Ich werde meinen eigenen Weg weitergehen!!!!

  • huhu und guten morgen liebe weitsicht! :D

    ich danke für:

    so liebenswerte geschöpfe!

    denn DAS SIND WIR....ich empfinde es sehr stark zur zeit...fast unheimlich(im positiven sinne)

    wir alle tragen etwas sehr kostbares IN uns,mit NICHTS zu vergleichen und zu sooooooooooviel IM STANDE...

    nie war ICH MEINER EIGENEN LIEBE SO NAH...

    "liebenswertes geschöpf"trifft es meine empfindungen in worte zu fassen

    wünsch DIR einen wundervollen pfingstmontag...

    liebe grüsse caro :wink:

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

  • Zitat

    denn DAS SIND WIR....ich empfinde es sehr stark zur zeit...fast unheimlich(im positiven sinne)

    wir alle tragen etwas sehr kostbares IN uns,mit NICHTS zu vergleichen und zu sooooooooooviel IM STANDE...

    nie war ICH MEINER EIGENEN LIEBE SO NAH...

    Liebe Caro,

    Du bist doch jetzt CARO-PUR, nichts kann Dich mehr, von Deinen eigenen Gefühlen abhalten. Ist jetzt alles ECHT. :lol::lol:

    Fand ich lustig wie Du geschrieben hast: Wer bestimmt eigentlich, dass heute Montag ist :roll::lol:

    Genau, wer eigentlich?

    Freue mich Dich so 8) zu erleben.

    das möchte ich auch mehr sein.

    drück dich Weitsicht

  • Hi Weitsicht,

    Zitat

    das möchte ich auch mehr sein.

    mehr CARO???? :lol::lol:

    Ich wünsche dir eine schöne Woche und danke das ich bei dir lesen darf.

    Lieben Gruß
    Elocin

  • Zitat von Elocin

    Hi Weitsicht,


    mehr CARO???? :lol::lol:

    Ich wünsche dir eine schöne Woche und danke das ich bei dir lesen darf.

    Lieben Gruß
    Elocin

    Hallo Elocin,

    Caro ist einmalig und einzigartig, sie kann ich nicht kopieren. :lol::lol: ,

    dennoch cool 8)8)8)8)8)8)8)8)8)8)8) , wäre ich gerne ab und zu, ich nehme vieles, viel zu ernst.

    Die Leichtigkeit des Seins - eben Kind-Sein (im Augenblick) - mit liebevollen Eltern (ICH), das ist es, was ich umsetzen möchte.

    Stunde für Stunde.

    Ich wünsche Dir auch ne gute Woche und

    alles Liebe, Weitsicht

  • Mit dem Beitrag von Linde möchte ich sehen ob ich mein Verhalten besser verstehen kann.

    Danke Linde und alles Liebe wünscht Dir Weitsicht

  • Zitat

    Ich kämpfe nicht mehr gegen oder für etwas oder jemanden. Ich kämpfe nicht, ich bin einfach da und es ist Frieden in mir drin. Ein grundsätzliches Einverstandensein mit mir und meinem Leben. Mit mir und meiner Biographie einverstanden sein und jetzt den Stift in die Hand nehmen und eben meine Biographie selber weiterschreiben, mich nicht länger beschriften lassen.

    Das ist ein guter Ansatz.

    Diese 4 Sätze lasse ich heute auf mich wirken.

    Danke Dir Linde.

  • Liebe Weitsicht,

    Ich glaube, mit den beiden hierherkopierten Zitaten von Linde hast Du Dir was Gutes getan. Lass diesen wertvollen Schatz in Ruhe in Deine Gedanken einfliessen, er wird Dich ein Stück weiterschubsen in die richtige Richtung, davon bin ich überzeugt.
    Die weise Weitsicht in Dir kennt eh schon den Weg.
    Ich habe irgendwie das Gefühl, dass sich seit den ganzen aufwühlenden, manchmal sicherlich nicht bequemen, Posts in Deinem Thread unwahrscheinlich viel bewegt in Dir.

    Sehr liebe Grüße

    von

    Thelma,
    die auch noch auf der Suche nach der goldenen Ananas ist :wink:

  • Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern, mir geht es gut heute morgen.

    Ich bin meine eigene Frau, kann tun und lassen wie ich es möchte, ist ein herrliches Gefühl von Freiheit in mir.

    Nachfolgendes haben die Worte von Linde bei mir ausgelöst:

    Es wäre sicherlich menschlicher auf dieser Erde, wenn alle Kämpfer kapitulieren könnten, hier merke ich, wie mir das Wort Kapitulation, ein befreiendes Gefühl schenkt.

    Gerade das Kämpferische ist es was Menschen auseinander bringt, sie nicht versöhnen lässt, mit sich und anderen. (Machtkampf, wenn sich zwei begegnen, oben - unten). Auf Augenhöhe sich zu begegnen ist gesünder.

