Liebe Mine,
ich bin in Gedanken bei dir.
Liebe Grüße Aurora
Liebe Mine,
ich bin in Gedanken bei dir.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Mine,
wenn es sich für dich in dieser Situation gut und sinnvoll anfühlt ihm zu schreiben, dann tu das und es ist richtig.
Ich finde das erstmal am wichtigsten, dass du Dinge machst, die dir gut tun in dieser Situation. Daher ist das sinnvoll.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Gedankenkarussell,
Androhungen sich was anzutun hatte ich von meinem ersten Mann auch. Das ist erstmal schon ein blödes Gefühl. Aber auch da hilft nur, es loszulassen. Denn auch sowas kannst du nicht verhindern, sollte er es tun. Und im Grunde genommen ist das abhängige Trinken sowieso Suizid auf Raten...
Ich war heute den ganzen Nachmittag mit Freunden unterwegs und das war großartig ich habe gelacht und gemerkt wie ich mit jedem Mal wo ich mir mit der Trennung durchs/im Gespräch klarer wurde auch leichter geworden bin und mein Kopf ruhiger... Nun kommt die Erschöpfung...
Das habe ich ganz ähnlich erlebt. Das ist ein Teil des Loslassens, solche Momente und Zeiten auch wieder bewusst erleben und genießen zu können. Und mit dem Spüren der guten Dinge des Lebens fühlen Körper und Seele eben auch diese Erschöpfung.
Heulen ist gut, ich hab ganze Gewässer geheult 😄. Erleichtert maßlos, so empfinde ich es jedenfalls.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Mine,
es ist gut, dass du nicht alleine bist in dieser Situation.
Lieber Gruß Aurora
Hallo Mine,
das ist echt erschreckend. Es kann aber durchaus sein, dass das vom Entzug kommt. Das plötzliche Aufhören zu trinken ist nämlich nicht ohne. Delirium und so gehören schon auch in vielen Fällen dazu, das ist einfach so.
Gut, dass er im Krankenhaus ist und unter professioneller Überwachung.
Und du? Kannst erstmal ja nichts machen. Dass du voller Angst bist ist ja klar. Aber er ist im Krankenhaus, du hast alles richtig gemacht und mehr kannst du halt nicht tun. Für ihn.
Aber für dich kannst du das. Versuche zu schlafen. Das ist wichtig, du brauchst deine Kraft jetzt für dich.
Liebe Grüße Aurora
Wow, Gedankenkarussell,
das ist ja was. Ich freue mich sehr, dass dir mein Thread Mut machen konnte es auch zu versuchen. Es lohnt sich so sehr.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Cornwall,
mein Beileid zu diesem Verlust.
Alleine hast du doch die ganzen Jahre schon dagestanden. Darin hast du bestimmt Übung und bist eine gute Managerin. Was dich so runterzieht ist deine Trauer und die Ungewissheit wegen der finanziellen Aspekte. Das ist doch klar, da kommt auch viel an Schmerz hoch.
Du kannst Hilfe bekommen, z. B. beim Diakonischen Werk, der Caritas. Pro Familia. Auch wenn es sehr, sehr schwer ist, versuche Tag für Tag Dinge zu erledigen.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Gedankenkarussell,
mir sind damals bei meiner Anmeldung auch durch das Schreiben und den Austausch hier ständig Gedankenblitze gekommen.
Denn es hat sich so viel sortiert dadurch.
Ich hab mich nach 26jähriger Ehe trennen können. Da habe ich verstanden, dass ich nichts an ihm ändern kann. Vorher hatte ich so viel versucht.
Er wollte aber nichts ändern...
Nach der Trennung war es wichtig Grenzen zu setzen und diese auch einzuhalten. Denn mein Exmann hat dann schon vieles versucht um mich festzuhalten.
Eine funktionierende Coabhängige ist nämlich praktisch.
Mir hat dabei geholfen dass ich erkannt hatte, dass ich machtlos war. Er war erwachsen und für sich selbst verantwortlich. Und ihm Regeln oder Vorschriften über seinen Konsum zu machen stand mir im Grunde genommen nicht zu.
