Angst um kleine Schwester!

  • liebe isa!

    wahrscheinlich kann dir keiner sagen was du machen sollst. ich kanns nicht.

    du hast eigentlich schon alle möglichkeiten die es gibt aufgezählt.

    -deine schwester dalassen in der hoffnung sie überstehts
    -jugendamt oder familienhilfe einschalten auf die gefahr, daß sie dann in ein betreute umgebung kommt was deine schwester nicht will.
    -zu dir holen, was dein freund nicht möchte und du eine gefahr für deine kleine familie siehst

    warum eigentlich nicht in so einer betreuten wohngruppe in deiner nähe?
    vielleicht ihr die angst nehmen und mal eine vorstellen.
    dort hat sie ruhe und kann ihre schule machen und da gehts nur um sie und sie hätte dich in der nähe. sie hätte famliliäre anbindung durch dich. es gibt auch famielienprojekte. pflegschaften, wo das kind in eine schon intakte familie kommt in häuslicher umgebung. es muß nicht immer gleich das 'heim' sein. aber ne gute therapeutische oder pädagogische geführte einrichtung? warum nicht?

    besser als ein versoffenes zu hause wo kind sich nicht entwickeln kann und leidet.

    lg panther

    Kompromisse bedeuten ein Rückfall riskieren
    (vor dem trink - Rückfall geht ein Verhaltensrückfall vorraus)
    nicht Trinkende seid 04.03.07

  • hallo ISA..

    herzlich willkommen auch von mir..

    du schreibst das du gerne mit deinem bruder drüber reden würdest..hast du es denn schon versucht,oder "lässt du es lieber"weil du denkst auf taube ohren zu stossen?einen versuch wäre es wert..und wenn sich dein verdacht bestätigt,auf kein gehör zu stossen,kannst du ja immer noch hilfe an anderer stelle suchen.DU hättest es aber versucht und müsstest dir keine gedanken mehr drüber machen..vonwegen,was hätte mein bruder gesagt?

    das mit der freundin deiner schwester ist schlimm,aber glaube mir..entsprechende zuständige personen,die sich mit solchen situationen auskennen,werden ganz bestimmt,gehör bei deiner schwester finden.sie sollte es nur drauf ankommen lassen,diese personen erstmal kennen zu lernen..sag ihr das mal..

    wie geht es dir denn so..bei der ganzen situation?schaffst du es denn noch,genug auf dich aufzupassen?

    liebe grüsse caro

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

  • hallo ISA...

    du schreibst das du garnicht weisst um wen du dich zuerst kümmern sollst...

    kann ich dir beantworten..

    fang an dich um DICH zu kümmern!!

    denn was hilft es allen anderen um dich herum,wenn DU auch noch krank wirst.und das wird man unweigerlich,wenn man nicht auf sich acht gibt.willst du das?denk an deine kleine familie!denn deinem kleinen gegenüber bist DU verantwortlich.

    auch wenn dir das alles unmöglich erscheint..es geht,ich habs selber "ausprobiert"..

    nur mut..

    liebe grüsse caro

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

  • hallo isa!

    Zitat

    Ich habe auch Angst davor das egal welche Entscheidung ich jetzt treffe es die falsche ist!I

    die entscheidung kann nur dann falsch sein, wenn du sie nur aus der perspektive für andere triffst.

    und wenn du einfach mal deine gedanken auf dich richtest und deiner familie (freund, kl. tochter und du)? was möchtest du? und was wäre für dich am besten?

    schlechte erfahrungen haben mehrere menschen im heim gemacht. genauso haben auch menschen gute erfahrungen im heim gemacht. das leben hat nu mal beide seiten. das muß deine schwester lernen. nimm ihr die angst vorm 'heim' (betreute wohngruppe mag ich lieber sagen, denn so groß sind die heime heut zu tage nicht mehr).

    gruß panther

    Kompromisse bedeuten ein Rückfall riskieren
    (vor dem trink - Rückfall geht ein Verhaltensrückfall vorraus)
    nicht Trinkende seid 04.03.07

  • hallo isa

    Zitat

    Die Frau bei der Beratungsstelle hat auch gesagt das ich mich nicht so doll da reinziehen lassen soll aber wie soll ich das denn machen es geht doch um meinen Bruder und um meine Mutter!


