So habe ich mich vorgestellt....

  • :shock: Ruhe und Frieden? Oje...das hört sich nach "Bitte, ich will nicht handeln" an... Du, ich werde jetzt an Deine ersten Seiten gehen (nachdem ich Schnitzel paniert habe, für meine liebe Tochter und mich) und nachlesen, was Du ihm anfangs angedroht hast....

    Irgendwie geht`s ihm ja gut, oder? Für ihn hat sich nix geändert....er macht weiter, wie bisher. :?

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid

  • Von der reinen Logik her dürfte es ihm sogar supergut gehen ;) Am Wochenende ohne Stress sich etwas Gutes gönnen, Frauchen kommt dann vielleicht noch auf die Idee zur Heimkehr ein paar nette Schnitzel ;) in die Pfanne zu legen (statt auf ihn mit der Pfanne zu warten ;)

    Ruhe und Frieden heisst Pause - Waffenstillstand - kenne ich (die Kraft ist einfach nicht da) nur .... dadurch bin ich wieder wachsweich geworden.... Mein Gegenstück wusste schon wie es eine Zeitlang gelingt das Wachs "warm zu halten"... Übrigens, die kalten Wachsflecke waren ganz schwer zu entfernen und haben böse Flecken hinterlassen ;)

    Lieben Gruß von Dagmar

  • Zitat von prof_schroeder

    wußte nicht, dass man es im offenen Bereich nicht lesen kann, also noch einmal hier:

    Ich weiß nicht recht wie ich anfangen soll...

    ... aber ich versuche es mal: ich bin 43 jahre alt, seit knapp einem jahr mit dem mann meines lebens verheiratet,mit ihm anfang 2006 zusammengezogen; er kommt aus duisburg und ist in meine heimatstadt gezogen; wir haben uns eine nette wohnung gekauft, er arbeitete bis vor einem jahr als feuerwehrbeamter, bis er arge rückenprobleme bekam.
    dann feierte er krank und zwischenzeitlich ist er frühpensionär (45 jahre alt); bereits kurz nach dem zusammenziehen hat er angefangen zu trinken, erst nur abends mittlerweile von morgens an, dann schläft er stundenlang und dann trinkt er weiter; in den letzten jahren war er nicht ein einziges mal nüchtern , wenn ich gegen 19 uhr von der arbeit heimkomme; es gab unendliche immer wiederkehrende diskussionen, unendlich immerwiederkehrende beleidigungen und beschimpfungen von ihm mir gegenüber; (ach so ja wir haben einen jungen hund der tagsüber bei ihm verweilt), immer wieder versprechungen es werde nicht mehrvorkommen bis hin zu einer alkoholpause von ganzen 6 tagen mit entzugserscheinungen vom allerfeinsten; dann wiederder beginn mit dem trinken, das morgendliche zittern, die feuchten hände, völlige ausbrüche mir gegenüber usw.! bislang habe ich immer versucht zu helfen, bis in der vergangenen woche es derart eskalierte, er beschimpfte und beleidigte mich dass ich es nicht wiedergeben kann; dann am vergangenen freitag unendliche entschuldigungen und versprechungen aber seit montag trinkt er wieder bereits morgens; ich bin so am ende und wir wollen in 2 monaten aus beruflichen gründen umziehen und uns einen kleinen traum erfüllen;ich kann einfach nicht mehr ich hab wohl erkannt, dass ich co abhängig bin und ich bin so verzweifet, ich möchte einfach nur, dass dieser albtraum aufhört und er endlich begreift, was los ist; da bin ich auf dieses forum gestossen und nun bin ich hier; ich wüßte so gern, wie ich mich verhalten muss, damit endlich alles normal wieder wird....liebe grüße

    Du hast jetzt gerade einmal 20 Tage oder a bisserl mehr Hoffnung und Zuversicht gehabt. Er hat sich "zusammengerissen", er hat`s nicht geschafft, er sieht nicht ein, dass er krank ist, er nimmt keine Hilfe in Anspruch! Du kannst überhaupt nix für ihn tun...null, nichts, gar nix ...
    Du kannst nur etwas für Dich tun.... Willst Du wirklich diesen Albtraum weiterträumen? Aufgebaut auf der Hoffnung, dass sich der "Mann Deines Lebens" ändern wird, von selber?

