• Moin liebe Backmaus, hallo Matthias!

    Vielleicht werdet Ihr jetzt neidisch, wenn ich schreibe, dass es auch außerhalb des *Singlewochenendes* bei mir keinen Liebesentzug nach Knofi-Genuss gibt: mein Partner liebt ihn nämlich selbst heftig :lol: - gerade in der asiatischen Küche, die wir beide lieben, ist er ein wichtiger Bestandteil und soooo gesund :D

    Köln hat sich über Nacht in ein weißes Kleid gehüllt. Ich werde jetzt gleich mal losziehen und auch meine Kamera mitnehmen!

    Ich wünsche Euch einen schönen Tag!

    Liebe Grüße,
    Schattenspringerin

    Das Beste geschieht JETZT!

  • Guten Abend Schattenspringerin!

    Schön, dass du auch bei mir reingeschaut hast und danke für die guten Wünsche zum WE, die ich gleich an dich wieder zurückgebe!

    So richtig genossen habe ich unseren Spaziergang heute nicht, denn es war echt schneidend kalt! Da hätte ich mal eine "Sturmhaube" gebraucht, so bitter war es im Gesicht. Aber heimgekommen, einen heissen Kaffee geschlürft und zwei, drei Plätzchen genossen, gings gleich besser.
    Und den Knofi geniessen wir zwei "übriggebliebenen Eltern" auch nachher, mit Shrimps und Backkartoffeln!!!
    Wir sind auch Knofifans.

    Also in dem Sinne: Lasst uns schmecken, was uns schmeckt!

    Liebe Grüße von Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • Hallo liebe Wegbegleiter,

    Gotti ,

    Schön, dass Du auch zu den Knofi-Fans gehörst! Shrimps mit Backkartoffeln klingt auch zuuu verlockend :lol:

    Shrimps mit Knoblauchsößchen gibts auch bei mir zu Weihnachten - freu :wink:


    Obwohl ich versuche, mich dem momentanen Stress um mich herum weitestgehend zu entziehen, fühlte ich mich in den letzten beiden Tagen müde und ausgelaugt. Ich machte nur das Nötigste – für alles andere fehlte mir der Antrieb.....

    Für eine Rückschau auf das doch sehr turbulente Jahr 2009, das viele Veränderungen mit sich brachte, habe ich zurzeit keine Muße. Hat ja auch keinen Zweck, irgendwas erzwingen zu wollen – ist halt die Zeit dafür noch nicht reif. Das wird sich vielleicht dann wie von selbst in meinem Kopf formieren, wenn ich ab dem 27.12. meinen Rückzug ins Kloster antrete.......

    Ich muss noch heute und morgen arbeiten, merke aber, dass viele Leute schon im Urlaub sind. Daneben gilt es – auf den letzten Drücker- noch einige wichtige organisatorische Dinge zu regeln, da ich zwischen den Jahren nicht hier bin.

    Da ich gestern so müde war, bin ich so früh wie lange nicht schlafen gegangen – war schon um 21.00 Uhr im Reich der Träume....So im Halbschlafdusel bekam ich noch mit, dass mein Telefon klingelte, weil mich noch jemand erreichen wollte. Ich war jedoch zu faul, nochmal aufzustehen. :oops:

    Es war meine liebe Freundin vom Jakobsweg, die mich heute früh im Büro erreichte, um sich für die Weihnachtspost zu bedanken und mir von ihrem neuesten Projekt im kommenden Jahr berichtete, das sie gerne mit mir in Angriff nehmen würde : den Camino del Norte an der Nordküste Spaniens entlang.

    Ich werde mich im neuen Jahr mal näher mit dieser Option befassen. Bisher weiß ich nur, dass das Netz der Herbergen dort noch nicht so dicht und die Wege teilweise unzureichend ausgeschildert sind. In jedem Falle gibt es dazu auch im Netz gute Möglichkeiten, sich zu in formieren.

    Momentan allerdings brauche ich keine neuen Projekte mehr – das Jahr 2009 hatte genug für mich in petto.

    Etwas abgespannte Grüße,
    Schattenspringerin

    Das Beste geschieht JETZT!

