• guten morgen glory!

    herzlich willkommen bei uns kindern!

    macht deine mutter nun nen entzug unter ärztlicher aufsicht?oder hab ich da jetzt was überlesen,lächel...

    NEIN MIT NEM ENTZUG IST ES NICHT ALLEIN GETAN!aber das wird deine mutter sicher wissen,ob vom arzt,den aa`s ect.

    wie geht es DIR bei der ganzen sache?findest du genug abstand?kannst du "los lassen"und DEIN eigenes leben leben?

    im bezug auf deine mutter können wir dir nicht helfen...solang sie sich nicht wirklich dazu entschliesst MIT PROFESSIONELLER hilfe ihren trockenen weg anzugehen..helfen kann nur sie sich...

    DIR können wir zur seite stehen,wenn DU es möchtest...

    schön das du den weg hierher gefunden hast...ich wünsche dir einen hilfreichen austausch...

    liebe grüsse caro

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

  • Hallo Glory,

    es ist immer besser wenn der Suchtkranke nach dem Entzug eine Therapie macht
    aber es gibt auch viele auch hier im Forum die es auch ohne Therapie geschafft haben.
    Bis Anfang nächster Woche ist ja auch noch etwas Zeit.

    Aber eines muß du dir leider auch klar machen, auch wenn es hart und blöd ist sie entscheidet es ist Ihr Leben.

    Ich weiß das zusehen die Hölle und unentlich weh tut man steht einfach hilflos daneben, ich weiß selber wie weh das tut aber es ist leider so.

    Lieben Gruß
    Marina

  • huhu glory!

    das du enttäuscht bist gehört zu unserer krankheit...

    wir haben es verlernt...wahre hoffnung zuzulassen..

    versuch zu vertrauen...

    deine mutter hat alle möglichkeiten,gib ihr die verantwortung für ihr leben vollständig ZURÜCK...

    WIE GEHT ES DIR?

    liebe grüsse caro

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

  • Hallo Glory,

    hast Du Dir heute schon was gutes getan ???

    Wenn nichts solltest Du es tun , es geht hier um dich und darum das es Dir gut geht du machst im Moment viel mit, ich weiß wie Nervenaufreibend das alles ist.

    Aber Du bist auch wichtig und das es Dir körperlich nicht gut geht hat auch seine Ursachen.

    Du kannst einen Alkoholiker nicht dazu bringen trocken zu sein das muss er selber und die Verantwortung ob sie eine Therapie macht oder nicht hat auch sie das einzige was du tun kannst ist zu lernen damit zu leben und auf Dich aufzupassen das Du damit Leben kannst.

    Lieben Gruß
    Marina

  • Hallo Glory,

    Zitat

    ja Du hast recht, ich sollte mir wirklich mal wieder was gutes tun.

    Hast Du dir den jetzt was gutes getan ??? :lol:
    Es geht um Dich und darum das es dir gut geht :lol:

    Zitat

    Ich weiss das ich sie nicht zu einer Therapie bringen kann. Aber wenn sie doch schon mal den grossen Schritt zum Entzug gemacht hat kann sie jetzt doch nicht aufhören. Ich weiss... ich kann es nicht ändern.

    Ich kenne das gut man steht hilflos und unglücklich daneben und kann nur zusehen wie der Alki sein Leben verkorkst und das der Angehörigen mit und das tut unendlich weh.

    Lieben Gruß
    Marina

  • Hallo Glory,

    Auch von mir erstmal noch (auch wenn's ein wenig spät ist) ein warmes Willkommen hier im "Kinderbereich".

    Das meiste haben die anderen ja schon geschrieben, z.B. dass Du Deine Mutter machen lassen musst und Du Dich um Dich selbst kümmern sollst. Allein, ich habe den Eindruck, dass es noch nicht angekommen ist.
    Wie war denn Dein Urlaubstag? Hast Du ihn für Dich selbst (und nur dafür) genutzt, hast wellbeing (oder neudeutsch wellness) gemacht oder warst ausgiebig shoppen??
    Oder hast Du etwa die Rückkehr Deiner Mutter aus dem Khs vorbereitet (Kühlschrank füllen, putzen, Wäsche waschen)?? Versteh mich nicht falsch, ich will Dich nicht blossstellen oder angreifen oder so, schliesslich haben die meisten von uns hier so oder so ähnlich "angefangen". Um dann beim nächsten Totalabsturz unseres Pappenheimers noch enttäuschter zu sein als das mal zuvor und noch tiefer reinzurutschen und sich Vorwürfe zu machen, dass man es wieder nicht geschafft hat, sie von der Flasche fernzuhalten.

