"fiel"
!!!!
von FALLEN!!
Boah,urlaubsreif!
"fiel"
!!!!
von FALLEN!!
Boah,urlaubsreif!
Hallo, liebe Backmaus
ZitatDa sah es nämlich SO drin aus,als würde ich ihn mit einer Vielzahl anderer Backmäuse teilen!
Das hast Du nett in Worte gepackt
Übertragen auf meinen Haushalt müssten sich dort auch mehrere RoteLampen meinen Kleiderschrank teilen - gemäß dem Motto "Es ist genug für alle da" ![]()
Wie Du bin ich momentan auch dabei, mich von Dingen zu trennen, die nicht mehr "passen". Aussortieren, umsortieren, wegsortieren - loslassen, Raum schaffen.
Schlaf gut - ich melde ich mich ins Reich der Träume ab ![]()
RoteLampe
Äh... wie jetzt?
Du gehst?
Hm.
Aber du kommst morgen wieder, gell?
Na dann wünsche ich dir eine gute Nacht und schöne Träume! ![]()
Alles Liebe
espoir
Hallo, Ihr Lieben
....keine Sorge, ganz so tief war ich nicht ins Reich der Träume hinabgetaucht ![]()
Vor einer Stunde habe ich meinen Partner, der sich nun wieder auf der Autobahn Richtung seines Heimatortes befindet, verabschiedet.
Obwohl ich mittlerweile sehr gut mit mir selbst alleine sein kann, ist es nach einem erfüllten Wochenende immer ein wenig seltsam, die Stille "danach" zu spüren
So aber habe ich die Gelegenheit, mich gleich mit meinem Tee auf den Balkon zu setzen und nochmal das Wochenende Revue passieren zu lassen.
Gestern waren wir in einem Lager für fernöstliche Kunstgegenstände, die von Zeit zu Zeit in Containern aus fernen Ländern dorthin verschifft werden. Zurzeit sind viele Einzelstücke aus China zu sehen und ich stöbere dort gerne mal herum. Irgendetwas kleines Originelles finde ich meistens.... Gestern war es eine Planzschale in Form einer Muschel aus Indonesien, die nun neue Heimat für ein Edelweiß geworden ist.
Der Besuch eines großen Gartencenters brachte meiner kleinen Wohlfühloase auf dem Balkon weitere Mitbewohner in Form eines japanischen Schlitzahorns und eines schon recht knorrigen Olivenbäumchens. Meine zwei "alten" Olivenbäume haben den Winter leider nicht unbeschadet überstanden, aber ich habe sie ganz heruntergeschnitten und festgestellt, dass die Zweige noch Leben aufweisen.
Jeden Tag hoffe ich, dass sie noch austreiben, denn mit meinen grünblättrigen Freunden verbinden sich einige schöne Erinnerungen.
Leider hat sich die Sonne ab mittag wieder verabschiedet und ist mehr oder weniger intensivem Regen gewichen. Da mein Balkon überdacht ist, werde ich gleich dort noch ein wenig lesend den Abend einläuten.
RoteLampe
Hallo,
Für meine Tochter ist heute ein wichtiger Tag, denn sie bekommt im Rahmen einer Abschlussmesse ihr letztes Zeugnis. Sie hat mich gebeten, an diesem Tage an ihrer Seite zu sein, was mich natürlich sehr gefreut hat - schließlich hat sie mit ihrer trinkenden Mutter nicht nur schöne Tage erlebt.
Seit sie sich im letzten Jahr dazu entschlossen hat, bei ihrem Vater aus - und in meinen Haushalt einzuziehen, haben wir uns langsam aufeinander zubewegt. Sie hat wieder Vertrauen aufbauen können, nachdem sie gemerkt hat, dass sie sich auf die Zusagen ihrer abstinenten Mutter (wieder) verlassen kann. Ein langer und nicht immer einfacher Prozess - für beide Seiten.
Gleich geht es los.... Wir haben uns im Vorfeld beide für sehr luftige Sommerkleider entschieden, konnten aber offenbar damit den Sommer nicht hinter den Wolken hervorlocken, denn hier regnet es schon seit Stunden...
