@ currlinger / hilfe

  • Liebe Bonny,

    ich hoffe, dass auch ich darauf antworten kann. Wir Angehoerigen hoffen natuerlich immer, die Hoffnung stirbt zuletzt. Nun sind Deine Augen weit offen und Du hast fuer Dich erkannt, was besser fuer Dich ist. Du brauchst keine Angst zu haben, wenn Du Angst hast vor koerperlichen oder verbalen Angriffen Deines Freundes, dann pack ein paar Sachen und niste Dich bei ein paar Freunden oder Familie ein, tausche das Schloss aus und versuche mit Deinem Freund zu sprechen, wenn er mal nuechtern ist. Du brauchst nicht auf die SMS und Anrufe zu antworten, wenn Du nicht willst. Und Dein Freund trifft die Entscheidung selbst, auch wenn er weitertrinkt, nimmt er den Tod oder eine schwere Erkrankung in Kauf, Du kannst ihn nicht davon abhalten, nur er selbst und Du bist auch nicht dafuer verantwortlich.

    Ich wuensche Dir alles Gute,

    Jenny

  • Hi bonny,

    was hast Du denn, Angst daß er ausrastet? Dann gibt es nur zwei Wege: Türschloß tauschen oder weg, Abflug, untertauchen, zur Polizei. Hast Du jemanden wo Du hin kannst?

    Wenn Du Angst hast, daß er einen Abflug macht, ändern kannst Du nichts. Es ist weder Dein Job die Kneipen abzusuchen noch, in den Hinterhöfen nachzusehen, ob da jemand liegt. Es ist seine Sache und Deine Sache ist es Dich vor all dem zu schützen, sich um Dich zu sorgen.

    Schreib einfach bonny und versuche Deine Gedanken zu sortieren, es wird Dir helfen. Ich schicke Dir jede Menge Kraft um da durchzukommen, aber durch mußt Du da jetzt.

    Lieben Gruß kaltblut

    Sie standen dar und fragten sich warum und nur einer meinte: warum nicht.

  • Liebe Bonny,

    die Frage ist, ob das mit der Polizei hilft, denn aus eigener Erfahrung kann die Polizei ihn nicht mitnehmen, denn es ist auch sein Wohnung, wenn er dort gemeldet ist, musst Du ihn reinlassen. Auf wen lautet denn der Mietvertrag. Ich halte es eher gesagt fuer besser, wenn Du nicht dort bist, sondern bei Freunden oder Familie, schaeme Dich nicht fuer Dich um Hilfe zu bitten, denn Freunde sind immer fuer Dich da. Denn aus eigenen Erfahrungen weiss, ich, dass Du heute kein Auge zumachen wirst und zusammenzuckst, wenn er reinwill und den Stress brauchst Du Dir nicht zu machen.

    Alles Liebe,

    Jenny

  • ach, bonny, wie kann ich dich verstehen

    fuer mich starb die hoffnung auf eine "traute" zweisamkeit (ohne alkohol) zuletzt und jetzt befinde ich mich in einer sehr aenlichen situation

    wir wohnen zusammen und ich will nicht mehr

    sein letzter suff war am 12. februar, er ist einer, der alle paar wochen sich die hucke vollsaeuft, danach ist er ein paar tage schlecht drauf, was ich natuerlich abkriege (in dieser zeit bin ich immer so schlecht drauf und so veraergert, dass ich anfange im geiste mich von ihm zu trennen) und dann irgendwann geht es wieder und dann kommen die versprechungen und wieder mal diese plaene "miteinander", aber ich bin dann irgendwie immer noch beschaeftigt mit "auseinander" gehen und er laesst mich dann wieder wackeln, weil ich nach den vielen (leeren) worten wieder hoffnung schoepfe auf eine gemeinsame zukunft und dass alles gut wird und so weiter, weil er wirklich im guten nuechternen zustand ein lieber mensch ist, nur wenn er schlechte laune hat, dann...

    und ich bin schwanger von ihm und will doch dem kind den vater nicht nehmen und so "kriegt" er mich zum schluss immer wieder "auf seine seite"................

