Beiträge von Aurora

    Hallo Linchen,

    herzlich willkommen.

    Es ist schwierig, solange dein Mann nicht aufhören kann und will mit dem Trinken, solange wird sich nichts zum Positiven verändern können. Bei ihm. Und solange du da mit drinnen hängst, wirst du auch immer davon mitbelastet sein. Der Alkohol ist ihm wichtiger als alles, er ist suchtkrank und die Sucht bestimmt sein Leben.

    Hier ist der Link zur Freischaltung für den Austausch: https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Klick einfach drauf und schreib kurz, dass du um Freischaltung bittest. Dann wird dein Thema in den Bereich für Angehörige und Coabhängige verschoben.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Eule,

    dass du dich wieder melden wirst, hat mir gestern schon jemand erzählt ☺️. Ich freu mich, dass du wieder da bist. Ich hab in den Jahren immer wieder an dich gedacht und gesehen, dass du ab und an meinen WhatsApp Status besucht hast. Aber wie das so ist, gemeldet hab ich mich nicht 🙈.

    Na dann wünsche ich dir einen guten Austausch und dass du dich gut in den etwas veränderten Forumsaufbau einfummeln kannst.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Jalina,

    Noch 1x der Hinweis: Ich habe bei Whats App eine Chatgruppe eingerichtet.

    Wer beitreten will, schreibt mir bitte die Handynummer per PN.

    Wenn ausdrücklich gewünscht, wird die Nummer auch ohne Namensangabe in die Gruppe gestellt.

    Der Gruppenchat wird einige Tag nach dem Treffen dann von mir geräumt, alle Handynummern von Personen,

    mit denen ich sonst nicht im Kontakt stehe, auch von mir gelöscht.

    Lieber Gruß Aurora

    Hallo hopeless,

    du warst nicht dumm und bist es auch nicht.

    Was meinst du, wie oft ich immer wieder optimistisch war, gehofft hab, dachte, endlich wird es wie es mal war... Und dann zack, ging es wie gewohnt weiter.

    Es braucht oft noch das letzte Klick, bis man in's Handeln kommt.

    Es tut verdammt weh. Meine Gefühle und Gedanken fahren Achterbahn.

    Ich drück dich mal, wenn du magst. Und es ist gut, dass du dich nicht mehr melden wirst. Jeder neue Kontakt wird wieder Schmerz bei dir auslösen. Und wer tut sich schon gerne freiwillig selbst weh...

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo foxi,

    ob teure Privatklinik oder überlastetes Krankenhaus, wichtig ist, denke ich jedenfalls, der unbedingte Wille, etwas zu verändern. Und solange das bei deinem Sohn nicht vorhanden ist, ist egal, welche Klinik oder ob er überhaupt eine besucht. Nirgends sind Pflegepersonal oder Ärzte für seine Nüchternheit verantwortlich.

    Dass dich Sorgen um ihn auch im Urlaub einholen, ist verständlich. Hauptsache, du kannst sie schnell wieder in eine Kiste packen und deine Zeit genießen. Mir hilft bei Gedanken, Sorgen immer, ein positives Gegenargument im Kopf zu haben. Also den sorgenvollen Gedanken zu entkräften.

    Dein Sohn ist erwachsen, er hat mehrere Entzüge hinter sich, er weiß grundsätzlich, was er tun kann. Wenn er denn will. Du hast als Mutter nicht versagt. Du hast im Leben auch als Mutter Fehler gemacht aber die gehören dazu, jeder Mensch macht Fehler. Das hat nichts mit seiner Sucht zu tun.

    Du bist nicht verantwortlich, dass dein Sohn trinkt. Oder hast du ihm jemals die Flasche an den Mund gesetzt?

    Ich wünsche dir einen guten Tag heute

    lieber Gruß Aurora

    Liebe foxi,

    deine Schwiegertochter ist coabhängig, so wie das verstehe aus dem, was du schreibst. Und sie ist inkonsequent und steckt daher leider noch voll im System mit eurem Sohn.

    Und da können Coabhängige auch wiederum andere Menschen mit reinziehen. Du würdest dann Coabhängige einer Coabhängigen. Und das kannst du nicht auch noch gebrauchen. Es ist also sinnvoll, sie auch zu blockieren. Überall, wo sie mit euch in Berührung kommen kann. Denn ansonsten seid ihr immernoch involviert, immer wieder kommen Informationen, die euch nicht zur Ruhe kommen lassen.

