Beiträge von Aurora

    Hallo Seiltaenzerin,

    bei meinem Smartphone ist es oben im blauen Balken. Da ist mein Avatar bzw Profilbild. Wenn ich da raufgehe öffnet sich ein neues Fenster. Da ist oben links wieder mein Profilbild, da klicke ich nochmal drauf, neues Fenster öffnet sich und ganz unten dann steht "Abmelden".

    So mach ich das, bin aber nur sehr selten am Smarty und vielleicht gibt es eine schnellere Version...

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Marika,

    erstmal herzlich willkommen.

    Das Lügen über den Konsum kenne ich auch von meinem ersten Mann. Und hier kannst du es praktisch in so gut wie jedem Thema lesen. Das gehört irgendwie dazu. Mein erster Mann hat sogar seinen Konsum geleugnet, wenn er nicht mehr gerade stehen konnte. Das hat viel mit mir gemacht. Meine Wahrnehmung völlig verdreht, irgendwann konnte ich meiner eigenen Wahrnehmung nicht mehr vertrauen und war total verunsichert.

    Mein erster Mann wurde irgendwann auch maßlos in seiner Sexualität, bis hin zu Übergriffen auf mich. Das hat mir noch den Rest gegeben und ich konnte mich dann endlich trennen. Es hat mich in meinem Innersten so abgewertet, mich benutzt fühlen lassen. Ich kam mir vor wie ein Objekt, das er nach Lust und Laune benutzen wollte.

    Er hat mich auch unter Druck damit gesetzt. Er würde nur deshalb trinken weil ich nicht willig war. Sowas alles. Ich hab mich nur noch beschmutzt gefühlt.

    Sucht hat viele Gesichter und kann auch die Sexualität betreffen. Ob das bei meinem Mann dann auch noch zu einer zusätzliche Sucht geworden war, weiß ich nicht. Alkohol hat ja auch sowieso eine enthemmende Wirkung.

    Wie das bei deinem Partner ist, weiß ich natürlich nicht. Sowas kann grundsätzlich eh nur der Betroffene einschätzen. Aber für die Sucht nach Sex gibt es andere Anlaufstellen. Das können wir leider hier nicht weiter diskutieren oder lösen. Hier ist es ja öffentlich, das ganze www kann mitlesen, und das gehört, meiner Meinung nach, in einen geschützten Raum.

    Aber was ja über all dem steht ist, dass es dir mit diesen Dingen in deiner Beziehung nicht gut geht. Und zusätzlichen noch Kinder mitbetroffen sind. Das siehst du ja selbst so. Und da stellt sich die Frage, was du tun kannst.

    Für mich war klar, dass ich mich einfach trennen MUSSTE. Es ging mir so schlecht mit allem, dass mein Leben nicht mehr lebenswert und unbeschwert war. Und das ist die Konsequenz daraus. Wenn es einfach nicht mehr passt, wenn die Dinge mehr schlecht als gut sind, darf ich neue Wege gehen. Wie ist das bei dir?

    Patchworkfamilie, das bedeutet, du hast Kinder mitgebracht, er auch. Leben alle in eurem Haushalt?

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Co-Pilot,

    herzlich willkommen in unserer Online-Selbsthilfegruppe.

    Ob Frau oder Mann, der Stress, die Angst, Wut, Hilflosigkeit sind sicher sehr ähnlich. Wenn der Partner Alkoholiker ist. Deine Info, die du bekommen hast, ist, du wärst tendenziell " der Böse", diese Auffassung habe ich noch nie von bzw über einen männlichen Mitbetroffenen gehört. Ich bin gespannt, wieso das wohl oft so gesehen wird.

    Aber erstmal gebe ich dir den Link für den Austausch:https://alkoholiker-forum.de/bewerben/. Klick einfach drauf und bitte um Freischaltung. Nach der Freischaltung findest du dein Thema im Bereich für Angehörige und Coabhängige. Dort geht der Austausch dann los.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo abcdefg,

    ich hab deinen Beitrag in dein bestehendes Thema verschoben. Mehrere Themen sind schnell zu unübersichtlich, deshalb wird das hier so gehandhabt.

    Ich hab mit deinem Problem keine Erfahrung. Dass die zuständigen Stellen da nicht reagiert haben bzw das abgetan haben, finde ich echt schlimm. Mir fällt bloß der Sozialpsychiatrische Dienst ein, ob die sich mit sowas auskennen.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Simsalabim,

    ich denke, es geht nicht darum, Schuld hin- und herzuschieben. Das bringt keinen weiter.

