"Tagebuch einer Co...vom Erkennen bis zum Lösen"..

  • 8) da fällt mir aber auch Kochen und Backen ein (nach obigem Beitrag), etwas mit den Händen tun, .... Semmelknödel formen....oder gleich ein Töpferkurs, das wäre auch etwas Kreatives, bei dem ich zumindest einen Teil von mir spüre.... 8)

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid :D

  • :D ein ungewohntes Gefühl, nach langem, aber auch ein schönes. Meine Tochter ist bestens versorgt und ich bin es auch. :D Bis um 3 Uhr Früh war ich wach, tauschte mich im anderen Forum aus.... 8)

    Dabei stellte ich für mich fest, dass auch "Ärger", mich ärgern, dafür sorgt, dass ich mich spüre. Welches Hormon dafür zuständig ist, würde mich jetzt gerade sehr interessieren. :D

    Ich hab` mich geärgert, weil mir jemand eine Antwort schuldig geblieben ist ... weil er sich drücken wollte, nachdem er in Rätseln geschrieben hatte ... Ich bekam sie schlussendlich, aber der Weg dorthin, der hat mich geärgert. Da waren Ausreden, Rätselantworten, ... alles, was ich nicht mag.

    Und schon bin ich wieder bei mir: Eindeutiges Thema....ich mag es nicht, wenn nicht direkt ausgesprochen wird, was Sache ist. Das hat sicher mit meiner Kindheit zu tun....das "um den heißen Brei herumreden", beschönigen, anhand von Mimik und Gestik herausfinden, was der andere tatsächlich meint....

    Andererseits war meine Kindheit eine gute Schulung :wink: ... als Erwachsene habe ich sie genutzt, um herauszufinden, was der andere tatsächlich fühlt und denkt....meistens war es um 180 Grad etwas anderes, als er sagte.
    Ich habe diese "Schulung" aber nicht positiv für mich eingesetzt...ich war zu sehr bei "den anderen", weil ich unaufgefordert, nachdem ich den tatsächlichen Zustand des anderen mitbekommen habe, dafür gesorgt habe, dass es ihm besser geht. Helfersyndrom...was sonst! 8)

    Aus dem unglaublichen Fehldenken heraus, dass ich zuerst schauen muss, dass in meinem Umfeld alles passt, damit es mir gut geht, habe ich mich selbst fast aufgegeben. Anlaufstelle war ich, für Menschen, die sowieso nie etwas ändern wollten, weil sich ihre Opferrolle supergut für sie anfühlte. Ich weiß gar nicht mehr, wieviel Stunden, Tage, Monate, .... ich nur für das Trösten anderer verwendet habe. Gern gemacht hab` ich`s....es hat mich ja von meinen eigenen Problemen abgelenkt, gebracht hat es nichts....das Hamsterrad, in dem sich die Menschen befanden, war nicht weg, sie liefen schön brav ihre Runden und tun`s heute noch immer ....

    Ich nimmer 8) .... ich habe mein Hasterrad zerlegt, zerteilt, zerhackt, verbrannt und mich an dem Feuer gewärmt. Jetzt liegt es an mir, neue Wege zu sehen, überhaupt zu erkennen und zu beschreiten.

    Geduld ist dabei mein Partner.... 8) ..... immerhin kenne ich nur "Runden ziehen", immer wieder und immer wieder, und jetzt liegt die große, weite Welt vor mir, mit vielen geradlinigen Wegen.... Welchen nehme ich? Das ist hier die Frage. 8) Und mein Partner "Geduld" wird mich verschiedenste Wege anschauen lassen....ich nehme sicher nicht mehr den erstbesten, der mir "bekannt" vorkommt...ich würde wahrscheinlich damit das Holz für ein neues Hamsterrad zusammentragen. Und das mag ich überhaupt nicht.

    Ich wünsche euch "da Draußen" einen superschönen Samstag,
    viele schöne Erfahrungen und Erkenntnisse,
    viele liebe Grüße,
    Ingrid :D

  • guten morgen liebe ingrid!

    wie ich finde ist es schon ne grossartige leistung sein "hamsterrad"zu zerlegen,zerhacken,zerteilen...

    jedoch sich DANN an seinem feuer wärend man "es"verbrennt zu WÄRMEN...