    ich merke jedoch, dass mit jedem mal ein gutes stueck hoffnung wegstirbt und ich ihm immer weniger glaube, so dass ich schritt fuer schritt immer staerker werde, je mehr ich an meine ruhe nach der trennung denke...

    und bei diesem "gefaehrlichen" punkt bin ich jetzt und wie du habe auch ich angst... angst, alleine zu sein, gerade jetzt, wo bald ein baby kommt...

    bitte schaeme dich nicht und bleib noch ein bisschen stark, bis die groebsten schritte vollzogen sind und glaube mir, ich sage das auch zu mir gerade, obwohl ich mich wie du sehr kraftlos fuehle... aber wir muessen durchhalten und ganz langsam und behutsam die naechsten schritte gehen...

    auch ich bin sehr traurig, dass es nicht geklappt hat, ich mache mir sogar vorwuerfe, versagt zu haben, aber es liegt nicht an mir...

    was ich gut finde ist, dass mir hier niemand meine schoenen worte, die ich mir immer wieder zurechtschneidere, warum ich mich nicht trennen kann, abnimmt, jeder sagt zu mir: trenne dich und es wird dir besser gehen und alle haben recht

    wir haben die kraft, du wirst sehen

    ich wuensche dir alle staerke der welt und schicke dir ein liebes laecheln und reiche dir die hand, zusammen sind wir doppelt so stark...

    liebe gruesse
    daffi

  • Hallo Bonny,

    betrachten wir es mal als Rückfall bei dir wie bei einem Alkoholiker.

    Das bedeutet nun. Aufstehen und die Erfahrungen anderer annehmen ohne zu hinterfragen oder noch eine oder mehrere Runden drehen.

    Ich freu mich mehr von dir zu lesen und deinen Weg zu dir begleiten zu dürfen.

    Liebe Grüsse
    Elocin

  • Hallo Markus,

    ich denke Bonny meint das erste zuschlagen so:
    Zuschlagen was das Trinken anbelangt und nicht das körperliche.

    LG
    Elo

  • Liebe Bonny,

    als Co-Abhaeniger ist es genauso wie bei einem Alkoholiker. Es ist eine Krankheit mit vielen Rueckschritten, Luegen, Fantasie etc.

    Ich kenne Deine Vorgeschichten nicht, also gehe ich da relativ unvoreingenommen rein.

    Als Co-Abhaengiger weiss ich am eigenen Leib, dass man sich immer selbstbeluegt und mir jeder Selbstluege verschwindet man auf einer anderen Realitaetswolke. Es ist ziemlich schwer sich aus solch einer Beziehung zu loesen, Gedanken wie :"Eigentlich ist er nicht so, nur wenn er Alkohol trinkt etc. " Aber der Alkohol gehoert dazu und er ist wirklich so, denn er ist krank und er hat sich fuer diesen Lebensstil entschieden. Du kannst ihn noch so lieben, dass wird nicht helfen. Ich wuerde sogar eher sagen, wenn Du ihn wirklich liebst, dann beendest Du die Beziehung, denn auch wir Co-Abhaengigen koennen leider durch unser unkontrolliertes und nicht konsequentes Verhalten dieses Krankheit Alkoholismus schueren, wir geben dem Alkoholiker die Entschuldigung weiterzumachen. Daher hoffe ich, dass Du diesesmal konsequent bist, fuer Dich.

    Alles Liebe,

    Jenny

  • Hallo Bonny,

    wie Du siehst ist es ein langer Weg um aus dieser Situation rauszukommen. Gut, Du bist umgefallen, hast wieder Hoffnung gehabt und alles geht wieder von vorne los. HALT ! Nicht ganz ! Ein kleines Stück weiter bist Du schon, Du weißt, wie Du Dich verhalten sollst. Gerade der Anfang ist am schwierigsten. Also, aufstehen - neu anfangen - konsequent bleiben !

    Deine Ängste kennen wir auch. Klar hat man am Anfang Angst vor dem allein sein, aber Du wirst überrascht sein, wie gut einem das eigentlich tut. Es dauert ein paar Tage bis die ersten Anspannungen sich zaghaft lockern. Du hast liebe Freunde, Du hast hier das Forum - DU bist gar nicht sooo allein. Schreib ruhig weiter - das tut gut und jeder hier hatte schon seinen eigenen Rückfall. Wichtig ist, das man aufsteht und weitermacht ! Steh dazu und mache nun die nächsten Schritte ! Es ist nicht schlimm zu fallen, aber es wäre schlimm liegenzubleiben.

