Beiträge von Aurora

    Liebe Erdbeersonnenmilch,

    herzlich willkommen in unserer Online-Selbsthilfegruppe.

    Es ist ein guter Schritt, dass du dich hier ein wenig geöffnet hast. Denn diese Thematik rund um das Leben mit Abhängigen ist meistens sehr schambesetzt.

    Es ist immer schwer, sich von abhängigen Eltern zu lösen. Es besteht ja schon eine spezielle Bindung zwischen Eltern und Kindern. Und oft ist in diesen Beziehungen mit alkoholabhängigen Eltern die Rolle vertauscht, das Kind fühlt sich verantwortlich für die Eltern. Das sagst und merkst du ja selbst.

    Wir haben hier etliche EKAs, die Erwachsenen Kinder von Alkoholikern. Wenn du mit ihnen und natürlich auch allen anderen in den Austausch gehen möchtest, bewerbe dich hier:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Dein Thema wird nach erfolgter Freischaltung in den Bereich für Erwachsene Kinder verschoben. Da geht es dann richtig los.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo und willkommen in unserer Online-Selbsthilfegruppe, Jada.

    Den Kontakt zu abhängigen Eltern einzuschränken bzw abzubrechen ist immer sehr, sehr schwer. Trotz allem Ärger, Sorgen und was da noch zu einer Abhängigkeit dazugehört, ist es halt immernoch Mutter oder Vater. Und die emotionale Bindung ist nicht zu unterschätzen.

    Hier gibt es etliche EKA, Erwachsene Kinder von Alkoholikern. Wenn du dich mit ihnen und natürlich auch allen anderen austauschen möchtest, bewerbe dich hier:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Nach der Freischaltung findest du dein Thema im Bereich "Erste Schritte für EKA" .

    Liebe Grüße

    Aurora

    Wenn du magst, hier ist mein Fädchen:

    Aurora
    7. Mai 2007 um 21:48

    Hallo Lotta,

    das kann ich dir sagen. Es gab keine Reaktion erstmal.

    Mein Sohn sagte mir dann, der Vater hatte zu ihm gemeint:" Das sagt die doch immer und macht das sowieso nicht."

    Soviel dazu.

    Einige Tage später, als er merkte dass ich es diesmal tatsächlich machte, hörte mein erster Mann dann mit dem Trinken auf und kam in einen schlimmen Kalten Entzug. Daraufhin half ich ihm dabei, dass er in's Krankenhaus kam. Dort entgiftete er dann und trank erstmal auch nicht. Aber er verhielt sich so ähnlich, wie ich es eben bei NurBier gelesen habe. Sein Verhalten war nüchtern genauso gehässig und abwertend wie zu seiner nassen Zeit.

    Er machte Druck, damit ich wiederkäme. Hing wie eine Klette an mir, was ich leider auch zuließ. Längere Zeit.

    Als ich ihm die endgültige Trennung ansagte, wurde er schlimm manipulierend, mal zuckersüß. mal gemein, mal drohend.

    Das musste ich noch durchhalten. Irgendwann hatte er es begriffen.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo und willkommen unuk,

    Saphira hat dir schon sehr gute Dinge geschrieben.

    Und um dich mit anderen Mitbetroffenen, Coabhängigen austauschen zu können, kannst du dich gerne freischalten lassen.

    Wenn du das möchtest, klick einfach diesen Link an und schreib kurz was dazu:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Dann wird dein Thema in den Bereich für Coabhängige und Angehörige verschoben, wo dann der Austausch stattfindet.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Liebe mollyfisch,

    leider kann ich nur bestätigen, was meine Vorschreiber dir schrieben.

    Er hat sich da reingeritten und du räumst ihm den Ar... frei. Wozu sollte er was ändern, er hat ja dich.

    Nicht böse gemeint sondern eigene gemachte leidvolle Erfahrung...

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo mienchen,

    was Twizzler dir schrieb kann ich nur bestätigen.

    Ich möchte es ehrlich gesagt nicht.

    Das ist doch klar und deutlich und so darfst du es ihm auch sagen, sollte er sich wieder melden.

    Du stürzt ihn da auch nirgends rein, das macht er schon selbst.

