Aber ich muss da durch.
du kommst da durch, ohne muss. Mach dir keinen Druck. Versuch gaaaanz ruhig und bewußt zu atmen und konzentrier dich nur darauf. Ich hoffe, du hast wenigstens einen Sitzplatz.
Aber ich muss da durch.
du kommst da durch, ohne muss. Mach dir keinen Druck. Versuch gaaaanz ruhig und bewußt zu atmen und konzentrier dich nur darauf. Ich hoffe, du hast wenigstens einen Sitzplatz.
darf ich fragen ob es nur der Alkoholismus war oder noch eine Erkrankung hinzu kam??
er hat bis jetzt wirklich Glück gehabt, und ist von Krebserkrankungen verschont geblieben. Er hat eine COPD, für die er auch etwas tun könnte, aber da ist er wohl noch nicht am gewissen Punkt angelangt.
lg Morgenrot
Hallo Herzilein,
Dann verliert er den Halt und stürzt richtig ab. Ich weiß das es nicht meine Verantwortung ist sondern seine.
er stürzt auch mit dir ab, aber dann stürzen 2 Menschen ab. Du kannst ihn vor nichts bewahren. Ich habe meinen Mann bevor er trocken wurde, zu einer Untersuchung begleitet, weil eine schwerwiegende Erkrankung im Raum stand und es für mich auch etwas mit Menschlichkeit zu tun hatte. Es hat sehr viel Kraft gekostet, diese mögliche Erkrankung vom Alkoholismus zu trennen.
lg Morgenrot
hallo Herzilein,
herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.
Was du beschreibst kenne ich auch sehr gut. Dieses Gefühlschaos, dieses auf und ab wie in einer Achterbahn..
Deinem Freund kannst du nicht helfen, und der Weg wird für ihn nach unten gehen, wenn er keine Krankheitseinsicht bekommt. Es ist gut, dass du dich hier angemeldet hast.
Wenn du dich hier austauschen möchtest, klicke unten auf den Link, und schreibe noch einen kurzen Satz dazu, dann schalten wir dich für den offenen Berreich frei.
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
lg Morgenrot
hallo Topfmann,
ich komme von den Angehörigen und dein Satz erinnerte mich daran, als mein Mann trocken wurde.
Das mit der Säge ist auch so ein Ding, wieso sollte ich ihr bescheid sagen wenn sie mich nicht mehr liebt und mich loswerden will?
Für mich war es vollkommen neu, dass er auch wieder mitreden wollte, Entscheidungen treffen wollte, und auch Verantwortung übernehmen wollte. Anfangs konnte ich damit auch nicht umgehen, und manchmal kam bei mir der Gedanke auf, es war für mich "bequemer" als er noch getrunken hatte. Ich konnte schalten und walten, und plötzlich war da wieder jemand der mitreden wollte. Das muß sich einspielen, und das dauert. Vorher ist sicher auch vieles kaputt gegangen an Vertrauen, dass auch erst wieder wachsen muß.
Ich war erst einmal nur froh, dass der Alkohol weg war, unser Haus ist alkoholfrei und dass wird auch so bleiben. Mir hat er nie etwas bedeutet.
lg Morgenrot
Was soll ich tun?
es ist erst einmal wichtig, genau zu wissen, was DU möchtest. Sollte er Alkoholiker sein, darauf deutet ja so einiges hin, kannst du nichts tun. Alkoholismus ist eine Krankheit, für die du keinerlei Verantwortung trägst.
Bei mir war es wichtig, dass ich lernte meinen Wahrnehmungen zu vertrauen, weil mein Mann jeglichen Konsum leugnete und ich anfing an mir selbst zu zweifeln. Ich finde es wichtig konsequent zu sein. Das heißt, wenn du etwas ankündigst, solltest du auch bereit sein, es auszuführen, da du sonst Gefahr läufst nicht ernst genommen zu werden.
lg Morgenrot
du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet und kannst dich dort austauschen, nur schreibe bitte in den ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich. Das sind die User mit den Orange/roten Namen.
lg Morgenrot
Hallo Ronalda,
herzlich Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.
Alkohol und Depressionen gehen oft Hand in Hand. Damit die Depressionen eventuell behandelt werden könnten müßte er nüchtern sein.
Jetzt wieder fallweise ein Bier weil er ohne dem nicht sein will.
Das scheint er ja mit dieser Äußerung nicht anzustreben. Wenn er trinken will, wird er trinken, du kannst da leider überhaupt nichts tun. Wie geht es dir mit der Situation?