    In meinen Augen ist es eher wichtig, diese Manipulation zu erkennen und dazu zu nutzen, selbst in eine neue Handlung kommen zu können. Bei mir haben nämlich solche Aussagen meines ersten Mannes dazu geführt, dass ich mich schlecht und unzulänglich gefühlt habe. Eben schuldig. Und das hat mich dazu gebracht, noch mehr an mir zu " verbessern", mich " zusammenzureißen".

    Ich habe somit gegen mein Gefühl und meine eigene Wahrnehmung gehandelt. Und war wieder ein Stück mehr dabei, alles zusammenzuhalten und zu harmonisieren.

    Damit war das nach außen hin normale Familienbild soweit intakt, ER konnte in Ruhe weitertrinken. Ich glaube für meinen ersten Mann war irgendwie wichtig, dass nach außen alles toll aussah. Er seine Sucht zwar gespürt hat aber eben sagen konnte, funktioniert doch noch soweit. Das ist aber reine Spekulation, in seinen oder irgendeinen anderen Kopf kann ich nicht reingucken.

    Ich habe dadurch aber mehr und mehr Energie da reingesteckt. In eine aussichtslosen Sache. Wurde immer unglücklicher dabei, hilfloser. Ich hab nichts erreichen können von dem, was ich für mich und mein Leben haben wollte. Ich konnte aber nicht aufhören, weiterzumachen. Lange Jahre nicht. Aus vielen inneren Gründen.

    Simsalabim, du möchtest deinen Mann beobachten, auf solche manipulative Situation warten. Aber wäre es nicht besser, wenn du handelst? Pläne machst, wie es weitergehen kann, was du von deinem Leben noch erwartest? Abwarten ist passiv, Tun ist Tun.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Simsalabim,

    der Satz ist, neutral betrachtet, sicherlich richtig. So wie: wenn xy gerne Äpfel isst, yz aber lieber Birnen mag, dann muss er selbst dafür sorgen, welche zu bekommen.

    In Beziehungen ist das aber viel verstrickter. Da spielen viele Dinge mit rein. Da geht es um Menschen, Gefühle, Sozialisierung. Und noch viel mehr, wofür ich keine Worte finde.

    Na klar, wenn du mit deiner Beziehung zum abhängigen Mann nicht ( mehr) glücklich bist macht es Sinn, sich zu verändern, die Lebenssituation zu verändern. Aber genau DAS ist doch das schwierige Thema dabei. Eben Gefühle und so weiter. Das geht schon zu ändern aber nicht auf Knopfdruck. Da ist es ähnlich wie beim Abhängigen, es muss irgendwo " Klick" machen ehe es funktioniert.

    Wäre toll, wenn's anders wäre. Das hätte mir sehr viel erspart...

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Lebenskünstler,

    Jemand, der einen nüchternen Partner will, hält ausgerechnet an einem Trinker fest.

    Das ist der Konflikt der Coabhängigen. Für jemanden, der es nicht selbst gespürt hat, was in einem abgeht, ist es nicht nachvollziehbar. Genauso wenig wie ich nachvollziehen konnte, warum mein erster Mann immer wieder trinken musste.

    Und jetzt überlassen wir bitte den Thread Universe , die sich bisher noch nicht weiter geäußert hat.

    Lieber Gruß Aurora

    Hallo Pina,

    dann begrüße ich dich auch gleich mal. Ich habe viele Jahre coabhängig zu meinem ersten Mann gelebt, nach vielen Jahren konnte ich mich endlich trennen. Ich habe auch lange Zeit ziemlich mitgetrunken aber bin zum Glück nicht abhängig geworden. Hut ab, dass du schon 1,5 Jahre abstinent bist.

    Für den Austausch klick einfach diesen Link an : https://alkoholiker-forum.de/bewerben/, schreib dazu, dass du um Freischaltung bittest. Nach der Freischaltung findest du dein Thema im Bereich für Angehörige und Coabhängige. Da geht es dann weiter.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Universe,

    deine Geschichte ist nicht zu lang. Sie ist, wie sie ist. Und du hast es aufgeschrieben, wie du sie empfindest. Das ist gut.

    Als ich damals hier angekommen bin war es wie eine Befreiung. Alles aufzuschreiben und zu wissen, hier werde ich verstanden.