  • Hallo Schattenspringerin

    Noch einen Tag arbeiten; das schaffst du !:-)
    Heute zählt schon nicht mehr!;-)

    Ich hoffe,du kannst Weihnachten etwas entspannen....spätestens im Kloster wird es möglich sein.
    ...und Zeit haben um Pläne zu schmieden für's kommende Jahr.
    Die Pläne deiner Pilgerfreundin sind eine neue Herausforderung; die liebst du doch!;-)

    Liebe Grüße
    von
    Backmaus

  • Hallo liebe Backmaus,

    .....nur noch morgen arbeiten, für den Rest des Jahres :D

    Es ist zwar nicht mehr die Wahnsinnsarbeit, dafür aber noch so *Pisselsarbeiten*, die gerne aufgeschoben, aber dann doch irgendwann mal erledigt werden wollen.

    Da ich nicht so gerne *Altlasten* mit ins neue Jahr schiebe, sind heute und morgen dafür prädestiniert :wink:

    Heute bekam ich noch diversen Anrufe von lieben Menschen, die mir zeigen, dass mein soziales Netz, das ich mühsam wieder aufgebaut habe wieder funktioniert und dass mich mein soziales Wurzelgeflecht wieder trägt.

    Das gibt mir Halt und Kraft, aber ich habe selbst auch dazu beigetragen, dass es (wieder) funktioniert. Soziale Beziehungen sind keine Einbahnstraße....

    Meine Tochter hat ab morgen schon Schulfrei - ich darf nochmal *früh* raus :lol:

    Dir einen schönen Abend und liebe Grüße,
    Schattenspringerin

    Das Beste geschieht JETZT!

  • Liebe Wegbegleiter,

    Einmal werden wir noch wach...... :wink:

    Heute war jedenfalls mein letzter Arbeitstag in diesem Jahr – gleich geht er dem Ende zu.
    Einige Dinge mussten noch zum Abschluss gebracht werden, was mir aber keinen großen Stress verursacht hat.

    Der Weg zur Arbeit in der Frühe war eine einzige Rutschpartie, da es schweineglatt war. Habe einige Unfälle gesehen und bin richtig froh, dass ich zurzeit noch die (heute reibungslos funktionierenden) öffentlichen Verkehrsmittel und nicht das eigene Auto benutze.

    Hier scheint schon den ganzen Tag die Sonne und ich fühle mich ruhig und bin wieder ganz entspannt. Viele Aufgaben der letzten Tage, die sich wie ein Berg vor meinem geistigen Auge erhoben hatten, habe ich schlussendlich doch noch erledigen können 8)

    Ich wünsche Allen, die hier vorbeischauen, einen ebenso entspannten Start in die Feiertage :D

    Liebe Grüße,
    Schattenspringerin

    Das Beste geschieht JETZT!

  • Hallo Schattenspringerin

    ...ich habe fertisch... :) kannst du nun sagen und dann 'rein in die freien Tage.
    Ich wünsche dir schöne Feiertage,so wie DU sie gerne verleben möchtest und freue mich schon auf deinen "Schweige"bericht :lol:

    :?: ...Autoanschaffung geplant :?:
    ...las sich so :roll:

    Liebe Grüße von

    Backmaus

  • Liebe Schattenspringerin,

    ich bin endlich auch im Feierabend und damit im Winterurlaub angekommen - Gott sei Dank!
    Ich wünsche dir zunächst einfach nur ein gutes "Ankommen" im privaten Leben, alles andere ergibt sich dann irgendwie! :D

    Liebe Grüße
    espoir

  • Hallo Schattenspringerin!

    Dir auch einen wunderschönen Urlaub und wunderschöne
    WEIHNACHTEN und gute Zeit im Kloster!
    LG Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • Liebe Backmaus, liebe Espoir und liebe Gotti!

    Danke für Eure guten Wünsche! Ich werde ganz sicher im kommenden Jahr über meine Erfahrungen mit meinem Klosteraufenthalt berichten!

    Heute werde ich in aller Ruhe mit meiner Tochter feiern. Morgen fahre ich zu meinem Partner.

    Ich konnte in diesem Jahr aus dem vielfältigen Austausch hier im Forum wertvolle Denkanstöße für mich mitnehmen und möchte mich bei allen ganz herzlich bedanken, die mich hier auf meinem Weg begleitet haben :D Frohe und besinnliche Feiertage für Euch und die Menschen, die Euch am Herzen liegen!

    Mit lieben Grüßen,
    Schattenspringerin

    Das Beste geschieht JETZT!

  • Liebe Schattenspringerin,

    ich habe den Austausch mit dir auch stets als fruchtbar empfunden und gehörig von deinen Gedankengängen profitiert. Ich freue mich jetzt schon darauf, von deinen Erfahrungen im Kloster zu erfahren - auf dass es ein ebenso abwechslungsreiches wie spannendes 2010 werden möge.
    Genieße die Feiertage im Kreise deiner Lieben und lass' wieder von dir hören!