    Liebe foxi, das ist unglaublich schlimm und schwer auszuhalten. Aber wenn eine Grenze da ist und ihr nicht mehr alles mitbekommt, kann sich das beruhigen. Es wird immer in euch große Trauer und auch Sorge sein, es ist euer Kind. Aber ihr werdet auch trotzdem viel ruhiger weiterleben können.

    Verschwende nicht deine kostbare Energie an etwas, an dem du nichts ändern kannst. Du hast den 2. Sohn, der auf dich angewiesen ist. Und dem du das Leben in seinem Rahmen lebenswert machen kannst. Ebenso bei deinem Vater. Ihn zu begleiten auf diesem Weg jetzt, das ist wichtig und gut für ihn.

    Und es ist auch wichtig für dich, dass du ihn und deinen 2. Sohn begleitest. Es ist eine sinnvolle Liebesaufgabe. Und du und dein Mann - ihr scheint eine wunderbare Verbindung zu haben. Das ist nicht selbstverständlich. Ihr seid wichtig. Denn ihr bekommt, du bekommst Liebe und Wertschätzung von deinen Menschen, deinem Vater, deinem Mann, deinem Sohn in seinem Rahmen.

    Dein abhängiger Sohn ist so fremdbestimmt durch seine Sucht, dass er nichts geben kann, für andere Menschen. Das könnte er nur für sich. Aber dazu ist er nicht bereit.

    Ich bewundere dich und deinen Mann wie ihr für euch mehr und mehr einsteht und euch abgrenzen könnt. Und nicht aufgebt. Auch wenn es euer Herz bricht.

    Herzensgrüße Aurora

    Hallo Tanja,

    dein Partner hat aus der Zeit von Entzug und, wenn ich das richtig interpretiere, aus der Therapie anscheinend nichts mitnehmen können. Denn er konsumiert Alkohol und eine weitere Droge. Er meint es alleine zu schaffen...

    Hoffnung ist da gerade fehl am Platz denn so wie es aussieht, hat er nichts verstanden. Und du fühlst dich wie seine Mutter. Ohje, das ist doch dann keine Partnerschaft auf Augenhöhe.

    Bin kurz davor mich entgültig zu trennen...

    Es macht Sinn, den letzten Schritt raus aus der Beziehung zu machen. Auch wenn da noch ein Fünkchen Hoffnung ist. Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass es so bei ihm erstmal nichts wird. Er konsumiert und das wird mehr und mehr werden. Und eine Mutter bist du für deinen Sohn, für ihn hast du Verantwortung. Nicht für deinen Partner.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo hopeless,

    es ist doch völlig klar und normal, dass du noch Gefühle hast. Noch an dem hängst, was er mal war, was ihr in guten Zeiten hattet. Das geht doch nicht von heute auf morgen weg. Es ist ein Prozess.

    Und durch seine " ich hab dich lieb" Nachricht trifft er doch genau den Nerv.

    Dadurch, dass du jetzt die räumliche Distanz hast, wird es besser werden. Du bist ja nicht mehr ununterbrochen mit ihm konfrontiert. Denn auch das Verhalten von Schweigen, Distanz zum Beispiel macht ja direkt was mit dir. Und was einem ( auch von mir in meiner ersten Ehe) nicht bewusst ist, das ist, dass auch solches Verhalten Gewalt ist. Es ist psychische Gewalt.

    Und was mich damals in meiner Therapie sehr erschreckt hatte war die Aussage meines Therapeuten dass, wenn es immer wieder dauernd passiert, man Angst hat und diesen Abwertungen ausgesetzt ist, es normal für einen wird. Krass...

    Ich hoffe, du kannst den Tag heute erleben, ohne dauernd an ihn denken zu müssen.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo hopeless,

    Aber ein totaler Kontaktabbruch. Ich weiß nicht ob ich tatsächlich schon soweit bin.

    Wie hast du das geschafft? Wie konntest du dich von dem Gedankenkarusell und dem Schmerz ablenken?

