Beiträge von Morgenrot

    Hallo Mamiechen,

    du hast alles richtig gemacht.

    Ich möchte dich ganz herzlich in unserer Onlineselbsthilfegruppe begrüßen.

    Das wichtigste weißt du ja selbst, hast es oben beschrieben. Ich denke aber, wenn das eigene Kind betroffen ist, ist es nochmal schwerer dies umsetzen zu können. Du kannst nichts tun, wenn auf der anderen Seite keine Einsicht sichtbar ist.

    Du kannst aber für dich und deinen Sohn zu sorgen, damit es euch beiden besser geht. Sollte dein Sohn Fragen stellen, sei bitte ehrlich zu ihm und erkläre das Problem in Kind gerechten Worten.

    Ich lasse dir schon mal den Link für den offenen Bereich da, wenn du dich weiter austauschen möchtest, einfach drauf klicken und nochmal ein paar Worte schreiben, dann wirst du für den Austausch freigeschaltet.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/


    lg Morgenrot

    Hallo Maria,

    Wie kann ich das besser und kindgerecht erklären? Er ist ja erst 5.

    ja es ist schwer es den Kindern zu vermitteln. Du hast ja einen Anfang gemacht, das ist gut. Du kannst deine Kinder sicher besser einschätzen als ich.

    Es ist wichtig, das sie wissen in dir einen Ansprechpartner zu haben.

    Mir wurden z. Bsp. als Kind viele Wahrnehmungen abgesprochen, hatte aber nichts mit Alkohol zu tun. Ich hatte mir geschworen, das passiert dir bei deinen Kindern nie. Natürlich ist genau das passiert. Ich dachte immer, ich muß den Kindern die "heile" Welt erhalten. Erst als sie erwachsen waren, habe ich erfahren, wie lange sie geahnt haben, dass da irgendwas ist.

    Ich habe einen Enkel, der war etwa im gleichen Alter wie dein Sohn, als mein xy trocken wurde. Sie wohnen nicht in meiner Nähe, und haben somit kaum etwas hautnah mitbekommen.

    Nur der Enkel ging kaum mal zum Opa, später mal als er trocken war, kuschelte er auf einmal mit ihm. Der Opa war so überwältigt und hat ihm gesagt, wie schön er es findet. Da antwortet ihm der kleine Kerl, jetzt stinkst du ja auch nicht mehr .

    Ich habe mich sehr über diese Offenheit gefreut, und auch darüber, das er in einem Klima aufwächst, wo er sagen kann was er denkt.


    lg Morgenrot

    Hallo Maria,

    herzlich willkommen in unserer Onlineselbsthilfegruppe.

    Er sagte jetzt, ich solle morgen in der psychiatrischen Klinik anrufen und einen Termin machen für ein Gespräch.

    Lass ihn das mal selbst machen, das kann er. So kannst du gleich sehen, ob es nur besänftigende Worte für dich sind, oder ob er wirklich etwas ändern will.

    Kinder haben solch feine Antennen, bitte lüge sie nicht an, und sag ihnen ihrem Alter entsprechend, was mit dem Vater los ist. Gib ihnen das Gefühl das ihre Wahrnehmungen richtig sind, das ist sehr wichtig.


    lg Morgenrot

    Hallo,

    Die Co-Abhängigkeit endet nicht an dem Tag, an dem der Andere aufhört zu trinken. Dann wird es ja erst nochmal richtig kräftezehrend.

    Man kümmert sich mit - um Entgiftung, Entzug, Arztbesuche, SHG finden, evtl. Lzt, und und und.. oder würdest du es ihn alleine machen lassen? Kann ja auch sein.

    da hat Hera recht, das die COabhängigkeite nicht mit dem trocken werden endet und auch das es Kraft kostet. Jetzt kommt mein Aber:

    Ich war nicht für seine Sauferei verantwortlich und bin es auch nicht für seine Trockenheit.

    Als mein xy merkte das er Hilfe brauchte, hat er das einem Arzt gesagt, der sich kurz bei mir rückversichert hat, weil es meinem xy nach einem Unfall zuhause dämmerte.

    Alles andere war seins, ich habe nur das Angehörigenseminar in der Langzeit mitgemacht. Ich bin eine Woche nach der Entlassung aus der Entgiftung in Urlaub gefahren.

    Ich bin ansprechbar, aber ich will keine CO eines trockenen sein, dafür war die nasse Alkoholikerzeit zu anstrengend.


    lg Morgenrot

    hallo Pamela,

    was dein Tiefpunkt sein wird, kann dir niemand vorhersagen. Den brauchen wir nämlich auch als Angehörige.