    Es wird gerne vom Abhängigen als Druckmittel benutzt, um den Menschen in seinem Umfeld wieder einzufangen.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hey Nova,

    klar springt dein Herz wieder voll an, auf seine Schmeicheleien. Das soll es auch, das bezweckt er ja. Hat doch oft genug geklappt.

    Ich kann da auch ein Lied von singen. Mein Exmann hatte das auch gut drauf.

    Aber dass du jetzt eine Wohnung hast, das du dich drauf freust und schon merkst, dass es dir besser geht, hat ja einen Grund.

    Mir hat es damals geholfen, mir immer wieder bewusst zu machen, wie schlimm es gewesen war. Wie er im Vollsuff ausgesehen hat, wie oft ich mich geekelt hatte. Und wie oft er mich fertig gemacht hatte, mit Worten. Wie oft er mich getäuscht hatte, im Stich gelassen hatte. Wie oft ich mich geschämt hatte, für ihn. Die Liste ist lang, ich könnte Seiten damit füllen.

    Mir hat das geholfen, diesem Sog zurück zu widerstehen. Mir immer wieder vor Augen zu führen, dass es Gründe hat, weswegen ich gehe. Dass ich das machte um mich selbst zu schützen.

    Du schaffst das.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo Lotta,

    hab das gerade mal kurz gegooglt und bin schon bedient.

    Der Herr verdient einen Haufen Geld damit, mehr nicht.

    Wenn das so toll und vor allem erfolgreich wäre, gäbe es nicht so viele Abhängige, die noch immer elendig verrecken, weil es eben mit kontrolliertem Trinken nicht geht...

    Hier im Forum sind die Spezialisten, die es selbst mehr als einmal versucht haben und gescheitert sind.

    Und nun zufrieden trocken leben ohne Alkohol.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo Marli,

    na logisch macht dir das Angst! Es ist ja auch ein Berg und es sind viele Dinge, die da geregelt werden müssen. Ganz klar.

    Vielleicht gehst du alle einfach Schritt für Schritt an. Zum Beispiel kann es sehr hilfreich sein, dich bei einem Anwalt für Familienrecht zu informieren. Was es überhaupt für Möglichkeiten gibt, was deine Rechte sind, was deine Pflichten. Dann hast du ein wenig mehr Durchblick.

    Und bei deinem Vater unterzukommen ist vielleicht wirklich keine schlechte Idee. Mal Abstand zu haben von ihm, Zeit zum Überlegen und so.

    Und natürlich wird alles nicht von heute auf morgen umzusetzen sein. Das wäre toll, wenn es ginge. Aber es ist wichtig, dran zu bleiben. Aktiv zu bleiben, nach vorne zu schauen und vor allem realistisch auf alles zu sehen. Kinder sind immer die schwächsten Mitglieder einer Familie. Und mit einem abhängigen Elternteil (oder sogar zwei Abhängigen) aufzuwachsen macht viel in Kindern kaputt. Sehr viel.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo Marli,

    das, was du über das Gespräch zwischen dir und deinem Mann beschreibst, ist sowas von typisch. Ich kenne das auch aus eigener Erfahrung und weiß, was das mit einem macht. Da wirst du völlig verdreht von. Mal bist du die Schuldige an seiner Sauferei, mal liebt er dich, mal sagt er dir, dass er nun aufhören würde, dann hält er sich aber ein Hintertürchen offen. Und so wirst du angezogen und weggestoßen und bist völlig verwirrt und durcheinander. Traust deinen Wahrnehmungen nicht mehr. Sowas erzeugt Abhängigkeit und zwar bei dir.

    Oder bei mir damals. Immer wieder kam die Hoffnung auf, dass es/er sich nun ändern würde. Und ich zweifelte an mir selbst und dachte, es ist bestimmt alles nicht so schlimm, ich mache es nur so schlimm. Jedes Schrittchen, das er scheinbar auf mich zumachte, sah ich als Erfolg. Und dann - Peng - nach einer kurzen Zeit war alles wie immer.

    Lass dich nicht einlullen, vor allem der Kinder wegen. Solange er nur redet und mehr nicht, solange ändert er auch nichts.

    Liebe Grüße

    Aurora