    Hast Du Dich schon durch ein paar andere Lebensgeschichten gelesen? Du, Uschi, da gibt es Menschen, die hoffen jahrelang, bis sie zu der endgültigen Entscheidung/Erkenntnis kommen: Nur ich kann was für mein Leben ändern, ich kann gehen.

    Das ist wirklich das einzig Positive momentan für Dich (wie`s ich jetzt sehe), dass Du noch nicht so lange "herumtust und herumhoffst".

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid :D

  • ich habe schon viele geschichten gelesen hier und ich weiß, dass ich nichts tun kann für ihn ich weiß das alles und ich habe die kraft momentan einfach nicht zu sagen, so und nun gehe ich.....es ist zum mäuse melken....liebe grüßen

  • und je mehr geschichten ich hier lese, desto resignierter bin ich ...ich habe ja vor seiner pause mit ihm immer wieder geredet bis hin zu dem brief und nun weiß ich, dass ich mir das alles hätte schenken können....ich weiß nur , dass ich im norden ein neues leben beginnen werde und ich weiß auch dass ich das mit oder ohne ihn tun werde; ich habe einen job ab 01.11.2008 dort und den werde ich auch anfangen; ach ich weiß auch nicht, ich kann ihn jetzt einfach momentan nicht verlassen obwohl ich weiß, dass es sein müßte...liebe grüße uschi

  • :D lass Dir Zeit, aber nicht zu lange. Wenn es Dich tröstet: Ich habe 10 Jahre in einer Höllenehe verbracht.... Weißt Du warum? Ich war zu feig, um zu gehen und....das war meine Ausrede: Ich lasse mich sicher nie scheiden, wenn ich heirate. Das habe ich mir als 20jährige versprochen, weil alle weiblichen Familienmitglieder (ausgenommen meine Oma) geschieden waren/sind. Ich dachte mir immer: Wenn ich einmal heirate, dann bin ich für immer verheiratet. Da fährt die Eisenbahn drüber.

    Das Leben ist nicht so, wie wir es uns ausgedacht haben. Ja, für uns selbst schon, aber wenn andere daran mitbeteiligt sind, dann muss man einfach darauf Rücksicht nehmen, dass sich ein anderer Mensch niemals unszuliebe ändern wird. Niemals. Und man kann es 12.000 Mal beleuchten, in Frage stellen, fast daran verzweifeln, es ist so, wie es ist:

    Man kann nur sich selbst ändern. Man kann nur für sich selbst etwas tun.
    Uschi, worauf willst noch warten? Dass weitere, wertvolle Jahre von Deinem Leben vergehen, die Du nicht gelebt hast, weil Du gar nicht dazugekommen bist, weil Du seines gerade lebst?

    Tu`s nicht, bitte!

    Herzliche Umarmung,
    Ingrid

  • ach du meine güte 10 jahre? das ist der hammer, oh man....du hast doch recht und dagmar auch, ich kann nur mich ändern und für mich was tun das will ich ja auch...ich kann das alles auch nicht mehr ertragen, die gewissheit, er trinkt morgens, schläft dann und ist abends wieder fit, die lügen er habe nichts getrunken und er habe alles im griff, dann morgens wenn er mirseine ruhigen hände zeigt und wieder von vorne, die anrufe, die stimme von ihm, die mir zeigt, dass er getrunken hat usw.....wie mich das alles nervt..puh, und ich weiß dass ihr recht habt....lieben gruß

  • 8) jou...10 Jahre sind lang... Aber nicht so lang, wie mein ganzes Leben. Gott sei Dank kam "Hilfe" in Form von einem Seitensprung (mein Mann hat sich eine 20jährige aufgezwickt, der Depp, mit seinen 36 Jahren) und ich hab` endlich angefangen, zu reagieren!