    Überprüfe deine Grenzen die du setzt, sind sie fest oder aus Gummi? Ich bemühte mich immer Grenzen zu setzen und mußte dann feststellen, das sie einfach mal so mißachtet wurden. Ich habe viel entschuldigt und damit wurden die Grenzen immer verschiebbarer, und ich immer unglaubwürdiger.

    Wenn du etwas bewirken willst, zeige konsequentes Handeln.

    Hier kannst du jammern, das tun wir alle mal. Im jammern liegt aber auch eine Gefahr, die nicht zu unterschätzen ist, nämlich die, das ich nicht ins handeln komme.

    Ich jammer auch, aber im Laufe der Jahre ist mir auch klar geworden, das ich damit den Fokus weiterhin nicht auf mir habe, sondern wieder beim Alkoholiker. Was habe ich mich bedauert, das es mir wegen des nassen Alkoholikers so schlecht geht. Der Knackpunkt ist aber: Ich habe es mit mir machen lassen.


    lg Morgenrot

    Hallo HaseundIgel,

    herzlich willkommen in unserer Onlineselbsthilfegruppe.

    Beim ersten lesen deines Beitrages hab ich gedacht, typische nasse Alkoholikerspielchen.

    Vielleicht "störst" du ihn gerade beim saufen, da ist vielleicht eine neue besser.

    Aber aus seinem Leben soll ich nicht verschwinden.

    Er hat dich bis ins Mark getroffen, du sollst aber weiterhin für ihn bereit stehen? Was ist es, das dich keine Grenzen ziehen lässt, hast du da eine Idee?

    Was kannst du für dich tun, damit es dir besser geht?

    Ich lass dir schon mal den Bewerbungslink für den offenen Bereich da, wenn du dich weiter austauschen willst.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    lg Morgenrot

    Hallo Barbara,

    hätte man ihm mit hochdosiertem B1 helfen können und es wäre nicht zum Korsakov Syndrom gekommen

    es ist richtig, das Korsakow durch einen massiven Mangel an Vit. b1 mit ausgelöst wird. Dieser Mangel besteht dann aber schon über Jahre / Jahrzehnte.

    Ich liebe ihn sehr und würde ihn niemals im Stich lassen, aber es ist nicht immer einfach...

    Das glaube ich dir, und gerade weil du ihn liebst, solltest du auch auf dich achten. So ein Pflege geht an die Grenzen, schalte bitte rechtzeitig auch einen Pflegedienst ein, nicht das du irgendwann schnell jemanden brauchst, denn es ist dann oft spontan nichts zu finden.


    lg Morgenrot

    Hallo Sommerbaer,

    Herzlich willkommen in unserer Selbsthifegruppe.

    Ich habe mir deinen ersten Beitrag immer wieder durchgelesen, da er mich sehr betroffen gemacht hat.

    Es ist in Deutschland so, das niemand gegen seinen Willen in die Klinik eingewiesen werden kann, es sei denn er ist fremd - und/oder eigengefährdend.

    Dann kann ihn z. Bsp. die Polizei für gewisse Zeit einweisen. Da bei reden wir aber erstmal nur von Stunden.

    Leider ist eben Alkoholkonsum alleine kein Grund dafür.

    Wie lange hat er denn getrunken ? Denn es klang in deinem Beitrag so, als würdest du denken, das der Krankheitsausbruch mit dem Notarzt zuzzammenhängt, der ihn nicht mitgenommen hat.

    Ein Korsakow entwickelt sich Jahre - oder Jahrzehntelangem Alkoholismus, der kommt nicht innerhalb weniger Wochen zustande.

    Du hast dir da eine riesige Aufgabe vorgenommen, und ich würde dir empfehlen dich mal bei einer Suchtberatungsstelle zu informieren, ob die vielleicht Adressen haben, wo du noch mehr Hilfe bekommen kannst.

    Denn bei dieser Krankheit ist der Weg vorgezeichnet, er geht leider immer nur bergab.

    Es ist gut, das du dich hier gemeldet hast.


    lg Morgenrot

    Hallo,

    Das ausschließlich der Gang zum Allgemeinmediziner als gerader Weg gelten muss, stimmt mich etwas unglücklich.

    du kannst zu einem Arzt deines Vertrauens gehen, muß doch kein Allgemeinmediziner sein. Er sollte sich eben nur gut mit Sucht auskennen.

    Wäre das dann eventuell auch etwas, was wir im offenen Bereich besprechen können?

