• Guten Morgen, RoteLampe,
    na da möchte ich mich doch flott claro anschließen und ebenfalls feststellen, dass es schön ist, bei dir zu lesen. :D
    Deinen kleinen Balkon würde ich gerne mal kennen lernen, du beschreibst ihn regelmäßig so liebevoll, dass ich es förmlich vor mir sehe, wie hübsch du ihn hergerichtet hast und welche Ruhe und Frieden er spendet... :wink:

    Alles Liebe
    espoir

  • Hallo Claro!

    Danke für Deinen Besuch und Deine Rückmeldung!

    Es gelingt mir momentan ganz gut, in Worte zu fassen, wie ich mich fühle. Diese Freude kommt aus dem Inneren heraus und schärft meinen Blick für die kleinen Dinge, die ich sonst übersehen hätte.

    Ich habe schon lange nicht mehr so intensive Gefühle gehabt, ohne dass von *außen* irgendetwas Spektakuläres passiert wäre. Es ist ein tiefes Gefühl, das nichts mit Euphorie zu tun hat.

    Heute habe ich z.B. hier in Köln die Parade zum CSD mit Superstimmung und tollen Kostümen bei selbst mitgebrachtem eisgekühltem Pfefferminztee ( :wink: ) genossen. Mit alkoholischen Getränken hätte ich bei dieser Hitze wohl schon nach kurzer Zeit nichts mehr mitbekommen :roll:

    Liebe Grüße,
    RoteLampe

    Das Beste geschieht JETZT!

  • Hallo liebe Espoir,

    Mein Balkon ist eigentlich ein ganz normaler Balkon mit offener Brüstung. Doch dieses Jahr habe ich ihn wohl mit besonderer Liebe und Sorgfalt bepflanzt und hergerichtet. An den Metallstreben hängen auf unterschiedlichen Ebenen Blumenkästen, der Rest steht auf den Fliesen.

    Die liebevolle Pflege spüren meine Blumen - und Baumfreunde anscheinend irgendwie, jedenfalls wachsen sie dieses Jahr besonders üppig (dies ist sogar meinem Freund schon aufgefallen :D ). Auch wenn ich aufgrund der Lage des Hauses nur die letzten Sonnenstrahlen auf dem Balkon mitbekomme, sitze ich abends gerne dort zum Entspannen und umgebe mich dann mit vielen kleinen und größeren Laternen.

    Mein Traum wäre eine Dachterrasse (hatte ich schon mal) und ich kann mir inzwischen ganz gut vorstellen, dass ich dies nochmal realisieren kann, wenn die Zeit für räumliche Veränderungen gekommen ist. Ideen zur Gestaltung habe ich schon jede Menge...

    Dir noch einen schönen Abend,
    RoteLampe

    Das Beste geschieht JETZT!

  • Hallo,

    Nach einem langen Arbeitstag mit anschließender Selbsthilfegruppe, die ich seit kurzem mit einem anderen Angehörigen moderiere, sollte ich schon lange im Bett sein.

    An einem einzigen Tag sind wieder so viele kleine Dinge passiert, die alle wichtig für mich waren und mit denen ich mich daher im anderen Bereich auch schriftlich auseinandergesetzt habe.

    Im Moment bekomme ich viele Geschenke, die für mich von unschätzbarem Wert sind, ohne dass sie einen messbaren materiellen Wert haben. Dinge *fallen mir zu* und finden mich, weil ich nun dafür bereit bin - bereit auch, den tieferen Sinn dahinter zu sehen.

    Mit diesem kurzen Feedback verabschiede ich mich nun in den verdienten Schlaf.

    Dinge, die ich vor einiger Zeit in die Wege geleitet und angeleiert haben, zeigen nun erste (für mich erfreuliche) Ergebnisse.

    RoteLampe

    Das Beste geschieht JETZT!

  • Hallo,

    Den letzten Eintrag hatte ich mich im Anschluss am meine SHG hier noch zu einer Zeit niedergeschrieben, in der andere Menschen, die mit dem Klingeln ihres Weckers um 05.00 Uhr den neuen Tag beginnen, längst im Bett sein sollten :roll:

    Entsprechend groggy, un-entspannt und kribbelig war ich gestern den ganzen Tag. Ich fühlte mich ausgepowert und müde, was ich gestern in einer abendlichen *Befindlichkeitsmomentaufnahme* auch schriftlich so zum Ausdruck brachte.