    Also - *Kopf.hoch* - durch dieses Tal kommt man durch - mit vereinten Kräften - wenn Du dann irgendwann auf der Bergspitze stehst werden wir uns mit Dir freuen.

    Bleib konsequent ! Lebe Dein eigenes Leben so wie es für Dich am schönsten wird.

    Ich möchte Dir ganz viel Kraft und Zuversicht schicken Bonny

    Grüßle
    Diandra

    Mögen alle meine Fehler sich auf ihre Plätze begeben und möglichst wenig Lärm dabei machen.

    Überwältigend was geschehen kann,
    wenn sich die Fingerspitzen zweier Menschen
    ganz leicht berühren,
    am richtigen Ort
    und zur rechten Zeit!

  • Hi Bonny,

    es ist schwer aus der Co-Abhaengigkeit rauszukommen. Da ist immer ein Funken Hoffnung uebrig ein Wunsch, dass doch alles gut wird. Dann kommt die Trauer, um das verlorene Glueck, die verlorene Partnerschaft und wieder die Frage, was waere wenn?

    Die ersten paar Tage werden schwer, Du wirst getestet, ob Du wirklich Dich aus dieser Co-Abhaengigkeit befreien kannst. Haelst Du durch? Tauscht Du das Tuerschloss aus und bringst die restlichen Sachen von Deinem Freund zurueck? Machst Du wirklich letztendlich Schluss und wirst Du Dich nie wieder umdrehen?

    Ich hoffe es fuer Dich,

    Jenny

  • Hallo Bonnie und Markus

    so, nu is aber jut, ja ? Bonnie und Markus sind sich nicht bös und haben sicher wieder ganz lieb, Schluss ma jetzt hier mit der Entschuldigerei :lol:
    Oh sorry, ihr seid ja CO`s, ganz vergessen... :P ihr könt ja garnich anders... 8) sorry, aber den mußt ich jetzt grad ma loswerden :lol:

    Bonnie, mal im ernst... CO-Abhängigkeit ist meiner Meinung nach eine nichtstoffliche Sucht. Viele Verhaltensweisen decken sich auch oft erschreckend mit denen von Alkies im Groben.
    Ich sehe es bei Dir als "Rückfälle" und jeder muß so viel Runden drehen, wie er eben braucht. Ist nur immer schade um die schöne, vertane Zeit, aber vielleicht ist sie das auch gar nicht ?
    Und irgendwann macht es halt "klick" wenn man Glück hat und soweit ist, Alkies können dann beginnen, trocken zu werden, CO`s vielleicht, sich aus ihrer Abhängigkeit zu lösen ? Ich hoffe es jedenfalls.

    Und ich wünsche Dir sehr, das es bei Dir klick gemacht hast, das Du WIRKLICH erkannt hast, das Du keine Chance gegen die Droge Alkohol hast. Is einfach so, die Sucht ist zu stark.
    Dann geh jetzt lieber DEINEN Weg, kümmere Dich um DICH, ihm kannst Du nicht helfen.
    Das tut ganz sicher weh, wenn das Herz noch für den Partner schlägt, aber was willst Du sonst tun ? Unendlich langes Leid mit psychischen Schäden an Deiner Seele sind die andere Alternative. :(
    Die Entscheidung fällst DU !

    Ich wünsche Dir alles Gute auf Deinem weiteren Weg

    Lilly
    Alkoholikerin

  • Liebe Bonny,

    Du hast die Erkenntnis erlangt, dass Du weisst, dass Dein Freund niemals trocken wird.

    Darf ich fragen was mit der Erkenntnis ist, dass Dein Freund jetzt Dein Ex-Freund ist und Du keine Beziehung mehr mit ihm eingehen wirst?