Vorhin habe ich spontan noch einige Zeilen für sie gedichtet und eine Karte mit einem Auto drauf gekauft. Ich werde ihr heute die Anmeldung zur Fahrschule schenken - einen Teil allerdings muss sie sich selbst noch durch einen Ferienjob "erarbeiten".
Ich bin gespannt auf die Feier und packe schon mal Tempos ein ![]()
RoteLampe
ZitatSeit sie sich im letzten Jahr dazu entschlossen hat, bei ihrem Vater aus - und in meinen Haushalt einzuziehen, haben wir uns langsam aufeinander zubewegt. Sie hat wieder Vertrauen aufbauen können, nachdem sie gemerkt hat, dass sie sich auf die Zusagen ihrer abstinenten Mutter (wieder) verlassen kann. Ein langer und nicht immer einfacher Prozess - für beide Seiten
Hallo Rote Lampe,
da freue ich mich mit Euch Beiden, dass das wieder möglich ist, ihr Euch aufeinander zu bewegen konntet und vor allen Dingen, dass Dir Deine Tochter wieder Vertrauen kann.
Denn das ist für Kinder, der erste Schritt, in eine wieder heilende Welt.
Ich hatte mit meiner Mutter nicht so viel Glück, es ist in mir etwas zerbrochen, das nicht mehr zu reparieren ist. Wir hatten beide nicht die Chance und die Zeit uns zu einem späteren Zeitpunkt (z.B. als ich Mutter wurde) wieder anzunähern oder sich auszusprechen).
Dieser Schmerz sitzt wie ein Stachel in mir, kommt immer wieder mal zum Vorschein, öfters seitdem ich hier im Forum bin. Ist ja klar, deswegen bin ich auch hier. Ich hoffe dadurch zu einem Abschluss zu finden, das möchte ich auch für meine Tochter, ist schon blöd, wenn ich nicht frei über meine Mutter sprechen kann, da meist ein trauriges Gefühl hochkommt, mir es eher peinlich ist, über sie zu sprechen. Stolz kann ich nicht auf sie sein.
Ich wünsche Euch heute abend viel Spass und Freude, ist es doch was besonderes, wenn unsere Kinder die Schule beendet haben.
Feiert und geniesst diesen Abend.
Kannst stolz auf Dich sein, den Absprung geschafft zu haben, Deine Tochter hat ihre Mama ein zweites Mal geschenkt bekommen, vergiss das bitte nie.
alles Liebe von Weitsicht
Liebe RoteLampe
als ich Deinen Beitrag eben las habe ich mich richtig gefreut. Es ist wunderbar das Ihr diesen wichtigen Tag, Deiner Tochter, gemeinsam erlebt.
Deine Tochter gewinnt Ihr Vertrauen zur Mam zurück. Das kann Sie nur, weil Sie sieht und merkt das Mam ihre Krankheit sehr ernst nimmt und gelernt hat mit Ihrer Krankheit um zugehen :P... und somit,finde ich, auch ein wichtiger Tag für Dich ![]()
ich wünsche Euch noch viele gemeinsame Zeiten ![]()
mach weiter so ![]()
ganz Herzliche Grüße
Bernd
die Angelegenheit ist zu Ernst um diesen
zusetzen ![]()
![]()
entschuldige bitte ![]()
gruß
Bernd
Guten Morgen Rote Lampe!
Ich freu mich ganz sehr für dich!!!
Und wünsche euch beiden einen wunderschönen Tag miteinander!
Ganz liebe Grüße, Gotti.
![]()
Nachträglich! ![]()
![]()
Hallo, Ihr Lieben!
Ich möchte mich ganz herzlich für die zahlreichen und herzlichen Glückwünsche zum gestrigen Tag bedanken! Eure Rückmeldungen haben mich sehr berührt - wie mich überhaupt die Atmosphäre des gestrigen Abschlussgottesdienstes berührt hat, der unter dem Motto "Gemeinsam die Segel setzen" gestanden hat.