    Ich glaube nicht, dass es was bringen wird, wenn Du mit ihr über eine weitergehende Therapie sprichst. Klar kannst Du das tun, aber mach Dir a. nicht zuviel Hoffnung, und b. wenn, dann tu es für Dich, damit Du vor Dir selbst sagen kannst "Ich hab's angesprochen!" Mehr kannst Du nicht tun.

    Du könntest sie natürlich noch vorwarnen im Sinne von "Das nächste mal musst Du alleine sehen wo Du bleibst!", "Ich telefoniere nur mit Dir wenn Du nüchtern bist!",...! Ich hab gesehen, dass Du das mit dem Telefonieren im nüchternen Zustand ja im Prinzip schon so gehandhabt hast, aber hast Du es Deiner Mutter auch mal so gesagt?? (" Ich ruf immer vormittags an, weil da die Wahrscheinlichkeit am grössten ist, Dich einigermassen nüchtern anzutreffen!!")

    So, und nun tu mal was für Dich, nimm Dir eine Auszeit, auch (und gerade) ein EKA hat mal das Recht, für niemanden zu sprechen zu sein, auch nicht für die Mutter, OK??

    Ganz liebe Grüße und alles Gute

    Der Insulaner

  • hallo glory!

    es freut mich was du schreibst...

    bleib weiterhin bei DIR und dann klappt das auch mit DEINEM leben...

    selbstverständlich wünsch ich deiner mutter auch das sie auf IHREM weg bleibt,lächel...

    liebe grüsse caro

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

  • Hallo Glory,

    Deine Geschichte gleicht meiner so sehr, schlimm das zu lesen bzw für mich schlimm meine Geschichte mit anderen Worten zu lesen. :cry:

    Bei uns zZ die gleiche Situation. ich persönlich hab für mich aber beschlossen (und getestet) Distanz zu meiner Mama ist besser wie Nähe. ICH kann damit besser leben und wenn sie etwas ändern will muss SIE das tun. Vielleicht auch ein Denkansatz für Dich?
    FÜhl Dich gedrückt!

    LG

  • Hallo Glory,

    tut mit leid für Dich, dass Du wieder enttäuscht wurdest.

    Wir stehen so ohnmächtig diesem Trinken unserer Mütter gegenüber. Ich habe mich immer gefragt, wieso der Alkohol bei ihr an erster Stelle stand, nicht wir Kinder. Das schmerzt.

    Glaubst Du, dass sie einhalten kann, was sie Dir gestern versprochen hat? Ihre Abhängigkeit vom Alkohol macht sie unberechenbar. Ich würde mich an Deiner Stelle darauf einstellen, damit Du morgen nicht zu sehr enttäuscht bist.

    Schau danach wie es Dir gut gehen kann, was machst Du dafür, um Dich von der ungesunden Abhängigkeit von Deiner Mutter zu befreien. Oder hast Du Dich schon innerlich von Deiner Mutter lösen können?

    Alles Liebe Weitsicht

    Alles Liebe Weitsicht

  • hi glory

    schade mit deiner mutter.

    Zitat

    Natürlich war sie wieder betrunken, ich hab mich dann kurz mit ihr unterhalten, ihr gesagt das ich entäuscht bin und ich für sie als Chance nur eine Stationäre Therapie sehe. Hab ihr auch gesagt das sie das wollen muss, nicht ich oder jemand anders. Sie hat mir zugestimmt uns ich für meine klaren, harten Worte bedankt


    ... und hinterher munter weiter getrunken :?

    geh ich zumindest schwer von aus, aber da hättest du machen können was de wolltest, hätt sie so oder so gemacht.

    gespräche wenn mei mutter betrunken is, sind für mich inzwischen absolutes "no go"

    entweder es kommen irgendwelche angriffe, das große ias (=ich-arme-sau)-syndrom etc. und last but not least - leere versprechungen :shock:
    "ja ich geh in die klinik/arzt"
    "ich such mir hilfe"
    "ich trink nicht mehr"
    ...

