nur in 9 Tagen wider dabei...

  • Hallo smax,

    ein nachträgliches herzliches Willkommen. Da hast Du einiges erlebt und ich kann Dich gut verstehen. Schreib noch etwas, wie es Dir geht, was Du empfindest, empfunden hast, wie Du mit den Kindern klar kommst und welche Hilfe Du dir noch geholt hast, hast Du weitere Hilfe, für Dich und die Kinder?

    LG kaltblut

    Sie standen dar und fragten sich warum und nur einer meinte: warum nicht.

  • Hallo smax
    das ist wirklich hart und verdammt verletztend.
    Das sie nach neun Tagen schon wieder rückfällig geworden ist, sollte dir aber auch zeigen, dass sie sich nicht auf die Therapie eingelassen hat, sondern auf jemand anderen. Sie hat ihre Zeit definitv nicht genutzt und das Karussell dreht sich von neuem.

    Ich weiss wovon ich spreche. Ich habe vor 3 1/2 Jahren Therapie gemacht und bin seither trocken. Ich habe damals um Hilfe gebettelt, ich wollte nicht mehr so weiterleben, dann wäre ich lieber gestorben. Ich denke jeder muss seine persönliche Gosse finden, sonst ist jede Therapie für die Katz.

    Ich glaube du handelst sehr richtig, auch den Kindern zu liebe. Vielleicht wacht sie ja doch noch auf.

    Liebe Grüße bluevelvet

  • Hallo smax,


    auch von mir ein herzliches Willkommen :)

    Deinen Kindern die Wahrheit zu sagen, ist ganz bestimmt hart gewesen, aber auf jeden Fall sinnvoll. Alkoholismus ist eine Krankheit, und sie haben ein Recht darauf, es zu erfahren, was mit ihrer Mama los ist.

    Weißt Du, als der De... der Nation dazustehen, weil man die Wahrheit offenlegt, ist dabei, denn in ihrer nassen Zeit, können sie die Wahrheit verdrehen. Aber sei Dir gewiß, es wird sich am Ende die Wahrheit zeigen durch ihre Taten.

    Lies hier ganz viel, Du wirst erkennen, daß Du nicht allein bist. Es geht vielen so......leider!

    Ich wünsche Dir viel Kraft.

    Liebe Grüße
    S.Käferchen [Blockierte Grafik: https://beispiel.rocks/beispiel.rocks/www.cosgan.de/images/smilie/tiere/k025.gif]

  • HAllo smax..
    meine Geschichte ist etwas anders verlaufen..er hat sich nicht verliebt..aber wird immer wieder rückfällig..
    Ich dnek,. Gespräche mit freunden sind wichtig..aber ich finde, dass ich eigentlich hier mehr feedback erhalte und dass es manchmal besser ist auch mal von Betroffenen in den A**** getreten zu werden...
    Wichtig fide ich allerdings, dass auch die Kinder eine Möglichkeit erhalten, wo sie das ganze verarbeiten können.. ich habe bereits vor 6 Jahren eine Therapie gemacht und diese im letzten jahr erneut begonnen ,um an mir zu arbeiten und vor allen Dingen, diese 21 jahre zu verarbeiten..Genauso wichtig ist so eine Therapie für die Kider.. sie brauchen einen geschützten Raum, wo sie ihre ganze Wut rauslassen können. .. Bin ich superfroh, dass sie beide eine gute und vor allen dinghen mit Suchtkranken vertraute Therapeutin haben.. ich hätte auch zu viel Angst, dass ich sie mit meinen oftmals ja wütenden und unrflektietrten Sichtweisen volltexten würde.. so kann ich relativ neutral über den vater reden mit den Kindern...und das sollte meiner Meinung auch der Fall sein..ich will ihnenn den Vater nicht schlecht reden..aber sie haben eben auch viel mitbekommen und brauchen einen Rahmen in welchem sie dies verarbeiten können und das können wir als eltern nicht leisten..
    Vielleicht denkst du mal drüber nach...wäre aus meiner sicht shr wichtig..
    ich hab übrigens auch Angst, dass meine Kinder selber in eine Suchtgeschichte rasseln oder eben selber eine Kranke Beziehung pflegen..

    Alles gute Tihaso

    co-abhängig...Sich auf den Weg machen - egal wie schwer er ist!!!

  • Hallo smax,

    also, erstmal ist es wohl kaum verwunderlich, daß Deine Kinder so reagieren. :roll: Aggressionen bei einer Trennung kommen nur allzu oft vor. Das Verhalten Deiner Frau ist ja nun mal das beste Beispiel dafür, daß den Kindern genau dies vorgelebt wird.Aber,
    Vergiß dabei bitte nicht , daß Dein 14er auch noch mitten in der Pubertät ist. Auch mein Sohn ist in diesem Alter...und sehr aggri... :shock: .

    Das Einzige, was bei uns momentan hilft, sind:

    1.sehr direkte Regeln, die natürlich auch schwer diskutiert werden.
    2. das offenen Gespräch über die Familiensituation
    3.Unterstützung vom Jugendamt, Therapeuten der Familienbildungsstätte und Angehörigengruppe für Kinder

    Es ist eine sehr harte Zeit, denn zu den normalen Dingen der Kinder, die ja wirklich schon mehr als anstrengend sind, kommt der Kleinkrieg und die Alkoholkrankheit der Mama hinzu.

    Suche Dir dringend Hilfe, um Deinen Kindern Unterstützung zu bieten(siehe) oben.
    Für Dich gibt es natürlich auch viele Angebote der Unterstützung, wie das Forum hier .