    IST FÜR MICH NE GLANZLEISTUNG!

    ich wünsche DIR einen wunderschönen samstag..

    liebe grüsse caro

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

  • :oops: ich wollte es noch einmal anschauen und positiv für mich nutzen. Weil dieses Hamsterrad ja auch eine gute Seite gehabt hat....es hat mir Wärme und Vertrautheit gegeben.... Diese beiden Zustände versuche ich mir jetzt selbst zu geben.

    Ich wünsche Dir ebenfalls einen wunderschönen Samstag,
    viele liebe Grüße
    Ingrid :D

  • :D ich hab` auf Punkt 1 meiner geistigen Notfallsliste zurückgegriffen: Ein heißes Vollbad! Irgendwie lief ich schon wieder "unrund" seit meinem Aufstehen.... 8)

    Diesesmal war`s wirklich ein heißes Vollbad, aber ordentlich heiß, gerade so, dass ich nicht wie ein Hummer dahinbruzzelte.... Ich fühlte mich heute so "innerlich ausgefroren", so leer"....meine Fingerkuppen (bis auf die Daumen) waren so seltsam, ich spürte sie nicht, ... so wie wenn sie eingeschlafen wären. Finger stehen für die Einzelheiten im Leben, .... also ein Hinweis darauf, dass ich bei den Einzelheiten meines Lebens "einschlafe". Das wird von mir geändert!

    Apropos einschlafen 8) .... ich hatte gestern mein feinstoffliches Treffen mit Nr. 3, .... für ca. 2 Minuten, :shock: ich schaffte es gerade noch einen gewissen Engel darum zu bitten, "uns" wieder gut zurückzubringen und dann bin ich sowas von eingeschlafen....na servas. Es fand sicher etwas statt, aber ich weiß bewusst nicht, was. Das gibt mir zu denken....

    Wie im Leben hat auch in der Badewanne alles seinen Ablauf (zumindest für mich :D ).... Gesichtsmaske einwirken lassen und dann runtergeben, bevor ich mir die Haare wasche.... Füsse (und dergleichen :wink: ) zuerst rasieren, dann Körperpeeling, ...
    Gilt auch für`s Aufarbeiten: Zuerst erkennen, dann an sich arbeiten. Andersrum geht`s nicht, wie soll ich an mir arbeiten, wenn ich mein Thema nicht kenne.... :roll:

    Während mir "Schwimmhäute" in der Badewanne gewachsen sind, habe ich über mein komisches Leben nachgedacht. Komisch im Sinne von: Mit Humor lebt sich`s leichter, auch wenn man sich selbst dabei etwas "verschei**ert"!

    Ein Beispiel: Mein allerallerliebster nicht-realer Freund hat jetzt eine nicht-reale Gesprächsfreundin, mit der er über Gott und die Welt plaudern kann, .... mehr gibt`s nicht. Ich war anfangs tatsächlich auf die nicht-reale Freundin meines nicht-realen Freundes kurz eifersüchtig.... Ist doch irre, oder?

    Er hingegen, mein nicht-realer Freund, war vielleicht auch kurz auf meinen realen Freund eifersüchtig, ... das vermute ich halt. Ich rechne ihm seine Freundschaft und seine Loyalität mir gegenüber hoch an.

    Ich hab` heute schon wieder als Tageskarte gezogen, dass ich die anderen so sein lassen soll, wie sie sind. Ich mische wirklich gut und ziehe dennoch diese Karte öfters.... Ja...ich werde es respektieren, die Freiheit der anderen. Ich selbst nehme mir die Freiheit heute meinen Tag an der Donau zu verbringen, ich hab` genau 10 km zu ihr. Ein wunderschöner Strom, der durch ein paar Länder fließt...Donau bleibt Donau, egal ob in Deutschland, in Österreich oder .... (bin kein Geographiegenie 8) ), es ist und bleibt Wasser, das sich seinen Weg ins Meer bahnt.

    Und ich bleibe ich, auch wenn ich die Verpackungen (Frisur, Kleidung, ...) ändere und andere Plätze (Wohnung, Donau, ...) aufsuche.... ich bleibe dennoch die Ingrid, die derzeit an ihrem Thema arbeitet.

