Beiträge von Morgenrot

    Ich kann am Wochenende nichts unternehmen, weil er ansonsten wieder trinkt und nicht nach Hause kommt. Das nervt mich weil ich möchte mich auch mal mit einer Freundin treffen,

    Eine kurze Antwort:

    Natürlich kannst du raus gehen, er trinkt auch wenn du zuhause bist, denn dazu wird er Mittel und Wege finden. Du kannst ihn nicht ändern, sondern nur dein Verhalten.
    Einsperren wäre im übrigen Freiheitsberaubung .

    lg Morgenrot

    hallo Libson,

    herzlich Willkommen in unserer Onlineselbsthilfegruppe.

    Ich finde mich bei deinem Beitrag wieder, ich kam auch hier an und wollte Empfehlungen, und hoffte, dass meine Hoffnungen geteilt wurden.

    Es ist aber so, dass wir als Angehörige nicht helfen können, selbst wenn wir ihnen noch so viel abnehmen um sie zu entlasten. Eher ist das Gegenteil der Fall, denn dieses entlasten, belastet zuerst einmal uns, und der nasse Alkoholiker kann in Ruhe weitertrinken.

    Du kannst nichts für ihn tun, der einzige Mensch für den du etwas tun kannst, bist du.

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    lg Morgenrot

    guten Morgen Papa,

    herzlich willkommen in unserer Onlineselbsthilfegruppe.

    Besonders das ständige Lügen und Hintergehen setzt mir stark zu.

    Das kann ich dir gut nachempfinden. Du siehst die Wahrheit vor dir, und bekommst etwas ganz anderes erzählt.
    Deine Frau braucht eine Krankheitseinsicht um etwas ändern zu können. Du selbst kannst da gar nicht helfen, wenn sie es nur auf äußeren Druck etwas unternimmt, ist es eher von vorne herein zum Scheitern verurteilt.

    Du selbst kannst nur etwas für dich und deine Kinder tun, damit es euch besser geht. Kinder haben sehr feine Antennen, und bekommen vieles mit, auch schon in diesem Alter.

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    lg Morgenrot

    hallo Lost,

    herzlich Willkommen in unserer Onlineselbsthilfegruppe.

    Du beschreibst das auf und ab der Angehörigen sehr gut, immer zwischen Hoffen und Bangen, und dem sich steigernden Alkoholkonsum. Leider ist es so, dass du deiner Frau nicht helfen kannst. Du hast mit Sicherheit noch viel mehr versucht, als du hier schreiben kannst.
    Es braucht die Krankheitseinsicht deiner Frau, sie muss erkennen , dass sie krank ist, und Hilfe braucht, und dann handeln.

    Du kannst nur etwas für dich tun, damit es dir besser geht, denn dass ist auch sehr wichtig.
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    lg Morgenrot

    Hallo nur nicht aufgeben,

    Herzlich Willkommen in unserer Onlineselbsthilfegruppe.

    Was du hier beschreibst, kennen hier viele Angehörige. Die Vorwürfe in unsere Richtung. Lass dir da nicht einreden, dass du in irgendeiner Form schuld daran bist. Er trinkt weil er Alkoholiker ist, um aufzuhören würde er Krankheitseinsicht brauchen.

    Hier wird es um dich gehen, wie es dir besser gehen kann. Wenn du dich hier austauschen möchtest, klicke auf den Link, und schreibe noch einen kurzen Satz dazu. Danach schalten wir dich für den offenen Bereich frei, und der Austausch kann beginnen.

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    lg Morgenrot

    Hallo release,

    Ich bin völlig fertig und am Ende..Ich habe heute früh sogar noch in meinem Faden geschrieben, mein Entschluss ist gefasst, dass ich gehen werde. Und jetzt hat mich mein Mann angerufen, dass er im Krankenhaus ist. Ich habe gerade gestern noch geschrieben, dass ich wirklich Angst habe, dass er nicht mehr lange lebt und heute dann das. Er hat es scheinbar nicht mehr ausgehalten vor Schmerzen und hat sich irgendwie ins Krankenhaus geschleppt. Und bin jetzt momentan wirklich zusammengebrochen - also seelisch- und ich spürte dass ich hier schreiben muss. .Ich bin so fertig. Ich habe Angst um ihn, dass er eine finale Diagnose kriegt.. und gleichzeitig will ich dieses Leben mit ihm nicht mehr aber was ist wenn er schwer krank ist, darf ich dann noch gehen bzw kann ich das? Sein Papa hat mich angerufen und war so positiv, weil sich jetzt endlich was ändert. Aber für mich bricht gerade eine Welt ein. So viele Monate habe ich gewünscht und gefleht, dass er sich helfen lässt. Für mich fühlt es sich aber zu spät an! Ich hatte meinen Entschluss gefasst.. Und es war ja nur weil er gar nicht mehr konnte, sonst wäre er ja nie ins Krankenhaus gegangen. Und all die Sachen die passiert sind- die kann ich nicht vergessen.. aber sofort ist die Simme im Kopf "jetzt ändert sich was, jetzt wird alles gut, das wolltest du doch " und "er hat nichts mehr mit euch machen können, weil es ihm nicht gut ging" und Gedanken wie "vl hättest du viel mehr für ihn da sein sollen, wenn es ihm so schlecht geht". Ich habe ihn wirklich links liegen lassen die letzte Woche. Weil ich das alles nicht mehr will. Und da ist das schlechte Gewissen, dass ich nicht genug für ihn da war, obwohl ich deine Frau bin ... Meine Gedanken spielen mir einen Streich... Aber er wollte ja meine Hilfe nicht.. Und bei mir is was anders ich will nicht mehr, dass es "gut" wird für uns, weil ich mich nicht mehr an diese Hoffnung klammern will- die hat mir schon soviel Leid beschert.