    Alles Liebe dir
    espoir

  • Hallo liebe Wegbegleiter,

    espoir

    Herzlichen Dank für Dein Feedback - ich finde es hilfreich, wenn wir hier gegenseitig von unseren Überlegungen und Gedanken profitieren können :D

    *********************

    Ich hatte noch nie so einen entspannten 24. Dezember wie in diesem Jahr. Entschleunigt und abgespeckt von allen nicht erfüllbaren Erwartungen.

    Abends gab es Jägerschnitzel (ich hatte XXL-Schnitzel besorgt), kleine Klöße und Rotkohl - meine Tochter hatte sich das gewünscht. Ich hatte wohlweislich auf opulente Vorspeise oder Nachtisch verzichtet, das hätten wir eh nicht geschafft :oops:

    Zuvor hatte ich mit meiner Tochter abgemacht, dass wir uns beide nicht in unbequeme Festtagsklamotten schmeißen. So saßen wir mit unseren Schlunzi-Hausanzügen und dicken Socken im Wohnzimmer. Bei ihren Geschenken waren einige Überraschungen dabei, mit denen sie nicht gerechnet hat - sie hat natürlich große Augen gemacht!

    Von ihr bekam ich einen kleinen Silberanhänger mit dem chinesischen Zeichen für *Glück*.

    Zusammen haben wir uns dann im mit vielen Kerzen erleuchteten Wohnzimmer den Film *Der Name der Rose* angeschaut - ich habe sogar bis zum Schluss aufmerksam durchgehalten

    Für sie gabs Cola, für mich Bratapfeltee.

    Es war ein Weihnachtsabend der ganz anderen Art.....

    Heute früh fuhr ich gut gelaunt - trotz des fiesen, windigen und wenig weihnachtlichen Wetters- zu meinem Partner. Busse und Bahnen meinten es gut mit mir, denn es gab weder Pannen noch Verspätungen 8)

    Liebe Grüße,
    Schattenspringerin

    Das Beste geschieht JETZT!

  • Hallo,

    Da ich ab morgen keine Möglichkeit mehr haben werde, ins Forum zu schauen, möchte ich mich für dieses Jahr schon mal verabschieden.

    Ich wünsche Allen einen guten Start in ein gesundes, zufriedenes und glückliches neues Jahr. Stellen wir uns den Herausforderungen, die es für uns bereithält.... :!:

    Liebe Grüße,
    Schattenspringerin

    (die bis zum 01.01. in die klösterliche Abgeschiedenheit entschwindet :wink: )

    Das Beste geschieht JETZT!

  • Hallo Schattenspringerin
    ich wünsch dir auch einen guten Start in ein gesundes . zufriedenesund glückliches neue Jahr .
    Hoffentlich ein Jahr, "das weniger Sorgen und vor allem weniger Schmerz für uns bereit hält " !!!!!
    Wünsch dir alles liebe und Gute in deiner klösterlichen Abgeschiedenheit .
    Ganz liebe herzliche Grüße
    Ulrike

  • Liebe Ulrike,

    Danke für Deinen Besuch und Deine guten Wünsche!

    Auch für Dich alles Gute für das kommende Jahr - auf dass wir Wege finden, mit Sorgen und Schmerzen anders umgehen und noch besser loslassen zu können.

    Herzliche Grüße,
    Schattenspringerin

    Das Beste geschieht JETZT!

  • Hallo Schattenspringerin

    Ich wünsche dir ein ganz tolles Jahr 2010 !

    Zufriedene Trockenheit, schöne Zeiten mit deinem Partner,Erfolg im Job....!:-) ..von all dem in der richtigen Dosierung!:-)
    Liebe Grüße von
    Backmaus

    Wie ist es dir schweigend ergangen??

    Bin soooooooo neugierig!;-)

  • Hallo liebe Wegbegleiter!

    Mit einem lieben Dankeschön an Backmaus für die guten Wünsche für das Jahr 2010 melde ich mich zurück aus der *Versenkung*!

    Nachdem ich gestern im Schneechaos in NRW für knapp 200 km Autobahn über 4 Stunden gebraucht habe, bin ich nun auch wieder in heimatlichen Gefilden und seit heute auch mit vollem Programm wieder am Arbeiten. Allerdings wird dies eine kurze Woche, denn von Donnerstag bis Sonntag fahre ich zu meinem vorletzten Seminar meiner ehrenamtlichen Ausbildung zum Suchtkrankenhelfer.