    Ich warte das er das Gespräch sucht und stelle ihn dann vor ein Ultimatum, da ich mir nicht mehr zu helfen weiß.

    Dazu habe ich zwei Fragen. Zum einen, auf welches Gespräch wartest du? Und wie sieht das Ultimatum aus, das du ihm stellen willst?

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Cleo,

    herzlich willkommen in unserer Online-Selbsthilfegruppe.

    Das ist klassisch. Du möchtest ihr helfen, sie möchte keine Hilfe haben. Weil sie meint, keine zu brauchen. Das ist das Ding, woran sich Angehörige auftreiben. Unter anderem. Ich war auch lange in dieser Situation. Du suchst Hilfe, weil auch euer Sohn natürlich mitbetroffen ist. Und für Kinder ist sowas sehr schwer zu verstehen.

    Hier kannst du dich für den Austausch bewerben: https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Klick einfach auf den Link und schreib kurz, dass du für den Austausch freigeschaltet werden möchtest.

    Nach der Freischaltung findest du dein Thema im Bereich für Angehörige und Coabhängige.

    Liebe Grüße Aurora

    Liebe Foxi,

    aber die Liebe und die Trauer um unseren Sohn bleibt und treibt mir auch jetzt wieder die Tränen in die Augen.

    Das ist doch ganz klar und ich finde auch schön, was Alexa geschrieben hat. Über die Liebe zu ihrem Kind. Liebe zu deinem Sohn, die wird immer dasein. Und deshalb spürst du auch diese tiefe Trauer.

    Dass du deine Gefühle wegen deines anderen Sohnes verschließen musst stelle ich mir sehr schwer vor. Gibt es denn die Möglichkeit, dass du dir einen ungestörten Platz einrichten kannst, an dem du deinen Gefühlen Raum geben kannst? Denn diese Gefühle haben ein Recht darauf, gespürt zu werden, gelebt zu werden. Das hilft, alles auch zu verarbeiten.

    Liebe Grüße Aurora

    Liebe foxi,

    Angstzustände, Panikattacken sind schlimm. Ich kenne das leider auch. Hat bei mir aber einen anderen Hintergrund. Gedankenstrudel, dauernd, ich weiß, wie anstrengend das ist und am Leben hindert. Ich hab das mit bewusster Atmung einigermaßen hinbekommen und Meditation. Die Gedanken drehen sich, zumindest war es bei mir so, ja um Dinge, die erstmal nur eine Vorstellung, Gedanken im Kopf sind. Und nicht real.

    Es ist sehr schwer, als Mutter bzw Eltern die Grenzen zu sehen, die uns gesetzt sind. Zu akzeptieren, dass unser Einfluss irgendwo endet. Das macht so hilflos, ohnmächtig und erzeugt eben Angst. Ich weiß gerade nicht ob du therapeutische Begleitung hast. Mir wurde auch geraten dass ich, wenn es zu schlimm würde, in eine psychiatrische Notfallambulanz gehen kann.

    Ich weiß nicht, wo du wohnst, hier in Berlin haben die Bezirke solche Einrichtungen. Vielleicht magst du googeln ob es in deiner Nähe auch diese Möglichkeit gibt. Da hinzugehen heißt nicht, dass du da eingewiesen wirst. Du bekommst erstmal Hilfe durch ein Gespräch.

    Und so schwer es auch ist, versuche den Fokus darauf zu legen, was du real bewältigen kannst. Also dich um deinen zweiten Sohn zu kümmern, deinen Vater zu besuchen, sowas halt. Rauszugehen, auch mit deinem Mann mal was unternehmen.

    Das ist gerade eine schwierige Lebenssituation, da du auch von deinem Vater Abschied nimmst. Der plötzlich nicht mehr richtig da ist.

    Ich nehm dich einfach mal in den Arm, wenn du magst, liebe Grüße

    Aurora

    Hallo,

    liebe Sonnenschein CoA , danke für deinen Beitrag, da erkenne ich mich in vielem wieder.

    Zum Beispiel:

    Ich habe meinen Nochmann in meinem Herzen beerdigt. Ich habe schöne Erinnerungen, aber IHN gibt es nicht mehr. Er ist jetzt jemand anderes und er wird nie mehr der alte werden...

