Beiträge von Aurora

    Hallo foxi,

    Simsalabim , ich wundere mich dass viele davon ausgehen dass Ehepartner in solch einem Fall nicht an einem Strang ziehen,

    ich habe in meinen früheren Beziehungen selbst diese Erfahrung gemacht, vor allem in meiner ersten Ehe. Klar, mein erster Mann war Alkoholiker und hatte genug mit seiner Sucht zu tun aber es war auch grundsätzlich seine Art, sich nicht allzu viel einzubringen, zu kümmern, mich zu achten. Und ich war längere Zeit in einem Forum für verwaiste Eltern, auch da war es oft ein Thema. Nicht jede Beziehung hält solche schweren Schicksale aus, leider.

    Ihr habt da etwas sehr Kostbares.

    Mit meinem 2. Mann jetzt erfahre ich diesen Zusammenhalt auch und es ist für mich noch immer sooo unglaublich schön.

    Ich freue mich, dass du dich hier wieder gemeldet hast.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Grinsekatze,

    es ist gut, dass du dich hier austauschst. Denn dadurch bist du sensibilisiert für das, was sein kann. Das ist ein großer Vorteil.

    Ich hatte damals diese Möglichkeit nicht und hab viele Jahre immer wieder an mir gezweifelt. Immer wieder gedacht ich würde übertreiben, zu zickig sein. Es falsch sehen. Er hat das ja auch immer wieder gesagt und damit meine Wahrnehmungen verdreht. Dadurch habe ich viel Selbstvertrauen verloren.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Grinsekatze,

    ich habe solche Gespräche mindestens 100 mal geführt. Und genauso oft hat mein erster Mann es eingesehen, Versprechungen gemacht und erstmal nichts getrunken. Ich hab dann Konsequenzen angedroht, die ich nicht durchgezogen habe. Irgendwann hat er mich nicht mehr ernstgenommen.

    Ob er einsichtig wird? Wenn er süchtig ist, ist er süchtig. Aufhören kann er trotzdem immer. Aber nur, wenn er es wirklich und vollumfänglich will.

    Das ist meine Erfahrung und die Erfahrungen von Teilnehmerinnen, die ich hier immer wieder lese, seit 18 Jahren.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Tysja, herzlich willkommen,

    so wie du die ersten Zeiten mit deinem, ich sag mal Noch-Partner beschreibst, so fing das auch bei mir an.

    Ich komme aus einer großen Familie in der viel gefeiert und gesoffen wurde. Irgendwann haben auch wir Nachkommen da mitgehalten, es war einfach normal für uns. Alkohol, und zwar viel, gehörte zum geselligen Beisammensein dazu. Darum ist mir bei meinem ersten Mann auch lange nichts komisch aufgefallen. Er war so, wie ich es von Geburt an kannte.

    Ich hab auch erstmal mitgehalten, er hat mich auch oft animiert und ich hab dann mitgetrunken. Heute weiß ich, dass Alkoholiker das oft machen, damit ihr eigener Konsum nicht so auffällt.

    Irgendwann wurde es mir zuviel und es wurde mir unheimlich. Er kam schon mit Fahne von der Arbeit nachhause. Ab da fing ich an ihn zu beobachten. Dazu kam, dass er auch Persönlichkeitsmerkmale an den Tag legte, mit denen ich Probleme hatte. Die rosa Brille war weg und tja, da sah ich so manches Komische an ihm.

    Ich finde es gut, dass du die Pläne für ein gemeinsames Wohnen erstmal auf's Eis gelegt hat. So hast du noch Distanz und eine eventuelle Trennung ist viel problemloser. Bei mir hat das viel länger gedauert, nach 26 Jahren hab ich den Absprung geschafft und das Leben mit ihm hat schon Auswirkungen auf meine Gesundheit gehabt. Aber besser spät als nie bzw lieber gleich und nicht durchhalten...

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo morli,

    Kontakt bekommst du, wenn du in den Themen, bei denen du etwas sagen möchtest, schreibst. Einfach so, wie du das auch hier machst.

    Und wenn du hier bei dir Dinge schreibst wirst du Antworten bekommen. Daraus entsteht dann der Austausch.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Halbmond,

    herzlich willkommen in unserer Online-Selbsthilfegruppe.

    Dass dein Leidensdruck groß ist, kann ich gut verstehen. Ich hab selbst vor vielen Jahren an diesem Punkt gestanden. Das Zusammenleben mit einem Abhängigen wird nach und nach immer belastender. Du stehst da und kannst nichts tun, denn solange er weitertrinken will hast du keine Chance, dass sich was verbessert.