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid :D

  • ....und ich bin dazu über gegangen einfach zu ignorieren, was er tut und so die letzten tage in der wohnung das zu tun was ich möchte; ich weiß auch dass das keine lösung ist aber momentan komme ich damit zurecht; ich habe am wochenende ihn gelassen wo er ist und mich um meinen sonnenschein gekümmert; ich habe im gästezimmer geschlafen und irgendwie nicht mit ihm gesprochen; selbst die frage, was los sei, habe ich nicht beantwortet; abends haben wir dann fern gesehen, das war mir recht, so mußte ich nicht sprechen, aber die gedanken dass er sich zugrunde richtet und in der neuen heimat ein strich gezogen werden muss, lassen mich mich nicht los; ich sitze im büro und grübel herum....ich kanns einfach alles nicht verstehen, der rückfall hat mich umgehauen, ich bin wie im nebel....dann zwinge ich mich, mich abzulenken und so ging es das ganze wochenende und zu beginn der woche auch....ich weiß dass ihr mit euren worten recht habt und das macht mich unendlich tzraurig....lieben gruß

  • :D weißt Du, was Dir Dein Leben noch zu bieten hat? Momentan ist doch alles auf "Leben mit Deinem Mann" ausgerichtet. Du hast keine Vorstellung davon, was noch alles Wunderbares auf Dich zukommen kann, wenn Du bereit dazu bist, loszulassen.

    Schau....würdest Du auf eine heiße Herdplatte greifen, würdest Du sofort die Hand wegziehen, weil es weh tut. Wenn Du Dir vorstellst, dass ein Leben mit ihm, wenn er jetzt nicht endlich in die Gänge kommt und sich selbst hilft, einem stundenlangen "Hand auf die heiße Herdplatte legen" gleichkommen würde und zwar für die Seele, hättest Du schon Deine Sachen gepackt und wärst in ein Hotel oder in eine Pension oder sonstwohin, ohne ihn.

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid :D

  • ich weiß auch nicht worauf ich warten will, ich bin iregndwie ziemlich von der rolle und dann sagt er noch ständig, er wolle nicht 4 wochen allein auf die insel gehen usw....ich sage dann immer das sei gut dann hätten wir abstand der tue uns gut ....er schluckt das fängt aber nen tag später wieder davon an, ich bin froh, wenn er mit seinem dad donnerstag auf die insel fährt und ich dann erst mal im hotel mama zeit für mich habe lieben gruß und schönen abend

  • :D irgendwie ist ihm anscheinend nicht klar, dass Du "gehst". Hast Du`s ihm gesagt? Klipp und klar? Das hört sich ja nach "Hoffnung" an, was er da von sich gibt.....

    Ich würd` vielleicht sagen: Du, bei den vier Monaten bleibt`s nicht....es wird Dein ganzes Leben so sein, dass ich nicht mehr da bin für Dich.

    Irgendwie überkommt mich gerade das Gefühl, dass Du es ihm nicht gesagt hast. Stimmt´s?

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid :D

  • liebe ingrid, ich habe es ihm klipp und klar gesagt; ich habe das gefühl, in dem moment hat er es geglaubt und wenn er dann allein mit schröder daheim ist, dann vergißt er das einfach wieder...aber gesagt habe ich es ihm...

  • 8) WAS genau hast Du ihm gesagt? Wir können ja auch etwas sagen, dass 1.000 Möglichkeiten offenlässt .... und er kann sich dann eine aussuchen...