Ich hab erkannt dass ich, weil mich seine Sucht und meine eigene Coabhängigkeit schwer beeinträchtigt hatten, nur für mich selbst was ändern kann.
Und darf.
Das hab ich dann gemacht und das war der für mich beste Weg.
Es ist gut, dass du in den Austausch hier gehst.
Liebe Grüße Aurora
Hallo,
liebe Wacholderfrau, ich freue mich sehr über die Wertschätzung, die du für mich hast
.
Inzwischen kann ich gut auch für mich was tun. Ja, das habe ich auch dem Forum und dem Austausch hier zu verdanken. Dass ich vor über 17 Jahren das hier finden durfte war einfach unglaublich gut.
Ich habe hier von den Alkoholikern auch viel lernen können. Über diese schreckliche Suchtkrankheit, was das mit Menschen macht. Dadurch konnte ich meinen ersten Mann besser verstehen und auch erkennen, dass ich weder Schuld noch Verantwortung für ihn hatte. Das er so gehandelt hat weil das die Merkmale der Sucht sind und nicht weil ich wertlos bin.
Ich habe es durch den Austausch geschafft mich von ihm zu lösen. Also auch emotional. Räumlich war ich ja schon länger getrennt.
Liebe Mariexy, es ist wunderbar, wenn du im Glauben Hilfe für dich finden kannst. Und dort Menschen sind, die dich unterstützen. Das ist viel Wert.
Aurora
Hallo,
liebe Rennschnecke, dankeschön für die liebe Rückmeldung.
Hallo Mariexy, unsere Enkelin lebt bei uns, weil mein Exschwiegersohn nach dem Tod meiner Tochter eine neue Frau hat, der unsere Enkelin ein Dorn im Auge ist. Diese Frau ist eine Narzisstin und hat schon so gut wie alle Verbindungen, die mein Exschwiegersohn hatte, gekappt. Und schlussendlich durch perfide Manipulationen hat sie die Enkelin aus ihrem Zuhause vergrault, mal gelinde gesagt.
Sie hat massive psychische Gewalt gegen die Enkelin angewandt.
Die Enkelin hat das gemacht, was wir Cos oft nur sehr schwer schaffen. Sie hat ihre Grenzen gezogen und sich gerettet indem sie zu uns gekommen ist. Ihr Vater , also mein Exschwiegersohn, hat sie nicht geschützt.
Langsam wird es ruhiger bei uns, immerhin. Wurde auch Zeit. In den Jahren nach dem Tod meiner Tochter und meines Enkels ging es hintereinander immer wieder Schlag auf Schlag weiter mit schlimmen Dingen. Ich habe dadurch zusätzlich zu meiner chronischen Depression und den chronischen Erschöpfungszuständen auch noch eine Angststörung bekommen.
Aber das konnte ich in meiner Therapie gut bearbeiten und auch nach und nach anwenden und nun klappt das ganz gut.
Mein Mann ist eine gute Unterstützung für mich, auch wenn es ihm selbst nicht immer gut geht. Aber es ist unbezahlbar einen Menschen an meiner Seite zu haben, der mich wertschätzt, toleriert, unterstützt, akzeptiert und liebt. Mit einem nassen Alkoholiker ist das nicht möglich. Ich merke Tag für Tag den Unterschied zu damals, zu der Zeit meiner ersten Ehe.
Ich hab damals immer die Paare beneidet, die Hand in Hand waren, gemeinsam Dinge bewältigt haben usw. Ich dachte immer, ich hätte sowas nicht verdient oder wasweißich. Dass ich Pech gehabt hatte oder so. Dass ich selbst was ändern könnte oder musste oder das Recht dazu hatte kam mir garnicht in den Sinn.
Ich hab in dieser Ehe festgeklebt, hab es hier in meinem Fädchen schon oft beschrieben, aus vielen Gründen. Ich bin heilfroh, dass ich dann in der Lage war, die Gründe, die mich festhielten, über Bord zu werfen und mich zu verändern. All die Schicksalsschläge und schlimmen Dinge hätte ich mit einem nassen Alkoholiker an meiner Seite kaum überstanden.
