einer Ferndiagnose, dazu kann dir wohl niemand etwas sagen. Keiner kennt ja deinen Partner, der hinter der Sucht steckt. Jedoch, wenn die Sucht nicht gestoppt wird, gibt es eben nur zwei Möglichkeiten. Trennung oder sich damit abfinden. .

    Letztendlich liegt die Entscheidung bei deiner Frau, aber wie du sagst, scheint sie nach ihrem Empfinden kein Problem damit zu haben, also warum sollte sie etwas ändern?

    Schön, dass du uns nicht ganz vergessen hast und dich meldest. Umso mehr freut es mich, dass es trocken ist.

    Herzlichen Glückwunsch zu deinen 4 Jahren und Respekt dafür, dass du den Mut hast, deine Abstinenz auch vor anderen nicht zu verbergen.

    Und zwar geht es um meine Alkoholsucht und die Verharmlosung dieser durch meinen Vater. Er fragte mich gestern, wie meine Laborwerte (insbesondere Leberwerte) gewesen wären. Die waren ja alle in Ordnung

    Jeder, der selbst zum Alkohol neigt oder das Bild des "Penners" auf der Straße mit einem Alkoholiker im Kopf hat , argumentiert aus einem Halbwissen heraus. Wenn das eigene Kind offenbart, dass es alkoholabhängig ist, beginnen Eltern oft , innerlich nach eigenen Fehlern zu suchen.

    Die Krankheit ist leider stigmatisiert, und das wird sich wohl nicht ändern. Ich muss niemanden von meiner Sucht überzeugen; ich muss nur dafür sorgen, dass sie gestoppt bleibt. Blutwerte sind lediglich nur ein Indiz und keine Diagnose, wie man auch bei allen anderen Krankheiten weiß.

    Verharmlosung und Verleugnen ist übrigens nichts, was der Alkoholiker in den ganzen nassen Jahren auch gemacht hat.

    Der Umgang damit ist schwierig, wenn starke emotionale Bindungen bestehen. Aus meiner Sicht gibt es nur eine Möglichkeit: zu akzeptieren, was ist, und zu akzeptieren, was der andere denkt. Ich muss niemand überzeugen.

    Ich hatte gestern eine Situation, welche mir dermaßen die Augen geöffnet hat in Bezug auf meine ungesunden Verhaltensmuster...

    Nun unterscheide ich zwischen Verhaltensmustern, die mir ungesund angetragen wurden, und solchen, die ich selbst als ungesund ansehe. Wenn ich deinen Post lese und mein laienhaftes Verständnis dazu gebe, kann es nicht mehr ungesund sein, denn du hast es ja erkannt.

    Ist Handeln nicht immer die Lösung?

    Grenzen zu setzen bedeutet nicht, sich von der Familie oder Partnerschaften abzuwenden. Es ist vielmehr der eigene Spielraum, um selbst zu entscheiden, was mir guttut. Weiter so!

    keine finale Entscheidung treffen- das ist in die falsche Richtung interpretiert. Es war tatsächlich eher ein verbindendes Glied, Spaß haben können zusammen.

    Danke für die Klarstellung und wenn du davon wieder weg bist, siehst du auch, dass es nicht ausreicht eine Beziehung zu führen.

    Besoffen zusammen zu sein, ist eben nur im besoffenen Zustand schön. Dann steht ja jetzt, wenn du nüchtern bist, finalen Entscheidungen nichts mehr im Wege.

    Das Ende einer Beziehung ist nicht willkürlich und erfolgt nicht spontan. Die Gründe dafür entwickeln sich über die Zeit. Alkoholismus ist für keine Beziehung tragbar, unabhängig davon, wie sehr man es sich wünschen mag.

    Es gibt niemanden, den ich kenne, bei dem der Partner trinkt und es keine Probleme gibt. Es gibt nur Bequemlichkeit, materielle Dinge oder eine gewisse Akzeptanz, die einen daran festhalten lassen.

    Ich bin offenen Auges in die „Kathasttophe“ hineingerannt.

    Erkenne deine wiederkehrenden toxischen Muster und stelle sie ab, würde ich mal laienhaft vorschlagen.

    CO wird meistens nicht spontan erlangt. Einiges davon ist einem bereits in die Wiege gelegt worden. Aber eine Diagnose ist nutzlos, wenn ich ständig in alte Muster zurückfalle. Man muss also handeln und dabei auch durch ein Tal der Tränen gehen, um sich wiederzufinden.

    Wenn ich mein heutiges Leben mit dem alten nassen Leben vergleich, bin ich ein anderer Mensch .