    Ich habe eine *Rote Lampe*, ein Warnsignal, das mich stehts überallhin begleitet - mal als Energiespender, aber auch als Signal, das bei Überforderung schon im Vorfeld Warnsignale aussendet. Dies hat sie auch in dieser Woche ausgiebig getan, doch was nützen Signale, wenn ich ihnen keine Beachtung schenke?

    Gerne gebe ich anderen den Tipp *Ruh Dich aus, wenn Dir das gut tut, Du schaffst gar nichts mit Gewalt*, wenn ich sehe, dass sie Gefahr laufen, auf dem *Zahnfleisch zu gehen* - Dies sollte dann aber -bitteschön- von mir ebenfalls beherzigt und umgesetzt werden.! Einen Schritt zurücktreten, Abstand nehmen, Tempo rausnehmen, sich eine Auszeit gönnen 8)

    Ein lieber Weggefährte hat mich wieder auf die richtige Spur gebracht: er hat die rote Lampe mit einer roten Ampel verglichen. Die rote Ampel stellt ein Haltesignal dar, an das ein umsichtiger Fahrer auch nicht ungebremst mit voller Geschwindigkeit heranrast. Er/Sie schaltet stattdessen einen Gang runter und nähert sich mit gedrosseltem Tempo der Ampel, um gegebenenfalls zu bremsen oder bei grün wieder Gas zu geben.

    Wenn ich mich mal wieder dabei ertappe, dass ich meine Rote Lampe *übersehe*, werde ich mich an das Beispiel mit der roten Ampel erinnern...

    Manche Dinge sind ebenso simpel wie wirkungsvoll :wink:

    RoteLampe

    Das Beste geschieht JETZT!

  • Hallo RoteLampe

    Gut,das ich nicht die Einzige bin,die sich immer wieder entschleunigen muss!.....und
    gut,dass Dir jemand dabei hilft bzw. Dich darauf aufmerksam macht,dass Hochtourigkeit auf Dauer einen Motorschaden nach sich zieht!:-)

    Einen ruhigen Abend und geh' nicht so spät schlafen!;-)
    Liebe Grüsse
    Backmaus

  • Hallo liebe Backmaus!

    Neinnein, einen *Motorschaden* will ich auf keinen Fall riskieren, denn sonst gehen nachher bei mir alle Lampen aus :?

    Also rechtzeitig auf die Bremse treten! Dabei waren es keine gravierenden Ereignisse, im Gegenteil : es hat sich sehr viel Positives getan! Aber auch Freude will -ebenso wie Trauer - verarbeitet werden; auch dies kostet Kraft, wenngleich die Energiespeicher danach schneller wieder aufgeladen werden.

    Vielleicht klingt das blöd, aber das Thema ALK hat in den letzten Wochen einen zu großen Rahmen in meinen Gedanken eingenommen, ohne dass ich selbst ihn getrunken habe. Er ist Mittelpunkt in meiner realen SHG und wichtiger Bestandteil intensiver Trockenheitsarbeit, die ich hier hauptsächlich im geschützten Bereich leiste.
    Ohne in der Achtsamkeit loszulassen, ist auch hier mal eine Auszeit geboten -die werde ich mir an diesem Wochenende nehmen, denn ich bekomme Besuch eines lieben Menschen. Zusammen werden wir uns das Feuerwerksspektakel *Kölner Lichter* anschauen, das jedes Jahr Scharen von Leuten anlockt.
    Neben einigen kulinarischen Leckerbissen, die ich noch vorbereiten werde, werde ich flaschenweise Pfefferminztee mitnehmen - frische Minze hierfür habe ich heute auf dem Markt erstanden :wink:

    Dieses Super-Gebräu hat sich bereits am letzten Sonntag bei der dreistündigen Parade zum CSD in der Sommerhitze bewährt. Kann ich *wärmstens* (oder eiskalt :wink: ) empfehlen...

    Dir noch einen schönen Abend - werde Deinen guten Rat befolgen und mich bald ins Reich der Träume verziehen!

    Liebe Grüße,
    RoteLampe

    Das Beste geschieht JETZT!

  • Hallo, liebe Backmaus!

    Sag mal, verfügst Du über den 7. Sinn? Gerade hatte ich meinen bebilderten Bericht in meinem anderen Bereich eingestellt und konnte so noch einmal diesen tollen Abend Revue passieren lassen.

