hier kommen auch noch ein paar Daumen![]()
Beiträge von Morgenrot
-
-
Hallo Mo,
Ich bin ganz klein angefangen, indem ich z.B. mich alleine mit gemeinsamen Freunden getroffen habe , bin mit Freundinnen essen gegangen - nicht mehr mit ihm . Bin dann irgendwann alleine bzw. mit einer Freundin in den Urlaub gefahren, hatte mein eigenes Schlafzimmer usw usw. Das war ein Prozess über Monate, wenn nicht sogar Jahre
ich kann mich Zabou anschließen, der Satz könnte auch von mir sein. Es ging bei mir auch langsam Schritt für Schritt. Es sind Schritte auf dem Weg, damit es dir besser geht.
lg Morgenrot
-
Das hast du gut gemacht, du kannst stolz auf dich sein. Nicht mehr schweigen ist ein großer Schritt.
LG Morgenrot
-
Hallo,
Sobald ich auch nur einmal einen Kontrollverlust bei ihr miterlebe, sollten wir das als wirklich als ernstes, akutes Problem betrachten und dann sofort entsprechend darüber reden und überlegen.
sie übergibt dir da eine Verantwortung, die du definitiv nicht hast. Kontrollverlust ist ein Leitsymptom der Sucht, und sie muß erkennen dass sie süchtig ist.
Du bist da nicht in der Verantwortung.
lg Morgenrot
-
Hallo Helleh,
ich müsse auf jeden Fall meinem Mann von dem Besuch erzählen, dass ich mir Sorgen mache etc.
du mußt nichts erzählen, dein Mann kennt deinen Standpunkt, du hast mit Sicherheit genug geredet.
Ratschläge die von Menschen kommen, die nicht im "System" Alkoholismus stecken, habe ich im nachhinein immer als Schläge empfunden. Du weißt, was du erlebt hast, "keiner von denen auch nur 10m in deinen Schuhen gelaufen". Deshalb kannst du dich um dich selbst zu kümmern, und schauen was für dich am besten ist. Wichtig ist nur, dass du konsequent bist und deine Ankündigungen auch umsetzt, denn sonst machst du dich unglaubwürdig.
lg Morgenrot
-
hallo saltsoul,
Herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.
Warum schäme ich mich für ihn so?
ich kenne dieses Fremdschämen auch. Das ist überhaupt kein schönes Gefühl. Bei mir hat es lange gedauert, bis ich es ablegen konnte. Aber Gedanken in die Richtung kommen immer mal wieder. Gib dir Zeit, es geht nicht alles auf einmal
Bei der Sozialarbeiterin würde ich ehrlich sein, versuch da bitte ohne Schamgefühl hinzugehen. Das ist wichtig für dich und deine Tochter. Diese Alkoholismusachterbahn sollte unterbrochen werden.
lg Morgenrot
-
Eigentlich kommt man erst einmal zwangsweise in die Psychiatrie.
das stimmt so nicht ganz. Wenn er sich glaubhaft von Suizidgedanken distanzieren kann, wird er nicht zwangsweise eingewiesen.
-
Hallo twazwerg,
Herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.
Du kannst nichts tun, wenn keine Krankheitseinsicht vorhanden ist.
bei einem Telefonat mit dem Krankenhaus erfuhr ich, er habe sich selbst entlassen....mehr Auskunft kriege ich nicht.....und nun.....?
Das Recht hat jeder Patient, er kann frei entscheiden ob er bleiben möchte oder nicht. Es sei denn, er wäre Eigen- oder Fremdgefährend. Ist er dass alles nicht wird ihn keiner halten. Es kann ihn niemand zu einem Entzug zwingend.
Du brauchst deine Pläne nicht aufzugeben, und kannst dir ein eigenes Leben aufbauen. Du kannst nicht helfen, ich schätze dein Mann macht erst einmal da weiter, wo er aufgehört hat.
Was kannst du für dich tun, damit es dir besser geht.
Wenn du dich hier austauschen möchtest, folge dem Link und schreibe noch einen kurzen Satz dazu, dann schalten wir dich für die offenen Bereiche frei.
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
lg Morgenrot
-
herzlichen Glückwunsch zu einem Monat ohne Alkohol.
lg Morgenrot
-
Hallo,
als ich hier ins Forum kam, hatte ich genug geredet. Meine Meinung und meine Haltung kannte er, nur umgesetzt hatte ich bis dahin nicht viel. Immer wieder habe ich mich auf seine Versprechungen eingelassen.
Ich habe dann irgendwann begonnen mein Ding zu machen, habe nichts mehr großartig angekündigt. Bei manchem hat er nachgefragt bei anderen Dingen nicht.
lg Morgenrot
-
Man muss das ja eigentlich nicht vorher ankündigen, was man tun wird, wenn .
ich denke dass du es schon oft angekündigt hast, und deine Frau deinen Standpunkt kennt. Durch ständiges wiederholen ändert sich nichts. Es ist wichtig, dass du konsequent bist und das angekündigte auch umsetzt, sonst wirst du nicht mehr ernst genommen.
lg Morgenrot
-
Hallo sorrowful,
bitte kein neues Thema eröffnen, ich habe deinen Beitrag in dein bestehendes Thema eingefügt. Es wird sonst zu unübersichtlich.
lg Morgenrot
-
Hallo Michi,
ich habe dich für die offenen Bereiche freigeschaltet. Dort beginnt dann der Austausch. Du kannst dort überall schreiben, nur bitte in den ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich.