    Aus der Erfahrung mit meiner Enkelin und ihrem Vater hier mal die Kurzfassung. Aus meinem Fädchen, S 68, Juli 2024

    Hallo Mariexy, unsere Enkelin lebt bei uns, weil mein Exschwiegersohn nach dem Tod meiner Tochter eine neue Frau hat, der unsere Enkelin ein Dorn im Auge ist. Diese Frau ist eine Narzisstin und hat schon so gut wie alle Verbindungen, die mein Exschwiegersohn hatte, gekappt. Und schlussendlich durch perfide Manipulationen hat sie die Enkelin aus ihrem Zuhause vergrault, mal gelinde gesagt.

    Sie hat massive psychische Gewalt gegen die Enkelin angewandt.

    Die Enkelin hat das gemacht, was wir Cos oft nur sehr schwer schaffen. Sie hat ihre Grenzen gezogen und sich gerettet indem sie zu uns gekommen ist. Ihr Vater , also mein Exschwiegersohn, hat sie nicht geschützt.

    Ich hatte zu meinem Exschwiegersohn, den ich seit seinem 14. Lebensjahr kenne, da er ein Klassenkamerad meiner Tochter war, ein sehr enges, fast schon ein Mutter/ Sohn Verhältnis. Seine 2. Frau hat, neben allen anderen, auch uns aussortiert, ihn gegen uns aufgebracht. Er war völlig verändert, ich wurde massiv beschimpft, wenn was nicht lief, so wie er bzw seine Frau das wollte.

    Er drohte oft mit Enkelin-Entzug, er trat mich regelrecht in den Dreck. Als die Enkelin sich uns anvertraut hatte und es klar wurde, dass sie bei uns einziehen würde, eskalierte es nochmal mehr. Ich hatte inzwischen Angst- und Panikattacken. Wenn ich sah, dass eine WhatsApp von ihm kam, war ich völlig fertig.

    Ich habe dann das Angebot meines Mannes angenommen, dass er den nötigen Kontakt, der ja wegen der Enkelin erstmal notwendig war, übernimmt. Und als das soweit geregelt war, hatte die Enkelin mit ihrem Vater alleine Kontakt. Er durfte aber nicht zu uns kommen um sie zu besuchen. Die Enkelin und er trafen sich meistens irgendwo in einem Café oder so oder machten gemeinsame Ausflüge. Sie ist nur in besonderen Fällen in der Wohnung bei ihrem Vater gewesen. Denn ihr Vater beschützt sie nach wie vor nicht vor den Angriffen seiner Frau.

    Es ist mir erstmal sehr schwer gefallen, den Kontakt abzugeben. Aber es war für mich einfach notwendig. Ich war jedes Mal völlig fertig. Hatte Angstzustände wenn ich nur sah, dass eine WhatsApp von ihm angekommen war. Alles, was ich ihm auf seine Nachrichten antwortete, verdrehte er und nutzte es als Angriff auf mich. Ich war psychisch richtig weit unten.

    Ich hab schnell gemerkt wieviel besser es mir ging mit diesem Kontaktabbruch. Innerlich hing und hängt ein Teil meines Herzens noch an diesem Menschen. Er stand mir so nahe wie nur wenige Menschen in meinem Leben. Er ist ja ein Stück Familie für mich. Aber dieser Schmerz ist ein Klacks gegen das, was er angerichtet hat und anrichten kann mit seinen Worten.

    Ich halte, obwohl er sich im Frühjahr endlich von dieser bösen Narzisstin trennen konnte, noch meinen Abstand. Es ist mein Schutz, meine Grenze.

    Das hat nichts mit Alkohol zu tun aber ich denke, die Gefühle sind gleich oder sehr, sehr ähnlich.

    Bei der Trennung von meinem ersten Mann habe ich das so massiv nicht erlebt und meine Kinder waren eh schon erwachsen. Ich hoffe, du kannst was damit anfangen.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Simsalabim,

    …danke Aurora, für deine Hinweise… werde sie beachten…

    das ist gut, danke für dein Verständnis.

    Ich drück dir die Daumen, dass du an eine Suchtberaterin/ einen Suchtberater kommst, die/ der damit Erfahrung hat. Auch in der SHG hast du ja reale Gegenüber, dadurch können sich auch persönliche Bekanntschaften oder Freundschaften bilden.