    Viele liebe Grüße
    Ingrid :D

  • im westlichen Einfallstor der Wachau... da war ich heute. Ich saß mit dem Buch "Lebenskunst" von Peter Lauster und einem Jausensackerl auf einer Bank und schaute direkt auf die Schiffsanlegestelle Nr. 35 (=Quersumme 8 = Unendlichkeit). Vor mir die wunderschöne Donau, das Sonnenlicht glitzerte und spielte mit dem Wasser....oder umgekehrt? Das Wasser spielte mit dem Sonnenlicht? Oder beide miteinander? Auf alle Fälle war ich wieder einmal bewusst dankbar, dass ich in so einer schönen Umgebung leben darf.... :D

    Viele Touristen waren unterwegs (Deutsche, Holländer, Engländer, ... Tiroler, Kärtner, ... was ich halt so "erlauscht" habe 8) ), zu Fuß, mit Rädern, Walken, .... ich habe sie angelächelt, weitergelesen, Füße eingezogen (manche Radfahrer sind schon sehr mutig unterwegs, ich habe mir kurz geistig vorgestellt, was passieren würde, wenn ich meinen Fuß "unabsichtlich" ausstrecken würde 8) .... "Radabenteuer in und nicht an der Donau!"...

    Auf alle Fälle, 100prozentig, wird Marzipanschokolade in meine geistige Notfallsliste aufgenommen...und Tapetenwechsel. Weg von dem ewig gleichen, hinein ins Abenteuer Leben, mit allem pi-pa-po....lachen, weinen, lächeln, schreien, singen, tanzen, Orgel spielen, meckern, streiten, versöhnen, ....

    Bei mir läuft derzeit alles im "Kopf" ab, ich meine das Miteinander... das möchte ich gerne ändern. Für mich. Nur für mich. Für die Schulung meines Urteilvermögens.

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid

  • ... im Bett (die Marzipanschokolade hat mich kurzfristig müde gemacht 8) ).

    Ich bin wie ich bin.
    Ein einziger Satz, mit einer Superbedeutung für mich. Ich spüre einfach viel, sehr viel, .... wenn ich es "ausschalte" nicht so viel, wenn ich es nicht mache, sehr, sehr viel.

    Wellenartig kommen dann derzeit Empfindungen von Unverständnis, Ablehnen, "vor mir fürchten, weil ich anders bin", .... rüber. Es braucht nicht ausgeschrieben und auch nicht ausgesprochen werden, ich spüre das einfach. Normalerweise trifft mich das nicht, ein Buch hat mir dabei geholfen: "Die vier Versprechen" von Don Miguel Ruiz. Vier Versprechen, die man sich selbst geben sollte.... tadellos über sich selbst und andere sprechen, ... nix persönlich nehmen, .... von keinen Annahmen ausgehen, ... jeden Tag, nach Tagesverfassung, sein Bestes geben, bei den genannten Versprechen.

    An Tagen wie diesen, an denen ich zwar versuche, mich selbst aufzubauen, fühle ich das, was mir entgegenkommt (ob jetzt real oder virtuell, das ist wirklich egal) extremst. Wenn das von Menschen kommt, die mir viel bedeuten, dann trifft es mich noch ärger. Ich bin kurz in mich gegangen und habe nachgedacht, was ich gemacht, gedacht, geschrieben habe.... Tja...ich habe über mich geschrieben, nur über mich, über meine Lebensanschauung und -einstellung.

    Ich bin ich, ich bin wie ich bin ... alles, was Co ist, möchte ich gerne verändern, der Rest soll bleiben, er macht mich zu einem einzigartigen Menschen, genauso, wie jeder einzelne Mensch auf der Erde einzigartig ist.

    So, das waren jetzt nur so Gedanken zum Samstag.... 8)

    Viele liebe Grüße
    Ingrid :D

  • :D die ich gerade ins andere Forum gestellt habe:

    Ich bin ich,
    mit allen Fehlern und Kanten, sie machen mich aus.
    Ich bin ich, mit allen Talenten, sie machen mich aus.
    Ich bin ich, mit allen Anschauungen und Erkenntnissen, sie machen mich aus.
    Ich bin ich, mit meinem Körper, mit meinem Geist, mit meiner Seele, sie machen mich aus.
    Ich bin ich, ich ändere mein Aussehen, meine Plätze, aber ich bleibe ich.
    Ich bin ich, ich ändere mein Umfeld, die Menschen, die mich umgeben, aber ich bleibe ich.

