Beiträge von Morgenrot

    Hallo Terter,

    Ein herzliches willkommen auch von mir.

    Ich habe dich jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet. Dort beginnt der Austausch und du kannst überall schreiben, nur bitte in den ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich. Dein Thema verschiebe ich dorthin.


    lg Morgenrot

    Hallo Jana,

    herzlich Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Ich habe dein dich für die offenen Bereiche freigeschaltet, dort kannst du jetzt überall schreiben und dich austauschen. Bitte schreibe aber in den ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich.


    lg Morgenrot

    Ich arbeite im Krankenhaus,

    ich habe auch da gearbeitet, glaub mir, dass sind die schlimmsten. ;)

    Spaß beiseite, vor diesem Helferhintergrund ist es wirklich oft schwierig die Grenze zu ziehen. Du hast ihm die Liste mitgenommen, und somit alles getan. Jetzt kannst du abwarten ob er handelt oder nicht. Vielleicht eine Frist setzen, aber nur dann, wenn du auch konsequent bleiben kannst. Das war immer so mein Thema.

    Hallo Siri,

    deine Wut ist berechtigt und sicher auch nötig. Sie sollte dich nur nicht in einer "Wutspirale" gefangen halten. Das kann auch lähmen. Ich lese aber auch aus deinem Beitrag, dass dir das alles bekannt ist. Könnte es sein, dass deine Schwierigkeit momentan darin liegt, dass du dich "zerrissen" fühlst zwischen verstehen und dem ganzen was da an Gefühlen und Erinnerungen hoch kommt. Ich kenne dass aus eigenen Erfahrungen und weiß, wie lang der Weg vom Kopf zum Herz werden kann. . Das war mein erstes Empfinden als ich deinen Beitrag gelesen habe. Kann aber auch sein, dass ich daneben liege.


    lg Morgenrot

    dann Zweifel ich selbst an mir.

    es ist ganz wichtig, dass du deinen Wahrnehmungen vertraust, ich kenne es auch sehr gut, dass ich sehr an mirund meinen Wahrnehmungen gezweifelt habe. Nasse Alkoholiker können sehr gut immer wieder täuschen, tarnen und tricksen.


    Ich schalte dich jetzt frei und verschiebe dein Thema in den offenen Bereich zu den Angehörigen. Du kannst dann überall schreiben, nur bitte in den ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich.


    lg Morgenrot

    Hallo Gamani,

    herzlich Willkommen in unserer Onlineselbsthilfegruppe. Dein Text ist überhaupt nicht wirr.

    Was du beschreibst ist oft das übliche Verhalten von nassen Alkoholikern. werden Angehörige und Partner belogen und es wird sehr versprochen und nur das wenigste gehalten.

    entweder er gesteht sich ein, ein Problem zu haben und sich Hilfe zu suchen oder er muss gehen.

    bitte kündige nur dass an, was du auch durchziehen kannst, wenn du Rauswurf ankündigst sollte er auch erfolgen, denn sonst machst du dich unglaubwürdig und das wird er gnadenlos ausnutzen.

    auch die Befürchtung, wenn ich mich trenne, dass er richtig abrutscht.

    diese Zitate zeigen genau das Dilemma, in dem wir Angehörige stecken. Wir wollen helfen, aber wir können es nicht. Er wird auch abrutschen wenn du dabei bist. Ohne Einsicht von ihm, geht sein Weg bergab und du kannst nichts dagegen tun.

    Was könntest du denn für dich tun, damit es dir besser geht? Hast du Hobbies? Es ist gut, dass du dich hier angemeldet hast.

    Magst du dich hier austauschen, dann folge dem Link und schreib noch einen kurzen Satz dazu, wir schalten dich dann für die offenen Bereiche frei und der Austausch kann beginnen.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/


    lg Morgenrot

    Hallo Berlin,

    zuerst noch einmal ein herzliches Willokommen in unserer Onlineselbsthilfegruppe.

    Ich kann dich gut verstehen, dass du deinem Sohn helfen willst. Ich bin auch Mutter, und stelle es mir grausam vor, dies miterleben zu müssen.

    Du kannst deinem Sohn nicht helfen, auch nicht durch reden. So lange er keine Krankheitseinsicht hat, kommt es nicht an. Der gerade Weg, würde immer über einen Arzt führen. Du kannst nicht die Verantwortung eines Entzuges tragen. Deine "Hilfen" halten ihn eher in der Sucht, da er ja genau weiß, dass er abgeholt wird, und du dich um alles weitere kümmerst.

    Ein nasser Alkoholiker braucht seinen Tiefpunkt um aus diesem Kreislauf auszubrechen. Dieser Tiefpunkt ist nicht vorhersehbar und keiner kann vorhersagen, wie der persönliche Tiefpunkt eines nassen Alkoholikers aussehen kann.

    Sollte dein Sohn im Entzug sein, kannst du nur den Notruf wählen, damit er ins Krankenhaus kommt und dort behandelt werden kann.


    lg Morgenrot

    Hallo Blume,

    Ein Kind hat feine Antennen dafür, das etwas nicht stimmt. Und das ist umso verstörender, wenn du das versuchst „zu überschminken. Du meinst es wahrscheinlich gut - aber du machst es schlimmer! Für euch alle.

    ich sehe hier überhaupt keine Interpretationen, sondern Tatsachen wie solche Vorgänge auf Kinder wirken. Wenn du hier bei den erwachsenen Kindern liest, wirst du es immer wiederbestätigt bekommen.


    lg Morgenrot

    Hallo Denisa,

    Ich war auch länger Zeit nicht mehr hier im Forum - weil ich mich mit dem Thema „ Sucht & co „ nicht mehr beschäftigt wollte - mein Plan war es das Ganze hinter mir zu lassen.

