So habe ich mich vorgestellt....

  • Ja, liebe Frau Prof. Dr. Schröder ;)
    es gibt Zeiten, da dürfte sich ein Süchtiger klar sein, werden oder wie auch immer, dass etwas mit dem Tagesablauf nicht stimmt bzw. das körperliche Betätigung helfen kann.

    Auch ich habe das erleben dürfen, leider hat es in meinem erlebten Fall kein Durchhalten gegeben. Alle Interessen und Hobbies sind irgendwie nach immer kürzeren Zeitabständen uninteressant geworden. Ich würde Dir wünschen, dass Du anderes erlebst und der Weg über Hobbies und Freizeitinteressen zu erweitertem Bewußtsein führt.

    Ich habe mich immer viel zu viel damit beschäftigt, wie er nun lebt und ob er vermeintlich etwas auf die Reihe bringt. Dadurch meinte ich wieder Hoffnung haben zu dürfen. Allerdings war die Sucht stärker - in meinem Fall, was nicht überall so sein muss. Je mehr ich aber hoffte und mich ablenken ließ, umso mehr blieb ich im alten Fahrwasser und versäumte für mich meinen Weg zu gehen. Immer schön die Hoffnungen auf ihn gebündelt um nicht selber Hoffnungsträger sein zu müssen.

    Nunmehr sitze ich in einer kalten Bude, weil die Öfen noch nicht angeschlossen sind - meine Möbel sind noch nicht da und es ist noch nicht so, als ob mein Heim wirklich heimelig wäre. Aber selbstverantwortlich und ohne Fixierung auf jemanden anderen. Ich schnattere munter vor mich hin weil ICH friere und nicht weil ER den Ofen nicht angemacht hat. Ich selber muss eben sehen wie der Schornsteinfeger an unserem Termin befindet und welche Lösungen sich auftun, damit ich "auftaue". Alles das sind Dinge, die ich ahnte bevor ich ging und hatte Angst davor, so blieb ich und verlore mich immer wieder mehr.

    Nun schnattere ich - aber finde mich selber Stück für Stück.

    Lieben Gruß von Dagmar

  • Zitat von prof_schroeder

    liebe ingrid, du hast ja recht aber ich bin nicht gerade die geduldigste...lach....das hast du süß gesagt mit dem bett fertig machen ...lach....du bist mit nichts gegangen? wow, cool und ziemlich mutig lächeln..
    vorhin hat er angerufen, war in die stadt gefahren mit dem fahrrad (das hat er das letztemal vor 2 jahren gemacht, ich kann mich kaum dran erinnern); er hat den hund abgemeldet zum anfang oktober und dann in der stadt im cafe einen kaffee getrunken hm ...nun bastelt er an seinem moped um es wieder ans laufen zu bringen, ich bin überrascht; vom arzttermin hat er nichts gesagt und ihn habe ihn auch darauf nicht angesprochen...

    :D Geduld?? Was ist das???? *grins* Sie ist aber erlernbar, ehrlich, ich bin gerade dabei.... 8) Kein Job, keine Wohnung, keine finanziellen Rücklagen (gingen in der Patchworkfamilie drauf), .... das war der Stand der Dinge, im Februar 2008, nachdem ich ausgesprochen hatte, dass ich gehe, wenn sich nix ändert.

    Im März hatte ich noch immer keinen Job, aber diese süße, sonnendurchflutete (wenn die Sonne scheint 8) ) Wohnung, die fast nix kostet und alles bietet, was meine Tochter und ich brauchen.

    Ich hatte ein Wohnungssuch-Rundmail an alle meine e-mail-Kontakte geschickt, ein kurzes, knappes, ... was ich suche, wieviel sie kosten darf, ... Innerhalb von einer halben Stunde hatte ich 6 Infos....die Wohnung kam aber über die allerbeste Freundin meiner Mutter, aus Kindheitstagen, von ihr habe ich auch meinen Namen "Ingrid", so gut waren sie befreundet....
    Es geht immer, wirklich....alles ist machbar, nur muss man zuerst wissen, was man will.

    Hast Du Deinem Mann eine Frist gesetzt? Ich meine, wenn er heute nicht beim Arzt war, hat das für ihn Konsequenzen oder bekommt er noch eine Chance???