Gemeinsam die Segel setzen - das Bild des Lebensschiffes, das jeder von uns selbst steuert, hat mich ja auch hier schon häufiger beschäftigt.
Wir sitzen alle in einem Boot - und dennoch lenkt jeder sein Lebensschiff selbst...
Als ich gestern Abend im Bett lag, konnte ich lange nicht schlafen - denn die Bilder vom Schulabschluss waren noch sehr lebendig in mir...
Als ich gestern Abend neben meiner Tochter stand und sie so glücklich sah, hatte ich ein Ziel erreicht, an das ich letztes Jahr nicht im Traum gedacht habe. Dem Einzug meiner Tochter in meinen Haushalt stand ich letztes Jahr noch recht skeptisch gegenüber, denn ich wusste nicht, inwieweit dies bewusste Entscheidung meiner Tochter oder erstmal nur Notlösung war.
Wie mutig die Entscheidung meiner Tochter war -ihre Entscheidung für mich als Mutter- war mir erst viel später klar geworden. Genau wie ich keinen Kontakt zu meiner Tochter hatte, wusste sie ja auch nicht, wie mein Leben in den letzten drei Jahren verlaufen war. Immerhin bestand das Risiko, dass sie mit ihrer Entscheidung vom Regen in die Traufe kam
Obwohl ich den Weg in die Trockenheit für mich eingeschlagen habe, weiß ich heute, dass sie mich indirekt sehr stabilisiert hat. Sie ist mit mir zu den Feiern bei meiner Selbsthilfeorganisation gegangen und hat mich dazu ermuntert, als ich mit ihr über meine Gedanken hinsichtlich einer ehrenamtlichen Ausbildung dort gesprochen habe.
Irgendwie haben sie und unser vierbeiniger "Herr" im Haus zunächst viel Unruhe in meinen Haushalt gebracht - aber auf lange Sicht auch viel Farbe in mein Leben.
Die Stabilisierung meines Umfelds und die intensive Arbeit an den inneren Baustellen haben in den letzten Wochen und Monaten zu Veränderungen bei mir geführt, die nun auch von vielen Menschen in meinem unmittelbaren Umfeld bemerkt wurden. Als ich meinem Freund gestern nacht die Bilder noch gemailt habe, sprach selbst er von einer veränderten Ausstrahlung.
Entsprechende Rückmeldungen hatte ich sowohl aus dem Forum, als auch von meinen Mitstreitern bei der Ausbildung zum Suchtkrankenhelfer bekommen, die ich am Donnerstag in Radevormwald wieder traf.
......Ich selbst merke an mir, dass ich ausgeglichener und gelassener als früher geworden bin, mehr aus mir herausgehe und mich an Aufgaben begebe, vor denen ich früher Angst hatte. Lebensziele, die bis vor kurzem noch im Dunklen lagen, kristallisieren sich immer deutlicher heraus.
Ich habe einige Dinge im Kopf, die noch ein wenig reifen müssen, aber klare Vorstellungen sind bereits vorhanden. Wenn die Zeit "dran" ist, ergeben sich auch sicherlich Wege zur Umsetzung...
Für heute bin ich müde!
@Weitsicht:
Ich werde Dir morgen auf Deine Rückmeldung, für die ich mich herzlich bedanke, antworten!
Liebe Grüße,
RoteLampe
Guten Morgen ![]()
Der heutige Tag verspricht -wie vom Wetterdienst vorausgesagt- schön und trocken zu werden. Hinter den leichten Nebeln lässt sich die Sonne schon erahnen und ich bin froh, dass ich heute morgen um 05. Uhr meinen Wecker ignorieren durfte.