    Die Tage im Zen-Kloster Daihizan Fumonji in der Nähe von Altötting waren für mich sehr nachhaltig und ich bin noch ein wenig mit dem Sortieren beschäftigt.

    Es ist unglaublich, was im Inneren während der Meditation alles freigesetzt werden kann und wie sich dies beim Einzelnen äußert. Bei aller Fremdheit der Abläufe im Kloster haben mir dort die festen und wiederkehrenden Rituale und Regeln geholfen, mich dort zu orientieren und recht schnell zurecht zu finden.

    Wir waren 17 Leute, die sich dort zum Neujahrs-Retreat zusammengefunden haben – davon waren 2 aus Österreich und eine Person aus der Schweiz.

    Alles in dem Kloster war in seiner Einfachheit und Schlichtheit sehr klar und auf das Wesentliche reduziert.

    Das Essen war schlicht vegetarisch – oft gab es etwas mit Möhren, Kohl, Mangold und Kartoffeln. Nicht viel Würze, um nicht vom Eigengeschmack der Zutaten abzulenken – und doch raffiniert in seiner Einfachheit.

    Im Zen geht es ja u.a. darum, dass Du das, was Du gerade tust, mit ganzem Herzen machst. Wenn Du auf Deinem Meditationskissen sitzt, gibt es in diesem Augenblick nichts außer Deinem Sitzen und wenn Du in der Küche zum Kartoffelschälen eingeteilt bist, sollte es nichts außer dem Kartoffelschälen geben.... :D

    Ich schreibe bewusst *sollte*, denn ich bin ja auch so ein Multitaskingtalent, der es sehr schwer fällt, sich ganz auf eine Sache zu konzentrieren und nicht schon 1000 andere Dinge -zumindest im Kopf- zu wälzen. :oops: Ich bin aber nach den Tagen im Kloster davon überzeugt, dass das achtsame und bewusste Tun eine Übungssache ist.

    Übungssache ist auch das Sitzen auf dem Meditationskissen (idealerweise im Lotussitz, was aber sehr viel Disziplin und langjährige Praxis erfordert). Normalerweise dauern die Sitzperioden 30 Minuten und werden abgelöst von einer 15 minütigen Gehmeditation. Während des Sitzens sollte man ganz ruhig -wie ein Berg- sitzen und nicht dauernd rumruckeln, da dies die Stille in der Zendo stören würde. :roll:

    Ich habe gemerkt, dass es beim Sitzen keinen Zustand gibt, der erreicht werden kann und dann auch so bleibt. Es ist immer wieder anders – manchmal hatte ich das Gefühl, dass ich mit der letzten Schwingung der Klangschale direkt in eine tiefere Ebene hinabgleiten und dort auch verweilen konnte. Doch recht oft ließ ich mich beim Sitzen von Außengeräuschen ablenken, oder dadurch, dass etwas an meinem Körper juckte oder der Fuß kribbelte. Der Sitzende sollte versuchen, diesen Schmerz auszuhalten und sich auf das Atmen zu konzentrieren (zählen soll auch helfen), aber irgendwann kam bei mir der Punkt, an dem das nicht mehr funktionierte. :roll:

    Na, ich bin ja noch am Üben. Dafür, dass ich eine der wenigen war, die überhaupt nicht über eine regelmäßige Praxis verfügt, wie sie in einem Zen-Kreis vermittelt wird, habe ich mich schon recht gut gehalten. Unser Zen-Meister meinte immer, dass es das wichtigste ist, dass wir überhaupt sitzen. Mit dem TUN kommt dann auch die Praxis.

    Gegen die Kälte -bedingt durch die niedrige Raumtemperatur in der Zendo (Meditationshalle) und das regungslose Sitzen- gab es Decken. Wer wollte, konnte sich gleich mit mehreren ausrüsten, wovon vor allem die Frauen reichlich Gebrauch machten. Mir hat eine dünnere Wolldecke um die Beine gereicht – dazu Fleecejacke und Schal.

    Über meine Empfindungen beim Schweigen werde ich noch gesondert berichten....

    Liebe Grüße,
    Schattenspringerin

    Das Beste geschieht JETZT!