    Das Schweigen, positiv betrachtet hat was, mittlerweile nimmt es mir stückweise die Luft zum Atmen… das ist der unangenehme Nebeneffekt…

    Dieses Schweigen, du beschreibst es ja immer wieder und wie sehr es dich belastet. Ich kann mir das auch irgendwie vorstellen, wie schlimm das ist. Es kann im Grunde genommen schon auch eine Art von psychischer Gewalt sein. Ich weiß ja nicht, wie dein Mann sonst so drauf ist, ob er mit anderen Menschen munter rumquatscht, dich aber schweigend ignoriert. Wäre es so ist es klar, dass er damit bei dir was bewirken will.

    Du beschreibst, dass du dich auch mit dir alleine ganz gut fühlst. Vielleicht kann dich das reizen, doch nochmal einen Schritt aus dieser Beziehung raus zu machen. Dann bist du nicht ständig dieser schweigenden Mauer ausgesetzt. Die dir die Luft zum Atmen nimmt.

    Ich bin gespannt, was du über die Suchtberatungsstelle berichten wirst.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Simsalabim,

    was ist denn deine Erwartung an die Suchtberatung? Ich lese das ja immer wieder bei dir.

    Ich war damals bei solcher Beratungsstelle und es hat mir nicht wirklich was gebracht. Einfach weil die Frau dort nicht wirklich was über Coabhängigkeit wusste. Nur sehr oberflächlich hat sie mir was gesagt, was ich eh schon bei Google gefunden hatte. Das Einzige, was es mir gebracht hatte war, dass ich mal mit jemand Außenstehenden geredet hatte.

    Im Grunde genommen ist diese Gruppe der Cos hier im Forum die wahre Goldgrube. Weil jede, jeder hier ähnliche Erfahrungen hatte und hat und es ganz, ganz viele Wege zu sehen gibt. Daraus kannst du viel für dich machen. Auf dich angepasst.

    Worum ich dich daher bitten möchte ist, hier im Cobereich zu bleiben. Dich zieht es zu sehr in den Bereich der Alkoholiker. Das dort ist ja aber nicht dein Problem, für dich ist der Austausch hier bei den Cos viel hilfreicher und geeignet.

    Ich habe am Anfang auch viel bei den Alkoholikern gelesen. Das hat mir geholfen, meine Situation mit dem Verhalten meines Exmannes zu verstehen. Aber für meinen Weg da raus hat es keinen Nutzen gehabt. Und ich behaupte mal, dass das generell der Fall ist. Eher ist es kontraproduktiv weil diese Co-Seite immer weiter aktiv bleibt. Beim Lesen der Alkoholikerbelange.

    Außerdem ist es für jemanden, der die Sucht nicht erfahren hat, nicht nachvollziehbar, was da vorgeht. In den Betroffenen.

    Wenn du etwas für DICH hier erreichen möchtest, dann respektiere diese Grenze und den Sinn, dass Cos und Alkoholiker ihre eigenen Bereiche haben. Du bist ja hier für DICH. Nicht für andere User.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo hopeless,

    was ich ganz stark und wichtig finde ist, dass du zu deinen Kindern stehst! Das ist sooo wichtig und steht über allem.

    Ich habe im persönlichen Bereich sehr schlimme Erfahrungen machen müssen. Wie es Kindern ergeht, wenn Vater oder Mutter nicht hinter ihnen stehen. In einer Patchworkfamilie. Betroffen war meine Enkelin, die zum Glück bei meinem Mann und mir ein Zuhause und Halt finden konnte.

    Diese einerseits Liebevolle und Nähe und dann wieder Kälte und Distanz macht mich gerade echt fertig.

    Das ist eine Strategie der Manipulation. Du weißt nie, was kommt, er ist nicht greifbar. Und es macht dich fertig und das ist der Sinn. Denn so bist du gut zu zu beeinflussen und wieder in die Spur zu bringen.

    Ich hab die Erfahrung gemacht, dass der totale Kontaktabbruch die beste Lösung ist. Denn aus jedem Berührungspunkt kann wieder eine Angriffsfläche werden, die dich verletzt. Und du hast eine eigene Wohnung, das ist der beste Schritt, den du machen konntest. Auch wenn es wehtut, erstmal. Aber würdest du bleiben, wäre der Schmerz noch viel größer im Laufe der Zeit.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Janine,

    ich hab dich gerade freigeschaltet und du kannst dich jetzt hier überall austauschen. Mit einer Ausnahme, bitte schreibe die ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern mit den roten Nicknamen.

    Liebe Grüße Aurora