Beiträge von Morgenrot

    Hallo Summer.

    dass ich ihn so akzeptieren muss, wie er ist. Und dass das das größte Geschenk ist, das ich ihm machen kann.

    ja, weil du ihn nicht ändern kannst, und du nur etwas für dich ändern kannst. Das betrifft den ersten Satz.

    Aber der zweite Satz liest sich zuerst einmal wie eine Zumutung, und ließ mir auch kurz die Haare zu Berge stehen. Es ist aber tatsächlich so, dass es für ihn wie ein Geschenk aussehen muß, weil er dann in Ruhe weiter trinken kann. Aber es zeigt mal wieder, dass wir Angehörige nur etwas für uns tun können. Durch das kümmern um den Alkoholiker haben wir das lange vernachlässigt und auch teilweise verlernt. Mir ging es bei den ersten Schritten auch nicht gut, sondern richtig mies. Das schlechte Gewissen packte alles aus, was es zu bieten hatte, besonders die Latte an Schuldgefühlen, weil ich es gar nicht mehr gewohnt war, etwas für mich zu tun.


    lg Morgenrot

    hallo Forum,

    ich gratuliere ganz herzlich zu 20 Jahren Hilfe für Alkoholiker und deren Angehörige💐🥇

    auch ich möchte mich bedanken für die langen Jahre die ich hier sein darf. Am 29.02. 2008 habe ich mich hier angemeldet, also vor 16 Jahren und 8 Monaten.

    Ich habe hier vieles gefunden was mich immer wieder ein Stück weiter gebracht hat, so waren für mich Dinge möglich, die ich früher für ausgeschlossen gehalten hätte

    Ich war damals sehr verzweifelt, suchte aber keine Hilfe für mich, sondern für meinen XY. Ich begann zu lesen und fühlte mich plötzlich verstanden. Dieses Gefühl hat mich damals umgehauen. Das gabs nicht oft, dass jemand zu mir sagte: Ich verstehe dich, bei mir war es auch so. So nach und nach konnte ich meine Schritte gehen.


    lg Morgenrot

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    hallo Summer,

    herzlich Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Dein Mann scheint ja keine Krankheitseinsicht zu haben, denn kontrolliertes Trinken funktioniert bei Alkoholikern nicht. Das scheint eher eine "Beruhigungspille" für dich gewesen zu sein.

    Es ist gut, dass du für dich und dein Kind eine Entscheidung getroffen hast, und du wirst es hier oft lesen, dass es den Angehörigen dabei nicht gut geht.

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    lg Morgenrot

    Hallo releaseme,

    herzlich willkommen bei uns, in unserer Onlineselbsthilfegruppe.

    Du mußt dir keine Gedanken machen, dass du etwas übertreibst. Unsere Wahrnehmungen werden vom nassen Alkoholiker meist so beantwortet wie du es geschildert hast. Das kenne ich auch genauso.

    Und dann habe ich diese Hoffnung, dass ihm klar wird, was er gemacht hat und dass alles wieder normal wird, so schön wie früher.. Hoffnung, dass es nur eine Phase ist.. Es ist ja erst 1,5 Jahre- rede ich mir ein, vl steckt er doch noch nicht so tief drinnen..Rede ich mir ein..

    Du mußt nicht mehr reden, er kennt deine Meinung, und wird immer wieder versuchen dir diese auszureden, und wird mit immer absurderen Argumenten kommen. Vertrau deinen Wahrnehmungen Die Hoffnung lässt dich aushalten, so wurden es bei mir Jahrzehnte. Natürlich wird er versuchen dir an allem die Schuld zu geben, die du eindeutig nicht hast. Aber du kommst bei diesen Schuldzuweisungen von seiner Seite ins grübeln, überlegst, was an dir falsch ist, in dem Moment bist du mit dir beschäftigt und er trinkt weiter. Du kannst ihn nicht davon abhalten, nur er kann etwas ändern, dazu braucht es aber Krenkheitseinsicht.

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    lg Morgenrot

    Hallo Esther,

    Ja, also kennst du auch das Wechselbad der Gefühle, Hoffen auf Einsicht, alkoholfreie Tage an denen man Hoffnung schöpft, erneute Trinkerei an denen man überlegt , warum ist das jetzt so und was ist jetzt schief gelaufen, ich such dann auch Schuld bei mir,weil es bei einem unangenehmen Thema zu einer Auseinandersetzung gekommen ist, zum Streit und dann muss bei ihm die Flasche her, damit die aufkommenden Gefühle verschwinden ?

    ich erkenne mich hier wieder, denn ich habe auch einmal in diesem Hamsterrad gesteckt. Es ist der nahezu typische CO - Kreislauf, wo ich erstmal einen Ausgang finden mußte. Ich konnte nicht gleich Tore aufreißen, kleine Schlupflöcher, mehr war da zuerst nicht. Es war aber wichtig, dass damit der ewige Kreislauf schon mal etwas unterbrochen war.

    Ich habe nur um den Alkohol gekreist, mein xy hatte den im Blut und ich ständig im Kopf. Da gilt es das Rad anzuhalten. Denn dadurch, das ich auch immer wieder die Schuld bei mir gesucht habe, habe ich mich immer tiefer verstrickt, und mir ging es dadurch natürlich immer schlechter.

