hallo Sonja,
habe ich das richtig gelesen,dass du 4 Wochen nichts getrunken hast?
hallo Sonja,
habe ich das richtig gelesen,dass du 4 Wochen nichts getrunken hast?
Hallo Sonja,
herzlich willkommen in unserer Onlineselbsthilfegruppe.
Was würdet Ihr mir mehr empfehlen?
Die erste wichtige Frage wäre: Siehst du dich als Alkoholikerin? Diese Frage kannst nur du dir beantworten. Ein nasser Alkoholiker lebt in vielen Fällen eben nicht unter einer Brücke, und es kommt auch vielfach nicht auf die Trinkmengen an. Indiz für ein süchtiges Verhalten könnte aber deine Verlagerung hin zum essen sein.
Das ein kalter Entzug gefährlich werden kann, hast du schon gelesen, aber ich würde dir, auch wenn du schon 4 Wochen ohne Alkohol bist, einen Arztbesuch sehr empfehlen.
lg Morgenrot
Und das in der heutigen Zeit und der Situation im Gesundheitswesen.
ich freue mich für dich, das klingt wirklich gut. ![]()
lg Morgenrot
ich habe gerade bei dir noch einmal von Anfang gelesen und hätte da eine Frage an dich.
Wie verkraften eigentlich deine Kinder das ganze, und wie kannst du für sie da sein, wenn du wie ein "Helikopter" um deinen Verlobten kreist. Er hat genügend Therapeuten um sich, die ihm Hilfestellung geben.
Du und deine Kinder sollten das wichtigste für dich sein, und ich kann dir aus Erfahrung sagen, kein Kind geht unbeschadet aus einer solchen Beziehung heraus.
Ich will eigentlich nicht stationär in eine einfache Psychiatrie - und dann womöglich in ein Mehrbettzimmer.
Wie stellst du dir eine Psychiatrie vor, und was bitte ist eine "einfache" Psychiatrie? Wenn du noch solche Überlegungen anstellen kannst, scheint dein Leidensdruck zumindest überschaubar zu sein.
Zur Suchtberatungsstelle gehe ich erstmal nicht da ich nicht weiss wie es mit uns weitergeht .
die haben alle Schweigepflicht. Wenn es dir trotzdem zu nahe ist gehe zu einer anderen Stelle. Es geht es auch nicht darum, wie es mit euch weitergeht sondern wie es mit dir weitergeht und wie du dich aus dieser Abhängigkeit von ihm befreien kannst. Du mußt es wollen, dass ist die Vorraussetzung.
lg Morgenrot
Hallo Mami,
Es geht ihm ja jetzt schlechter als vorher.
Mir ist schon klar das er gerade keine Glücksgefühle ohne alkohol hat.
Nun ertappe ich mich dabei das ich versuche es mit den Depressionen zu erklären
Es geht nur um ihn, er ist in einer Klinik. Dort wird sicher reagiert, vielleicht möchte er auch nur nicht mit dir darüber reden. Ja es kann sein, dass sich Depressionen entwickeln, aber dort sind Ärzte. Erst war es der Alkohol wo du dich gekümmert hast, jetzt kommen die Depressionen. Dein Mann muß seinen neuen Weg erst einmal finden, genau wie du. Wie wäre es wenn du dir auch mal Hilfe suchst, z. Bsp. bei einer Sucht - und Drogenberatungsstelle, die bieten auch Hilfe für Angehörige an. Befreie dich von seiner Sucht, und tu etwas für dich. Da sehe ich ganz dringend Handlungsbedarf.
lg Morgenrot
Hallo Morgendämmerung,
Hätte ich vielleicht nicht so direkt erwähnen sollen... Wieder mal mein Fehler.
Vielleicht hast du es immer noch nicht direkt genug erwähnt, denn sonst hätte dich niemand in der Klinik als "nicht so schlimm " einstufen können.
Ich habe alles geschildert was Sache ist . Ängste, Depressionen, Antriebslosigkeit etc.
und was hast du von deinen Entzügen erzählt? Ängste, Depressionen und deine Antriebslosigkeit können Folgen deiner Entzüge sein, da dir ja dein "Schutz" und deine Betäubung genommen wurden. Du solltest denen klarmachen, dass du dringend professionelle Hilfe brauchst. Es liegt an dir, denen deine Ernsthaftigkeit zu zeigen und dich nicht damit zufrieden zu geben, wenn sie sagen, dass es bei anderen schlimmer ist. Hier geht es um dich.
Was ich bräuchte wäre (für einige Zeit?) tagsüber eine gewisse Betreuung, Struktur, Hilfe, Ansprechpartner.
Könntest du während eines stationären Aufenthaltest alles regeln, in jeder Klinik gibt es Sozialarbeiter mit denen du das besprechen könntest.
Benzos jetzt seit 7 1/2 Wochen nicht mehr (das ist leider nicht lange), kein Alk seit 19 Tagen
Jetzt erlebst du das Leben ungefiltert und ohne Vernebelung, das ist anfangs nicht sehr schön, aber da mußt du durch, wenn du ein Suchtmittelfreies Leben anstrebst. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dich keine Klinik aufnimmt, denn Ängste und Depressionen können alleine schon ein Aufnahmegrund sein.
Die PAWS nach einem Benzoentzug, kann man leider mit nichts richtig abfedern. Zumindest mal Abends, will ich für ein paar Stunden halbwegs angstfrei sein.
Das stimmt definitiv nicht, ein post-akutes Entzugssyndrom kann medikamentös abgefedert werden. Du wirst allerdings keine Medikamente bekommen, die es völlig aufheben. Diese Medikamente machen auch nicht abhängig. Abhängig machende Medikamente sollte dir auch kein Arzt mehr verschreiben. Es ist deine Verantwortung, dies jedem Arzt mitzuteilen.