    Wie so oft im Leben, verlief natürlich aufgrunde des unfreundlichen Kölner Wetters gestern nicht alles nach Plan und Flexibilität war gefragt.

    Regenschauer, die uns von Zeit zu Zeit beglückt haben, zwangen uns zum Umdisponieren, denn ich hatte mich auf ein Picknick gefreut und diesbezüglich so einiges in die Rucksäcke gepackt. Aber wir sind ja Gott sei Dank flexibel, fuhren ein Stück mit der Straßenbahn zurück und stärkten uns in einem asiatischen Imbiss für die Kölner Lichter.

    Schon vorher strömten die Menschen auf die gegenüberliegende Rheinseite, wo dieses Jahr erstmals das Spektakel vom Tanzbrunnen aus starten sollte. Wir hatten direkt beschlossen, auf *unserer* Rheinseite zu bleiben, da die Brücken später gesperrt wurden und ich die Massen umgehen wollte, sie später nach Ende des Feuerwerks über die Brücken stürmen würden. Die Rheinuferstraße und der Tunnel waren komplett gesperrt für Autos (außer Rettungsfahrzeuge, die es reichlich gab), so dass wir bequem auf einer der Hauptverkehrsadern laufen konnten.

    Obwohl wir erst recht spät unterwegs waren, fanden wir ein bequemes Plätzchen auf den Stufen eines großen Versicherungsgebäudes. Später stellte sich heraus, dass wir wirklich einen Superplatz gegenüber des Feuerwerks, das von 2 Schiffen aus abgeschossen wurde, gefunden hatten.

    Leider - und das war echt schade- hatte ich die Bestellung für trockenes Wetter nach *oben* wohl nicht rechtzeitig aufgegeben, denn es regnete teilweise heftig. Doch mit Regenjacke und Schirm ausgerüstet ließen wir uns nicht vertreiben und warteten tapfer. Eine bekannte kölsche Band spielte live auf der anderen Rheinseite und verkürzten uns die Wartezeit, ehe es um 23.30 Uhr losging.

    Da meine Kamera mit den Bildern und Einstellungen überfordert ist, habe ich es erst gar nicht versucht Für mich war es ein ganz tolles Erlebnis, die Stimmung, die *Bilder*, die das Feuerwerk zur entsprechenden Filmmusik in den Himmel *malte* Immerhin hatten ca. 50 Pyrotechniker aus dem In-und Ausland bereits 3 Tage vorher damit begonnen, all die Raketen und was sonst dazu notwendig war, zu montieren. Obwohl es superschön war, habe ich mir dennoch einen Gedanken an die enormen Kosten erlaubt, die da in den Himmel gepulvert wurden.

    Der Rückzug nach Ende des Spektakels verlief -angesichts der Menschenmassen- mehr oder weniger geordnet. Wir liefen noch einmal durch die Innenstadt, weil das schneller ging als auf Bahnen im Hauptbahnhof zu warten. Diesmal haben die Kölner Verkehrsbetriebe tatsächlich -wie angekündigt- auch in unserer Richtung Zusatzbahnen eingesetzt, so dass wir gar nicht so lange warten mussten und bereits gegen 01.30 Uhr wieder zurück waren.

    Wie so oft bei solchen Festivitäten war mir natürlich wieder mal aufgefallen, dass wir kaum jemanden ohne die obligatorische Flasche ALK in der Hand angetroffen haben. Viele saßen auch am Rheinufer auf Mäuerchen, ausgerüstet mit *Fässchen* und Kühltasche - es geht wohl nix *ohne* :roll:
    Auf dem Rückweg musste man schon höllisch aufpassen, nicht auf Flaschenscherben zu treten - auch freuten sich viele *Leergutsammler* hinterher über reiche (heile) Ausbeute - es ist erstaunlich, wie fix die mit Riesentaschen und Tüten zur Stelle sind nach so einem Event.

    Mein Besuch ist bereits heute mittag abgereist und mein Freund hat sich ebenso auf die Fahrt zu seiner Stadt begeben. Zeit für eine kurze Rückschau - und irgendwie bin ich tierisch müde :wink:

    Heute ist nur noch Relaxen und Krimiabend angesagt 8)

    Ich wünsche Dir ebenfalls einen entspannten Sonntagabend,
    RoteLampe

    Das Beste geschieht JETZT!

