Beiträge von Aurora

    Hallo hiiumaa,

    zuerst mal, sorrowful hat es auch schon geschrieben

    Und ich auch weiß, dass sein Extremtrinken gerade die Folge ist, dass ich gesagt, ich möchte keinen Kontakt mehr.

    Nein! Sein Trinken ist die Folge seiner Sucht. Alles andere ist eine Ausrede um das Saufen zu rechtfertigen. Du hast da garnichts mit zu tun.

    Er hat nun 2 Coabhängige, die um ihn kreisen. Wobei du ja schon am Aussteigen bist. Deine ehemals Freundin hängt massiv da drin. Und da wirst du nix bewirken können, genauso wenig, wie bei ihm.

    Was bleibt bzw Sinn macht, ist eine 100 prozentige Blockade. Von beiden. Denn jeder wird dich auf seine Art immer wieder reinziehen.

    Und ja, was ist mit deinem Kind?

    Das Verrückte ist: Mein Verstand möchte keinen Kontakt. Mehr Herz schon.

    Ja klar, das kenne ich auch. Du siehst hinter dem Betrunkenen ja auch den Menschen, den du mehr oder weniger nüchtern auch kennengelernt hast. Aber solange er weiter trinkt hast du keine Chance, irgendwas bei ihm bewirken zu können. Das Einzige was passiert, wenn er so weitermacht und du es zulässt ist, daß du auch mit kaputt gehst.

    Dein Verstand sagt dir das Richtige. Also mach ihn zu deinem Chef. Das Herz tut weh aber das vergeht. Wenn du bleibst wird der Schmerz um ein Vielfaches größer sein und werden.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Alexa,

    Ich weiß grad nicht was ich tun kann, soll. Guter Schlaf ist für mein System sehr wichtig. Ich werde einfach abwarten wie es die nächsten Tage wird und hoffen dass sich das normalisiert. Was meint ihr?

    Ich meine, du solltest so schnell wie möglich einen Arzt, eine psychiatrische Ambulanz oder ähnliches aufsuchen.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Jump,

    Da muss ich an einen Beitrag denken vor längerer Zeit, in dem eine Angehörige geschrieben hatte, dass ihr Mann direkt wieder getrunken hatte nachdem er den Führerschein zurück hatte. Dann erneut erwischt wurde und Suizid begangen hat.

    Ich meine, das ist doch nur ein Lappen. Wie kann das wichtiger sein, als Gesundheit, Familie, Arbeit. Ich verstehe es nicht. Und kann mir auch nicht vorstellen, dass das jemand erklären kann.

    Das hast du in einem anderen Thread geschrieben und ich greife das mal auf.

    Vor ca 13 Jahren war ich, zusätzlich zum Forum, einige Jahre Mitglied in einer realen SHG. Das war auch gemischt also Cos und Alkoholiker zusammen.

    Da schlug irgendwann ein Ehepaar auf, er Alkoholiker, noch nicht lange nüchtern. So nette Leute, er war voll motiviert es nun dauerhaft zu schaffen. Er war so glücklich. Einige Monate waren sie dabei, ich bin dann dort ausgetreten und hab hinterher von jemandem gehört, was passiert ist.

    Der Mann hatte es nicht geschafft und wieder zu trinken angefangen. Er hat sich dann in den Kopf geschossen. Wie groß muss wohl seine Verzweiflung gewesen sein, das zu tun...

    Als Nichtsüchtiger ist das nicht nachvollziehbar. Warum ein glücklich nüchterner Mensch wieder zu saufen anfängt. Und wie groß die Verzweiflung und Scham darüber wohl ist. Sucht ist ein A.... Loch.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo foxi,

    ja, das ist furchtbar, ohne Frage. Keine Mutter, kein Vater möchte sein Kind so untergehen sehen.

