Beiträge von Aurora
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Hallo lumen,
na klar gibt es Unterstützung in Selbsthilfegruppen und wir sind ja hier eine. Eben online und nicht " Auge in Auge".
Es gibt natürlich auch Gruppen, die sich treffen. Das kannst du googeln, was da bei dir in der Nähe ist bzw was gut erreichbar für dich ist. Alle bekannten Organisationen bieten auch Angehörigengruppen an.
Diese Gruppen treffen sich ca 1 mal in der Woche, einige auch nur 2 mal im Monat, das ist unterschiedlich. Hier kannst du dich 24/7 austauschen...
Liebe Grüße Aurora
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Hallo lumen,
das ist ja das Ding, jeder Kontakt reißt alles wieder auf und gibt ihm die Möglichkeit, deine Hilfsbereitschaft und deine Gefühle für ihn wieder zu aktivieren. Er bedient praktisch deine Co-Seite.
Innerlich habe ich das Gegühl es zerreißt mich
Und du hängst wieder drin, machst dir Gedanken. Und kannst doch nichts ändern.
Ich brauche aber definitiv Abstand auch wenn es mir sehr schwerfällt ihn so zu sehen
Abstand ist das beste Mittel. Und zwar deshalb WEIL es dir schwerfällt ihn so zu sehen.
Liebe Grüße Aurora
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Hallo,
danke liebe Jump! , für deinen letzten Beitrag.
Abstinenzler , du bist erst seit kurzem trocken, ich hatte dich schonmal gebeten, erstmal bei dir zu bleiben, im Alkoholikerbereich. Wichtig ist doch, dass du deine eigene Abstinenz stabilisierst.
Lieber Gruß Aurora
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Hallo releaseme,
Ich habe heute meinen Mut wieder zusammengefasst und ihm geschrieben, dass ich nicht komme, nicht zum Essen und auch nicht abends.
Gut gemacht.
Liebe Grüße Aurora
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Hallo BessereZeiten,
du bist nun freigeschaltet und kannst dich hier überall austauschen. Bitte schreibe aber die ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern die noch nicht freigeschaltet sind.
Liebe Grüße Aurora
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Hallo Berliner,
ich kann mich dem Beitrag von Hartmut anschließen.
Aber was bringt dir das jetzt für dich selbst?
Liebe Grüße Aurora
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Hallo lumen,
du musst nicht in ständiger Bereitschaft sein, wenn er auf die Idee kommt, dass er JETZT seine Sachen braucht. Du musst sie aufbewahren und kannst ihm mitteilen, dass er sie innerhalb einer, von dir festgesetzten, Frist abholen soll. Oder aber wenn er seine Sachen abholen will kannst du den Termin bestimmen, wann er sie holen kann.
Als mein erster Mann damals anfing mit Beschuldigungen und so, hab ich mich zuerst auch ständig gerechtfertigt, versucht, mit ihm zu reden. Aber aus jedem Gespräch hat er mir was Neues gedreht, womit er mich fertig machen konnte.
Darum habe ich, wenn es losging, das Gespräch sofort beendet. Indem ich den Raum verlassen habe, den Telefonhörer aufgelegt habe oder laut " Stopp" gesagt habe. Aber wenn es nichts mehr zu regeln oder sonstwas gibt ist das Beste, den Kontakt zu blockieren. Und zwar auf allen Kanälen. Was anderes bringt nichts, aus meiner Erfahrung.
Liebe Grüße Aurora
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Hallo,
ich würde auch gerne wissen, was du meinst, Abstinenzler .
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Hallo Brigitte, herzlich willkommen in unserer Online-Selbsthilfegruppe,
und boah, ich bin bisschen erschlagen gerade von deinem Text. Aber ich weiß wie es ist wenn ein Punkt erreicht ist und es rausplatzt wie eine Bombe.
Also alles erstmal okay, dass du es rausgelassen hast.
Wenn du dich austauschen möchtest, kannst du dich hier https://alkoholiker-forum.de/bewerben/ bewerben. Klick den Link einfach an und bitte kurz um Freischaltung. Danach ist dein Thema im Bereich für Angehörige und Coabhängige.
Ich habe eine Bitte. Verzichte auf diese vielen Emojis, wenn du dich hier austauschst. Ich verstehe, dass sie nochmal ausdrücken sollen, was in dir vorgeht. Aber es ist einfach zu viel und passt nicht zu diesem Austausch, der hier stattfindet. Danke für dein Verständnis.
