Viel wird immer gesagt, du kannst nichts machen. Und dann Alkoholsucht ist eine Familienproblematik. Als Mutter, wie ist das wenn es heißt man kann nichts machen und dann doch mit der Auslöser ist, dass jemand eine Sucht entwickelt? Man soll sich distanzieren und am Ende ist klar, dass dann doch bei dem anderen Trauer Ohnmacht oder Einsamkeit, oder Vernachlässigung eine Rolle spielt?
Ich fühle mich so allein gelassen mit dieser Verwirrung. Schuld und dann doch keine Schuld? Reden sollen und dann doch nichts erreichen können?
Ich habe ein schon erwachsenen Sohn der schon früh Drogen und jetzt nur Alkohol zu sich nimmt und nach dem letzten Entzug doch wieder angefangen hat und eine Leberzerrose, deren Grad noch abgeklärt werden muss. Er lässt mich nicht mehr an sich ran. Wohnt aber seid kurzem bei mir und anderen Familienmitgliedern im Haus.