    Alles Liebe Dir,

    Jenny

  • Liebe Bonny,

    Du schreibst, das Dein Ex sich ein Leben ohne Alk nicht vorstellen kann. Ich denke mal, das ging uns allen Alkoholikern so. Wie sollten wir uns das denn noch vorstellen können, wenn unser wir teilweise viele Jahre, teilweise sogar jahrzehnte anner Pulle hingen, und unser Bekanntenkreis auch derart geprägt war ?
    Aber wir alle wollten so nicht weiterleben, mußten unsere persönlichen Tiefpunkte erreichen, wo das trinken nur noch grausam ist, ein Leben, was von einer Droge bestimmt wird, das ist am Ende kein Leben mehr, nur noch ein dahinvegetieren zum nächsten Schluck.

    Und wir erlernten ein schönes neues Leben, ohne Alk, das ist nicht einfach, manchmal sehr anstrengend, kostet viel Kraft und Zeit, aber es ist es allemale wert. Weil wir dafür unser Leben zurückbekamen.

    Es gibt für JEDEN Wege aus der Sucht, aber nicht, wenn man nicht selbst gehen will, dann hilft alles nix. Es muß der sehnlichste Wunsch werden, alles andere muß dafür erstmal an zweite Stelle rücken, sogar Partner. Wir verändern uns trocken sehr und vielleicht passt sogar der "alte" Partner dann nicht mehr. Trockenheit ist keinesfalls eine Garantie für den Fortbestand der Partnerschaft ! Aber eine tolle Voraussetzung !

    Er wenn Dein Partner dazu bereit ist, kann er trocken werden, keinen Tag eher.

    Zitat von bonny24

    ich hab alles versucht, alles gegeben und merke es wird schlimmer statt besser.
    lg
    bonny

    Bonny, und das ist etwas fatales, auch für den Alkie. Du machst Dich damit selber kaputt und verlängerst so unter Umständen das Leiden Deines Partners. Denn es geht ihm doch prima, immer mehr Erledigungen werden vom Partner übernommen, KLASSE ! Da können wir in aller Seelenruhe weitersaufen. Am Ende bekommen wir manchmal sogar Partner dazu, uns den Stoff auch noch zu besorgen :oops:
    Erst wenn ein gewisser Leidendruck erreicht ist, werden wir evtl. reagieren, aber vielleicht machen wir auch dann noch jahrelang so weiter.
    Diesen Leidensdruck können Partner durchaus erzeugen, das der Trinkende aktiv wird. Das er sieht, was er anrichtet, was er da tut.
    Aber würde er dann nur deshalb trocken werden wollen, wird er es wohl nicht lange bleiben.
    Aber er hat auch die Chance, zu ERKENNEN, das er eine tödliche Krankheit hat, die es zu stoppen gilt, FÜR SICH SELBST. Und kann dann vielleicht doch für SICH trocken werden. Es ist eine Möglichkeit, mehr aber leider nicht.

    So, das wollt ich nochmal aus Alkie-Sicht dazu sagen.
    Dein Ex scheint aber sehr weit von dem allen entfernt, also kannst Du Dich nur noch in Sicherheit bringen.

    LG an Dich
    Lilly

  • hallo bonney

    es gibt alks die können wollen aber noch nicht aufhören
    dann gibt es welche, die wollen können aber nicht, weil sie schon so kaputt sind. das sie es mal probieren aber es nie umsetzen können.
    auch dieses sind menschen die ein recht auf die menschenwürde haben.

    Der Mensch muss sich verändern wollen.
    Sonst ist jedes Bemühen sinnlos, jedes Wort zuviel und jede Anstrengung vergebens.

  • Hallo Bonny,

    ich denke nicht, das Klaro Dich persönlich meinte, sondern allgemein.
    Und zwar, das auch der versoffenste Penner vonner Parkbank, um es mal ganz krass auszudrücken, genauso ein Recht auf die Achtung seiner Menschenwürde hat wie jeder andere Mensch auch. Er ist krank, genauso wie wir, die vielleicht noch nicht alles verloren haben bzw. uns zurückgeholt haben. Er hat nur eine andere Stufe unserer Krankheit erreicht, mehr nicht. Und manchmal fehlt auch einfach die Kraft, sich nochmals aus der Sucht zu lösen, wir müssen auch akzeptieren, das sich jemand für die Sucht entscheiden. Und manchmal kann leider nur noch Sterbehilfe geleistet werden und auch das hat würdig zu geschehen. AUCH SO ist unsere Krankheit… :(

    Ich persönlich gebe allerdings die Hoffnung nie auf, denn ich kenne Menschen persönlich, auf die niemand mehr einen Pfifferling gewettet hätte, und die doch noch, nach unzähligen Anläufen trocken werden konnten.