  • Hallo,

    Heute morgen durfte ich in aller Herrgottsfrühe die Auswirkungen des Frostwetters auf die öffentlichen Verkehrsmittel in meiner Region spüren. :roll:

    Während ich noch störungsfrei aus meinem Wohnkaff wegkam, war die Umsteigebahn in der Stadt bereits durch technische Probleme gehandicapt. Leider ließ sich die Störung in der Elektronik auch durch mehrmaliges Herunterfahren im Laufe der sehr langsamen Fahrt nicht beheben, so dass der Fahrer sich 3 Haltestellen vor meinem Ziel dazu entschloss, die Bahn austauschen zu lassen. Für uns Fahrgäste hieß das raus in die Saukälte und warten. Nicht auf *Godot*, sondern auf die Folgebahn. :? Bis das defekte Fahrzeug weg und ein Fahrerwechsel vorgenommen werden konnte, verging ebenfalls reichlich Zeit, so dass ich mit etwa 30 Minuten Verspätung auf meinem Zeitkonto meine Arbeitsstelle erreichte. Dafür bin ich nun um 05.00 Uhr aufgestanden. Möglicherweise wäre es mir mit dem Auto auch nicht wesentlich besser ergangen, nur wärmer.....

    Leider konnte eine ganze Kanne Bratapfeltee meine Betriebstemperatur nicht wirklich erhöhen :roll: Ich denke schon mit Schrecken daran, wenn ich heute Abend nach der SHG wieder in der Kälte stehen werde.

    Die *Klostertage* waren wirklich sehr komplex und dicht! Ich merke, dass es mir schwer fällt, die Vielfalt der Gefühle und Eindrücke, die mit diesen Erfahrungen einhergehen, überhaupt in Worte zu fassen. Das will bei mir ja schon was heißen, wenn mir mal die Worte fehlen. Manches ist auch schwer zu beschreiben, da die Rituale auch vor dem kulturellen Hintergrund zu verstehen sind. Ich werde mich da selbst noch ein wenig einlesen müssen, um zu verstehen.

    Am 30.12. hatten wir im Anschluss an einen Vortrag zum Themenkomplex Vergebung, Versöhnung, Neubeginn eine Gongmeditation. In der Buddhahalle befindet sich ein riesiger Gong und der Zen-Meister forderte uns auf, uns auf unsere Matten zu legen (wer wollte, konnte auch auf seinem Kissen sitzenbleiben) Die ersten Schläge auf dem gewaltigen Gong (obwohl nur ganz leicht angeschlagen) haben mich so berührt, dass mir die Tränen aus den Augen liefen. Ich nehme an, dass die vorangegangen Tage sehr viel in meinem Inneren freigesetzt haben, was sich nun auf diese Weise seinen Ausgang gesucht hat. Ich bin noch immer sehr erstaunt darüber, was da mit mir passiert ist. Da hat meine Seele mit Perlen nur so um sich geschmissen.(ausgehend von der wunderbaren Vorstellung, dass *Tränen Perlen der Seele* sind :D )

    Ich merke nun in meinem wieder begonnenen Alltag, dass es nicht möglich ist, nach diesen Tagen einfach zur Tagesordnung überzugehen und weiterzumachen wie bisher....

    Eine bewegte Schattenspringerin

    Das Beste geschieht JETZT!

  • Lieber Matthias,

    Wenn ich die Frage *Was hat es mir gebracht ?* im Rahmen einer Kosten - Nutzen-Analyse beantworten würde, ist das in meinen Augen ein falscher Ansatz, der der Sache nicht gerecht wird. :P

    Ich denke, dass sich der Sinn mancher Dinge, die gerade bei mir hochkommen, vielleicht erst mit etwas mehr Abstand erschließt und kann daher noch kein endgültiges Statement abgeben.

    Was ich aber sicher sagen kann, ist, dass die Tage dort meinen Blick auf mehr Achtsamkeit bei den Dingen gelenkt haben, die ich gerade tue. Ich neige dazu, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun, anstatt mich ganz bewusst und ausschließlich auf die Sache zu konzentrieren, die ich gerade mache.

    Indem ich mich ganz bewusst auf das konzentriere, was ich gerade erledige, bekomme ich ein ganz anderes Verhältnis zu der Sache und zu mir. Das heißt: ich bin gegenwärtig (nicht bei dem, was gestern war oder morgen eventuell sein wird, sondern im hier und jetzt), ganz bei mir und bei dem, was ich gerade tue. 8)

    Das klingt sehr simpel, ist für mich aber keine ganz leichte Übung. Alleine unter dem oben beschrieben Aspekt hat mir der Aufenthalt im Kloster etwas sehr Entscheidendes gebracht, auf dem ich aufbauen kann. Da bleibe ich auf jeden Fall *dran*....

    Herzliche Grüße,
    Schattenspringerin

    Das Beste geschieht JETZT!

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