    Dein Entschluss, dich hier anzumelden ist ein guter Schritt, im Austausch kannst du dich sortieren und Wege für dich finden.

    Das ist der link zur Bewerbung: https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Klick drauf und schreibe kurz was dazu. Dann schalten wir dich frei und verschieben dein Thema in den Bereich für Angehörige und Coabhängige.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo morli, herzlich willkommen,

    einen suchtkranken Angehörigen zu haben bedeutet ganz viel. Die ganze Palette an Gefühlen. Wenn es das Kind ist, kommt nochmal was drauf. Denn als Mutter hast du ja nochmal eine andere Verbindung.

    Was aber wichtig ist, ist, dass du keine Schuld hast daran. Und nichts machen kannst wenn der Betroffene sich weigert, Hilfe anzunehmen und etwas zu verändern.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/ wenn du diesen Link anklickst öffnet sich eine neue Seite und dort kannst du dich bewerben. Schreib ganz kurz was dich herführt.

    Dein Thema wird dann in den Bereich für Angehörige und Coabhängige verschoben. Dort kannst du dich dann austauschen.

    Liebe Grüße Aurora

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    Liebe Eule,

    ich wünsche euch beiden gute Besserung.

    Und statt viel Kaffee vielleicht auch mal Tee zwischendurch. Um die Nerven zu beruhigen oder so. Schlimme Zähne sind böse, ich hab da auch so Erfahrungen. Zum Glück ist das inzwischen alles gut.

    Und Sohnemann und Erkältungen und so, ich war froh, als meine Kinder das hinter sich hatten und stabiler wurden. Was das Immunsystem anbelangt. Dafür hatten wir letztens unsere Enkelin hier, sie kam schon an mit dicken Halsschmerzen. Und das stellte sich als Pfeiffersches Drüsenfieber raus.

    Inzwischen ist sie wieder fit und froh, dass sie wieder unter Leute kann. Ist schon gemein, was diese fiesen kleinen Viren so auslösen...

    Liebe Grüße Aurora

    Liebe foxi,

    hier steht nun ganz, ganz viel. Erfahrungen, die Menschen gemacht haben.

    Ich hoffe, es erschlägt dich nicht sondern dass du das lesen und für dich einsortieren kannst. Es ist so wertvoll, was hier steht. Egal ob es für dich passt oder nicht.

    Du darfst dir davon nehmen womit du etwas anfangen kannst für dich. Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen dass mir Beiträge, die wehgetan haben, am meisten geholfen haben. Denn genau diese wunden Punkte sind die, die ich bearbeiten musste.

    Wie geht es dir heute?

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo releaseme,

    ich hab eine ähnliche Erfahrung gemacht mit meinem ersten Mann. Der hatte ein Aneurysma im Kopf das geplatzt ist. Er hatte eine Gehirnblutung. Das war 1989. Er hatte epileptische Anfälle, wodurch das herauskam.

    Er hatte so viel Glück, die Blutung hatte gestoppt und er hatte nichts zurückgehalten an Einschränkungen. Damals meinte er, es wäre wohl doch etwas viel mit dem Bier gewesen, er würde jetzt damit aufhören. Damals war mir sein Konsum noch garnicht sooo bewusst. Es muss da noch viel im Hintergrund heimlich abgelaufen sein. Und er erschien mir nicht dauerbetrunken, nur zu Feiern oder so.

    Die Blutung hatte damit auch nichts zu tun gehabt.

    Das war im Sommer damals. Er trank an Silvester dann wieder das erste Glas Sekt und ab da ging es weiter bergab. Heute weiß ich, dass er da wohl schon abhängig gewesen sein muss und das eine Trinkpause war.

    Ich war damals noch nicht so tief in meiner Coabhängigkeit und hab mich nicht getrennt. Es hat mich zwar oft genervt dass er auf Feiern oder am Wochenende so viel und exzessiv getrunken hat. Aber ich dachte da noch, dass wir das gemeinsam hinkriegen und er damit mal aufhören würde. Falsch gedacht...

    Es ist echt gut, dass du Nägel mit Köpfen machst. Ich hab noch weitere 18 Jahre dafür gebraucht...

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo und willkommen Sunflower,

    ich habe dich freigeschaltet und du kannst dich jetzt hier überall austauschen.

    Bitte schreibe aber die ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich, bei den Usern mit den roten Nicknamen.

    Ich wünsche dir einen guten Austausch.

    Lieber Gruß Aurora