    Bitte sieh das nicht als persönlichen Angriff, Dich trifft keine Schuld an der Krankheit Deines Ex.

    LG an Dich
    Lilly

  • Hallo Bonny,

    ich bin auch aus der Alkoholiker-Fraktion, trocken !......

    Lilly schrieb:

    Zitat

    Ich persönlich gebe allerdings die Hoffnung nie auf, denn ich kenne Menschen persönlich, auf die niemand mehr einen Pfifferling gewettet hätte, und die doch noch, nach unzähligen Anläufen trocken werden konnten.

    Dazu brauchst du nur die Lebensgeschichte unseres Admins Karsten zu lesen und du weißt, das man es auch noch ganz vielen Anläufen schaffen kann.
    Ich z. Bspl. habe auch fast 20 Jahre getrunken, dann hat es eines Tages Klick gemacht und seitdem lebe ich trocken.

    Jeder kann es schaffen egal nach welcher Zeit, nur vielleicht nicht mehr in deiner Zeit. :(

    Lieben Gruß, Rose

  • Hallo Bonny,

    wir versuchen Dir doch klarzumachen, das Du nichts tun kannst.
    Ihm höchstens n Notarztwagen schicken. Weiß nicht, ob Du das tun willst ?

    Er ist erwachsen und für sich selbst verantwortlich, er ist kein Kind und Du nicht seine Mutter. Wenn Du immer wieder nachgibst, ist das ein Spiel ohne Ende.
    Leg Dich ins Bett, ignoriere die Anrufe und sms, lies sie erst gar nicht.
    Und arbeite bitte an Deiner CO-Abhängigkeit, für DICH.

    LG an Dich
    Lilly

  • Hallo Bonny,

    wenn Du irgendwas tun willst, dann kannst Du das nur wenn Du OK bist, klar im Kopf bist, Dich zu erst reparierst, gesund wirst und wenn Du wieder klar denken kannst, dann kannst Du handeln.

    Kannst Du klar handeln? Ich sehe da eher ein „Nein“.

    Ich kann Dir sagen was ich damals wollte: Gesundlieben, aber das funktioniert nicht. Jedesmal wenn ich aufgestanden bin, meiner Frau Liebesgedanken verpaßt habe, habe ich sie in Wirklichkeit etwas mehr kaputt geliebt und mich gleich mit. Ich sie, nicht sie mich, sie hatte ja einen Freund, einen Flaschengeist. Ich war so lange unfähig zu handeln und klare Entscheidungen zu treffen, bis ich selbst ziemlich kaputt war. Ich bin oft rückfällig geworden und würden heute im TV die dümmsten Cos prämiert, ich wäre ganz oben dabei. Nicht weil ich wirklich dumm bin, aber ich war unwissend, nicht fähig zu verarbeiten und die verdammte Liebe war ein erblindender riesiger Klotz an meinem Bein, das überflüssigste Übel überhaupt.
    Was nützt mir die größte Liebe, wenn meine Frau hops geht und ich hinterher springe?

    Als wir mal bei der Bundeswehr im Dreck lagen, da hat der Unteroffizier uns so lang gemacht, daß nichts mehr ging, dann meinte er: Leute, es geht noch was, jetzt habt ihr höchstens 1/3 eurer Kraft verbraucht.

    Was willst Du denn jetzt? Was glaubst Du was für unglaubliche Leidenskräfte in Dir stecken. Liebe und Alk, Zweikomponentenblitzkleber ist nichts dagegen, das Zeugs kann Dich noch monatelang festpappen. Deine Kräfte können Dich auch blitzschnell heilen.

    LG Karl

    Sie standen dar und fragten sich warum und nur einer meinte: warum nicht.

Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!