Ich bin ja so schon kaputt aus der ersten Ehe rausgekommen.
Jetzt genieße ich mal die Ruhe um mich rum. Die hab ich nämlich verdient.
Aurora
Hallo Jenny,
na klar fragst du dich als Mutter, was du falsch gemacht haben könntest. Ich kenne das als Mutter auch.
Ich habe vor langer Zeit da mal mit meinem Therapeuten drüber gesprochen und der meinte, ich solle meinen Einfluss nicht überschätzen. Es gibt noch ganz viele andere Einflüsse, die eine Rolle dabei spielen, wie ein Kind sich entwickelt.
Ich hatte " nur" meinen ersten Mann, der Alkoholiker war und den ich loslassen musste um leben zu können. Das war schon sehr, sehr schwer. Betrifft es dein Kind ist das nochmal eine andere Hausnummer. Trotzdem ist das der einzige Weg um selbst noch was vom Leben zu haben.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Jump,
ich wünsche dir einen schönen Urlaub.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Silberstreifen,
es war ja damals bei mir ähnlich. Mein Exmann hat sich keinen Schritt aus unserer gemeinsamen Eigentumswohnung bewegt. Er hat sie auch nicht als " unsere Wohnung" beschrieben, immer nur als seine. Und er trank, als ich die Trennung wahrgemacht habe, exzessiv. Also wirklich ununterbrochen und er ist auch nicht aus dem Bett aufgestanden mehr. Ganz schlimm.
Und ich konnte einfach nicht mehr also wurde mir klar, dass tatsächlich ja nur ich was ändern kann, für mich. Ich konnte ihn ja nicht zwingen.
Ich habe mich durch einen Anwalt für Familienrecht informieren lassen, was meine Rechte und Pflichten waren. Da wurde dann was errechnet, Trennungsunterhalt, Mietanteil usw und mein Anteil am Wohngeld und so.
Als ich dann sicher war und die Scheidung wollte, hat er mir meinen Anteil abgekauft. Das hatte mein Anwalt geraten. Denn ich hatte ja im Grunde genommen keinen echten Nutzen von der Wohnung. Bzw von meiner Hälfte, sonst wäre das was anderes gewesen. Zum Glück war mein Exmann zu der Zeit abstinent und klar im Kopf und wir konnten das gut unter uns regeln.
Dass du Beobachter für ihn hast ist eine zweischneidiges Sache. Wenn du dauernd Infos bekommst wie er drauf ist, ist er noch viel zu sehr in deinem Leben präsent und das ist viel schwerer, dass du dich loslösen und ein eigenes Leben anfangen kannst.
Liebe Grüße Aurora
Liebe Jump,
na klar macht das Angst. Aber trotzdem machst du weiter und hast auch seinen Reiseteil storniert. Das finde ich echt klasse. Denn so ist es ehrlich dir gegenüber. Und ihm gegenüber ja auch.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Silberstreifen,
Hast du oder hat jeman Erfahrung damit wenn beide Eltern im gleichen Dorf wohnen?
Nein, diese Erfahrung habe ich nicht. Meine Kinder waren bei der Trennung schon junge Erwachsene.
Ich bin aber praktisch im selben Wohnkomplex geblieben, nur um die Ecke gezogen. Zuerst war das garnicht praktisch. Ich bin ganz ehrlich, ich habe dadurch noch immer eine Kontrolle über meinen Exmann gehabt. Was ich irgendwie gut fand. Was mir aber nicht gut getan hat und die Ablösung sehr erschwert hat.
Bezüglich der Wohnung würde ich dir raten, einen Anwalt zu nehmen. Denn dir steht da was zu, wie Nayouk schon schrieb, du hast aber auch Verpflichtungen.
Liebe Grüße Aurora
Liebe Wacholderfrau,
das ist ja einfach wunderbar, ein Lebenszeichen von dir zu lesen.
Willkommen zurück und ich hoffe, mehr von dir zu lesen.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Jump,
Am Wochenende fahre ich in den Urlaub. Wohl alleine. Ich hasse mich dafür, dass ich immer noch diese bekloppte Hoffnung habe, er würde aufhören und mitkommen. Er weiß, dass ich ihn nur mit nehme, wenn er drei Tage vorher durchgehend nüchtern bleibt. Ich habe zu viel Angst vor einem Entzugsanfall. Er will unbedingt mit.
