Beiträge von Morgenrot

    hallo,

    ich kann niemanden in eine Therapie reden, wenn er es selbst nicht will.

    Hast du die Kliniken zwecks Therapie angeschrieben? Das wäre sein Part, und das würde auch den Kliniken zeigen, ob er es ernst meint oder nicht.

    Du kannst ein eigenes Konto eröffnen, und ganz wichtig ist es, nur das anzukündigen was du auch sicher durchhalten kannst. Sonst nimmt er dich nicht ernst.

    lg Morgenrot

    Hallo Wegsuchende,

    herzlich willkommen bei uns im Forum.

    wir hatte eine CBASP -Therapie im Visir ? Gibt es sowas überhaupt ? Wo kann man sich da informieren ?

    ja es gibt die CBASP - Therapie, eine spezielle Therapie für chronisch depressive Menschen. Dazu muß er aber trocken sein, um erst einmal zu schauen, was nach dem Alkohol noch von der Depression übrig bleibt.

    Ich kann dir aber definitiv sagen, das diese Therapie keinem nassen Alkoholiker hilft, denn er wird das System dieser Therapie nicht verstehen. Dazu braucht es eine Reflektionsbereitschaft und seine aktive Mitarbeit.

    So lange er kein Problembewußtsein hat, kannst du ihm nicht helfen. Du kannst ihm die besten Kliniken suchen, welches aber absolut nicht deine Aufgabe ist.

    Was kannst du für dich tun, damit es dir besser geht?.

    lg Morgenrot

    Hallo Rosanna,

    aus deinem letzen Beitrag spricht der Verstand. Ja so solltest du handeln.

    Die andere Seite ist das Herz und das Gefühl, das oft etwas ganz anderes sagt. .

    Ich würde dir so gerne helfen, aber ich weiß nicht wie.

    Ich kann momentan nur deinen Thread begleiten, und an dich denken und dich ermutigen, die Entscheidungen zu treffen, die du im Moment treffen kannst.

    lg Morgenrot

    Hallo Hera,

    bis auf üble Kopfschmerzen und daß ich ziemlich gereizt bin

    warst du beim Arzt, oder hast du alleine aufgehört? Wir empfehlen jedem einen A

    Das wäre ein kalter Entzug und der kann lebensgefährlich werden.

    Zum Gedankenkreisen kann ich dir nichts sagen, denn ich bin Angehörige.

    Ich lass dir mal einen Link dazu hier:

    Das Forenteam
    4. Dezember 2021 um 21:37

    Hallo Nachtschicht,

    ich kann Linde nur zustimmen. Du bist jetzt wichtig.

    bitte nur das ankündigen, was du auch umsetzen kannst. Sonst machst du dich unglaubwürdig und er wird es ausnutzen. Das ist sicher.

    Mit einem nassen Alkoholiker an der Seite kommen wir in unserem Beruf aus dem Pflegemodus gar nicht mehr raus.

    Es bleibt keine Zeit zum erholen und abschalten.

    Du hast genug geredet, du brauchst ihn nicht mehr auf seinen Alkoholkosum hinzuweisen, das weiß er.

    Wie wäre es, wenn du etwas für dich planen würdest, wo du mal zur Ruhe kommst. Vielleicht auch mal an eine psychosomatische Reha denkst?

    Ich habe es 2x gemacht und ich es hat mir immer gut getan.

    lg Morgenrot

    so lange wie keiner aus diesem Kreislauf aussteigt, wird sich nichts verändern.

    Erst als ich mich anderen Menschen öffnen konnte und sagen konnte, was sich hinter der "heilen" Fassade verbirgt, kam Hilfe und ich konnte sie auch annehmen.

    hallo Marion,

    Ja, dass ist es wohl. Die Situation erträglicher machen.

    das kann dir zwar momentan wie eine Hilfe erscheinen , ist es aber nicht, da du den Alkohol zur Gefühlsregulation einsetzt und das kann auch dich in die Sucht führen.

    Willst du dir das antun?

    Deinem Mann kannst du nicht helfen, und dieses bitten bei ihm zu bleiben, ihn nicht zu verlassen, kennt jeder Angehörige. Es werden Versprechungen gemacht, die nicht eingehalten werden, um den Angehörigen zu beruhigen und ihn "auf Spur" zu halten.

    Ich kenne diese Hoffnungen sehr gut, aber ich weiß auch, wie sehr sie zermürben können.

    Es kommt nicht darauf an, wie der Trinkertyp heißt, dein Mann ist Alkoholiker und der Weg geht nur abwärts, wenn er die Krankheit nicht stoppt.

    lg Morgenrot

    hallo Marion,

    herzlich willkommen in unserem Forum.

    Leider kannst du deinem Mann nicht helfen. Wenn er sein Problem nicht sieht, hast du keine Chance.

    Hast du eine Idee, was du für dich tun kannst, damit es dir besser geht?

    Als ich deinen Beitrag gelesen habe, dachte ich, warum trinkt sie mit?

    Was sind deine Gründe dafür? Willst du es mit Alkohol für dich erträglicher machen? Das wäre kein guter Gedanke.

    Ich lass dir mal einen Link hier:

    Das Forenteam
    15. Mai 2021 um 17:15

    lg Morgenrot

    Hallo Nachtschicht,

    herzlich willkommen auch von mir.

