was soll ich denn tun???

  • hallo andrea!

    herzlich willkommen hier im forum!

    also ich kann dir nur den rat geben..wenn du schon die möglichkeit hättest,auswärts zu schlafen,dann NUTZE SIE!!!!!!

    du würdest für DICH eine weitaus bessere situation schaffen.was dir definitiv NUR gut tun kann.

    ob du nun zuhause wohnen bleibst oder aber auswärts wohnst.es spielt keine rolle für deinen trinkenden vater.nichts aber auch garnichts wird ihn abhalten so weiter zu leben wie er es für sich entscheidet.du kannst iohn NICHT abhalten!nur er kann SEIN leben ändern!solange er das nicht will,bist du wie wir alle hier dem alkohol gegenüber machtlos.

    es ist nicht leicht,das weiss ich selber ganz genau,jemanden loszulassen...aber gerade "das"kann den betroffenen manchmal den entscheidenen schritt tun lassen..

    rede wenn du es möchtest mit deinem vater.sag ihm wie es in dir aussieht.wie traurig dich seine lebensweise macht und wie sehr sie an deiner kraft zerrt.versuche von dir zu reden ohne ihm vorwürfe zu machen.sag ihm das das die konsequenz sei,das du "ausziehst"da du "so"einfach nicht mehr weiter leben möchtest.

    was als antwort kommt,weisst du nicht.doch wenn du es ihm gesagt hast wird es dir ein klein wenig besser gehen,denn du hast ehrlich mit ihm gesprochen.du bist es los geworden und brauchst dir keine gedanken zu machen,das er nicht weiss warum du so handeln musst.

    was deine mum nicht geschafft hat,kannst du als junge 20jährige frau auch nicht.

    was du kannst ist,lernen auf DICH und DEIN leben acht zu geben

    lies dich hier mal in aller ruhe durch,du wirst sehen das du nicht "wirklich"allein mit deinem kummer bist.auch uns geht es so wie dir.wir haben uns auf den weg in UNSER leben gemacht und machen die erfahrung das das leben DOCH schön sein kann..

    ich wünsche dir allen mut und kraft dafür..

    liebe grüsse caro

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

  • Liebe Andrea,
    herzlich willkommen hier im Forum.
    Wenn du dich mal so umliest, wirst du erkennen, dass du nichts an der Trinksituation deines Vaters ändern kannst.
    Da sind alle Alkis gleich: wenn sie von ihren Co`s "gepflegt" werden, haben sie überhaupt keinen Grund sich zu ändern.
    Warum auch?
    Hut ab vor deiner Mutter, dass sie die Trennung geschafft hat. Das war sicher nicht leicht für sie und ist es immer noch bestimmt.
    Dein Vater hat sich trotz dieser Trennung nicht gebessert, also sehe ich wenig Hoffnung für ihn.
    Jetzt ist es an der Zeit , dir zu helfen. Tue etwas für dich. Suche den Abstand, lasse ihn alleine. Er ist für sich selbst verantwortlich.
    Hast du schon mal mit einer Ärztin/ Arzt über deine Sorgen gesprochen? Lass dir helfen.
    Ich wünsche dir den Mut und die Kraft den für dich richtigen Weg zu gehen!
    LG Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • hi andrea

    na herzlichen glückwunsch, du als jüngste tochter sollst mal wieder alles richten anstatt das da mal jemand für dich da is :twisted:

    warum biste denn eigentlich net mit deiner mutter ausgezogen? wegen deiner arbeit? oder is euer verhältnis net so gut? wie kommste eigentlich mit deinem großen bruder aus (nach dem mittleren frag ich lieber net, des kann ich mir denken), könntest vielleicht unter der woche bei ihm wohnen?

    ich kann caro nur zustimmen, wenn du mit deinem vater reden möchtest dann tu das. ob er dann etwas ändert, das liegt dann an ihm aber dann hast du ihm gegenüber deine gefühle geäußert und weißt das du es probiert hast - mehr als reden können wir kinder da nämlich leider net. und wenn keine einsicht da ist, bringt auch das nichts und oft ist das der fall, will dir da etz net zuviel hoffnung machen.

    liebe grüße

  • Hallo Andrea,

    mir fällt auf, dass in dem, was du schreibst, dich sehr für deinen vater verantwortlich fühlst. in dieses denken kommen alkoholikerkinder sehr schnell hinein.
    du bist 20 und brauchst mehr zuwendung als deine eltern oder deine brüder. wer kümmert sich um dich in der familie? ich finde es auch nicht gerade ein sehr verantwortliches handeln von deiner mutter, dich, gerade einmal volljährig mit einem alkolholabhängigen vater zurückzulassen.
    grüße simmie

  • hi andrea

    naja da kannst du dir wohl wenig hilfe von deinen brüdern erhoffen - dein großer is ja echt heftig drauf. das er mit deinem vater nix zu tun haben will, kann ich ja verstehn, aber was bitte schön hast du ihm getan??? :twisted: nix denk ich mal...

    hm... simmie hat das thema ja schon angesprochen und damit voll ins schwarze getroffen. du bist nicht für deinen vater verantwortlich! vertauschte rollen - du als kind die person wo sich um den elternteil kümmert :( sollte das nicht anders rum sein??? scho oder...

    dein vater ist erwachsen und für sich alleine verantwortlich, du kannst ihm nicht helfen. wichtig ist das du an erster stelle in deinem leben kommst, aber das tust du nicht. du würdest zwar gern ausziehn (das thema geld laß ich etz mal außen vor) aber du möchtest ihn net alleine lassen. wo bleibst du dabei?

    du kannst ihm nicht helfen solang er keine hilfe will und solang du da bist und dich kümmerst, wird er nicht an den punkt kommen wo er hilfe möchte. weil er nicht an den punkt kommen wird wo er erkennt bis hierhin und nicht weiter - du "bewahrst" in davor. hilfe durch nichthilfe - kurz und knapp und durchweg treffend.

    liebe grüße

    p.s. falls du vor dem gespräch zu viel angst hast - vielleicht wäre ja ein brief an deinen vater ne alternative...

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