  • Hallo RoteLampe

    Wer weiss,vielleicht verfüge ich über telepathiesche
    Kräfte und könnte schon längst steinreich sein?:-)

    ...Schade,dass unser "Sommer " mal wieder" very british " ist !:-(
    Da ist Flexibilität angesagt-die hast Du bewiesen.

    Thema Alk:
    Obwohl ich die "heimliche " Trinkerin zuhause war,wäre ein solcher Event ein Anlass gewesen in aller Öffentlichkeit Alk zu konsumieren.
    Mit Bedacht-der "Abschuss" erfolgte stets erst zuhause.
    Wer weiss,wie viele notärztliche Einsätze wegen Alkmissbrauch gestern wieder notwendig waren!:-(

    Das Du müde bist-kein Wunder.....
    schliesslich ist es ziemlich früh/spät geworden...und das in unserem Alter.!:-)...also ICH hätte jetzt Nachholbedarf.

    ...Ich wünsche Dir einen erholsamen Abend und einen guten Start in die Arbeitswoche!

    Liebe Grüsse von
    Backmaus

  • Hallo,

    Nach einem schönen Wochenende und einem recht *strammen* Start in die Arbeitswoche genieße ich heute einen ruhigen Abend. Meine Tochter hat sich gestern mit ihrem Hundi zu ihrem Freund begeben und ich bin nun alleine in meinen 4 Wänden (früher wäre das eine Katastrophe gewesen und ich hätte schnell Mittel und Wege gefunden, um die *innere Leere* nicht mehr zu spüren :twisted: )

    Seit ich in meinem neuen Leben angekommen bin, kann ich es gut mit mir alleine aushalten :wink:
    Mal einfach die Ruhe genießen und vor sich *hindrömeln* kann doch auch schön sein.

    Ich habe vorhin über eine Stunde auf meinem Balkon gesessen, Pfefferminztee getrunken, gelesen und ab und an die sich ständig ändernden Wolkenformationen fotographiert. Dabei lauschte ich den Vogelstimmen und den Geräuschen des Abends - nix Spektakuläres, aber auf mich wirkt(e) es sehr beruhigend .

    In solchen Situationen gelingt es mir auch immer besser, ganz in diesem Augenblick zu bleiben und ihn zu genießen, anstatt mich gedanklich schon mit 1001 Dingen zu beschäftigen, die später, morgen oder in einer Woche zu erledigen sind.
    Das JETZT ist wichtig, denn es kommt in dieser Form nicht wieder...

    Schönen Abend wünscht
    RoteLampe

    Das Beste geschieht JETZT!

  • Hallo RoteLampe

    Ich hatte heute auch so einen faulen Tag!
    NOCH kann ich...wenn ich erst mal wieder im Job bin..ausserdem hatte ich die Sonne vermisst und habe heute den gefühlten halben Tag auf dem Balkon verbracht....ich kann mittlerweile auch gut alleine sein und mal nix tun!:-)

    ....sag' mal ,bist Du Pfefferminzteesüchtig?:-)
    ...hab' mal irgendwo aufgeschnappt,zuviel wäre nicht gut!?
    Ich wünsche Dir einen ruhigen Abend...liebe Grüsse von

    Backmaus

  • Hallo,

    Da bei mir in den letzten Tagen ziemlich viel los war, habe ich Prioritäten setzen müssen und mich hier etwas zurückgehalten.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es manchmal auch sehr hilfreich sein kann, sich ein wenig zurückzunehmen und durch den Abstand, den ich zu einer Sache gewinne, die Angelegenheit aus einem anderen Blickwinkel und in einem Lichte zu sehen. Abstand tut mir ebenfalls gut, wenn ich in einer Diskussion nicht weiterkomme, weil sich die Fronten verhärtet haben. In diesem Falle ist es auch keine Feigheit, sich vorübergehend zurückzuziehen...

    Am Dienstag hatten wir vor der eigentlichen SHG wieder Mitarbeiterbesprechung für die Gruppenleiter, wo wir u.a. diverse Termine besprachen. Ende August werde ich als meine erste Supervision haben und bin gespannt, was mich dort erwartet...
    Da mich die anderen nochmal gefragt haben, ob ich mich mit der Moderation *meiner* Angehörigengruppe überfordert fühle bzw. ob ich das Gefühl gehabt habe, dass mich die anderen *überfallen* haben mit der neuen Aufgabe, habe ich nochmal nachgefragt, ob sie mich denn für geeignet hielten, nachdem ich nun schon seit einigen Wochen die Gruppe mitmoderiere.