    Ich habe jetzt sooooo Angst, dass ich es nicht schaffe, jetzt bin ich dann die "Böse" weil ich aufgebe und er ja jetzt was macht.. Ich weiß genau wie das jetzt alles gedreht wird...

    Ich weiß nicht ob ihr mich irgendwie verstehen könnt, ich bin selber gerade total durcheinander... Da ist Angst, Wut, Hass, Traurigkeit, aber ich spüre keine Liebe.. Ich bin wie gelähmt.

    Ich habe deinen Beitrag aus dem SOS Bereich nochmal hierher kopiert, damit jeder Bescheid weiß.

    Zuerst möchte ich dir sagen, dass es mir leid tut, dass dein Mann im Krankenhaus liegt. Das deine Gedanken jetzt Achterbahn fahren und du erst einmal vom schlimmsten kann ich sehr gut verstehen.

    Ich stand mal an einem ähnlichen Punkt. Innerlich schon sehr weit distanziert, und dann bekam er eine schwere Verdachtsdiagnose und sollte zu Untersuchungen ins Krankenhaus. Ich habe hin und her überlegt, was ich tun soll, begleiten oder nicht. Letztendlich habe ich ihn begleitet, aber es war so ein Gefühl in mir, dass ich diese Begleitung auch keinem anderen Menschen versagt hätte.

    Jetzt könnte es wichtig sein, dass du Schritt für Schritt denkst. Damals bei mir, hatte ich sofort ein Horrorszenario vor Augen. Er kommt aus der Klinik, ist ein Pflegefall usw. Solche Filme laufen ab. Es ist wichtig, jetzt Schritt für Schritt zu schauen, in welche Richtung es geht.
    Deine Gefühle und Gedanken sind alle okay und haben ihre Berechtigung.

    Hol dir auch für dich Hilfe, wenn du dass Gedankenchaos nicht alleine ordnen kannst. Du wirst hier gelesen.

    lg Morgenrot

    Hallo Magali,

    Das fällt mir sehr schwer, da er keiner der Trinker ist, die schon morgens beginnen.

    dass muss ja nicht sein, er ist trotzdem Alkoholiker. Es sollte nur nicht dazu führen, dass du aus dieser Tatsache irgendwelche Hoffnungen ableitest. Das ist mir passiert, und dadurch habe ich es ir lange schön geredet, nach dem Motto: aber er trinkt doch morgens noch nicht, er geht noch arbeiten usw. Du scheinst auf einem guten Weg zu sein.

    lg Morgenrot

    Was ist richtig? Ich weiß es nicht.

    ich habe damals "eingegriffen" weil es eben auch mich betroffen hätte, und weil die ganze Vorgehensweise vom Betrieb her auch nicht ganz astrein war. Er hatte einen guten Anwalt, den übrigens die Rechtsschutzversicherung übernommen hat. Dieser Anwalt hat sich eingehend bei mir über Alkoholismus informiert, und hat auf Grund dessen sogar noch eine Abfindung herausgeholt.

    Ich will dich wirklich nicht zum eingreifen animieren, ich weiß auch nicht, ob es richtig ist, wenn ich dir dass alles schreibe. Ich wollte nur, dass du weißt, es gibt Möglichkeiten.


    lg Morgenrot

    Hallo foxi

    Ist dein Sohn gegen die Kündigung vorgegangen?

    Mein Mann wurde damals fristlos gekündigt. Ihm wurde geraten zu klagen. Danach wurde es in eine ordentliche Kündigung umgewandelt, er bekam noch 6 Monate vollen Lohn, machte eine Entgiftung und Langzeittherapie. Während der Langzeit hat er aber, wenn ich mich richtig erinnere ALG 1 bekommen, als der Gehaltsbezug endete. Dein Sohn muss sich beraten lassen, vielleicht auch anwaltlich.

    Lg Morgenrot