    Viele liebe Grüße
    Ingrid :D

  • liebe dagmar, es ist jammerschade und traurig, dass es bei deinem gegenüber kein durchhalten gegeben hat und es ist genau das, wovor ich angst habe, aber du hast es geschafft und darauf kannst du jawohl super stolz sein; da kann ich nur bewundern und wünschte ich könnte es, nein ich hoffe undglaube, dass ich es auch genauso kann, sofern freund alkohol stärker sein sollte....lieben dank für deine worte uschi

  • hey ingrid, geduld ist erlernbar? lach oh und noch in meinem alter? ok....ich habe ihm erklärt, dass ich nicht glaube, dass er es ohne hilfe schaffen wird, die kündigung an freund alk durchzusetzen und dass er hilfe braucht auch um seiner gesundheit willen (kalter entzug und folgen); ich habe ihm nur die frist gesetzt, dem alkohol sofort die kündigung zu geben beim ersten nächsten schluck wäre ich weg, das war die frist und wegen des arztes habe ich ihm keine frist gesetzt; ich habe ihm nur angeraten hinzugehen, da er (das ist ja das absurde) vom fach (als rettungsassistent und feuerwehrmann hat er genug mit dem "retten und einweisen und rückfällen" zu tun gehabt bis zur frühpension) ist, aber eine frist wegen des docs habe ich nicht gesetzt; hätte ich das tun sollen?
    lieben gruß

  • 8) ähm....ich war mit meinem Ex-Freund wirklich nicht so verstrickt in die ganze Sache, aber rein gefühlsmäßig, das sagt mir mein Innerstes, braucht er eine Frist. Sonst macht er nix. Gar nix. Wie willst Du feststellen, ob er etwas trinkt oder nicht? Da müsstest Du kontrollieren und das ist schon wieder ein typisches Anzeichen von Co.

    Deine Androhung ist in etwa so, als würde ich meiner Tochter eine 5-monatige Hausarreststrafe androhen....sie wird mich nicht ernst nehmen, weil sie weiß, dass ich das nicht durchziehe....

    Rein theoretisch weißt Du doch, dass er trinkt, oder? Er hat`s bis jetzt gemacht, er wird`s weitermachen. Mit Deiner Androhung wird er es jetzt halt noch heimlicher machen, ausgefinkelt, damit Du ja nicht dahinter kommst.
    Von einem Bekannten weiß ich, dass die Frau seines Freundes ständig betrunken war, obwohl keine einzige Flasche im Haus zu finden war. Besoffen spätestens am frühen Nachmittag...und er wusste nicht, womit, wieviel, .... weil`s keine Spuren gab. Eines Tages machte er eine interessante Entdeckung: Seine Frau hatte alle Putzmittelflaschen, alle Alltagsdosen, säuberlichst ausgewaschen und ihren Wodkavorrat darin versteckt.... :shock:

    Ich finde, das, was Du zu ihm gesagt hast, ist etwas "halbherzig"....Du möchtest zwar etwas ändern....aber auch wieder nicht. So kommt`s zu mir rüber.

    Ich würde ihm den Kalender zeigen und sagen: So, geliebter Mann, ich liebe Dich und weil ich Dich liebe, hast Du bis 22. 9. Zeit, einen Arzt aufzusuchen und für Deinen Entzug zu sorgen. Das tust Du für Dich. Und ich werde Dich am 23. 9. verlassen, solltest Du den Arzt nicht aufsuchen. Das tue ich für mich.

    Viele liebe Grüße
    Ingrid :D

  • Liebe Prof. Dr. Schröder ;)

    Es ist für ihn schade, dass er nicht leben möchte sondern das von ihm derzeit bevorzugte Exzessive Suchtleben ausleben möchte - aber es ist seine Entscheidung, die er nun jetzt endlich ausleben kann bis zum "geht nicht mehr". Ich habe zuvor immer nur ein bischen gehindert, damit gerade mal der Anschein gegeben war, es sei alles "normal".

    Stolz? Eher Überlebenswille - auch wenn ich glücklich bin nun weg zu sein. Auch bei mir ist/war es wie bei Ingrid Job/Lover/Wohnung weg ... alles weg.

    Nun habe ich mein schönes Häuschen, beginne wieder mich zu haben und beginne zu leben. Wer weiß, wofür es vielleicht gut war, dass mein früheres Gegenstück die Grundlagen gelegt hat, dass ich jetzt im Grünen lebe???

    Ich selber wollte nicht mehr diese Angst vor den Steigerungen erleben - vor allen Dingen diese nicht mehr real begleiten.