Diese Art bekloppten Hoffnung kenne ich nur zu gut. leider. Und wenn ich hier die Beiträge bei den Cos lese dann steht sowas auch sehr oft dort.
Ich habe oft überlegt, woraus diese Hoffnung besteht. Ich konnte es lange einfach nicht verstehen warum ich die hatte. Ich wusste doch, dass sie für umsonst war und nichts verändern konnte.
Heute glaube ich, dass sie bei mir einfach Angst vor Veränderung war. Angst vor Konfrontation, davor, dass ich selbst handeln musste. Und es war auch Scham. Ich habe damals unseren letzten gemeinsamen Urlaub auch storniert. Ich bin selbst auch nicht gefahren. Das war mir unglaublich peinlich da anzurufen.
Obwohl ich denen nicht mal einen Grund genannt habe. Musste ich nicht und es war auch ohne Stornogebühren oder so. Nur 1 Anruf. Danach wurde es komischerweise alles immer einfacher. Als ob mir diese Absage einen Stoß gegeben hatte und mir gezeigt hatte, dass ich trotz meiner Handlung gegen ihn, er heulte dabei in betrunkener Zustand wie ein Schlosshund, noch lebte und die Welt sich weiterdrehte.
Ich gehe davon aus dass dir bewusst ist, dass 3 Tage Nüchternheit bei einem Alkoholiker kalter Entzug bedeutet. Etwas, was mir damals nicht bewusst war. Ich wusste es einfach nicht.
Das habe ich erst hier im Forum wirklich erfahren. Ich war, trotzdem ich so lange mit einem Alkoholiker zusammen lebte, nicht informiert, dass es sich um eine Krankheit handelt. Und was das bedeutet. Ich hatte zwar schon das eine und andere im www gelesen aber war eher mit meinem eigenen Leid beschäftigt. Auch bei dem Gespräch bei der Suchtberatung und auch bei einer Selbsthilfegruppe ging es ja um mich.
Ich hoffe, dass du deinen Urlaub entspannt für dich alleine genießen kannst. Zur Ruhe kommen kannst und dich auf dein neues Leben einstimmen kannst.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Silberstreifen,
dass dein Mann immer mehr trinkt liegt weder an dir noch am Wetter oder sonstwas. Es liegt daran, dass die Alkoholkrankheit so verläuft. Wenn sie nicht gestoppt wird braucht der Körper immer mehr Alkohol. Das ist Fakt.
Du hast keine Schuld an irgendwas. Er trinkt weil er süchtig ist, suchtkrank ist und keine Einsicht hat, das zu stoppen.
. Er ist enttäuscht und meint wir hätten nicht genug gekämpft. Ich finde aber ein Zusammenleben sollte doch nicht ein Kampf sein.
Genau. Eine Beziehung ist kein Kampf. Und mit dem " wir hätten nicht genug gekämpft" schiebt er dir gleich wieder eine Mitverantwortung zu. Zieh dir bitte diesen Schuh nicht an. Du hast genug getan.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Berliner,
Ich will irgendwie nicht glauben, dass ich überhaupt keinen Einfluss auf die Entwicklung habe.
Deine Frau ist erwachsen. Und hat ihre eigene Lebensvorstellung. Dazu kommt noch ihre Suchterkrankung. Du müsstest doch wissen, mit welchem Tunnelblick man da unterwegs ist. Hat dich da jemand beeinflussen können? Oder ging das Aufhören nur weil du dich entschlossen hattest?
Hat das jemand für dich erkämpft oder warst du das alleine?
Ich hab auch viele Jahre gedacht ich könnte was bewirken, damit mein Exmann zu trinken aufhört. Es war ein Kampf gegen Windmühlen denn er wollte das ja garnicht. Es war alleine mein Kampf, nicht seiner. Irgendwann hab ich aufgehört damit und kapituliert. Eingesehen, dass ich nichts ausrichten kann.