    Alles wird sich ändern, aber ich bleibe ich.

    Viele liebe Grüße
    Ingrid

  • Hallo Ingrid,

    wow.... was für Worte!

    Wenn Du das wirklich umsetzen kannst, meinen allergrößten Respekt!

    Lieben Gruß
    Speedy

  • Zitat von speedy53

    Hallo Ingrid,

    wow.... was für Worte!

    Wenn Du das wirklich umsetzen kannst, meinen allergrößten Respekt!

    Lieben Gruß
    Speedy

    8) ich versuche es (Betonung liegt auf "versuchen"), ich hab` ja viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeel Zeit.... :D Die ersten drei Punkte gelingen mir schon ganz gut....bei den anderen happert`s noch ganz schön. :wink:

    Viele liebe Grüße
    Ingrid :D

  • :D gestern ín der Nacht sind mir noch ein paar Gedanken im Kopf herumgeschwirrt....
    Nach meinem superheißen Vollbad wollte ich mich eincremen. Ich hab` mich eingecremt, aber beim Rücken habe ich mir gedacht:

    :shock: Verflixt....wie macht man das als Single??? Kein Scherz, ... 8) Tatsache, ... ich habe mir überlegt, wie ich mir alleine meinen Rücken eincremen kann .... und dann hab` ich Verrenkungen aller Art gemacht und hab`s tatsächlich geschafft. Gestern ist mir wirklich erst bewusst geworden, dass ich jetzt Single bin....das waren bis jetzt immer die "anderen"....jetzt bin ich`s auch. Und es spürt sich gut an, ... nur an der Rückeneincrememethode muss ich noch ein bisschen feilen, vielleicht besorge ich mir ein Öl, lasse es links und rechts die Schultern runterlaufen und verwische es mit einem Handtuch....ich bin für Praktisches und Schnelligkeit, auch wenn das Handtuch nachher ölig ist. :D

    Das Buch von Peter Lauster, das ich an der Donau gelesen habe, hat mir auch ein paar gute Impulse geliefert. Er schreibt, dass man mit dem Verstand alles erfassen kann, regeln kann, er gibt Sicherheit, weil man auf Althergebrachtes zurückgreifen kann und weil er nach den Regeln der Gesellschaft funktioniert ... dass es aber dem Abenteuer Leben bedarf, weil die Umsetzung dessen, was man weiß, "Leben" ausmacht. Also, das "Tun"! Reinstürzen ins Leben, sich trauen, .... Und in dieser Hinsicht bewundere ich viele Forumsmitglieder, die ihr Leben ordentlich anpacken...da gestehe ich, dass ich noch einige Defizite habe, aber .... ich habe ja noch Zeit, vieeeeeeeeeel, viel, ... Zeit.

    Für mich heißt "Single" sein, dass ich jetzt nicht Mann und Frau in einem bin, sondern Frau, die auch männliche Anteile hat und lebt. Das heißt jetzt aber nicht, dass ich zum Kraftprotz mutiere. Männliche Anteile leben, heißt für mich etwas anderes, aber das muss ich erst in Worte packen....

    Wunderschönen Sonntag,
    an euch "da Draußen",
    und viele liebe Grüße
    Ingrid :D

  • :D immer, wenn mich etwas beschäftigt, geistig, und ich nicht weiterkomme, greife ich auf Punkt 2 meiner geistigen Notfallsliste zurück und rufe meine Freundin an.

    Supergute Impulse kamen von ihr .... :D

    Wir tragen alles in uns, männliche und weibliche Anteile, die Ausgewogenheit, die macht`s aus.

    Männlich bedeutet in dem Sinne: das Aktive, das Zeugende, das Schöpferische, das sich Ausdehnende, das Glänzende, das Äußere, ....

    Weiblich bedeutet: das Passive, das Verborgene, das sich Zusammenziehende, das Matte, das Innere.

    Ein Mann, für mich z. B. Kaltblut, der offen über seine Gefühle sprechen kann, lebt seine weiblichen Anteile aus und ist dennoch Mann.
    Eine Frau, für mich z. B. Dagmar, die ihren Apotherschrank selbst aufbaut, lebt ihren männlichen Anteil aus und ist dennoch Frau.