    über einen begleiteten Entzug kannst du im offenen Bereich berichten. Das was ich gestern abend geschrieben habe bezog sich darauf, das wir auch im geschlossenen Bereich keine kalten Entzüge begleiten.


    lg Morgenrot

    Hallo Kaffeetante,

    aber ich bin halt noch n bissl unsicher, ob er wirklich ein Problem hat, wenn man etwas weiß aber nicht gut begründen kann und alle um einen herum sagen, ach das stiimmt doch nicht, dann ist das so belastend...

    du hast ein Problem mit seinem Konsum, und das ist völlig ausreichend. Du brauchst dir keine Verbündeten zu suchen, und mußt es vor niemanden begründen.

    Auch wenn du mit deinen Wahrnehmungen ganz alleine bist, und jeder andere sagt, das es nicht stimmt, bleibt es deine Wahrnehmung und der solltest du vertrauen.

    Selbst wenn du alle hinter dir versammelst, davon wird dein Schwiegervater auch nicht trocken.


    lg Morgenrot

    Hallo,

    Mein Plan ist folgender: Ich versuche da jetzt alleine von loszukommen. Sollte das klappen, Prima, sollte ich merken, das wird so nichts, werde ich mich für den geschützten Bereich bewerben.

    auch wenn ich mich wiederhole, du sprichst erneut von einem kaltem Entzug, der ist bei Cannabis ähnlich gefährlich wie beim Alkohol. Warum also wieder versuchen diesen Weg zu gehen. Den werden wir auch im geschützten Bereich nicht begleiten.

    Warum gehst du nicht den geraden Weg zum Arzt und dann zum Entzug. Was machst du wenn du in eine Psychose rutscht?

    lg Morgenrot

    Hallo Pam,

    herzlich willkommen in unserer online Selbsthilfegruppe.

    Ich kann mir gut vorstellen, das du nach 3 Jahrzehnten sehr viel erzählen kannst, das ging mir ähnlich als ich hier in die Gruppe kam.

    Weder du noch deine Tochter können deinem Mann helfen, so lange er sein Problem nicht sieht.

    Es ist gut, das du für dich den Austausch suchst, und jetzt auf dich und deinen Schutz schauen möchtest.

    Ich lasse dir schon mal die Bewerbung für den offenen Bereich hier, da startet dann der richtige Austausch.

    Einfach auf den Link drücken und nochmal ganz kurz etwas zu dir sagen.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/


    lg Morgenrot

    Hallo Schratte,

    deine Angst kann ich auch gut verstehen.

    Teile deiner Frau deine Wahrnehmungen mit, denn die sind richtig und du übertreibst ganz sicher nicht. Du hast dich ja nicht ohne Grund hier angemeldet.

    Natürlich mußt du damit rechnen, das sie vieles verharmlosen wird. Es kann sogar passieren, das sie deine Wahrnehmungen einfach versucht weg zu wischen.

    Du mußt nicht dein handeln von deiner Frau und ihren Antworten abhängig machen, es geht auch nicht ums recht haben, sondern dass, das Thema erst einmal angesprochen wird.

    Mach einen Schritt nach dem anderen, nach dem ansprechen weißt du mehr.

    lg Morgenrot

    Hallo,

    Ich kiffe und es geht mir gut dabei.

    ich finde du verharmlost da den Drogenkonsum sehr, auch Cannabis ist eine solche. Ich erlebe fast täglich Menschen mit Drogeninduzierten Psychosen, die finden nicht mehr, das es ihnen gut geht.
    Wir möchten hier nicht, dass Drogenkonsum schön geredet, oder darüber diskutiert wird.

    es kriegen bereits Menschen Cannabis bezahlt um damit etwas gegen ihre Alkoholsucht zu unternehmen. In Deutschland.

    Deshalb muß es ja nicht gut sein, es gibt auch Kliniken die das kontrollierte Trinken anwenden, das wird erst einmal offensiv beworben, und wird sich mit Sicherheit nicht durchsetzen.


    lg Morgenrot

    Hallo Pusteblume,

    hab deinen Beitrag in dein altes Thema verschoben, du kannst hier weiterschreiben.

    Es tut mir leid, dass es dir soch schlecht geht, leider geht meist bergab mit nassen Alkoholikern.

    Suchst du nach Verstecken?

    Um mich und meine Tochter zu schützen müsste ich ihn vor die Tür setzen,finde ich zumindest.

    Seine Tochter zu beklauen ist ja wohl das allerletzte.

    Weißt du was dich hindert, dich zu trennen? Ist es immer noch Hoffnung?

    lg Morgenrot