    Das ist bei mir auch so. Wobei mein Exmann ja inzwischen an seiner Sucht verstorben ist. Ich habe schöne Erinnerungen an die ersten Jahre, die Geburten unserer Kinder... Ich dachte damals, das große Los gezogen zu haben. Das es dann anders kam, konnte ich da nicht wissen. Er war nicht mehr der Mann meiner Träume, der Alkohol hatte ihn verändert. Und auch einen Persönlichkeitsanteil hervorgehoben, der mir garnicht gefallen hat.

    Am Ende habe ich mit mir meinen inneren Frieden geschlossen. Alles musste so kommen, wie es gelaufen ist. Sonst hätte ich es nicht verstanden und den Absprung nicht geschafft. Irgendwann war der richtige Moment für jeden kleinen Schritt da. Ich habe wieder meiner Wahrnehmung und meiner Intuition getraut. Und davon haben wir Frauen reichlich.

    So ungefähr war es bei mir auch. Ich hatte damals diesen inneren "Ritter". Meine innere Lebensfreude oder Lebenswille, der Wunsch, noch etwas von meinem Leben haben zu wollen.

    Das ging nicht von heute auf morgen. Aber einmal angefangen ging es immer besser. Ich hatte die Erkenntnis, dass ich an nichts und niemandem festhalten muss, der mich am Leben hindert und krank macht. Ist nicht leicht aber ist möglich. Eindeutig. Es geht leider nicht ohne Trauer, da geht ein ganzer Lebensabschnitt, Wünsche, Träume usw zuende. Aber es tut sich was Neues auf.

    Als ich bereit war, loszulassen, öffneten sich neue Türen.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Tumaini,

    erstmal herzlich willkommen in unserer Online-Selbsthilfegruppe.

    Das liest sich schon erstmal nach einer schwierigen Situation, in der du bist. Egal ob mit oder ohne Mann. Die Ratschläge deiner Freunde sind eher echt Schläge als Hilfe. Vielleicht kannst du dir eine weitere anwaltliche Beratung, also bei einem anderen Anwalt, einholen. Aber erstmal ist hier der Link für den Austausch: https://alkoholiker-forum.de/bewerben/.

    Klick einfach drauf und schreib kurz, dass du um Austausch bittest. Nach der Freischaltung findest du dein Thema im Bereich für Angehörige und Coabhängige.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Roser,

    du hast nun einige Antworten von Alkoholikern bekommen. Ich hab am Anfang hier auch bei den Alkoholikern gelesen weil ich dachte, meinen Exmann dann besser verstehen zu können. Es hat mir wenigstens geholfen, dass ich dann wusste, dass ich nie Schuld an seinem Trinken gehabt hatte, wie er mir das immer weismachen wollte. Mehr aber auch nicht.

    Sucht ist nur für Menschen nachvollziehbar, die sie selbst erleben.

    Danke, ich werde jetzt in Zukunft mehr auf mich und mein Kind achten.

    Er muss sich selbst helfen, ich kann es nicht

    DAS ist der Teil, der für DICH wichtig ist. Denn darauf hast Du Einfluss. Du hast ja hier schon einige Tipps bekommen, wohin du dich wenden kannst. Um zum Beispiel deine finanzielle Lage zu verbessern. Das ist wichtig. Dich darum zu kümmern wird dir Mut machen können und es dir einfacher machen, Dinge zu verändern.

    Ich weiß ja selbst wie schwer es ist, sich aus solcher Beziehung zu lösen. Aber es ist nicht unmöglich. Du merkst inzwischen, wie sehr das Bemühen und die Verantwortung, die du für euren Alltag übernimmst, dein Leben beeinflusst. Dich erschöpft. Das ist schlimm. Und ein guter Grund, was zu ändern. Der erste Schritt war ja, dass du dir hier durch den Austausch Hilfe suchst. Das ist sehr gut!

    Was kann ein nächster Schritt sein? Vielleicht, dich um deine finanzielle Lage zu kümmern, dir damit eine gewisse Unabhängigkeit sichern. Hab Mut, du wirst sehen, wieviel Türen sich plötzlich öffnen. Welche Möglichkeiten es gibt. Aber das geht nur, indem du in's Handeln kommst.

    Ja, und an erster Stelle steht dein Kind... Du hast durch deinen Stiefvater eigene Erfahrungen gemacht, wie prägend das Aufwachsen in einem Haushalt mit einem Abhängigen ist. Welche Wunden das hinterlässt. Das ist doch der wichtigste Grund zu handeln.

    Liebe Grüße Aurora