Auch wenn sie positiv waren, haben mich die letzten Tage ziemlich viel Kraft gekostet. Erinnerungen und Rückblicke ziehen Energie und ich bekomme im Moment nicht genug Schlaf. Ich finde den Schalter nicht, um die Gedanken des Tages vor der Bettkante einfach so auszuschalten
Als ich gestern -oder besser: heute früh- den PC ausgeschaltet hatte, habe ich noch eine kleine Runde im Bett gelesen. Dieses Ritual hilft mir beim Abschalten - aber es wurde 01.30 Uhr, bevor ich mich auf meinem Kissen umdrehen konnte.......
So bin ich dankbar, dass mir mit dem heutigen "meditativ kreativen Bibeltag" wieder eine Möglichkeit gegeben wird, meine Energietanks wieder zu befüllen. Allein aus dem Miteinander dort, der Meditation und den Gespräche bekomme ich wieder neue Kraft.
Schön, dass die Veranstaltung zur "richtigen" Zeit kommt - denn ich hatte mich schon im Januar angemeldet. Ab Juli kann ich mich dort im Büro für die Veranstaltungen des 2. Halbjahres anmelden und habe mir schon einiges herausgesucht, das mich anspricht.....
Ich beginne den Tag ruhig und besonnen, mein Kaffee dampft neben mir und ich bin offen für die Dinge, die heute auf mich zukommen. Kommen die Dinge *eigentlich* auf mich zu oder tue ich es? Kommen sie auf mich zu, weil ich (jetzt) offen dafür bin?
Ach, RoteLampe, stell mal den Denkapparat ab.... Et is, wie et is und et kütt, wie et kütt...Ich mache es heute auf kölsche Art
![]()
Einen wunderschönen und kraftvollen Tag wünscht
RoteLampe
Guten Morgen ![]()
Der heutige Tag verspricht -wie vom Wetterdienst vorausgesagt- schön und trocken zu werden. Hinter den leichten Nebeln lässt sich die Sonne schon erahnen und ich bin froh, dass ich heute morgen um 05. Uhr meinen Wecker ignorieren durfte.
Auch wenn sie positiv waren, haben mich die letzten Tage ziemlich viel Kraft gekostet. Erinnerungen und Rückblicke ziehen Energie und ich bekomme im Moment nicht genug Schlaf. Ich finde den Schalter nicht, um die Gedanken des Tages vor der Bettkante einfach so auszuschalten
Als ich gestern -oder besser: heute früh- den PC ausgeschaltet hatte, habe ich noch eine kleine Runde im Bett gelesen. Dieses Ritual hilft mir beim Abschalten - aber es wurde 01.30 Uhr, bevor ich mich auf meinem Kissen umdrehen konnte.......
So bin ich dankbar, dass mir mit dem heutigen "meditativ kreativen Bibeltag" wieder eine Möglichkeit gegeben wird, meine Energietanks wieder zu befüllen. Allein aus dem Miteinander dort, der Meditation und den Gespräche bekomme ich wieder neue Kraft.
Schön, dass die Veranstaltung zur "richtigen" Zeit kommt - denn ich hatte mich schon im Januar angemeldet. Ab Juli kann ich mich dort im Büro für die Veranstaltungen des 2. Halbjahres anmelden und habe mir schon einiges herausgesucht, das mich anspricht.....
Ich beginne den Tag ruhig und besonnen, mein Kaffee dampft neben mir und ich bin offen für die Dinge, die heute auf mich zukommen. Kommen die Dinge *eigentlich* auf mich zu oder tue ich es? Kommen sie auf mich zu, weil ich (jetzt) offen dafür bin?
Ach, RoteLampe, stell mal den Denkapparat ab.... Et is, wie et is und et kütt, wie et kütt...Ich mache es heute auf kölsche Art
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Einen wunderschönen und kraftvollen Tag wünscht
RoteLampe
Guten Morgen, liebe Weitsicht
Danke für Deine Rückmeldung! Wie ich das Verhältnis zu meiner Tochter heute sehe, habe ich zum Teil ja schon in meinem gestrigen Spätbeitrag beschrieben!
Ich bin froh und dankbar, dass ich heute wieder dieses Vertrauen genießen darf - denn ich war mir nicht sicher, inwieweit die Vergangenheit "geheilt" werden kann.