    Ich wünsche dir die erforderliche Weitsicht und viel Erfolg..

    klar gibt es dinge im leben über die man diskutieren kann, alkoholismus gehört nicht dazu. da gibt es nur schwarz oder weiß. schwanger oder nicht schwanger, alki oder nicht alki.

    So bin ich trocken geworden, geblieben und hoffe, noch lange so zu bleiben.

    Manchmal spreche ich auch die Ernsthaftigkeit ab, aber rückblickend ist es für einen "Neuen" schwierig, dies richtig zu beurteilen, vor allem, wenn er noch nicht den gebührenden Respekt vor der Krankheit entwickelt hat und seinen Tiefpunkt eben nicht erlebt hat.

    Deswegen ist es hilfreich, den "Alten" manchmal vorbehaltlos zu glauben.

    Ok, um die Diskussion, die ich übrigens sehr gut finde, zu beenden….die Message hat mich erreicht.

    Es ist eine allgemeine Diskussion und hat nun nicht unbedingt etwas mit dir zu tun.;) Wurde extra von deinem Thread abgetrennt, damit wir deinen nicht verwässern. Du kannst dich jedoch jederzeit, daran beteiligen.

    Vielleicht trübt mich hi und da die Altersmilde,die sich bei mir entwickelt hat.

    Ist es Altersmilde oder einfach, weil du vielleicht einen anderen, verständnisvolleren oder steinigeren Weg gehen musstest? IIch gebe meistens das weiter, was ich selbst erfahren habe.

    In der nassen Zeit hatte ich stets die richtige Wortwahl, um die Menschen um mich herum in den Bann zu ziehen und sie dazu zu bringen, meine triefnassen Gedanken zu bestätigen. Zudem war das Vortäuschen von einem Handeln und das Sich-in-die-Opferrolle-begeben ein weiteres Steckenpferd.

    Wenn User dies jahrelang auch beherrscht haben und hier aufschlagen, nehmen sie das zunächst einmal mit. Wer möchte denn schon einen Weg gehen, der sein Leben wegen der Risikominimierung zunächst stark einschränkt?

    Und durch die eigenen nassen Gedanken den Sinn nicht erkannt wird?

    Ich bin froh , dass es hier noch Langzeittrockenen der alten Schule gibt und "dezent" darauf hinweisen.;) Es spielt da keine Rolle, ob es hart, weich oder einfühlsam ist – es muss den Empfänger erreichen.

    hallo Zwieback

    Nun hat es geklappt:

    Ich habe dich für den offenen Bereich freigeschaltet und an die richtige Stelle verschoben.

    Du kannst dich nun überall austauschen, aber bitte vermeide es, dies in den ersten vier Wochen im Vorstellungsbereich zu tun.

    Ratschläge und Empfehlungen nicht anzunehmen ist ja kein böser wille.wenn es jemand dann doch macht und hinterher Suchtdruck entsteht ist es eine erfahrung.im günstigen fall!

    Das mag sein, aber es ist eben das nasse Denken, das am Anfang vom realen trockenen Denken nicht unterschieden werden kann. Unser Forum ist klar auf den Grundbausteinen aufgebaut, nicht aus Willkür, sondern um aufzuzeigen, dass der Tod keine Alternative ist.

    Wer trotz Mahnungen die Situation ignoriert, hat vielleicht die Ernsthaftigkeit der Lage noch nicht erfasst. Dann soll er entweder noch einige Runden schwimmen oder untergehen. Aber das kann er ja auch woanders machen. Oder?

    Dass die Grundbausteine hier die Basis bilden, ist zu tolerieren.

    Und nun aus meiner Sicht: Die Diskussionen über zu weiche oder harte Worte mit dem richtigen Taktgefühl gehen mir langsam auf den Sack. Vielleicht sollten sich die Nutzer einmal überlegen, warum dieses Forum bald zwanzig Jahre besteht und warum es für Qualität steht. Sicherlich nicht, weil jeder neuen Idee aus der Schmiede der Fantasie für das Trockenwerden gefolgt wird.

    Wir tolerieren auch jeden, der trotz unserer Basis hier einen anderen Weg geht. Allerdings ist dies kein Freibrief, um hier risikoreiche Wege zu verbreiten. Da kann es schon mal zum Gegenwind kommen.

    Wir erheben nicht den Anspruch, jeden in seiner Denkweise retten zu wollen, aber wer zu uns kommt, erhält die größtmögliche Chance, trocken zu bleiben.

    Verarscht ist vielleicht ein zu harter Ausdruck.

    Na ja, verarscht ist kein Ausdruck, es ist ein Gefühl.:whistling:

    Habe ich etwas in meiner "Laudatio für das Forum" vergessen?:)