Mein Weg in ein authentisches Leben

  • Hallo Rohrspatz,

    (Ich hab meine letzet Antwort aus dem Vorstellungsbereich mal rüberkopiert, weil ich nicht weiß, ob Du´gelesen hast):


    Zitat:
    ach wenn man momentan mal wieder nirgends davor flüchten kann...


    Dieser "man" geisterte anfangs auch immer in meinen Gedanken. Bis mich eine Schwester in der Entgiftung drauf brachte, dass ich gar nicht "man" bin.

    Ich habe vor zwei Jahren die WM unbeschadet überstanden. In der Wartezeit auf meine LZT.

    Weil ICH wollte.

    Das kanst DU auch!

    LG kommal

    unterwegs...

  • Hallo Rohrspatz
    und willkommen!


    Zitat

    Losgelaufen bin ich bereits und jetzt laufe ich weiter! Mal sehen, wen ich alles treffe ;o)

    Auf deinem Weg,wirst Du viele/vieles treffen,wenn Du ihn behaarlich gehst mit der nötigen Fürsorge für dich/dein Leben und stets Eigenverantwortlich handelst immer mit Bedarf an deiner Person,dann kann dieser,dein Weg,ein sehr schöner werden,gehe Ihn,und gerne werden wir dich ein Stück weit begleiten.

    Gruß Andi

  • Hallo Rohrspatz,

    Zitat

    Denkst Du auch, daß eine LZT erforderlich ist, um wirklich konstant trocken zu bleiben?

    Eine Therapie ist so erfolgreich, wie der Patient es zulässt. Eine Garantie gibt es nicht. Therapie beginnt NACH der Therapie. Das ist so wie nach dem Führerschein. Ich wusste, wie es geht, Auto fahren ging aber dann erst los.


    Zitat

    Dort wird ja nur am Symptom Alkohol gearbeitet, nicht aber an den Ursachen

    Wo hast Du DAS denn her???

    Therapie kann sehr tief gehen, dazu muss der Patient bereit sein und mitarbeiten (s.o.). Ich konnte so meine Entwicklung bis in die Kindheit zurückverfolgen.

    LG kommal

    unterwegs...

  • Hallo rohrspatz,

    Zitat

    Diese Frage richte ich auch an alle anderen: Wäre nicht eine Therapie, in der ich mich mit meinen Persönlichkeitsstörungen auseinandersetze sinnvoller?


    Am Anfang stand ich genau vor der gleichen Frage, auch wenn ich mich neben dem Alkohol mehr mit einer Angststörung auseinanderzusetzen hatte. Ich habe damals vor Allem darüber gegrübelt, welcher Weg, welche Therapie für mich am effektivsten zum Ziel führen kann. Zu diesem Zweck habe ich mich natürlich auch über alle Möglichkeiten informiert, war also in einer stationären Einrichtung, habe ein Vorlaufprogramm für eine ambulante Alkoholtherapie durchlaufen und auch individualtherapeutische Sitzungen gemacht. Bei all dem stand immer die Frage im Vordergrund: Was hilft mir am Besten?

    Eine Antwort auf diese Frage habe ich bis heute nicht gefunden, aber über all die Grübelei habe ich es letztendlich versäumt, überhaupt eines dieser Therapieangebote wahrzunehmen. Nun bin ich zwar weiterhin trocken und glaube auch, mich gut zu entwickeln, aber dennoch stelle ich mir heute manchmal die Frage, ob ich nicht schon ein wenig weiter in meiner Entwicklung gekommen sein könnte, wenn ich mich einfach auf eines der Angebote eingelassen hätte!

    Was möchte ich Dir damit jetzt sagen? Eigentlich ist es doch egal, welchen Namen das Pferd trägt, wenn Du reiten möchtest. Ob nun der Alkohol, die Persönlichkeitsstörung oder andere Dinge den Arbeitstitel vorgeben: Im Prinzip arbeitest Du doch an Dir und gibst damit auch die Marschrichtung vor. Professionelle Therapeuten und Erfahrungsaustausch unter Gleichgesinnten können Dich dabei unterstützen, aber bewegen musst Du Dich immer selbst.

    Gib Dir ruhig ein wenig Zeit, setz Dich nicht unter Druck und vermeide, das absolute Optimum für Dich suchen zu wollen.

    Ach ja, und Herzlich Willkommen hier im Forum :wink:

    Liebe Grüße

    J.

    Was ist, ist - was nicht ist, ist möglich! ///// 17.07.07

  • Hallo rohrspatz,

    interessanter Name... schmunzel...

    Erstmal auch von mir noch ein liebes HALLO an Dich... wir kennen uns noch nicht ;o)

    Wie geht es Dir denn nun mittlerweile? Wir haben ja schon bald vier Wochen nichts mehr von Dir gehört...

    Meld Dich doch mal wieder, egal, ob es Dir gut oder eben schlecht geht!!!
    Je öfter Du Dich meldest, desto eher können wir Dir nämlich auch ein wenig unter die Arme greifen.
    Ich hab für mich gemerkt, daß es mir sehr gut tut, wenn ich mich regelmäßig hier tummel.
    Ich kann viel für mich mitnehmen aus den vielen Beiträgen hier und finde den Austausch sehr wichtig.


    Sonnige Grüße


    Claudia

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