Nun an Dich MaschineneinrichterAndi, ein guten Abend...(was für Maschinen denn?)
ok, Du liest hier mit...da hast Du doch aber auch mitbekommen das es um mich geht und ich schon sehr viel für mich und gegen das Cosein getan habe, oder? *Verwunderkuck*
Ich les auch bei manchen Alkis. Haste vielleicht schon gesehen. Wir könenn ja alle voneinander lernen. Ich lerne auch von meinem Freund und er von mir. Ohne Ihn wäre ich nie soweit gekommen. Wäre vielleicht noch lange Zeit mit meiner Coabhängigkeit durchs Leben gegangen.
Dünnhäutig bin ich immer mal wieder, liegt vielleicht auch in der Natur der Dinge, so vonwegen Frau und Hormone etc. oder so.... das hängt sicher auch mit meinem Leben zusammen...
Dieses Filzding sehe ich nicht unbedingt als etwas zum verstecken, er bedeckt nur die Schultern...ich habe manchmal eine rege Phantasie und bekomme so Bilder in meinen Kopf... und das ist eins davon... der Poncho für die wilde Waldfee..... eher Schutz als verstecken. Denn das ist ja eines der schönen Dinge die passiert sind in diesem letzten Jahr. Das ich erheblich stärker bin...mit erhobenen Kopf laufen kann und es nicht mehr nötig habe mich zu verstecken.
Doch ich schätze Zeiten der Ruhe und des Rückzugs. Die brauche ich wie die Luft zum atmen um mich zu reflektieren, nachzugenießen, das sich die Dinge setzen können...denn ich bin ein Wirbelwind und viel unterwegs und mit unterschiedlichsten Menschen zusammen...
Thema Auszeit: Ich würde gern mal eine Woche oder auch 2 Abstand von meinem Alltag nehmen, mal eine andere Umgebung sehen/fühlen... bisschen was zu Papier bringen...Listen machen...bin so ein Typ dem das gut tut. Der mit Abstand danach manches besser hinkriegt oder manches loslassen kann... dabei gehts für mich auch um die innere Auseinandersetzung mit meinen Wurzeln ... 2 sind dieses Jahr gestorben. Ich mcöhte das für mich irgendwo festhalten. Aber ich kreig das im Alltag nicht hin... von Ihm ne Pause wäre auch gut. Um mal in Ruhe in mich hineinzuhorchen...
ZitatWas nützt dir der Raum um dir alles von der Seele zu schreiben,wenn Du deinem alkoholabhängigen Partner immer wieder Raum in deinem Leben gibst??
Das ist echt ne Frage. Ich denk mal er nimmt nicht soviel Raum ein. Erheblich weniger wie noch 2007. Und vorallem habe ich inzwischen wieder viel mehr eigenes Leben.
Irgendwo ist in mir die Hoffnung das er es schafft. Ich weiß wie es in den letzten Monaten in Ihm arbeitet.
Bei mir gabs ja letzte Woche das Thema Ultimatum (von meiner Suchtberaterin angestoßen)...das konnte und wollte ich nicht...
Ich bin da noch nicht schlüssig... vielleicht kommt so ein Punkt wie bei Dir. Vielleicht auch nicht....
Dazu möchte ich sagen das ich nicht Ihn ls alleiniges Suchtmittel im Bezug auf mein Cosein sehe...und auch nicht mehr soviel Co bei mir sehe...bei mir ist das ja auch eine in der Kindheit entstandene Sache...die ich auch an ganz anderen Stellen auslebe...z.B. in Freundschaften, bekanntschaften, Arbeit etc. undendlich.... da gilt es für mich an vielen Fronten zu arbeiten...
Für mich steht momentan ganz stark Akzeptanz meines Ichs im Vordergrund... das war nämlcih früher immer was falsches... ich habe inzwischen aber, dank der Therapien sehr viel positives gefunden.
Vorallem was das WERTSEIN betrifft und meine eigenen BEDÜRFNISSE...
Ich freu mich sehr darüber... merk gerade wie viel sich geändert hat und ich bin so dankbar.
LG die WirbelwindKarotte
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