    Männliche und weibliche Anteile in uns bedingen und ergänzen einander, sie lösen einander im rhythmischen Wechsel ab....das eine kann nicht ohne das andere existieren.

    Was bedeutet das für mich? Ich nehme mein Ruder in die Hand und steuere mein Schiff des Lebens, mit den Mitteln, die mir als Frau zur Verfügung stehen, die auch männliche Anteile hat. Für mich gehören Organisationstalent dazu, Durchsetzungsvermögen, Selbstsicherheit. Und wahrscheinlich noch viele andere Eigenschaften, die einem Mann zugesprochen werden.

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid :D

  • Hallo liebe Ingrid,

    ich habe mal irgendwo aufgeschnappt, wer schreibt ist immer von der Dinglichkeit eines Mangels befallen. Da wo nichts geschrieben steht, ist das Leben. Da wo nichts geschrieben steht, ist das Glück. Und zum Glück lässt sich nichts sagen. Es braucht keine Ergänzung. Nur das Unglück bedarf des Kommentars.

    Ich denke, Schreiben heißt, solange auf die Dinge einzuschlagen, bis sie ihr Innerstes preisgeben.

    Lieben Gruss
    M.

    Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein, wie andere mich haben wollen!

  • :D ich grüß` Dich recht herzlich.... Sag`, in welchem gemeinen Buch hast Du das gelesen???? *schmunzel* Ich schmunzle jetzt, weil ich dann eigentlich gar nicht lebe...ich schreibe ja soooooooooo viel. :lol:

    Aber irgendwie passen ja Deine gelesenen Worte: Wenn ich hier oder im anderen Forum schreibe, dann "schreibe ich nicht am Buch meines Lebens", weil ich ja mit dem tatsächlichen Schreiben beschäftigt bin.... Hmm....was ist aber, wenn mir das Schreiben und der Austausch in meiner momentanen Situation weiterhelfen? Durch den Austausch hier lege ich Schichten frei, ich bin wie eine Zwiebel, ich "schäle" mich und zwar so lange, bis ich mich selbst gefunden habe .... und das gelingt mir mit dem Austausch hier und in meinem realen Leben.

    Viele liebe Grüße
    Ingrid :D

  • In dem Buch findet man auch den Satz "Im Scheitern liegt auch viel Gelingen"
    Es heisst "Denn das ist das schreckliche an der Liebe" ... daß der Geliebte oder die Geliebte in uns ist, einen Teil von uns ausmacht, den man nicht einfach ausreißen kann, ohne sich selbst zu verleugnen. Und so hat sie mich verlassen und nimmt einen Teil von mir mit.“

    Es ist eine Liebesgeschichte, so leidenschaftlich, heftig und spontan und die Geschichte einer Trennung. Ich habe es vor Jahren mal gelesen...komisch, daß ich mich gerade jetzt daran erinnere ...

    Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein, wie andere mich haben wollen!

  • :D also...so empfinde ich auch. Was wir eventuell als "Scheitern" betrachten, ist in Wahrheit für mich die Gelegenheit, einen neuen Weg einzuschlagen.... Das ist für mich äußerst positiv und darum sehe ich hinter jeden "Niederlage" auch etwas Positives...

    Hätte ich mich nicht in meinen Nachbarn verliebt, wäre ich nicht draufgekommen, dass er Spiegeltrinker ist, hätte ich nicht Schluss mit ihm gemacht, würde ich jetzt nicht schreiben, sondern mit ihm Fernsehen, wobei er schlafen würde und ich mich langweilen.... Ich hätte das Forum nicht gefunden und mein Lebensthema schon gar nicht (Co-Abhängigkeit), ....somit hat das kurze "Einlassen" auf einen Mann etwas Gewaltiges bei mir ausgelöst. Und gut ist`s so, es ist sogar schön für mich. Ich weiß endlich, wie mein Thema lautet.