    Die positiven Rückmeldungen, die ich bekam, haben mich weiter darin bestärkt, auf dem (für mich) richtigen Weg zu sein. Sollte ich mich mit etwas überfordert fühlen, gebe ich umgehend Laut - das wissen die anderen GL auch.
    Bei dieser Aufgabe ist es wichtig, die eigenen Grenzen zu kennen und sich nicht zu überschätzen - das könnte leicht *in die Hose*gehen.

    Mir geht es gut und morgen bin ich schon wieder unterwegs zu meinem Partner, der nicht in meiner Stadt wohnt!

    RoteLampe

    Das Beste geschieht JETZT!

  • Hallo Rote Lampe!

    Das ist doch schön, dass deine Gruppenarbeit beide Seiten befriedigt.
    Gut, dass du dich darin wohlfühlst und du deine Grenzen beobachtest.
    Das war für mich auch lange Jahre nicht möglich. Habe es mir nicht getraut, zuzugeben, dass ich überfordert bin. Aber ich habe gelernt.

    Ich wünsche dir ein schönes WE mit deinem Partner und viele gute Erlebnisse! - siehe Kölner Lichtshow.
    Liebe Grüße, Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • Liebe Gotti,

    Na, da haben wir uns ja kraft Gedankenübertragung gegenseitig *besucht* - schön, dass Du vorbeischaust :wink:

    Für dieses Wochenende gibt es noch keine konkreten Pläne, aber es muss ja auch nicht immer das besondere Event sein. Ich freu mich ebenso über gemeinsame Spaziergänge oder einfach mal nur auf dem Balkon die Seele baumeln lassen.

    Wir sitzen oft auf dem Balkon, jeder mit seinem Buch und lesen uns schon mal gegenseitig vor, was uns bei der jeweiligen Lektüre berührt. Er hat einen sehr speziellen Literaturgeschmack, der nicht unbedingt mit meinem übereinstimmt. Manche Bücher würde ich wohl eher nicht lesen, aber es kann dabei zu sehr interessanten Diskussionen kommen, die meinen Horizont noch erweitern können :wink:

    *Sich treiben lassen* am Wochenende ist für mich oft ein sehr heilsamer Kontrast zum durchorganisierten Arbeitsalltag als alleinerziehende Mutter. Einmal nicht alles planen und die Dinge auf mich zukommen lassen kann sehr ent-spannend sein 8)

    Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend,

    RoteLampe

    Das Beste geschieht JETZT!

  • Hallo RoteLampe

    Schön,dass Du als Gruppenleiterin bestätigt wirst!
    Es ist eine verantwortungsvolle Aufgabe und oft mit Mehrarbeit (seelisch) verbunden.
    Wenn Du Dich überfordert fühlst,kannst Du andere Gruppenmitglieder einbeziehen.
    In meiner SHG versuchen wir öfters "Lasten" auf mehrere Schultern zu legen und schliessen uns bei Problemen notfalls telefonisch kurz.
    Nun leitest Du ja eine Co-Gruppe,d.h. Du musst niemand zur Entgiftung überreden und in's Krankenhaus begleiten oder hast nachts nicht Anrufe von Rückfälligen.(behaupte ich jetzt einfach)
    ???
    Was sind denn in Deiner SHG die Hauptprobleme,für DU DICH einsetzt?
    Du kennst ja beide Seiten-kannst Dich bestimmt gut in die jeweilige Situation hineinversetzten.
    Hach,ich weiss auch nicht so genau ,wie ich das schreiben soll-vielleicht kannst Du ja zwischen den Zeilen lesen??;-)

    Liebe Grüsse
    Backmaus (wortesuchend..)

  • Hallo Karsten,

    Ich bin mir meiner Verantwortung vollumfänglich bewusst, kenne die Gruppenregeln und es ist auch nicht meine Absicht (gewesen) hier Gruppeninterna öffentlich breitzutreten.

    Dennoch müsste es möglich sein, in allgemeiner Form und natürlich ohne weitere Identifizierungsmerkmale kurz anzureißen, mit welchen Problemen man es dort zu tun hat.

    Ich werde aber Deinem Wunsch entsprechen und Themen rund um die SHG hier nicht weiter behandeln. Letztendlich sind die Probleme in einer solche Gruppe ja auch so unterschiedlich, wie die Menschen, die dorthin kommen...

    Danke für den Hinweis,
    RoteLampe

    Das Beste geschieht JETZT!