    Dein Beispiel zeigt mir gerade mal wieder, dass auch wir Angehörige nicht einfach das geschehene abhaken können, sondern auch für uns erkennen müssen, dass es da Themen gibt, wo wir genauer hinschauen sollten.

    Mit der Trennung und/oder Trockenheit vom Partner sollte die Arbeit auch bei uns weitergehen. Ich finde es gut, dass du dich gemeldet hast.


    lg Morgenrot

    Hallo Paul,

    ich hoffe, es geht dir wieder besser, und du hast den Tag gut überstanden. Ich möchte dir aber auch noch zu deinen 8 alkoholfreien Monaten gratulieren. ich hoffe, dass dir deine Freude darüber nicht ganz abhanden gekommen ist.


    lg Morgenrot

    hallo Zabou,

    ich kann mich auch nur anschließen. Die Angehörigen hängen dazwischen, und wissen nicht, welche Persönlichkeit sie beim nach nach Hause kommen empfängt. Genauso habe ich es auch empfunden. Das ist dass, was zum Eiertanz unsererseits führt.


    lg Morgenrot

    hallo Drea,

    herzlich willkommen in unserer Onlineselbsthilfegruppe.

    Vieles von dem was du schreibst, kommt mir bekannt vor.

    Das es kein Spaß macht am WE die Abende "allein" zu verbringen,

    An der Seite eines nassen Alkoholikers wirst du alleine sein, und dein jetziges Gefühl wird sich noch steigern. Du wirst mit vielem alleine da stehen, denn Unterstützung kannst du von ihm sicherlich nicht viel erwarten.

    vielleicht bekomme ich gerade einfach nur Panik

    ich glaube nicht, dass es jetzt eine Torschlusspanik vor der Hochzeit ist. Dir bereitet es Probleme, dass er zuviel trinkt. Dieses Bauchgefühl solltest du ernst nehmen.

    Klar sagt er ab und an mal, es ist zu viel, er wird weniger trinken...hält aber nicht.

    dass sagen fast alle nassen Alkoholiker zu ihren Partnern, diese Versprechungen sind nichts wert. Es ist der Versuch, den Partner erst einmal "ruhigzustellen" um dann weiter zu trinken. Er kann dieses Versprechen nicht einhalten, weil abhängig trinkt. Die Sucht kann nur er alleine stoppen, dazu braucht er Krankheitseinsicht und die scheint nicht vorhanden.

    Wenn du dich hier austauschen möchtest folge bitte dem Link, und schreibe einen kurzen Satz. Wir schalten dich dann für den offenen Bereich frei. Dort beginnt dann derAustausch.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/


    lg Morgenrot

    hallo Hartmut,

    boaah du kannst vielleicht Fragen stellen. :)

    die einen therapeutischen oder sozialpädagogischen beruflichen Wertegang mitbringen und das mit einfließen lassen.

    ich fühle mich hier angesprochen, und ich kann für mich sagen, dass ich nur das einfließen lassen will, was anderen vielleicht weiterhelfen kann. Das hat aber sehr wenig mit erlerntem Wissen zu tun. Dieses rein theoretische und therapeutische Wissen um die Dinge, hat mich schon damals nicht weiter gebracht und mich in die COabhängigkeit geführt. Es führte bei mir rückblickend zu einem Gefühl, alles im Griff zu haben, weil ich es ja gelernt hatte.

    Ab wann ist die Hilfe, die ich anderen gebe, für ihn noch selbst relevant? (Selbsthilfe ) Ab wann verlasse ich meine Selbsthilfe?

    Ich verlasse meine Selbsthilfe, wenn ich mich selbst nicht mehr hinterfrage. Wenn ich Gefahr laufe, wieder vermehrt Verantwortungen anzunehmen, für die ich nicht zuständig bin. Es hat mit meinen eigenen Grenzsetzungen zu tun. Ich muß die Waage finden zwischen Empathie und dem Gefühl ich werde "ausgenutzt" oder gar "ausgesaugt". Der CO betrachtet letzteres oft als gebraucht werden, so lange er sich so fühlt, kann er sich nicht helfen. Das beziehe ich auch ausdrücklich auf mich. Eine Suchtberaterin nannte es mal: "den Größenwahnsinn der COs, ich war so sauer auf sie:roll:. Im nachhinein mußte ich ihr Recht geben.

    Eventuell ein Co-Verhalten, um von meinem eigenen Problem abzulenken?

    Ich erlebe dieses ablenken, wenn es passiert eher fließend. Es ist kein bewußter Moment, an dem ich es festmachen kann. Es kam früher sehr oft vor, dass ich mich hier und auch im Beruf auf die nassen Alkoholiker "stürzte" um zu helfen. Bei irgend jemanden mußte es mir doch gelingen, dass er trocken wird.

    Ich habe dann nach einiger Zeit bemerkt, dass ich damit etwas kompensieren, mir etwas beweisen wollte. Nämlich, dass ich keine Versagerin war, die ihren Mann nicht trocken bekam. Im nachhinein empfinde es als grotesk, wie ich mich verhalten habe.


    lg Morgenrot