Und jetzt also: Link anklicken und loslegen und Lösungen finden.
Liebe Grüße Aurora
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Hallo und willkommen zu später Stunde, BessereZeiten,
ich freu mich, dass du dich nach 2 Jahren des Mitlesens nun auch hier anmeldest. Und dass die vielen Geschichten von uns Cos dir Mut gemacht haben selbst aktiv zu werden, ist super.
Du bist ja quasi auf dem Sprung, raus aus der Beziehung. Dass er nochmal alle Register zieht, Vorwürfe und Beleidigungen macht, gehört leider oft bei Trennungen dazu. Wenn es ernst wird.
Für die Bewerbung zum Austausch klick einfach auf diesen Link: https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Schreib kurz, dass du im Freischaltung bittest. Nach der Freischaltung findest du dein Thema im Bereich für Angehörige und Coabhängige.
Liebe Grüße Aurora
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Hallo Johanna,
das ist doch der totale Widerspruch. Dich belastet seine Sucht, seine Trunkenheit auf allen Ebenen und trotzdem besorgst du ihm sein Suchtmittel.
Und dann dieses Verbiegen um keine Angriffsfläche zu bieten, die er wieder als Argument zum Saufen nehmen könnte. Meene Jüte, wie gut ich das kenne. Und wie wenig bzw es überhaupt nichts genutzt hat. Ich hab dadurch mir selbst geschadet weil ich völlig unfrei geworden bin. In meinem Handeln. Immer nur darauf bedacht, nix falsch zu machen.
Und dann - Überraschung, war er trotzdem total abgefüllt.
Und dieses Verhalten von Zuckerbrot und Peitsche, von Leugnen, dass er ein Problem hätte, dass er getrunken hätte, dass er all die Dinge, die im Suff passiert waren völlig ausgeblendet hat und ich, wenn er nüchtern war ( soweit er das überhaupt noch sein konnte) wieder sein " Engelchen" war... Das hat mich total verwirrt, meine Wahrnehmungen völlig zerstört und verdreht.
Das war Verunsicherung pur und dieses Verhalten hat dann auch Angst in mir ausgelöst. Weil ich nie wusste, was im Grunde genommen Wahrheit oder Täuschung war, was mich erwarten würde.
Und das hat mich psychisch kaputt gemacht, ich hatte irgendwann Depressionen von all dem Stress, den sein Verhalten mir gemacht hatte.
Geholfen hat mir im Endeffekt wirklich nur die Trennung. Mein Rückzugsort an dem ich in Ruhe und Sicherheit war.
Liebe Grüße Aurora
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Hallo Minze,
ich hab deine Beiträge aus dem SOS Bereich in dein Fädchen verschoben.
Hier geht es jetzt weiter.
Liebe Grüße Aurora
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Hallo und willkommen Findus,
ich habe dich jetzt freigeschaltet. Du kannst dich jetzt hier überall austauschen. Mit einer Ausnahme, bitte schreibe die ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern, die noch nicht freigeschaltet sind.
Liebe Grüße Aurora
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Hallo Johanna,
was du beschreibst löst Erinnerungen aus. An das, was ich selbst erlebt habe. Jahr für Jahr. Und wie mein Stresslevel, meine Erschöpfung immer mehr umschlug in Wut, Hass, Verachtung, Enttäuschung, Angst. Zum Schluss hatte ich dann schon seeeehr schlimme Gedanken, was ich mit ihm machen wollte.
Gestern fuhr meine Schwester, und ich winkte ihr zum Abschied und ich fragte mich: wie wäre es wohl, wenn ich jetzt die Tür schließen und wirklich einfach meine Ruhe hätte? Mein Kind ins Bett bringen, und dann Zeit für mich, alles ohne Anspannung und Angst?
Hast du diesen Gedanken zuende gedacht? Wie es sich anfühlen würde ohne diesen Druck, die Ängste, die Verachtung, die er dir entgegenbringt? Ist dieses Leben das, was du dir unter einer Partnerschaft vorstellst, was du gerne für dein Kind hättest? Was deine Zukunft ist?
Und ist da Liebe? Liebst du deinen Mann? Oder hält dich was anderes da fest.