Wir haben bisher wenig darüber gesprochen, wie sie die Jahre ihrer früheren Kindheit erlebt hat und ich denke, dass ich mich diese Gesprächen werde stellen müssen, wenn die Zeit dafür gekommen ist. Noch heute habe ich einen von ihr handgeschriebenen Zettel in meiner Geldbörse, auf der sie mir mitteilte, wie bescheiden sie es findet (fand), dass ihre Mama trinkt.
Ich fand diesen Zettel eines Tages in der Frühe auf dem Küchentisch - neben einigen leeren Alkflaschen, die sie gefunden und dort demonstrativ aufgestellt hat. Ich habe den Zettel als festen Bestandteil in meinen Notfallkoffer integriert ![]()
ZitatKannst stolz auf Dich sein, den Absprung geschafft zu haben, Deine Tochter hat ihre Mama ein zweites Mal geschenkt bekommen, vergiss das bitte nie.
Liebe Weitsicht - ich werde sehr achtsam mit dieser Erkenntnis umgehen, wohl wissend, dass es keine zweite Chance geben wird.
Die Beziehung zu meiner Tochter hat durch die Krankheit auch eine andere Qualität bekommen, ist viel intensiver geworden. Durch meine Offenheit konnte ich Vertrauen langsam wieder aufbauen und die Beziehung wieder in Ordnung bringen. Dafür bin ich sehr dankbar...
[/quote]Wir hatten beide nicht die Chance und die Zeit uns zu einem späteren Zeitpunkt (z.B. als ich Mutter wurde) wieder anzunähern oder sich auszusprechen
ZitatEs ist sehr bedauerlichlich, dass Du nicht die Chance hattest, die sich uns auf so wunderbare Weise eröffnet hat.Ich wünsche Dir, dass Du trotz allem für Dich zu einem Abschluss mit der Vergangenheit kommen kannst, so dass die Schatten der Vergangenheit Deinen weiteren Weg nicht verdunkeln.
Liebe Grüße,
RoteLampe
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Sorry, Weitsicht, da hat mir beim Zitieren Deines Satzes die Technik am Morgen einen Streich gespielt ![]()
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RoteLampe
ZitatIch wünsche Dir, dass Du trotz allem für Dich zu einem Abschluss mit der Vergangenheit kommen kannst, so dass die Schatten der Vergangenheit Deinen weiteren Weg nicht verdunkeln.
Danke Rote Lampe für Deine Wünsche, ja manchmal ist es nötig in die dunklen Ecken zu leuchten, um die Schatten der Vergangenheit zu sehen, um sie integrieren zu können.
Mut gehört dazu, um eigene Ängste, die aus der suchtkranken Familie entstanden sind, sich ansehen zu wollen.
Stehe ich direkt vor ihnen, sind sie garnicht mehr so furchteinflössend, wie sie vorher in meinen Gedanken und Vorstellungen gewesen sind.
Meine Kinder haben mir einen gewissen Ausgleich geschenkt. Mir konnte nichts besseres in dieser Hinsicht geschehen.
Heute möchte ich nur, dass es fliessen kann, was unser Leben als Mutter - Tochter angeht. Ich möchte mir meine Mutter ansehen, wie sie wirklich gewesen ist, viele Verhaltensweisen waren eben krank, das machte die Sucht aus ihr.
Ist das eine Entschuldigung dafür, hier sehe ich mich im Kreis drehend.
Heute bin ich Tochter und Mutter gleichzeitig, deswegen fällt es mir noch schwerer das Verhalten meiner Mutter zu verstehen. Sie hat schon mein Mitgefühl, dennoch dürfen Kinder so nicht behandelt werden, das ist es was mich heute noch wütend sein lässt, wie der eigene alkoholkranke Vater verherrlicht wird und die eigenen Kinder dessen Aggressionen, die sie am eigenen Leib erfahren hat, weitergereicht bekommen.