    Ich lese aber, dass du und dein Mann immer mehr begreift, dass der einzige Weg für euch ist, euren Sohn machen zu lassen. Deinen Gedanken

    ehrlich würde ich mir mein Sohn in Alaska wohnen, dann würde ich nichts mehr mitbekommen und das wär einfacher☹️

    kann ich gut nachvollziehen. Das ist ja tatsächlich so. Abstand ist einfach DAS Mittel, das hilft. Wenn du 3 Mal am Tag gegenüber seiner Wohnung bei deinem Vater bist, geht dein Blick bestimmt schon automatisch zum Sohn rüber. Vielleicht kannst du versuchen, das nicht mehr zu machen. Auch wenn es wie ein Magnet wirkt.

    Du bist beim Vater und der braucht deine Aufmerksamkeit. Weil er darauf angewiesen ist aufgrund seines Alters. Dein Sohn braucht das nicht, der ist alleine handlungsfähig. Und bestimmt über sein Leben.

    Es ist so schwer, das Kind loszulassen. Ich kenne das aus eigener Erfahrung aber mit anderem Hintergrund.

    Ich wünsche dir für heute viel Kraft und Mut, weiterzumachen mit der Abgrenzung.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Lucky,

    wir sind hier keine Ärzte und Ferndiagnosen können und werden wir nicht stellen. Das tun nicht mal Ärzte selbst.

    Du bist hier als Angehöriger und dafür ist der Austausch gedacht. Wenn du das möchtest. Für den alkoholabhängigen Verwandten können wir nichts tun. Das kann nur er selbst. Auch du hast im Prinzip nichts damit zu tun.

    Also wie geht es dir denn mit all dem?

    Lieber Gruß Aurora

    Hallo Schokohase,

    erstmal herzlich willkommen.

    Warst du denn schonmal bei einem Anwalt? Es gibt die Möglichkeit, ein Erstgespräch, Informationsgespräch zu führen. Mich hat das damals schon sehr entlastet als ich rechtliche Infos hatte.

    Es gibt auch die Möglichkeit, Beratungsstellen aufzusuchen. Caritas, Diakonie, Suchtberatungsstelle ( geht auch für Angehörige), Beratungsstellen für Frauen, Sozialpsychiatrischer Dienst. Also Hilfe vor Ort. Du hast Angst und die hast du ja aus einem Grund. Da kannst du dir Hilfe holen. Vielleicht auch durch Freunde, Verwandte.

    Es ist gut, dass du hier bist. Hier kannst du deine Sorgen und Gedanken lassen. Aber bitte achte darauf, dass ER es nicht herausfindet. Hier ist einzig und alleine DEIN Ort.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Roser,

    Ich schreibe bewusst eklig, weil der Geruch den er dann ausdünnstet, mich anekelt. So sehr, dass ich keine Nähe mehr ertragen kann. Ich glaube er weiß das auch aber es scheint ihm egal geworden zu sein.

    Das kenne ich auch, diesen Ekel. Vor den Ausdünstungen, später dann vor dem Menschen, der er war. Der mich erst beschimpft hat im Suff und anschließend sollte ich " lieb sein".

    Ob es deinem Partner egal ist, weiß ich nicht. Aber er ist süchtig und hat keine Kontrolle, die Sucht bestimmt ihn.

    Manchmal wünsche ich mich wo anders hin. Soll das alles gewesen sein? Will ich den Rest meines Lebens mich mit Versprechungen, die er nicht halten kann und will, hinhalten lassen?

    Tja, das ist eben die Frage aller Fragen. Du bist noch jung. Und er wird immer mehr vom Alkohol zerstört werden. Solange er das nicht stoppen kann. Der Alkohol wird alles verändern und zwar nicht zum Positiven. Und du wirst auch davon betroffen sein und vor allem dein Kind.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo und willkommen Menaggio,

    ich war auch 49 als ich mich getrennt habe. Eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Nach ca 20 Jahren im Zusammenleben mit meinem ersten, alkoholabhängigen Mann, war ich psychisch und physisch ziemlich am Ende.