    Ich wünsche Dir und Deinen Kindern ganz viel Kraft und Stütze. Beschütze sie gut vor den Angriffen, damit der weitere Schaden gering bleibt.

    Liebe Grüße von einer Mama in der selben Situation

    S.Käferchen [Blockierte Grafik: https://beispiel.rocks/beispiel.rocks/www.cosgan.de/images/smilie/tiere/k025.gif]

  • Hallo Smax,

    hört sich was doof an, aber wenn Deine Frau wieder trinkt ist ein Stück ihres Weges, hilft Dir und den Kindern nicht, nur die Trennung.

    Ihr seid doch verheiratet, habt Kinder, mal im Ernst: wenn Du morgen krank wirst, würdest Du etwas von Eurem erarbeiteten einfach abgeben? Was soll der Gütertrennungsvertrag? Den macht man vorher, bevor geheiratet wird, aber doch nicht hinterher um aus dem Ehekrams rauszukommen. Wenn Ihr das aber trotzdem gütlich hinbekommen solltet, großes Kompliment, an beide, weil jeder Streit mit RA und Gerichten nur andere reich macht, die Teuros sind bei Euch und den Kids besser aufgehoben.

    Hast Du Dich denn schon mal umgesehen, nach Hilfe, Kontakt in der Nähe? Was hast Du gegen Therapeuten? Ich bin letztes Jahr in die Klinik und habe der Therapeutin meiner Frau mal richtig die Meinung geigen wollen, weil sie ja keine Ahnung hat und überhaupt und so. Die Leute haben das gelernt, die durchschauen jeden Kranken, die sind Profis. So lange ein Kranker der bessere Profi ist, ist er nur noch nicht tief genug gefallen, aber das kommt.

    Ich wünsche Dir viel Kraft LG kaltblut

    Sie standen dar und fragten sich warum und nur einer meinte: warum nicht.

  • Hallo smax,
    ich sehe dich gerade online. Wie ist es dir in der Zwischenzeit ergangen?
    Magst du erzählen?
    LG
    Feuervogel

  • für mich war die Trennung meiner Eltern megaschrecklich aber ich bin bereits 25. Hinzu kommt dass meine Mutter eine Co ist und ich ebenfalls über die Jahre ihr Verhalten meinem Vater gegenüber angenommen habe. Und ne Trennung/Scheidung ist für nen Co ja das schlimmste. Ich hab nen Nervenzusammenbruch bekommen und daraufhin ne Therapie begonnen.

    Das mit dem Fremdgehen ist total scheiße und das nicht mitzumachen ist definitiv der richtige Weg. Meine Mutter als Co wurde, keine Ahnung, 5,6 Mal betrogen und das hat immer noch nicht gereicht. Nein, mein Vater hat sich dann getrennt, nicht meine betrogene Mutter. Zeigt auch wie tief sie in der Scheiße gesessen hat.

    Also ich finde du zeigst kein Co-Verhalten und ich hoffe du weißt wieviel das Wert ist.
    Deine Kinder brauchen einen Schutzraum, wo sie über Mama und Papa reden können, aber ohne einen der beiden. Such dir einen guten Kindertherapeuten wenn deine Kinder das möchten. Bei mir schrillen beim Thema Gewalt immer die Alarmglocken.
    Es sind nicht alle Therapeuten gleich. Ein Kindertherapeut macht auch ganz andere Arbeit als ein Suchttherapeut. Die können auch leider nur mit dem Arbeiten, was ihnen erzählt wird. Meine Mutter schwindelt auch noch ab und zu in der Therapie.
    Ich habe sowas nie gemacht, weil ich mir denke dass es dann nichts bringt. Wenn deine Frau da also anscheinend rumgelogen hat, dann wollte sie auch keine Therapie machen würde ich mal sagen.

  • hallo smax,
    da hast du ja ne odysee hinter dir.
    ich bin auch allein mit 2 kids und weiss das das alles nicht einfach ist.mit dem kurzen hatte ich auch ärger in der schule.dort hab ich dann ganz offen unser problem geschildert.alkoholismus ist eine familienkrankheit,das sich unsere kinder in einer solchen beziehung nicht normal entwickeln ist so klar wie das amen in der kirché.in der schule gibt es auch schulpsychologen,dort kannst du vielleicht auch hilfe in anspruch nehmen.
    ansonsten schraube ich meine erwartungen nicht so hoch.ich versuche eine gesprächsoffene basis mit meinen kindern zu schaffen.es ist alles nicht einfach aber um so mehr ich an mir arbeite um so besser komme ich mit allem zurecht.alles braucht seine zeit.ich will und kann nicht perfekt sein,aber ich versuche eine gesunde basis zu schaffen.

    glg kathrin

  • Hallo smax...


    und was tust du für dich??? Wäre nicht eine Vater-Kind Kur ein weg gewesen? Ich weiß, dass es schwer ist., alles zu managen.. und zum Thema, dass sie die KInder nur unregelmäßig sehen will, sag ich nur, dass da eine Lineie reingehört.. wenn sie nachgewiesenermaßen trocken ist, spricht ja nichts gegen ein Besuchsrecht..wnn dies die Kinder auch wollen,. aber ich halte s für undenkbar, zu springen, wie sie es diktiert.. dann seh ich es knallhart so, dass sie die Kinder gar nimmer sieht...
    Das Schlechtmachen bei den Bekannten, gehört wohl auch dazu.. du bist doch bestimmt an der MisereSchuld,0der?!Na klar..wir sind am Ende auch Schuld an der Suchterkrankung... und überhaupt, so kann man auch prima vom eigenen Verhalten ablenken... :wink:

    LG Tihaso

    co-abhängig...Sich auf den Weg machen - egal wie schwer er ist!!!

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