    Also....zu dem "Schrecklichen an der Liebe"....hmmmmmmm....das sehe ich anders. Liebe, jemand anderen lieben, kann man erst, wenn man sich selbst liebt. Bevor diese Selbstliebe nicht da ist, wird man immer wieder Partner anziehen, die das eigene "Manko" in sich tragen....und das sieht man meistens erst nach der "Rosa-roten-Brille"-Zeit.
    Wenn man einen Partner als fehlendes Glied seiner Selbst betrachtet, dann ist es in meinen Augen klar, dass dann etwas fehlt, wenn er nicht mehr da ist.

    Viele liebe Grüße
    Ingrid :D

  • :D die feurige Kartoffelsuppe wird in meine geistige Notfallsliste für die kalte Jahreszeit aufgenommen....ich hab` mir eine gekocht und tatsächlich den ganzen Topf....ähm... Inhalt aufgegessen........na servas. Mein Lieblingshose sitzt sehr knapp....ebenfalls "na servas", aber was soll`s, gestern 20 Grad Außentemperatur, heute 8 Grad, da muss man was dagegen tun. Ich habe außerdem eingeheizt, den kleinen Holzofen in meiner Küche....ahhhhhhhhhhhhh....das tut vielleicht gut, wenn`s knistert und knastert und Wärme abgegeben wird. Die Duftlampe sorgt für Wärme für meine Sinne (Patchouli-Öl), eine Kerze, grün, ebenfalls.

    So, jetzt schau` ich darauf, dass ich auch seelische Wärme empfinde, ... ich glaube, das schafft heute wieder Peter Lauster mit meinem derzeitigen Lieblingsbuch.

    Viele liebe Grüße
    Ingrid :D

  • Hallo Amai,

    bewundere Deine lockere Herangehensweise an Herausforderungen des Lebens.

    Peter Lausters Buch "Liebe" habe ich vor 15 Jahren gelesen, ebenso sein Buch "Lebenskunst", angenehme Gefühle kommen hoch, wenn ich daran denke, wie ich damals im Gras liegend den Wolken zuschaute, und mich mit mir eins fühlte.

    Leider kommen immer wieder Menschen, Erinnerungen oder Lebenslagen, die einen auf den Boden der Wirklichkeit zurückholen.

    Lese gerade das Buch von Precht, Wer bin ich und wenn ja, wie viele? Eine philosophische Reise. Der Mensch sucht schon immer nach seinem wahren Selbst, und nach Antworten über "den Sinn seines Da-Seins."

    liebe Grüsse Weitsicht

  • :D ich hab` jetzt doch glatt die Anzahl Deiner Beiträge mit Deinem Alter verwechselt, ich dachte mir: :shock: Wauw....eine 22jährige hat vor 15 Jahren das Buch Lebenskunst gelesen??? Mit 7 Jahren????? Mich hat`s fast vom Sessel gehauen.... 8)

    Soso...da gibt es noch mehrere Bücher von diesem genialen Mann? Ich bin ein ganz großer Lauster-Fan geworden, ab der ersten Seite lesen.

    Bei mir ist es auch so, dass mich Vieles an mein Leben vor der Erkenntnis "Co" erinnert...meistens sind es Lieder. Es kommt dann so ein kleines Stichlein in mein Herz, so ein innerliches Zusammenzucken.... und dann denke ich mir jedesmal: Es hatte seinen Grund, seinen Sinn, dass ich mit X, dass ich mit Y, dass ich mit Z Lebensabschnitte verbracht habe....

    Es ist ja auch wirklich so ... alles was wir erfahren, ob jetzt gut oder schlecht, hinterlässt Spuren. Ich habe, für mich, beschlossen, dass ich aus den schlechten Erfahrungen meine Erkenntnis mitnehme, dankbar dafür bin und mich auf die guten Erfahrungen konzentriere.

    Precht hört sich ja schwierig zu lesen an, ... nach viiiiiiiiiiiiiiel Konzentration. Aber ja, ... der Sinn des Lebens, sich selbst zu finden, das ist glaube ich, der Sinn des Lebens.

    Viele liebe Grüße
    Ingrid :D

  • hihi, dazu mein Senf: der Sinn des Lebens:

    ich glaub, der Sinn des Lebens ist das Leben einfach zu leben und für sich selbst einfach des Beste draus zu machen und das Maximum an Spaß und Freude dabei für sich zu empfinden, ohne sich darin zu verlieren...

    Lieber Gruß

    kk.

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