    Um für dich zu erfahren, was für dich gut ist, dafür bist du hier goldrichtig. Denn im Austausch mit anderen Mitbetroffenen kannst auch für dich erkennen, wie es weitergehen kann.

    Wenn du auf diesen Link https://alkoholiker-forum.de/bewerben/ klickst öffnet sich ein Fenster. Dort kannst du dich für den Austausch in unserer Online-Selbsthilfegruppe bewerben. Schreib einfach nochmal kurz, dass du dich hier austauschen möchtest.

    Dein Thema findest du nach der Freischaltung im Bereich für Angehörige und Coabhängige. Das ist dann die Selbsthilfegruppe.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Eternal,

    nur kurz dazu, ich glaube nicht das es ein pauschal angriff auf alkoholiker im allgemeinen ist, zumindest nach meiner lesart. ich glaube ehr das es ganz persönliche erlebnisse sind, die lilo über jahre begleitet haben und sie immer weiter mitgezogen haben

    Über Lilos Erfahrungen, über ihr Zusammenleben mit einem Abhängigen wissen wir ja nicht wirklich viel, das ist eben wirklich nur deine Annahme.

    Bisher gab es noch keinen richtigen Austausch sondern nur systematisches Abfragen. Als ob jemand eine Studie betreibt. So mein Empfinden.

    Hallo Lilo, erzähl doch mal, wie es dir gerade geht. Denn darum geht es ja hier, um DICH. Und um Wege für dich, aus der Beziehung, der emotionalen Verbindung rauszukommen. Ihn aus dem Kopf zu kriegen.

    Lieber Gruß Aurora

    Hallo Lilo,

    hier gibt es trockene Alkoholiker die dir deine Fragen rückblickend beantworten können. Alkoholiker mit aktuell übermäßigem Konsum sind hier nicht.

    Aus meinen eigenen Erfahrungen, ich war lange in Coabhängigkeit zu meinem ersten Mann, kann ich dir dagen, dass es mir in allen Punkten, die du beschreibst, auch so ging.

    Ekel, den ich vor ihm irgendwann hatte, seine Missachtung mir gegenüber, alles drehte sich nur um seine Bedürfnisse, irgendwann hab ich mitgetrunken, das ist ganz häufig so. Es wiederholt sich immer wieder, alle Cos berichten es so oder so ähnlich.

    Dass du da raus bist, Abstand hast und dein eigenes Leben wieder aufnimmst ist das Beste, was du für dich tun kannst. So hab ich es auch gemacht. Allerdings hab ich ca 20 Jahre dazu gebraucht. Gewissermaßen. Erst mit der strikten Trennung konnte ich wieder zu mir kommen. Wieder frei leben. Ich bin nicht zu ihm zurück gegangen.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Jalina,

    na klar tut das weh. Du guckst es dir ja immer wieder an, immer wieder drehen sich deine Gedanken um ihn. Und solange das so ist, wird es wehtun. Es ist ja, als würdest du ständig den Schorf von einer Wunde abkratzen.

    Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, am allerbesten hilft es, den Kontakt auf das allernötigste zurückzuschrauben. Nur alles darauf zu beschränken, was unbedingt besprochen werden muss wegen deines Sohnes.

    Dazu musst du nicht seinen Status oder so angucken. Oder dir Gedanken machen, was der Ex gerade so treibt. Und vertraue deinem Sohn, er ist doch schon in einem Alter in dem er sagen kann, wenn er nicht zum Vater gehen will oder er verunsichert ist.

    Solange du noch ständig bei deinem Ex bist in Gedanken, solange kannst du nicht ein Leben für dich beginnen. Ein Leben in Ruhe und ohne Suff und Sorgen. Solange wird auch nicht deine Seele zur Ruhe kommen können. Du gibst ihm noch immer einen riesig großen Platz in deinem Leben, einen Platz, den er selbst aber garnicht mehr haben will. Und den du für andere Dinge, schöne Dinge für dich selbst nutzen könntest.