Ich verschiebe dein Thema dorthin und du kannst einfach weiterschreiben.
lg Morgenrot
-
Hallo Michi,
herzlich Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.
Aber der ständige Kampf gegen den Alkohol
diesen Kampf kannst du nicht gewinnen, trotz aller deiner Bemühungen. Es ist sehr schwer, einen an Demenz erkrankten Menschen zuhause zu versorgen. Da mit sind Angehörige sehr oft überfordert, dann bleibt nur noch der Weg in ein Heim. Das ist dann auch kein wegsperren oder abschieden, sondern für Angehörige eine Notwendigkeit. Es gibt spezielle Heime, die alkoholkranke Menschen mit Demenz versorgen.
Wenn du dich hier austauschen magst, klicke bitte unten auf den Link, und schreibe noch einen kurzen Satz dazu. Dann werden wir dich für die offenen Bereiche freischalten.
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
lg Morgenrot
-
Hallo,
Ja, aber, wie gesagt: Es geht vielleicht gerade noch so.
Das finde ich einen sehr gefährlichen Satz für Angehörige. In meinen Augen führt es dazu, dass du deine Grenzen immer weiter aus dem Blick verlierst und damit auch weiter steckst. So können ganz schnell Jahre an der Seite eines nassen Alkoholikers vergehen. Da kommt dann nämlich immer mehr, was " vielleicht gerade noch so geht. "
lg Morgenrot
-
Aktuell warte ich darauf ihn bei seiner Tat zu ertappen, und zwar so, dass er mir keine Lügengeschichte auftischen kann
mein Mann stand vor mir mit der Pulle in der Hand, roch nach Alkohol und wollte mir erzählen, dass er die volle Flasche im Garten gefunden hatte. Er ließ sich immer etwas einfallen, was mich immer wieder zum nachdenken brachte. Dann war ich wieder mit mir und meinen Gedanken beschäftigt, und er konnte in Ruhe weiter trinken. Täuschen, tarnen und tricksen das beherrschen nasse Alkoholiker sehr gut.
ich liebe ihn und würde ihn ungerne im Stich lassen, wenn ich ihm die Trennung androhe sitzt er weinend vor mir. Fleht mich an, er würde nie wieder trinken.
diese Schwüre kenne ich und sonst noch viele Versprechungen mehr. Sie sind nichts wert, und du kannst nichts tun. Er selbst muß einsehen das er Alkoholiker ist.
Ich war immer bestrebt, meinen Kindern eine heile Welt zu erhalten, die es schon lange nicht mehr gab. Die Kinder spüren sehr früh, dass etwas nicht in Ordnung ist, und sie werden mit hinein gezogen in diese Familienkrankheit Alkoholismus.
-
Hallo Mariella,
Dann wirft er mir vor, ich lasse ihn im Stich, das sind meine Depressionen nicht der Alkohol
ja, ja dass sind die bekannten Sätze. So wird versucht dich in diesem System Alkohol festzuhalten. Eines ist ganz sicher, bevor er seinen Alkoholismus nicht angeht, und nüchtern wird, kann er auch seine Depressionen nicht behandeln lassen. Dazu braucht er einen klaren Kopf.
Noch ein Tipp: bitte kündige ihm nur dass an, was du auch wirklich umsetzen kannst, wozu du schon bereit bist. Deine Konsequenz ist wichtig.
lg Morgenrot
-
Hallo Mariella,
du bist jetzt für den offenen Bereich freigeschaltet und kannst überall schreiben. Nur bitte in den ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich. Dein Thema verschiebe ich zu den Angehörigen in den offenen Bereich.
lg Morgenrot
-
Hallo Mariella,
herzlich Willkommen hier in unserer Selbsthilfegruppe.
Ich kenne dieses abstreiten, beschwichtigen und die ganzen Versprechungen aus eigener Erfahrung. Es ist nichts davon eingetroffen, solange der nasse Alkoholiker keine Krankheitseinsicht hat. Er scheint ja trotz MPU nichts verstanden zu haben, sonst hätte er diese nicht mit Bier begossen.
Es ist wichtig, dass du deinen Wahrnehmungen vertraust und dem traust was du vor dir siehst.
An sich, nicht schlimm, denn ich ahnte nicht das Ausmaß, welches es angenommen hat
hier verharmlost du etwas, er hatte einen Rückfall bzw. er hat nur wegen der MPU eine Trinkpause gemacht, und braucht sicherlich nicht lange um wieder auf sein früheres Level zu kommen.
Ich kann dem nicht mehr lange Stand halten, alle leiden darunter.
das stimmt und besonders die Kinder, die bekommen nämlich schon sehr viel mit. Die Antwort, was du tun sollst, hast du dir doch damit schon gegeben.
Wenn du dich hier austauschen möchtest, klicke bitte auf den Link, und schreib noch einen kurzen Satz, wir schalten dich dann für den offenen Bereich frei.
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
lg Morgenrot
-
hallo Paul,
herzlichen Glückwunsch zu 11 nüchternen Monaten.
lg Morgenrot