Beiträge von Morgenrot

    hallo livia,

    Schön dass du jetzt hier bist, herzlich willkommen bei uns. Ich schalte dich dann auch nachher noch frei.

    Mit alkoholisierten Menschen kannst du kein vernünftiges Gespräch führen, dass kannst du vergessen. Du kannst ihn auch nicht vom Alkohol abhalten. Es ist wichtig, dass du etwas für dich tust, damit es dir besser geht. Mit all deinen Gesprächen wirst du nichts erreichen, denn dein Mann scheint ja keine Krankheitseinsicht zu haben.

    lg Morgenrot

    Hallo Luffi,

    Er (wir- er will das ich mitgeh) hat am Dienstag nen Arzttermin.

    Der Tatsache, dass er dich mitnehmen will, würde ich erst einmal keine große Bedeutung zumessen. Das Trocken werden ist seins, und die Ernsthaftigkeit erkennst du an seinen selbstständigen handeln

    Drückt mir bitte die Daumen das er am Dienstag wirklich mitgeht...

    also willst du dass er mitgeht und nicht umgekehrt, das ist kein gutes Vorzeichen. Hast du das auch alles angeleiert? Dann kann ich dir vorab schreiben, dass es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit schief geht. Es ist nicht deine Aufgabe ihn zum Arzt zu zerren. Wenn er es dir zuliebe tut, wird er dir auch später die komplette Verantwortung zuschieben, wenn es nicht klappt. Ein nasser Alkoholiker lässt sich so einiges einfallen um sich seine CO zu erhalten. Es mag sehr hart klingen, was ich geschrieben habe, kommt aber daher weil ich die "Spielchen" kenne.


    lg Morgenrot

    Du glaubst gar nicht wie nasse Alkoholiker jemanden manipulieren können, und wir glauben es ja auch so gerne.

    Wir sollten da an uns denken. Das Herz außen vor lassen und der Vernunft das Feld überlassen . Das fällt aber anfangs sehr schwer und ich schließe mich da nicht aus.

    LG Morgenrot

    Hallo Ella,

    herzlich Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe. Es ist gut dass du dich angemeldet hast, vielleicht kannst du hier dein Gedankenchaos etwas entwirren.

    Wenn es Ärzte nicht geschafft haben, mit all ihren Warnungen, wie willst du es schaffen? Er scheint keine Krankheitseinsicht zu haben, und du hast keine Chance ihn zu beeinflussen, das muß von ihm kommen.

    Aber eine Trennung steht auch seit Jahren im Raum.

    immer wieder angekündigt, und dann doch nicht vollzogen, weil es gleichzeitig Hoffnungsschimmer gab, und wenn sie noch so klein waren?

    lg Morgenrot

    Hallo Carmen,

    Durch meine Klinikbesuche die ich wegen meiner komplexen PTBS und Borderline habe, denke ich, daß es wichtig ist sich so gut es geht an solche "Wegweiser" zu halten, wenn man etwas ändern möchte.

    vor allem kannst du darauf hoffen, dass du mit klarem Kopf auch Fortschritte bei den anderen Therapien machen kannst. Ich kenne aus dem beruflichen Umfeld viele Menschen bei denen es so war. Du kannst keine Trauma mit benebeltem bearbeiten. Gut dass du den Anfang gemacht hast.

    lg Morgenrot

    Hallo Lollo,

    herzlich willkommen bei uns. Es ist gut, dass du dich hier angemeldet hast. Bitte vergleiche deine Situation nicht mit anderen. Deine Situation ist für dich schlimm, dass ist es was für dich zählen sollte.

    Der sanfte Weg hat nicht gut funktioniert. Ich würde ihm am liebsten an den Kopf knallen, dass er seinen Konsum regulieren muss, dass er unsere Ehe damit aufs Spiel setzt oder ich für mich Konsequenzen ziehen muss. Aber kann ich mit der Hau-drauf-Taktik etwas erreichen? Oder hin und wieder einen Nadelstich wegen seinem Trinkverhalten geben?

    Du kannst weder mit Sanftheit noch mit der Hau - drauf Methode etwas erreichen, solange dein Partner keine Krankheitseinsicht hat. Es ist aber wichtig, dass du bereit bist, deine eventuellen Ankündigungen auch konsequent umsetzen kannst, und dich nicht von immer neuen Versprechungen wieder besänftigen lässt. Sonst würdest du dich unglaubwürdig machen, und er würde dich nicht mehr ernst nehmen.

    lg Morgenrot

    Ich sei zu blöd zu allem. Da muss man sich schon ein dickes Fell zulegen.

    nein Schmidtty, kein dickes Fell, sondern klar Stellung beziehen und deinem Sohn Grenzen aufzeigen. Du mußt nicht dein Leben lang in Sack und Asche gehen, weil du Alkoholkrank geworden bist, und keiner hat das Recht dich so zu behandeln.