    Es gibt doch sicher auch was, das dir Freude macht, das du gerne machst, das dir Spaß macht. Soweit das geht in einer Depression.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Jalina,

    okay, dein Ex hat ein neues Leben angefangen, ja schon vor längerer Zeit. Da bleibt dir nichts weiter übrig als das zu akzeptieren. Es ist sein gutes Recht, das zu machen. Dass es erstmal wehtut bei dir ist ja klar.

    Aber nun, was ist mit dir? Was hast du für DICH in der ganzen Zeit getan. Ich meine, du hast ja genauso das Recht, dir selbst was Neues aufzubauen. Dich mit deinem Sohn neu einzurichten in dem veränderten Leben.

    Es wird an deinem Sohn nicht alles spurlos vorbeigehen. Sicher wird er Unterstützung und Liebe brauchen, Sicherheit, die du ihm momentan geben kannst. Ob der Vater das kann sei dahingestellt. Das weiß ich nicht.

    Wie geht es denn dir gerade, psychisch?

    Lieber Gruß Aurora

    Hallo Daniela, herzlich willkommen,

    zu sehen, wie das eigene Kind sich zugrunde richtet ist wohl eines der schlimmsten Dinge für eine Mutter, für Eltern, Großeltern.

    ich bin auch ganz schlimm, ich kann ihn einfach nicht los lassen 😥ich liebe ihn doch.

    Darum erstmal, also du bist doch nicht schlimm weil du nicht loslassen kannst. Und klar liebst du ihn, du bist seine Mutter.

    Und jetzt kommt das ABER...

    es macht einfach nicht klick in seinem Kopf

    Und solange es so ist wird er sich nicht ändern ( können).

    Wenn du dich mit anderen Mitbetroffenen austauschen möchtest, klicke auf diesen Link https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Schreib kurz dazu, dass du um Freischaltung bittest. Nach der Freischaltung findest du dein Thema im Bereich für Angehörige und Coabhängige.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Harley,

    du bist nun in unserer Online-Selbsthilfegruppe gelandet und kannst dich hier überall austauschen.

    Bitte schreibe aber die ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich, dort, wo die Namen noch in rot erscheinen.

    Für deine 2. Anfrage habe ich dir eine Nachricht geschickt, guck bitte ganz oben bei Konversation, das sind die 2 Sprechblasen.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Harley, herzlich willkommen,

    beim Lesen hatte ich die gleichen Gedanken wie AnnaBlume. Er hat sich gewissermaßen längst getrennt. Und du hängst noch immer dran.

    Das ist der Link für den Austausch: https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Klick ihn einfach an und bitte um Freischaltung. Dein Thema findest du dann im Bereich für Angehörige und Coabhängige. Das ist unsere Online-Selbsthilfegruppe und dort kannst du dich überall austauschen.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Luffi,

    und ich sag mir bei allem, hör auf zu meckern- du bist selber schuld und ich kann- vorallem will ich nicht mehr die 'Mama" spielen. Er soll schauen wie er zurecht kommt. Letzte Woche gings ja auch... bin ich zu hart? Ich für mich finde das nicht...

    Nö, ich finde es nicht zu hart. Es ist doch ganz klar.

    Du hast alles für ihn getan, was du konntest. Er konnte es nicht annehmen und hat sich immer weiter, immer mehr, kaputt gemacht. Und da ist irgendwann einfach mal eine Grenze erreicht. Er ist erwachsen und sollte sich nun selbst mal kümmern. Es ist ja schließlich SEINE Gesundheit.

    Und du bist auch erwachsen und hast das Recht, dich nun endlich mal um DEINE Gesundheit zu kümmern.

    Na klar, das geht nicht ohne blöde Gefühle in dir. Sehr lange hast du da ja auch mit drinnen gehangen. Aber es darf auch mal Schluss sein. Blöde Gefühle hin oder her. Die gilt es auszuhalten, die werden auch besser.

    Liebe Grüße Aurora