    Lieben Gruß von Dagmar

  • liebe ingrid, lieben dank für deinen rat; ich kann feststellen,ob er trinkt, nur wenn ich ihn spreche oder she, denn man sieht es ihm und hört es ihm sofort an konmischer weise; stimmt ich müßte kontrollieren und tue es aber nicht mehr, reine disziplin lächel hm....vielleicht hast du recht und ich sollte ihm tatsächlich eine frist wegen des erztes setzen, ich denk drüber nach;
    ob er weiter trinkt weiß ich nicht; tut er das nur weil er es bisher getan hat? denkst du? ....ich denke nach über die frist, ich denke ich werde es tun....lächel lieben gruß uschi

  • ja dagmar, es ist schade, wenn jemand nicht leben will sondern dem alk verfallen ist, es ist schlimm und es ist tragisch, wenn jemand sein leben dadurch zugrunde richtet...aber du hast es geschafft, zu gehen, das ist zu bewundern, denn du wärst ja mit untergegangen....und ein haus im grünen ist doch wundervoll lieben gruß

  • Zitat von prof_schroeder

    liebe ingrid, lieben dank für deinen rat; ich kann feststellen,ob er trinkt, nur wenn ich ihn spreche oder she, denn man sieht es ihm und hört es ihm sofort an konmischer weise; stimmt ich müßte kontrollieren und tue es aber nicht mehr, reine disziplin lächel hm....vielleicht hast du recht und ich sollte ihm tatsächlich eine frist wegen des erztes setzen, ich denk drüber nach;
    ob er weiter trinkt weiß ich nicht; tut er das nur weil er es bisher getan hat? denkst du? ....ich denke nach über die frist, ich denke ich werde es tun....lächel lieben gruß uschi

    :D also, das, was ich in diesem Forum mitbekommen und gelernt habe, ist: Er ist alkoholkrank, Dein Mann! Er trinkt, weil er Alkohol derzeit braucht! Er macht es nicht, um Dich zu ärgern, oder wegen Jux und Gaudi, .... Alkohol ist notwendig für ihn, der Alkohol hat ihn fest im Griff.

    Ich weiß nicht, was Experten raten würden, ich würde ihm gefühlsmäßig eine Frist setzen. Und dann Konsequenzen ziehen....

    Ich wünsche Dir von Herzen alles Liebe,
    es geht immer weiter, das Leben, es ist sehr schön, wirklich,
    besonders dann, wenn man anfängt, für sich selbst zu leben und sich zu lieben (Punkt "lieben" bearbeite ich gerade :D ).

    Viele liebe Grüße
    Ingrid :D

  • Ich habe damals keine Frist gesetzt weil ich mir für mich im Klaren war dass nichts sich ändert. Ich hatte irgendwie keine Lust auf "wenn bis dahin nicht das und das" Irgendwie habe ich immer den Eindruck, dass sich dann zwar kurzfristig etwas ändert aber nicht durch das Bewußtsein dass etwas im eigenen Leben falsch läuft sondern weil der andere es fordert. Die Automatismen, die ich gesehen habe, von denen war ich der Meinung dass sie nicht ohne prof. Hilfe abstellbar sind und dazu keine Bereitschaft da ist.

    Ich habe keine Ahnung vom Alkoholkonsum weil ich nur das sehen könnte, was offen sichtbar wäre. Ich könnte ja nicht sehen, was an Tankstellen oder auf die Schnelle vom Supermarkt mitgeht. Davon mal abgesehen ist für mich bei einem Spiegeltrinker noch nichts sichtbar - erst dann, wenn der Spiegel massgeblich überschritten ist und ein "Suff" mitgebracht wird.

    Ich habe damals (was aber nicht zu empfehlen ist!) Fotos gemacht wie er besinnungslos die Treppe hinauffiel und liegen blieb.

    Zu diesem Foto gab es einen Begleitbrief dass ich nicht mehr bereit bin seinen Untergang zu begleiten und seine Persönlichkeitsänderung in Form von Aggression weiterhin zu ertragen.

    Hätte es Klick gemacht, so hätte er etwas ändern können - sein Klick war eine neue Co und für mich die Chance mein neues Leben zu beginnen. Sicher die beste Chance, auch wenn sie während der Umstellung nicht so ganz einfach ist.