    Ich habe keine Entschuldigung erwartet, aber ich hätte mich darüber gefreut. Doofer Gedanke, ich weiß. Aber als Angehörige , hätte ich mich dann wieder abhängig gemacht, nämlich davon, dass er mein aushalten als "Leistung" endlich mal anerkennt. Das war aber keine Leistung. Ich hätte zu jederzeit gehen können, habe es aber aus den verschiedensten Gründen nicht getan. Leider werden manche Dinge erst im Rückblick richtig verstanden.

    lg Morgenrot

    hallo Maeron,

    du hattest ja um Angehörigenmeinungen gebeten.

    Es war richtig, dass du dich hier gemeldet hast, aber noch besser wäre vorher gewesen. Ich denke, dass weißt du heute auch.

    Lass deiner Frau Zeit, dass muss auch sie erst einmal verarbeiten. Offenheit ist aber immer gut, dass kann helfen verlorenes Vertrauen aufzubauen. Es sollte aber nicht dazu führen, dass deine Frau dich nicht mehr alleine läßt, denn sie hätte deinen Rückfall sicherlich auch nicht verhindern können.

    Mein Mann hatte kurz vor seinem 6. Trockengeburtstag einen Rückfall, es hat mich erst einmal sehr getroffen, aber das Wissen, dass ich nichts hätte verhindern können, war relativ schnell wieder da.


    lg Morgenrot

    Von trocken kannst du wirklich nach wenigen Tagen noch nicht reden.

    Merkst du etwas? Ein paar Tage nicht getrunken, und deine Gedanken schlagen Purzelbäume und die Hoffnung baut sich sofort wieder auf. Ich kenne das von mir auch, und kann dir nur den Tipp geben, kümmer dich weiter um dich, und mach dich nicht von seinem Alkoholkonsum abhängig.


    lg Morgenrot

    Hallo Auszeit,

    Ich wollte ihn immer helfen, trocke zu werden. Aber ich kann und will nicht mehr.

    du kannst ihm nicht helfen trocken zu werden, dass muss ganz alleine von ihm kommen. Er trinkt sich auch neben dir zu Tode, du hast überhaupt keinen Einfluß. Das klingt sicher sehr hart und kalt, aber es ist so. Du kannst es noch so gut meinen mit ihm, er wird es nicht anerkennen. Du mußt ihm nicht beweisen dass er säuft. Der Alkotester war sicher auch für dich wichtig, oder? Viele Menschen, die mit einem nassen Alkoholiker leben, können ihren Wahrnehmungen nicht mehr vertrauen, und greifen zu solchen Mitteln

    Du kannst nur etwas für dich tun, damit es dir besser geht. Was könntest du für dich tun? Hast du eine Idee? Das muß nichts großartiges sein. Ich habe mit einem Cappuccino in einem Cafè angefangen. Das war damals eine Überwindung für mich, aber ich bin Schritt für Schritt weitergegangen.

    Wie geht es deinen Kindern, meine sind auch lange erwachsen und beide sind relativ früh ausgezogen. Sie haben alles mit erlebt, eine "heile" Welt die ich ihnen erhalten wollte, die aber schon lange kaputt war.


    lg Morgenrot

    Hallo,

    ich war vor vielen Jahren mal auf einer russischen Hochzeit. Es war so heiß, und ich habe mich gefreut, als sie schon gefüllte Wassergläser auf dem Tisch stehen hatten. ich nahm einen großen Schluck, und war entsetzt, es war natürlich kein Wasser sondern Wodka.


    lg Morgenrot

    er wird trinken, mit oder ohne dich. Du kannst ihn nicht davor bewahren, auch wenn du dich noch so sehr anstrengst. Du steuerst stattdessen mit ihm auf den Abgrund zu.

    Es wird auch die Zeit kommen, wo ihm die Hunde egal sind, für einen nassen Alkoholiker wird der Alkohol immer Priorität haben.

    hallo Auszeit,

    herzlich willkommen in unserer Onlineselbsthilfegruppe.

    Mit deinen geschilderten Erfahrungen bist du nicht alleine, und es ist gut, dass du dich hier angemeldet hast.

    Du kannst für deinen Mann nichts tun, solange er selbst keine Krankheitseinsicht hat.

    Ich glaube dir sofort, dass du nicht mehr kannst, aber du bist hier nicht alleine. Kennst du denn noch Dinge, die dir gut tun, und die du gerne mal wieder tun würdest? Sicher hast du, wie viele hier so einiges wegen ihm zurück gestellt.

    Wenn du dich hier austauschen möchtest, klicke unten auf den Link und schreib noch einen kurzen Satz dazu, damit wir dich freischalten können.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/


    lg Morgenrot

    Hallo Sebi,

    wundert dich das, dass sie ihren Job verloren hat? Sicher haben es viele der Kollegen gewußt und alle geahnt und keiner hat etwas gesagt oder nur hinter vorgehaltener Hand, und du setzt dem ganzen die Krone auf, indem du die Damentoilette durchsuchst. Das geht entschieden zu weit. Was wolltest du damit erreichen, oder brauchst du noch mehr Beweise, traust du deinen Wahrnehmungen noch immer nicht? Wann wird dir klar, dass du mit all diesen Aktionen nichts erreichst?

    lg Morgenrot