Wenn ich so in anderen Foren lese, wie lange das gehen kann, wird mir Angst und Bange. Nicht gut bei Angst.
Das glaube ich dir, und ja es dauert lange, gerade bei Benzos. Der Weg aus der Angst führt aber durch die Angst, und das kann auch ein Anliegen an Ärzte sein, dich dabei zu begleiten.
Du kommst nur weiter mit bedingugsloser Ehrlichkeit gegenüber Ärzten die sich mit mehrfach süchtigen Patienten auskennen. Adressen erfährst du bei der Sucht - und Drogenberatung.
lg Morgenrot
Hallo Kantorka,
ein herzliches Willkommen auch von mir. Ich habe dich für den offenen Bereich freigeschaltet, und wünsche dir einen guten Austausch.
Du kannst jetzt überall schreiben, nur bitte in den ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich.
lg Morgenrot
Hallo und herzlich willkommen Schlubii.
ich habe dich für die offenen Bereich freigeschaltet und dein Thema dorthin verschoben.
Du kannst dich jetzt am Austausch beteiligen, aber bitte in dersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich schreiben.
lg Morgenrot
und habe das Gefühl mich mit Alkohol belohnen zu müssen.
ich bin zwar keine Alkoholikerin, aber ich habe mit dem rauchen ähnliches durch. Ich hatte mir eine Grenze gesetzt, ab der ich angeblich süchtig war. Für mich hieß das, ich darf nicht schnorren, dann bin ich süchtig. War schon ziemlich daneben der Gedanke, weil es eben Selbstbetrug war. Habe aber so meinen ersten rauchfreien Tag begonnen, weil ich mein Geld zuhause vergessen hatte.
Vier Tage später verabschiedete sich mein Sohn und ging zum Zivildienst nach Berchtesgaden. Ich war so traurig, und dachte: jetzt muß ich eine rauchen. Irgendeine "Stimme" flüsterte mir dann zu: Wenn du du jetzt rauchst, kommt er dann wieder? Ich begann also morgens um 5 Uhr Fenster zu putzen. Als ich damit fertig war, hatte ich den Gedanken, mich für die erledigte Arbeit belohnen zu müssen.
So nach und nach wurde mir klar, wie sehr ich das Rauchen quasi zur Regulation von Gefühlen eingesetzt hatte. Ab da ging es zwar nicht leichter abstinent zu bleiben, aber ich hatte etwas verstanden. Jetzt bin ich seit fast 14 Jahren rauchfrei, und habe mich in dem erste Jahr mit einer Wellnesswoche in Berchtesgaden belohnt, die konnte ich locker vom gesparten Zigarettengeld bezahlen.
lg Morgenrot
Hallo Al Kopi,
ein herzliches Willkommen auch von mir.
Du bist jetzt für den offenen Bereich freigeschaltet, und kannst überall schreiben. Bitte schreibe aber die ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich.
lg Morgenrot
Hallo Martha,
willkommen zurück, schön dass du wieder bist. ![]()
lg Morgenrot
hallo drybabe,
herzlich willkommen zurück. ![]()
lg Morgenrot
Hallo Lavendelfuchs,
auch von mir noch ein Willkommen zurück.
ob ich überhaupt eine Therapie machen kann, da ich ja grade erst eine beendet habe.
in der Regel wird eine neue Therapie erst wieder nach 2 Jahren genehmigt, aber ein Therapeut hat in der Zwischenzeit die Möglichkeit eine gewisse Anzahl an Gesprächen mit der Krankenkasse abzurechnen. Das sind nicht viele, aber es wäre ein Anfang. Frag einfach mal nach.
lg Morgenrot
ich drücke dir fest die Daumen, dass es kein Krebs ist.
Mir geht es wie CF, warum wird das nicht zeitnah gemacht. Diese Warterei ist doch sehr belastend. Ich wünsche dir alles Gute!
lg Morgenrot
Er meinte, er würde eine Suchttherapie machen. Ich habe ihm nichts geantwortet, denn sagen kann man ja viel. Was haltet Ihr davon?
dann müßten jetzt Taten folgen, insbesondere wäre wichtig dies sowohl für die Spielsucht als auch den Alkoholismus in Angriff zu nehmen. Mir persönlich hebt er zu sehr auf die Spielsucht ab. Klingt mir nach : wenn ich nicht mehr spiele, ist auch der Alkohol weg. Damit könnte er sich Hintertüren auflassen, die so groß wie Scheunentore sind.
Sieh dir an, was er tut. Entweder handelt er, oder es ist nur wieder mal eine "Beruhigungspille" für dich.
lg Morgenrot
Hallo Evelin,
wenn deine Traurigkeit länger anhalten sollte ist es vielleicht mehr als "nur" Traurigkeit. Dann ist es vielleicht eine Depression, die behandelt werden sollte, denn Alkoholismus und Depressionen gehen oft Hand in Hand.
lg Morgenrot
In vielen Suchtberatungen wird das auch als die Letzte Möglichkeit. Ich ziehe mir das nicht aus den Fingern sondern weis diesen Rat aus fachlichem Rat in Therapien und in Selbsthilfegruppen
mir hat keiner, weder in der Suchtberatungen noch in Gruppen solche Ratschläge gegeben, die du hier postest. Das ist nicht förderlich für Angehörige.
Hallo Dieter,
Vielleicht solltest du ihm mit der Trennung drohen . Ihn in eine Beratung so lenken und somit letztendlich in eine Behandlung begeben .
Bitte halte dich bei den Angehörigen mit deinen Ratschlägen zurück, dein obiges würde nur noch mehr in die Coabhängigkeit führen.
lg Morgenrot