    Lieben Gruß von Dagmar

  • liebe ingrid, ich bin mir eben in dem punkt nicht sicher, ob er den alkohol tatdächlich braucht und ob er notwendig ist für ihn; er erklärte mir am wochenende genauestens, welche wirkungen alkohol als nervengift auf den körper und auch auf den kopf hat und wie es zu einer kopf- oder körper- oder beidesabhängigkeit führen kann und er sagte, er gehe zum doc wenn es mir dann besser gehe, aber er glaube, dass er da allein durch komme; als ich ihm sagte, dass man den entzug immer nur begleitet durchführen solle, meinte er wenn man jahre trinke ok aber er könne noch durchaus selbst davon loskommen; er macht einen termin beim doc nur mir zu liebe den alkohol betreffend; um die erlebnisse mit den duisburger mafiamorden aufzuarbeiten, hat er bereits morgen einen termin beim doc, das teilteer mir grad telefonisch mit; er klang nicht alkoholisiert, ich warte ab, wie es nachher ist ..... wenn du sagst er ist alkoholkrank, hm, so mag das so sein; ichbin unsicher....lieben gruß

  • Weißt Du Prof. Schröder, auch ich fragte mich immer "ist er abhängig, Alkoholiker oder nur suchtgefährdet" Was aber erst sehr viel später kam war mein Bewußtsein dass mich der Alkohol stört.

    Mich stört die Fahne, mich stört ein Rausch, mich stört das Lallen und die Selbstbeweihräucherung, die durch den Alk entstand. Schlichtweg und ergreifend, es war irgendwann einmal nicht interessant, ob oder was er ist sondern dass mich die ständige Präsenz von Alkohol stört.

    Ich weiß immer noch nicht ob oder was "er" war - auch ich bohre noch dran rum, aber mir ist klar, egal was es war - es brachte Wut, Unzuverlässigkeit und ein Leben voller möglicher Gefahren. Ich wollte das für mich nicht.

    Lieben Gruß von Dagmar

  • :D nachträglich kann ich sagen...nachdem ich jetzt weiß, dass mein Ex-Freund Spiegeltrinker ist ... was ich beobachtet habe (und vorher als "na...ist halt so") abgetan habe:

    Wenn er einen Tag keinen Alkohol getrunken hat (und das musste er, weil er im Krankenhaus eine Untersuchung hatte und nicht "auffällig" sein wollte), dann haben seine Hände gezittert, ... er musste seinen Körper umklammern, er konnte seine Hände nicht gerade ausstrecken, ... so gezittert hat er.... er war ständig müde, hatte ständig Ausreden, um irgendwo hinzufahren (ich fahre schnell einkaufen, ich brauche mein Haargel...). Tja...er war einkaufen, ging aber ins Kaffeehaus, trank Kaffee und danach sein erstes Bier....dann ging`s schnurstracks in meiner Ortschaft in sein Lieblingslokal, wo auch schon seine Kumpels warteten...da war´s ca. 11 Uhr.... um 13.30 Uhr kam er zu mir, aß, meinte, dass er müde wäre und legte sich in mein Bett schlafen....um 16.30 Uhr stand er auf, meinte, er müsse noch etwas in seiner Wohnung machen, um 18 Uhr war er wieder mit seinen Kumpels im Lieblingslokal .... um 19.30 Uhr planten wir unseren Abend...wauw...wie romantisch in der Verliebtheitsphase: Fernsehabend, wir gingen das Fernsehprogramm durch, ... er schlief ziemlich schnell ein.

    :shock: Jeden Tag ein Deja-Vu, jeden Tag der selbe Ablauf und ich hab`s auf seine Augenprobleme und Augen-OP`s abgetan....

    Wie "versteckt" er seine Krankheit???
    Er ist bestens organisiert, richtet sich sein Gewand am Vorabend her, für die Arbeit (in der übrigens feste getrunken wird), am WC hat er mehr als 3 Klo-Sprays, die gehören aber dafür, wenn er sich "nüchternkotzt" .... Kaugummi ist ein fester Begleiter, ... er fährt die kurze Strecke (sind max. 40 m) in sein Lieblingslokal mit dem Auto (Irrsinn...ehrlich), weil anscheinend die Frischluft sein Angetrunkensein verstärken würde.... Sex wäre schön gewesen, wenn er des Öfteren stattgefunden hätte, Ausreden wie: Ich habe Kopfweh (kenn` ich nur von uns Frauen, war mir neu! 8) ), uiiiiiii....ich hab` zuviel heute erwischt, uiiiiiiii...ich war soooooooooo spitz (wenn`s nur 2 Minuten gedauert hat), ich würd` Dir meine Liebe gerne zeigen, aber momentan geht`s nicht, wegen meiner Augen, ....