Zu gehen ist irgendwie eine Kapitulation. Das ist wirklich nicht mein Stil. Ich kämpfe eigentlich alles durch und fast immer auch erfolgreich. Bezogen auf mich selbst, aber auch beruflich und geschäftlich. Ich habe einige soziale Engagements, die auch viel Durchhaltevermögen erfordern. Und gerade bei meiner Frau soll das alles nicht funktionieren?
Deine Frau ist ein Mensch und keine Sache, die du mal durchkämpfen kannst. Sie ist ein Mensch mit eigenem Willen. Da gibt es Grenzen, die du überschreitest. Sie " formen" zu wollen nach deinen Vorstellungen ist schlicht und ergreifend übergriffig.
Lieber Gruß Aurora
Hallo Berliner,
Sie ist nicht einsichtig in ihre Sucht und ich erkenne alle problematischen Verhaltensweisen aus eigener Erfahrung.
Wenn du diesen Ansatz siehst dann weißt du doch, dass du deine Süchte nur durch deinen eigenen Willen zum Stillstand bringen konntest. Denn nur so kann das funktionieren. Na klar, es gibt helfende Hände, Unterstützung da rauszukommen. Aber tun musstest du doch schlussendlich alleine.
Das bedeutet doch im Endeffekt, du kannst deiner Frau Tag und Nacht deine Hände zur Hilfe ausstrecken. Solange sie selbst keinerlei Einsicht und Willen hat, was zu verändern, solange wird sie deine Hände nicht annehmen.
Ich war daran auch aktiv beteiligt, dass sie da reingezogen wurde.
Oha, echt? Hast du ihr den Alkohol gewalttätig eingeflößt?
Ich hab über 20 Jahre mit einem Alkoholiker gelebt. Von Anfang an in unserer Beziehung hat er gerne getrunken und ich habe mitgetrunken. Ich hab das freiwillig gemacht. Zuerst weil es für mich dazugehört hat. Abends ein "Schnäpschen" zum Ausklang des Tages, das war für mich normal. So funktioniert unsere Gesellschaft bezüglich Alkohol. " Wenn einem soviel Gutes widerfährt...", so damals eine Schnapswerbung.
Ich trank gut mit, aus vielerlei Gründen aber er hat mich niemals dazu gezwungen. Ich gehe davon aus, dass es bei dir ähnlich war. Ich hatte Glück, dass ich nicht selbst abhängig geworden bin, den Absprung geschafft habe, rechtzeitig.
Ich hatte im Laufe der Ehe immer wieder für mich Ausreden, warum ich mich nicht trennen konnte.
Aber ich befürchte, dass in einem Trennungsfall sich alles noch beschleunigt und verstärkt. Ich kriege das nicht übers Herz. Mangels Freundschaften steht sie ziemlich alleine. Ihe Familie wäre kaum hilfreich ...
Unter anderem waren auch das meine Gedanken. Oft wurde mir das von anderen Leuten sogar noch so gesagt.
Irgendwann eskalierte alles bei meinem ersten Mann und mir. Ganz schlimm. Und da konnte ich mich trotz aller Ausreden, die ich immer hatte, trennen. Eine meiner besten Entscheidungen. Ich habe akzeptiert. Ich hatte keine Macht über das, was er tat und wollte. Er wollte so leben wie er das tat. Ich wollte anders leben. Und das hat einfach nicht zusammengepasst.
Im Grunde genommen gibt es zwei Möglichkeiten, wenn du in einer kranken Partnerschaft lebst. In einer Suchtbeziehung.
Entweder du bleibst, hältst durch und versuchst durch massives Abgrenzen dein Leben für dich zu leben. Immer das Elend vor Augen.
Oder du gehst und baust dir ein neues Leben auf, achtsam mit dir selbst, da du genug eigene Baustellen hast. Geschützt davor, in deinem Fall, wieder in irgendeine Art der Sucht reingezogen zu werden.
Für das Bleiben kann ich dir aus meiner Erfahrung keinen Rat oder Empfehlung geben. Denn mich hat das so kaputt gemacht, dass ich mich nie mehr zu 100% davon erholen konnte.
Liebe Grüße Aurora