Hallo Daria,
schön, dass Du hergefunden hast. Jeder von uns hat seine eigene Geschichte, die Gemeinsamkeit ist, dass wir Alkoholiker als Eltern haben und hatten. Wenn Deine Geschichte dazu geführt hat, dass Du Deiner Mutter keine positiven Gefühle entgegenbringen kannst, ist das in Ordnung. Du musst Dich deswegen nicht schlecht fühlen.
Viel wichtiger ist es, dass Du Dich liebst und annimmst, so wie Du bist. Da liegt auch der Hund begraben, oder irre ich mich? Du magst Dich selbst auch nicht so besonders, oder? Redest Du über Deine Kindheit? Hast Du Menschen mit denen Du darüber reden kannst, Menschen denen Du vertraust? Oder ist das heute sozusagen eine Premiere? Darüber reden ist wichtig! Darüber zu reden wie es Dir geht. Es geht um Dich, nicht um Deine Mutter.
Wenn Du magst kannst Du hier reden. Es gibt auch reale SHG für erwachsene Kinder von Alkoholikern, wenn Du vielleicht auch ganz gern mal in ein Gesicht schauen magst beim reden. Wenn Du magst, kannst Du auch beides tun, ganz wie Du möchtest, aber rede darüber.
Gruß
Skye