Hallo foxi,
Sucht zu verstehen ist unmöglich, wenn man es nicht selbst durchlebt hat. Das ist es ja, was mich zum Beispiel hat verrückt gemacht damals, mit meinem ersten Mann. In guten Momenten hat er alles eingesehen, wir konnten reden, er hat Dinge versprochen... Und dann zack, kam wieder der Moment und er hat weitergetrunken.
Ich konnte es nie verstehen, wir hatten 2 gesunde Kinder, eine schöne Wohnung und waren finanziell gut aufgestellt. Es gab doch keinen ernsthaften Grund. Meiner Meinung nach.
Hier im Forum habe ich durch das Lesen bei den Alkoholikern begriffen, dass sie durch die Sucht fremdgesteuert sind. Theoretisch hab ich es kapiert aber begreifen in dem Sinne kann ich es noch immer nicht.
Weil ich nicht selbst abhängig war und bin.
Dass euer Sohn jetzt seine Patentante angerufen hat, ihr erzählt hat, wie schlecht es ihm geht, macht mich etwas nachdenklich. Er merkt nun, dass ihr kapituliert habt, Grenzen gesetzt habt und das auch konsequent durchzieht. Sucht er sich nun eine neue Coabhängige, die ihm den Popo retten soll?
Nicht böse gemeint, nur mal zum Nachdenken.
Liebe Grüße Aurora