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid :D

  • ich habe ihm gesagt:"mein lieber schatz, der alkohol hat dich im griff; wenn du nichts tust, um davon los zu kommen, tue ich etwas , um mich zu retten, ich werde gehen, ich gehe nicht mit dir zugrunde." war das nicht klar genug? heute morgen zb sagte er, er sei ein schwein, mich so zu behandeln, er wolle mich nicht verlieren , er wolle mit mir alt werden; als ich dann sagte, dann lass dir professionell helfen, meinte er das sei blödsinn, er komme allein los davon, im norden werde alles anders...ich habe dazu geschwiegen, ich glaube ihm das nicht mehr *lächel* lieben gruß

  • ihm tat alles leid heut morgen zum tausendsten mal, ich glaube das nur alles nicht; also dass es ihm in dem moment morgens leid tut, glaube ich, aber 2 stunden später kommt freund alk und er vergißt alles ... so wird es auch heute sein, alles andere würde mich wundern ...

  • 8) hmmm....das ist wischi-waschi, nicht gesotten, nicht gebraten, ... er kann sich ja wirklich was aussuchen, nämlich, das, was für ihn passend ist.

    Eine klare Aussage wäre z. B.:

    Ich verlasse Dich, bis Ende des Jahres sind wir geschieden. Du nimmst für Dich keine Hilfe in Anspruch, ich helfe mir selbst, indem ich gehe.

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid

  • hm,ich fand es klar genug....soll ich ihm es so nochmal sagen? was ändert das? was kann er sich an meinen worten aussuchen? ich fand die klar genug ... aber vielleicht hast du recht und ich sollte es so wie du vorschlägst ihm nochmals sagen...er wird sich trotzdem nicht ändern weil er es nicht will, das weiß ich ja nun *lächeln* so traurig das auch ist und so traurig ich auch bin....

  • 8) ich kann auf`s WC gehen, zum Arzt gehen, einkaufen gehen, .... aber von diesen Orten komme ich (normalerweise) wieder retour.
    Ich empfinde es nicht als klar genug....ihm wird vermittelt: Du gehst...kannst ja auch wiederkommen.

    SCHEIDUNG, TRENNUNG, AUFLÖSUNG DER EHE, ..... das sind für mich klare Begriffe.

    Du kommst so rüber, als würdest Du es absolut nicht ernst meinen. Als würdest Du hoffen, dass alles, wie von Zauberhand, ganz schnell wieder gut wird, er den blöden Alkohol nimmer anschaut und das "schöne" Leben (wenn man es als sowas bezeichnen kann) geht weiter.

    DAS SPIELT`S NICHT, wir haben nicht Wunschprogramm, wir haben eine Realität. Er säuft, Du gehst.

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid :D

  • Zitat von prof_schroeder

    hm,ich fand es klar genug....soll ich ihm es so nochmal sagen? was ändert das? was kann er sich an meinen worten aussuchen? ich fand die klar genug ... aber vielleicht hast du recht und ich sollte es so wie du vorschlägst ihm nochmals sagen...er wird sich trotzdem nicht ändern weil er es nicht will, das weiß ich ja nun *lächeln* so traurig das auch ist und so traurig ich auch bin....

    ich verstehe Dich sehr gut, wirklich, ich weiß auch, warum Du es nicht klipp und klar aussprechen willst.... Du magst ihn nicht verlieren.

    Natürlich wird er sich nicht ändern, weil er eben nicht will und überhaupt nicht begriffen hat, dass er krank ist. Das ist aber nicht Deines, das ist zu 100 Prozent Seins.

    Du weißt, dass es so sein wird....dass Du gehst, weil Du ja konsequent sein wirst. Und ich glaub`, davor hast Du Angst. Und deshalb hältst Du diese "wirklich nicht klare Forumulierung" weiterhin aufrecht.

    Ist Dir Dein Leben etwas wert? Sollte es, es ist Deines, es ist etwas Besonderes, es gehört Dir, es liegt ausschließlich in Deiner Hand, was Du daraus machst.

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid

Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!