    meine mutter hat scho einige versprechungen abgegeben wenn sie betrunken war, die wurden auch genauso schnell wiederrufen. einerseits wohl um mich hinzuhalten, um einfach nur in ruhe weitertrinken zu können, ich denk aber auch genauso das sie sich damit selbst belogen hat...

    genau danach hört sich für mich auch die aktion von ihr an, sie hält dich hin. erst kh, dann doch wieder nicht und nur DU sollst ihr helfen :twisted: ne is klar, mal eben versucht die verantwortung auf dich zu übertragen und dir ein schlechtes gewissen einzureden. ganz typisch für nen alkoholkranken :(

    Zitat


    Als ich heute von der Arbeit nach Hause gefahren bin konnte ich seid langem mal wieder richtig weinen,


    mal so ne runde richtig ausheulen, das kann so befreiend sein. in den tränen spiegelt sich dein inneres geschehen, laß sie raus.

    wie gehts dir heute? haste was geplant fürs we wo du dir selbst was gutes tun kannst?

    liebe grüße -Dani-

  • Hallo Glory,

    tut mir leid das deine Mutter einen Rückfall hatte und ich kann dich gut verstehen das Du abgesagt hast und nicht hinfährst.

    Was machst du jetzt heute Nachmittag ?
    Tu dir was gutes

    Lieben Gruß
    Marina

  • hi glory

    Zitat

    Ich hoffe sie hat die Kraft und es war wirklich nur ein "Ausrutscher"


    mag mancher vielleicht als wortklauberei sehn und mir is auch bewußt das da gänsefüßchen san, aber bei einer tödlichen krankheit von ausrutscher zu sprechen is für mich absolut unverständlich. es ist ein rückfall, ausrutscher hört sich für mich da einfach zu verharmlosend an - an der krankheit is nichts harmlos.

    hört sich evtl an als würd ich dich angreifen wollen, is gar net so gemeint - weiß eher net wie ichs anders formulieren soll :oops:

    ich hab das gefühl du redest dir das ganze selbst schön, hab ich selbst lang genug gemacht und es hat mir null weiter geholfen. außer immer wieder neue enttäuschungen, mind. nach jeder beendigung einer neuen trinkpause :oops: und bei meiner mutter als epsilontrinkerin gabs davon genug :roll:

    du warst die tage ja einige zeit mit ihr zusammen, haste sie denn mal auf ihren rückfall angesprochen?

    damit mein ich net sie zu belehren oder sowas, sondern einfach das thema nicht totzuschweigen. nicht drüber reden, am besten noch so tun als wär das ganze nie passiert bringt weder dir noch deiner mutter was.

    ich hab meine mutter früher wenn nur auf ihre sucht angesprochen in einem stadium... dann wenn sie betrunken war :( es war sinnlos, kannste dir ja denken, aber wenn sie nüchtern war da hab ich mich nicht getraut. hatte angst die "heile welt" mit dem hinweis auf ihre sucht zu zerstören, hatte angst das sie sonst gleich wieder trinkt. also lieber mal so tun als wär alles in ordnung :( wenn aber nix in ordnung is, da kannste auch nix totschweigen, scho dreimal net auf dauer, damit machste dich nur selbst kaputt.

    die wahrheit tut weh, aber es macht auch kein sinn ihr ausn weg zu gehn.

    so lang ich mir das ganze noch schön geredet hab (und erwartungen an meine mutter hatte), so lange konnte ich auch noch enttäuscht werden. weil ich immer und immer wieder gehofft hatte :(

    liebe grüße -Dani-

  • Zitat von Glory


    Heile Welt gibt es bei uns, gerade wegen ihrer Sucht, schon lange nicht mehr, und das hab ich ihr auch schon oft genug gesagt, das weiss sie. Aber anscheinend ist es ihr in den Momenten wo sie wieder zur Flasche greift egal.

    Das kann ich 100% mitunterschreiben :(

  • hi glory

    danke für die aufklärung :D so hört sich das schon anders an.

    Zitat

    Aber anscheinend ist es ihr in den Momenten wo sie wieder zur Flasche greift egal.


    bingo, erst kommt die befriedigung der sucht und weit danach alles andere :(

    liebe grüße -Dani-

Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!