Hallo Summer.
dass ich ihn so akzeptieren muss, wie er ist. Und dass das das größte Geschenk ist, das ich ihm machen kann.
ja, weil du ihn nicht ändern kannst, und du nur etwas für dich ändern kannst. Das betrifft den ersten Satz.
Aber der zweite Satz liest sich zuerst einmal wie eine Zumutung, und ließ mir auch kurz die Haare zu Berge stehen. Es ist aber tatsächlich so, dass es für ihn wie ein Geschenk aussehen muß, weil er dann in Ruhe weiter trinken kann. Aber es zeigt mal wieder, dass wir Angehörige nur etwas für uns tun können. Durch das kümmern um den Alkoholiker haben wir das lange vernachlässigt und auch teilweise verlernt. Mir ging es bei den ersten Schritten auch nicht gut, sondern richtig mies. Das schlechte Gewissen packte alles aus, was es zu bieten hatte, besonders die Latte an Schuldgefühlen, weil ich es gar nicht mehr gewohnt war, etwas für mich zu tun.
lg Morgenrot