  • Hallo RoteLampe

    Hast Du dieses Wochenende wieder die
    Wanderschuhe geschnürt?
    Egal was Du Dir vorgenommen hast-
    erhol' Dich gut ..
    schönes Wochenende!

    Backmaus

  • Hallo liebe Backmaus,

    Nachdem sich der heutige Tag regnerisch, kühl und sehr windig präsentierte, haben wir uns entschlossen, den Wanderschuhen mal eine kleine Auszeit zu gönnen.

    Wir sind stattdessen mit dem Auto *über Land* gefahren, vorbei an wogenden Kornfeldern, alten Bauerngehöften und durch Ortschaften, deren Namen ich noch nie gehört hatte. Alles sehr malerisch, wenn man wieder weiterziehen kann nach einer Weile - aber wohnen möchte ich lieber in der Stadt :wink:

    Nachdem wir verschiedene Gärtnereien abgegrast hatten, sind wir noch in einem tollen Laden hängengeblieben, der teils seltene Stücke aus Übersee verkauft - gerade heute lief der Verkauf von Ware an, die mit einem Container aus Indonesien eingetroffen war. Auch zum Staunen und stöbern ist dieser Laden ein unerschöpflicher Quell 8)

    In der Bücherecke des Ladens habe ich es mir später mit einem Cappuccino auf Kosten des Hauses bequem gemacht und mich in ein Meditationsbuch vertieft. Besonders das Kapitel über die Achtsamkeit auf die Empfindungen des Körpers habe ich mir sehr aufmerksam durchgelesen. Der Autor ging auch darauf ein, dass es *normal* ist, dass die Gedanken manchmal abschweifen, da wir es zu Beginn nicht gewohnt sind, ganz im Augenblick zu sein. Unser Gehirn ist darauf trainiert, dass Gedanken abschweifen zu Dingen, die gestern waren oder die nach der Meditation noch zu erledigen sind, anstatt sich auf die Atmung zu konzentrieren. Wir sollten uns aber deswegen nicht verurteilen, sondern das Abschweifen der Gedanken -ohne sie zu bewerten- registrieren und dann wieder zur Atmung zurückkehren.
    Seit einiger Zeit habe ich -vielleicht ein wenig angeregt durch Gespräche mit meinen Freund - die Meditation für mich *entdeckt* (sie ist ja auch ein Teil der Yogastunde, wenn wir uns mit einer Abschlussmeditation entspannen) Ich denke, dass mir die Meditation helfen kann, auch in schwierigen Zeiten ruhig zu bleiben und nicht in Panik auszubrechen. Sie kann mir sicher Wege zeigen, wie mich die leider nicht vermeidbaren Turbulenzen und Höhen und Tiefen weniger runter ziehen. Wenn ich mich in Achtsamkeit übe, bin ich bei mir und mit meiner Aufmerksamkeit ganz im gegenwärtigen Augenblick -weder im Gestern noch im Morgen. Wenn der gegenwärtige Augenblick verstrichen ist, kommt er nicht wieder.

    Für mich bildet Meditation einen wirkungsvollen Gegenpol zu unserer schnelllebigen und oberflächlichen Welt. Das Eintauchen in die Erkenntnisse dieses Buches in einer schönen Umgebung hat mir heute sehr gut getan. Wieder so ein kleines Glücksmoment, das mir einfach so geschenkt wurde. Ich brauchte mich nur zu öffnen und offen für die Inhalte des Buches sein.....

    Obwohl das Wetter heute ziemlich bescheiden war, hatte ich einen schönen Tag und bin ganz entspannt im HIER und JETZT :wink:

    Dir noch einen schönen Sonntag -
    RoteLampe

    Das Beste geschieht JETZT!

  • Guten Morgen Rote Lampe!

    Habe gerade deinen Bericht gelesen und festgestellt, dass genau das für mich unheimlich wichtig ist: Mal wieder für mich zur Ruhe kommen.
    Das "Abschweifen" abschalten, zurückkommen.
    Morgen muss ich wieder zur Arbeit und kann mir gar nicht vorstellen, an etwas anderes zu denken, als an die Familie, bes. die Tochter.
    Aber! Ich habe da doch irgendwo mal was gelernt!?! Das werde ich doch schnell mal hervorholen und deinem Vorbild nach für mich tun.
    Also, Danke für deine Anregung und noch einen entspannten Sonntag wünscht dir Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

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