Ich sehe du hast dich schon für den offenen Bereich beworben, ich schalte dich auch gleich frei und wünsche dir einen hilfreichen Austausch.
lg Morgenrot
hallo wieweiter,
Es ist oft so, dass der "Absturz" Zeit verzögert kommt. Das unfassbare muß erst einmal ankommen, begreifbarer werden. Die Wohnungsauflösung tut ihr übriges. Da sind so viele Erinnerungen, die dabei hochkommen, dass kann niemand leicht verarbeiten. Nimm dir Zeit für alles, vor allem für deine Trauer, denn die ist sehr wichtig.
lg Morgenrot
Hallo Tiger,
vertraust du deinen Wahrnehmungen nicht, oder warum kontrollierst du sein Auto? Ich weiß selbst, dass es sehr schwer ist, seinen Wahrnehmungen zu vertrauen, weil ja immer Beschwichtigungen kommen, wie falsch man liegt usw.
ich habe versagt. Er vertraut mir scheinbar auch nicht genug um seine Schwäche vor mir zu gestehen, der schwäche dem Alkohol gegenüber. Wie konnte alles nur so weit kommen..
ich kann dir sagen, dass du nicht versagt hast. Du hast keinerlei Einfluß auf diese Krankheit. Es ist eine Krankheit und keine Schwäche. Du bist machtlos gegen diese Krankheit, und kannst wirklich nur etwas für dich und die Kinder tun. Du hast sonst keine andere Chance. Du kannst nicht seine Trockenheit herbei kämpfen, dabei bleiben du und die Kinder auf der Strecke, und er trinkt weiter.
lg Morgenrot
hallo Snowman,
Kadett, ich denke ähnlich wie Aurora, Gespräche sind meist ünzählige geführt worden. Davon hatte ich bei den meisten das Gefühl, ich rede gegen die Wand. Mit Sicherheit ist dass bei dir auch der Fall.
Du hast überhaupt keinen Einfluß darauf, wann und ob es bei deiner Frau Klick macht. Ich finde es wichtig, dass wir konsequent sind oder bleiben und nur dass ankündigen, was wir auch durchführen können., ansonsten werden wir nicht ernst genommen.
lg Morgenrot
hallo Snowman,
auch von mir noch ein herzliches Willkommen bei uns.
Du bist jetzt für den offenen Bereich freigeschaltet, und kannst dort überall schreiben, nur bitte in den ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich, dass sind die Teilnehmer mit der orange/roten Farbe.
Dein Thread verschiebe ich dorthin, und wünsche dir einen hilfreichen Austausch.
lg Morgenrot
hallo Mausi,
ich wünsche dir morgen, für diesen schweren Tag ganz viel Kraft. Ich denke an dich. Das unfassbare anzunehmen braucht Zeit, bis es angekommen ist. Nimm dir diese Zeit, und scheue dich auch nicht, wenn nötig eine Trauerbegleitung anzunehmen.
Liebe Grüße Morgenrot
Hallo Flori,
Soll ich ihn unterstützen oder muss er alleine durch?
wenn er im Krankenhaus ist, kann von dort alles in die Wege geleitet werden, wenn ER will. Er braucht Krankheitseinsicht, du kannst nichts beschleunigen.
lg Morgenrot
hallo Zabou,
ich schließe mich meinen Vorschreibern an, ich kenne es auch so. Ich verabschiede mich regelmäßig von Feiern, wenn es zu Alkohol lastig wird. Ich mag es einfach nicht. Woher es kommt, ist mir erst einmal egal.
Ich denke aber mal anders herum, ich glaube dass wir Angehörige uns vielleicht unbewusst wieder auf Alkoholiker "einlassen", weil es uns vertrauter ist. Es sind alte Muster, mit denen wir uns auskennen, denn auch ungute Muster können Sicherheit geben.
lg Morgenrot
hallo Zwieback,
ich habe es für dich geändert, du selbst kannst es nur eine gewisse Zeit ändern.
lg Morgenrot
Hallo Laura,
herzliches Beileid zum Tode deines Opas. Nimm dir Zeit zu trauern, denn es ist so wichtig.
lg Morgenrot
ich wünsche dir für morgen alles Gute und viel Glück in deiner neuen Wohnung.
lg Morgenrot
herzliche Glückwünsche zu 2 Jaahren ohne Alkohol.
lg Morgenrot
Hallo Flori,
ich habe deinen Beitrag in dein bestehendes Thema verschoben, sonst wird es zu unübersichtlich.
lg Morgenrot