    3000000000000000000 Ausreden und ich hab` alles geglaubt. Ich hatte keine Erfahrungswerte, zum Vergleichen....
    Dein Mann hat sich mit dem Thema Alkohol beschäftigt....in einer nüchternen Phase wird er wohl darüber nachgedacht haben, ... bin gespannt.... :D

    Viele liebe Grüße
    Ingrid

  • Nachtrag: Von vielen realen Bekannten hab` ich jetzt gehört, dass Wodka anscheinend nicht zu "erriechen" ist, warum auch immer....

    Ich möchte damit sagen, dass es nicht Bier sein muss oder Wein, damit er seinen Pegel halten kann..... 8) Das gemeine ist ja, dass ein Pegeltrinker "nüchtern" erscheint, dabei hat er aber eine ordentliche Anzahl Promille....

    Streck` Deine Fühler aus und beobachte ihn einfach....ohne Bewertung. Schau Dir an, was für ein "Film" vor Deiner Nase abläuft... so würde ich es machen.

    Viele liebe Grüße
    Ingrid :D

  • hm....ja was ihr schreibt, ist wahrlich ernüchternd, ich bin gespannt..lächel....er hat sich über das thema allerdings nicht informiert, mußte er nicht, er weiß es beruflich und hat oftmals mit alkoholikern zu tun gehabt; so was müssen die auch wohl lernen, wenn sie den lehrrettungsassistentenschein machen lächel...ich halte euch auf dem laufeneden lieben gruß

  • jetzt habe ich erst einmal feierabend und freu mich auf einen ausgiebigen spaziergang mit unserem verrückten hund .....ich wünsche allseits einen ruhigen erholsamen harmonischen und schönen abend...es tut gut mit euch zu texten lächel, das macht mir mut, auch wenn es mich schockiert und ernüchtert lieben gruß -noch aus münster

  • Hallo Uschi,
    habe heute zufällig deinen Thread gefunden.
    Beim Lesen fiel mir auf, daß dein Mann seinen Alkoholkonsum damit begründete, daß er diese unsägliche Geschichte im Zusammenhang mit seinem Einsatz als Feuerwehrmann nicht verkraftet hat. Das ist natürlich gut, wenn er deswegen jetzt endlich zum Arzt geht! Nur, ich dachte eigentlich immer, daß es für Menschen, die beruflich solche belastenden Situationen verarbeiten müssen immer und automatisch eine Supervision nach solchen Ereignissen gibt - oder irre ich mich da?
    Vielleicht hast du ja Glück, daß das Problem Alkohol entfällt, wenn es deinem Mann gelingt, mit professioneller Hilfe dieses Trauma zu verarbeiten.
    Und hoffentlich hat sich diese alkoholische "Hilfe" nicht schon in sein Suchtgedächtnis eingegraben...
    Ansonsten kann ich mich nur meinen Vorschreiberinnen anschließen. Einem Spiegelalkoholiker merkst du nicht an, wenn er was trinkt. Alkoholiker sind SEHR geschickt im Verstecken, Lügen und Täuschen - das ist ihr zweiter Beruf! Nein im Ernst, das machen sie nicht, um uns zu verletzen, das macht die Sucht mit ihnen....
    Ach ja und Vodka riecht man wirklich nicht, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.
    Ich drücke dir mal die Daumen - paß gut auf dich auf!
    Liebe Grüße
    Feuervogel

  • guten morgen zusammen, wünsche gut geschlafen zu haben.....mein mann hat gestern nicht getrunken und ihm geht es nicht einmal mehr so schlecht dabei; er sagte mir jedoch, dass er keine therapie machen muss, da er es aus eigenem antrieb schaffe; schaffe er es nicht, so werde er eine therapie machen, das waren seine worte...lieben gruß

  • hallo feuervogel, du hast grundsätzlich recht, dass es immer nach solchen ereignissen berater und therapeuten vor ort gibt, teils auch aus den reihen der feuerwehr; mein mann hat eine entsprechende zusätzliche ausbildung und hat diese gespräche immer mitden anderen führen müssen; er dachte vergangenes jahr, er komme selbst damit zurecht, da er ja selbst seine kollegen therapierte sonst immer; dem war wohl nicht so ; nun ich werde abwartenwas in den nächsten tagen passiert und auf mich acht geben lieben dank

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