    das ist die ganze sch... an der sache, es geht um menschen die uns viel bedeuten und die wir lieben.
    für mich war dabei erstmal wichtig, das ich net nur kapiert sondern es auch verinnerlicht habe, das ich meiner mutter nicht helfen kann. davor hab ich alles mögliche probiert, briefe geschrieben, im guten und im bösen geredet und so zeugs, mehr als leere versprechungen hab ich net gekriegt. sinnlose streits wo ich hinterher tierisch fertig war. ich kann meiner mutter net helfen, das kann nur sie alleine - ich kann nur mir helfen und dafür sorgen das es mir gut geht!

    deine sarah, das is natürlich ein problem. kann mir gut vorstellen wie's dir geht, hab selber drei jüngere geschwister, mei brüder wohnen noch bei meiner mutter. der jüngste is grad mal zwei jahre älter wie deine schwester, er is auch mein größtes sorgenkind. ich krieg ja mit wie er leidet, wie er nach jedem gespräch mit der mutter wenn sie wieder nüchtern is aufs neue hofft und dann doch wieder enttäuscht wird, außerdem weiß ich ja selber wie's mir damit ging und damals war des trinken meiner mutter lang net so schlimm wie heute.
    thema jugendamt:
    ne bekannte von mir hat da mal nachgefragt wie mein kleiner 13 war, ich war letztes jahr auch mal mit ihm dort, uns wurde gesagt, in dem alter kann das jugendamt nur was machen wenn mein kleiner es will - soll heißen über seinen kopf hinweg wern keine entscheidungen getroffen. ich glaub aber, in notfällen können auch sie eingreifen, bin mir aber net ganz sicher und so wie ich das verstanden hab sind notfälle bei dene wo das kind verwahrlost wird, kein essen usw. :roll:
    uns hat die frau vom jugendamt dann noch zwei möglichkeiten vorgeschlagen, besonders die eine hat mir und auch meinem bruder gefallen (nur hat dummerweise die mutter davon erfahren und getobt ohne ende, daraufhin wollte er dann nicht mehr).
    des eine war ein mann in der nachbarstadt gewesen zu dem er hingehn hätt können und mit ihm über alles reden, die andere möglichkeit das 1x in der woche oder so ein betreuer zu ihm nach hause kommt. mein bruder hätte dann entscheiden können was er machen will und das hätten die zwei dann gemacht - hausaufgaben, was spielen (drinnen und draußen), miteinander reden - eben wie mein kleiner lust gehabt hätt. also eben mal ne person ganz für meinen bruder alleine - die idee fand ich echt gut.

    erkundige dich da nochmal, es gibt mehrere alternativen als nur des heim und falls es mit 12 auch so ist wie mit 13, eben das deine schwester da auch mitreden kann, könnt ich mir gut vorstellen das sarah sich des gerne mal anhört.

    liebe grüße

  • Hallo Isa! ich kann gut verstehen, dass du momentan schlaflose Nächte hast. Aber es nutzt wirklich niemandem, wenn du auch noch zusammenklappst. Ich habe jetzt aber noch eine ganz andere Frage: Warum will dein Freund nicht, dass Sarah zu euch kommt? Was ist an ihr so schlimm? (Oder an ihrem Verhältnis) Und das andere: Willst du denn WIRKLICH, dass sie zu dir kommt? Hast du dir das schon genau durchgedacht? Du würdest dann ja auch Geld für sie bekommen, oder? Also wäre das Umziehen, glaube ich, das geringste Problem. Aber statt einem plötzlich zwei Kinder großzuziehen, ist schon eine große Aufgabe, oder? Zumal Sarah ja schon bald in die Pubertät kommt (oder schon drin ist).

    Und zum betreuten Wohnen: Ich hatte da mal beruflich damit zu tun, mir scheint das eine gute Altenative zu sein für die Mädchen. Denn so wie du das schilderst, hat sie es ja wirklcih nicht leicht.

    Aber aus der Sicht von Sarah schaut es bestimmt so aus, dass sie einfach tierisch Angst vor jeder Veränderung hat. Und wenn sie zu dir gehen würde, hätte sie was Vertrautes. Aber will sie nur deswegen zu dir? Und könnte es sein, dass dein Freund genau deshalb nicht will, dass sie zu euch kommt?

    Wie wäre es denn wirklich, wenn du mit ihr gemeinsam verschiedene Dinge durchdenkst und vielleicht auch ein paar Möglöichkeiten anschaust. Nimm sie auch mit zum Jugendamt, wenn du hingehst. Sie aht momentan wahnsinnige Angst, und das kann ich gut verstehen.

    LG tini

    Kleine Schritte sind besser als gar keine!

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