Ich habe meine Kinder nicht geschlagen oder so emotional missbraucht wie es meine Mutter getan hat, sicher habe ich auch Fehler gemacht, ich konnte mich dafür, bei ihnen, entschuldigen, um dann andere Verhaltensweisen zu leben.
Diese Grundannahme und Vertrauen dürfen, dass Mutter, Vater mich lieben und schützen als Kind, das ist es doch was uns stark sein lässt als Erwachsene und wir es dann nicht nötig haben, an Kinder weiterzugeben, was wir selbst erlebt haben, oder weil wir gerade frustriert sind, es an ihnen auszulassen.
Lernst Du das in Deiner Ausbildung als Suchtkrankenhelfer auch, wie Kinder hier geschützt werden können?
Liebe Rote Lampe, ist etwas viel geworden, aber das sind die Dinge die mich im Moment noch sehr beschäftigen, meinen Abschluss - als Kind mit einer trinkenden Mutter und was mit den Kindern heute in Suchtfamilien geschieht.
Alles Liebe Weitsicht
Liebe RoteLampe,
ich möchte mich kurz bei dir bedanken, dass auch du ein paar tröstende Worte für mich gefunden hast, das tut so gut! Mittlerweile habe ich mich wieder gefangen und belaste mich nicht weiter mit diesem traurigen Intermezzo. Du hast völlig Recht - ich werde solcherlei Geschwätz nicht abstellen können und muss ihm halt einfach noch mehr aus dem Weg gehen bzw. möglicherweise heikle Themen zwischen uns vermeiden (wenn denn das überhaupt noch geht, es ist ja schon seit 15, wenn nicht sogar 20 Jahren ein schwieriger Eiertanz, aber das ist wieder ein anderes Thema
)
Dir, liebe RoteLampe, wünsche ich jedenfalls einen schönen Abend, vielleicht treffen wir uns ja noch!
Alles Liebe
espoir
Guten Morgen!
Es freut mich ganz sehr zu lesen, wie es dir so geht, vor allem mit deiner Tochter.
Da muss ich an uns beide hier denken - wir hatten so oft Zoff - aber haben immer zusammengehalten. Meine Tochter ist nicht so einfach zu nehmen, aber wir lieben uns schon sehr. ![]()
Schön, dass ihr zwei auch auf diesem Wege seid!
Solche "handgeschriebene Zettel" - die habe ich meinem Mann auch immer mal geschrieben. Die sind untergegangen.
Jetzt habe ich aber einen aufgehoben. Den hat er mir nach der ersten SHG-Sitzung geschrieben. Es tut gut, ihn zu lesen.
Dir einen schönen Tag - nicht zu heiss - wünscht Gotti.
Liebe Weitsicht,
Danke für Deinen Beitrag, der mich sehr nachdenklich gemacht hat und mich das Verhältnis zu meiner eigenen Mutter reflektieren ließ.
Ich lasse die Gedanken noch ein wenig fließen und komme auf Deinen Beitrag zurück!
Dir einen schönen Abend!
RoteLampe
Liebe Espoir,
Es ist gut zu lesen, dass Du Dich mit dem traurigen "Intermezzo" nicht mehr beschäftigen und vor allem nicht davon runterziehen lassen willst.
Dennoch stelle ich mir die Situation auf Dauer alles andere als einfach vor, denn in Familien kann man zwar den Kontakt zu weniger "liebsamen" Zeitgenossen auf ein Minimum reduzieren, aber es gibt halt doch irgendwie Berührungspunkte.
Ich verstelle mich auch nicht besonders gerne, aber ich habe auf der Arbeit einige Mitstreiter, die ich unendlich liieebe, weil sie provokativ nach außen demonstrieren, was sie für Armleuchter sind. Da fällt es mir manchmal schwer, ruhig zu bleiben. Doch es geht immer besser.
Ich bin freundlich, beschränke den Kontakt aufs Nötigste und denke mir meinen Teil. Denn die Gedanken sind frei.... ![]()
Ich hoffe, Du hattest einen Tag, an dem es auch Ruhepunkte für Dich gab?
Alles Liebe,
RoteLampe
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