Ich weiß wie schwer es ist, eine Entscheidung zu treffen. Bei mir hat das Jahre gedauert bis ich da rauskonnte. Und hinterher war ich sehr traurig über die verlorene Lebenszeit. Und dass ich mich so lange damit zufrieden gegeben hatte, mit nix eigentlich, dass ich es mir so lange nicht wert war, ein glückliches Leben zu leben.
Liebe Grüße Aurora
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Hallo releaseme,
Die räumliche Trennung ist gut!
Das ist ganz, ganz wichtig! Du empfindest es so und dann ist es auch richtig so. Jetzt.
Was mich halt auch stutzig macht ist seine Aussage:
er trinkt alkoholfreies Bier und ist der Meinung dass ihm das nichts ausmacht, er hat eine Aussage getätigt "alle stempeln mich als Säufer ab und sind der Meinung dass ich Alkoholiker bin"
Das sagt doch nichts anderes aus als dass er nix begriffen hat, dass er im Grunde genommen jetzt all diese Dinge macht wie zum Beispiel zum Termin in die Suchtklinik geht, gesprächsbereit ist. Dass er freundlich ist. Weil er will, dass du zurückkommt. Und dann... ?
Mein erster Mann war ähnlich drauf nachdem ich mich getrennt hatte. Und ich war auch hin- und hergerissen. Aber eben auch weil er mit seiner Suchterkrankung ganz anders umging als die Alkoholiker, die ich hier im Forum sah.
Er ist zu allen Familienfeiern mit angedackelt und hat sich direkt unter die Kampftrinker gesetzt, ihnen sogar eingegossen. Wenn sie getrunken haben ist seine Gurgel mitgehopst als wenn er es selbst schlucken würde.
Er hat zwar an einer Gruppe teilgenommen die sich 10 Mal getroffen hat, danach hat er nichts mehr für sich gemacht. Irgendwann hat er wieder angefangen zu trinken als er merkte, dass ich nicht zurückkomme. Und er eine neue Partnerin hatte, die gerne einen soff.
Es ist gut, dass du bei deinen Eltern bleiben kannst. Bitte nutze das und lass dich nicht erweichen, zurückzugeben. Natürlich ist das im Endeffekt deine eigene Entscheidung, ich empfehle es dir nur, weil ich eigene Erfahrungen damit gemacht habe und es hier schon viele, viele Male bei den Cos gelesen habe. Dass, wenn alles wieder für den Alkoholiker nach Wunsch läuft, er bald wieder sein altes Leben mit Alkohol aufnimmt.
Liebe Grüße Aurora
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Hey Marli,
hast du richtig so gemacht. Kranke Kinder gehören ins Zuhause um gesund werden zu können.
Liebe Grüße Aurora
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Hallo Alexa,
danke für deinen Beitrag. Das ist so klar, was du schreibst.
Liebe Grüße Aurora
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Hallo Somadi,
ich hab dich freigeschaltet und du kannst dich jetzt hier überall austauschen. Bitte schreibe aber die ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern, die noch nicht freigeschaltet wurden.
Alkoholismus ist eine Krankheit, die jeden treffen kann. Darum ist Scham im Grunde genommen nicht nötig, denn für zum Beispiel eine Diabetes würde sich auch keiner schämen. Soweit die Theorie.
Ich weiß aber selbst, dass es so nicht ist. Ich habe mich lange Jahre geschämt für meinen Mann. Wenn er bei Zusammenkünften wieder auffällig wurde durch seine völlige Betrunkenheit, sein absurdes Verhalten, dass er dann hatte. Und ich hab mich geschämt, dass ich da hineingeraten war, dass ich da nichts dran ändern konnte.
Als ich das erste Mal die Sucht erwähnt hatte, gegenüber meinem damaligen Chef, bin ich fast umgekippt, so aufgeregt und schwindelig war ich.
Eine Trennung erscheint dir unmöglich, das ist auch okay und deine Entscheidung, ich bin auch sehr lange dabeigeblieben. Es ist halt nur so, dass du immer wieder mit seiner Sucht konfrontiert wirst. Es ist wichtig, dass du dir eigene Zeiten schaffst, ohne ihn und vor allem ohne ihn gedanklich dabei zu haben. Das ist schwierig.
Aber jetzt komm erstmal in Ruhe hier an, zu lesen gibt es ganz viel denn du bist leider nicht alleine mit dieser Problematik.
Liebe Grüße Aurora