    Ich lese Nachtschicht und sofort sind die Erinnerungen an 17 Jahre Nachtschicht im gleichen Beruf wieder wach.

    17 Jahre, damit ich am Tage bei meinen Kindern sein konnte.

    ich frage mich nur, ist es ausreichend wenn jemand ANDERES will, dass man aufhört? Irgendetwas in mir zweifelt.

    ein klares "Nein" von mir. Du mußt und kannst auch deinem Partner nicht zu dieser Einsicht verhelfen. Du bist nicht für ihn und sein Gefühlsleben verantwortlich und ohne ein Problembewußtsein von ihm, kannst du nichts tun.

    Was, wenn man sich mal streitet? Wütend oder fristriert mit seinem Partner ist.

    ja was ist dann?

    So fängt es an, wenn sich die Achterbahn der Gefühle dreht, und ich mich immer weiter auf den xy neben mir konzentriere. Dann beginne ich gedanklich, ihm den Weg frei zu räumen, damit er nur keinen Gedanken ans trinken verliert. Sollte er doch trinken war ich nicht gut genug, also lege ich eine Schippe drauf.

    So habe ich mich immer weiter aufgegeben, und der Alkoholiker neben mir hat weiter getrunken.

    Wenn es geht, meide diese Gedankengänge, um nicht in den Strudel gerissen zu werden.

    Was kannst du für dich tun?

    lg Morgenrot

    Hallo Jenny,

    Wie kann ich eine gute Unterstützung sein ohne ihn das Gefühl zu geben das es richtig ist was er macht

    Ünterstützung für den nassen Alkoholiker sieht doch so aus, das wir ihnen alles abnehmen, so war es jedenfalls bei mir.

    Damit halten wir den Kreislauf aufrecht, der nasse Alkoholiker hat doch keinerlei Veranlassung irgendetwas zu verändern, er kann sich weiter um sein Hauptanliegen, den Alkohol kümmern.

    Wenn du allerdings Dinge veränderst, in dem du ihn nicht mehr mit dem Auto abholst, dann spürt er vielleicht Konsequenzen seines Handelns.

    Mein XY hatte auch einen Führerscheinentzug, ich konnte ihn nicht fahren, er mußte die Konsequenzen tragen.

    Davon ist er auch nicht aufgewacht, das kam erst Jahre später, jetzt ist er schon einige Jahre trocken.

    Da hast du aber keinerlei Einfluß drauf.

    Es kommt drauf an, das du etwas für dich tust, damit es dir besser geht, und vor allem auch deinen Kindern, die bekommen mehr davon mit als du denkst.

    Es ist kein gutes Gefühl, wenn dich deine Tochter als erwachsene dann mal fragt, Mama warum bist du nicht gegangen? Eine solche Frage habe ich gestellt bekommen, damit habe ich mich gar nicht gut gefühlt.

    Ich geb dir mal den Link für die Bewerbung zum offenen Bereich, da findet dann der eigentliche Austausch statt.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    lg Morgenrot

    Hallo Jenny,

    herzlich willkommen in unserem Forum.

    Ich kann mich Elly nur anschließen.

    Ich bin auch Angehörige und ich kann dir nur sagen, das ich diese "Spielchen" nur zur Genüge kenne. Diese Schuldzuweisungen, dann wieder Liebeserklärungen. Für einen nassen Alkoholiker ist aber der Alkohol das wichtigste und keiner kann ihn davon abhalten. Er wird auch nicht nur zu ausgesuchten Zeiten trinken, weil er keine Kontrolle hat, da er trinken muß.

    Wichtig für uns Angehörige ist es, zu wissen, wir haben keine Schuld daran.

    Es ist auch wichtig, das wir nur das ankündigen, was wir auch konsequent durchziehen können, weil wir uns sonst unglaubwürdig machen.

    lg Morgenrot

    Hallo,

    Kann Alkohol wirklich so das Wesen verändern? Oder hab ich nur endlich die rosarote Brille verloren?

    es ist beides.

    Alkohol ist ein Nervengift und verändert einen Menschen. Ja und irgendwann kommt der Punkt, wo wir Angehörigen die Schnauze so voll haben, das wir auch die rosarotr Brille absetzen und nicht mehr weg schauen.

    Die Wortwahl kommt mir in Teilen auch bekannt vor. Zuckerbrot und Peitsche, damit der Angehörige wieder in die Spur kommt.

    Manipulationsversuche, die in dir Zweifel säen sollen.

    Halte dich an das was du siehst, an deine Wahrnehmungen.


    lg Morgenrot

    Hallo Jenny,

    herzlich willkommen in unserem Forum

    Ich wollte wissen ob ihr Tipps habt den Partner zum trinken aufhören zu bewegen , nicht einfach wenn derjenige es schon sehr lang macht.

    die haben wir nicht, weil keiner jemanden vom trinken abhalten kann. Das haaben so viele hier versucht, ich auch.

    Wenn beim Alkoholiker keine Einsicht vorhanden ist, laufen deine Bemühungen ins Leere.

    Es ist wichtig, das du etwas für dich tust, du leidest unter der Situation. Was könntest du tun, damit es dir besser geht.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    lg Morgenrot