    Meiner bestreitet ja die Sucht, aber gibt mir oder anderen die Schuld, wenn er trinkt!

    in dem er anderen die Schuld gibt, lenkt er von sich ab, denn du nimmst ja seine Schuldvorwürfe an, beschäftigst dich damit. Damit kann er in Ruhe weitertrinken. Schau auf dich, damit es dir besser geht. Er sollte spüren, dass seine Manipulationen nicht mehr funktionieren, denn du hast keinerlei Schuld an seiner Trinkerei.


    lg Morgenrot

    Hallo Matrix,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe?

    wir hängen jetzt ca. 1 Jahr in derselben "Situation" fest und ich traue mich nicht durchzugreifen, also ihm klar zu sagen, dass er ausziehen muss..

    hast du eine Ahnung, was dich daran hindert ihm dass zu sagen. Hast du Angst? Du scheinst ja ansonsten genau zu wissen, was du möchtest.

    Wichtig ist, dass du nur das ankündigst, was du auch konsequent angehen kannst, denn sonst machst du dich unglaubwürdig und das wird dein Mann sicherlich versuchen auszunutzen.

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    lg Morgenrot

    Hallo happynewlife

    herzliches Beileid zum Verlust deines Lebensgefährten.

    da ich momentan vom jobcenter abhängig bin.

    ich weiß, dass es in manchen Jobcentern auch Ansprechpartner für psychosoziale Themen gibt. Frag einfach mal nach. In unserer Region haben dort dann Psychologen gesessen. Vielleicht könnte dir das weiterhelfen.


    Bezüglich der Trauergruppen kannst du auch mal bei Rettungsorganisationen anfragen, hier bei uns bieten z. Bsp. die Johanniter ein Trauercafè an. Könnte mir auch vorstellen dass die Malteser so etwas anbieten.


    lg Morgenrot

    Hallo Joshi,

    Die ewige Kontrolle als Co ist so in mir gespeichert…

    wem sgst du das, ich kenne dass auch sehr gut. Es ist aber nicht nur die Kontrolle. Sollte der Partner trocken werden, will er plötzlich wieder mitreden und auch Entscheidungen treffen. Du siehst, mit der Trockenheit ist lange noch nicht alles vorbei.

    Er ist erwachsen, muß die Verantwortung für sein tun übernehmen. Dass du die Kontrolle hast, ist ein Trugschluß. Letztendlich hat der CO keine Kontrolle über den nassen Alkoholiker, Das Loslassen ist ein Prozess, das geht nicht von heute auf morgen.


    lg Morgenrot

    Hallo Esther,

    von mir auch noch ein herzliches Willkommen bei uns.

    und ich so doof bin, dass ich denke, er muss doch mal aufwachen und wird etwas tin

    ,ohne dich zu kennen, kann ich dir sagen, dass es mit Doofheit nichts zu tun hat.

    Es hat aber trotzdem immer etwas mit dir zu tun. Vielen Angehörigen, ich zähle mich da auch zu, fällt es schwer Grenzen zu setzen, diese Tage oder Wochen der Trinkpausen die er macht, lassen deine Hoffnungen wieder so ansteigen, dass du immer wieder bereit bist, Dinge zu tun, für die er zuständig ist.

    Wir sind mit ihm bereits beim Psychiater, Suchtberatung und AA Treff einmal gewesen.

    Es ist nicht deine Aufgabe ihn zu den AA oder sonst wohin zu schleppen. Das alles muß von ihm kommen, denn sonst ist es nutzlos und kostet dich unendliche Kraft. Diese solltest du für dich investieren. Du kannst ihm nicht helfen.

    Dich stört sein Alkoholkonsum, das ist es, was zählt. Du bist nicht glücklich damit und somit darfst du für dich handeln. Ich wurde auch immer hingehalten und hingehalten. Es konnte nur deshalb geschehen, weil ich es zugelassen habe.

    Was tut dir gut, was würdest du gerne mal machen? Mach es! Denn wenn du aus diesem ewigen Kreislauf aussteigst und ihm die Verantwortung für sein handeln überläßt, wird es auch Auswirkungen auf ihn haben.


    lg Morgenrot

    Hallo Dietrich,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Ich finde es gut, dass du dir Gedanken über deinen Alkoholkonsum machst und auch schon zur Erkenntnis gekommen bist, dass du Alkoholiker bist. Das sind wichtige Vorausetzungen für den Star in ein alkoholfreies Leben.

    Du schreibst, du bist seit 2 Tagen ohne Alkohol. Hast du mit einem Arzt über den Entzug gesprochen wirst du begleitet?. Das wäre ein sehr wichtiger erster Schritt denn sonst befindest du dich im kalten Entzug, und der kann lebensgefährlich werden. Ich lasse dir mal einen Link hier.

    Das Forenteam
    14. Mai 2021 um 22:29

    Das Buch von Uli Borowka habe ich auch gelesen, bin zwar Angehörige, und war mal bei einer Lesung von ihm.


    lg Morgenrot

    Eine solche Nachricht zu verdauen fällt sehr schwer, ich habe das auch bei meinem Vater erleben müssen, deshalb wünsche dir alles, was du jetzt gerade brauchst um mit deiner Mutter diesen Weg zu gehen.

    Es ist gut, dass du trinken auf diesem Weg nicht als Option siehst, du weißt ja wo wir sind.


    lg Morgenrot

    hallo Topi,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, und kannst dich dort austauschen. Bitte schreibe aber in den ersten 4 Wochen nicht bei den neuen Usern im Vorstellungsbereich,

    Ich wünsche dir einen guten und hilfreichen Austausch.


    lg Morgenrot