    Versöhnung mit mir selbst, ich war ein unschuldiges Kind und dennoch fühlte ich mich schuldig für meine Eltern. Ist das die berühmte Erbsünde von der die Religionen reden, um Menschen abhängig zu halten?

    Müssen wir als Kinder unserer Eltern, für die nicht gelösten Herausforderungen unserer Eltern zahlen, für ihre nicht gemachten Aufgaben heute für uns, Lösungen finden, damit wir nicht die gleichen Ohnmachtsgefühle, an unsere Kinder weitergeben müssen. Denn oft ist es zwanghaftes Verhalten, das uns so handeln lässt, dass wir uns selbst und unseren Kindern dabei schaden.

    Ein grundsätzliches Einverstandensein mit mir und meinem Leben, ist die Voraussetzung um ein friedliches und selbstbestimmtes Leben zu führen.

    Dazu gehören für mich, dass ich mich von den verinnerlichten Verhaltensweisen, meiner Eltern und Elternfiguren lösen kann. Das heisst Abschied nehmen und die Eltern von ihrem Sockel herunterholen, sie anzusehen und auszuhalten, wie sie wirklich gewesen sind. Das ist für mich ein schmerzhafter Prozess gewesen, der mich mir näher brachte.

    Einverstanden bin ich nicht mit meiner Biographie, ich hätte mir Eltern gewünscht, die mich fordern und gefördert hätten. Eltern auf die ich hätte stolz sein können, jedes Kind möchte doch stolz auf seine Eltern sein, umgekehrt ebenso. Einverstanden sein bedeutet doch, es war in Ordnung, brauche nichts zu ändern an den Verhaltensweisen, die ich vorgelebt bekam und dadurch auch verinnerlichte.

    Ein schwacher Vater, wie eine trinkende Mutter leben Kindern nicht vor, wie sie mit Herausforderungen ihres Lebens umgehen sollten und wie sie sich selbst lieben können. Und wie sie sich ihrer Werte bewusst sind.

    Die Wahrheit heisst es doch, lässt uns frei sein, das ist meine Wirklichkeit als Kind gewesen. Alles andere wäre gelogen.

    Als Erwachsene habe ich die Chance mein Leben selbst in meine Hände zu nehmen. Das habe ich getan, hatte sicherlich Glück, Menschen zu begegnen, die mich dabei unterstützten, mir Lebenswege aufzeigten die mir Mut und Zuversicht gaben, mich auf den Weg zu machen mein eigenes "Selbst" zu finden und zu leben.

    Das geht mit Kindern wunderbar, wenn ich sie sein lassen kann wie sie uns anvertraut wurden, da diese dann mit ihrer angeborenen Liebesfähigkeit uns vorleben können, wie es ist, mit den eigenen Gefühlen verbunden zu sein und im Augenblick zu sein.

    Sie können Dich anstrahlen und im nächsten Moment weinen, sie leben das aus, was sie gerade empfinden und fühlen.

    Das ist uns durch unsere Kindheit in einer Suchtfamilie so früh genommen worden. Wir mussten uns von unseren Gefühlen trennen und sich in einer depressiven und abhängigen Mutter zu spiegeln, war als Baby nicht hilfreich, diese Welt als einen sicheren Ort zu erleben.

    Diese Sicherheit und Vertrauen können, sich selbst und anderen ist ein langer Prozess und eine Herausforderung, für mich, gewesen.

    Und gestern sowie heute versuche ich mein eigenes Leben weiterzuschreiben, um in meiner Mitte anzukommen. Dabei werden mir Irrwege, Umwege, Sackgassen nicht erspart bleiben und mancher heftiger Wind wird mir ins Gesicht wehen, Höhen und Tiefen, Freud und Leid auch heute meine Begleiter sein.

    Dennoch weiss ich heute, dass mich etwas begleitet (Liebe) dem ich vertrauen kann. Mit diesem Glauben (der mich bei Schmerz, Trauer,Ängsten) unterstützte und einfach DA war, und IST, gehe ich meinen eigenen Weg weiter.

    Jede/r darf und kann an seiner eigenen Geschichte weiterschreiben, die gesunde, mitmenschliche Verhaltensweisen, dann als Ziel hat.

    Alles Liebe Weitsicht

  • Heute sehe ich mir die nachfolgenden Sätze etwas genauer an:

    Zitat


    Es ist vorbei. Verzeihen stellt sich ein, ich habe keinen Gedanken darauf verwendet, es kam einfach so. Es war ein langer Weg bis hierher. Und ich tastete ja jahrelang planlos durch den Nebel der Dissoziation. Zunächst Verhaltenstherapie um alltagstauglich zu werden und mich zu stabilisieren. Dann Körpertherapie, um mich auf eine gute behutsame achtsame Art mit meinem Körper vertraut zu machen. Dann kamen Hobbies wie Sport und die Tiere. Und dann die Traumatherapie nach Ilse Reddemann. Sie arbeitet mit ressourcenorientierten Verfahren und mit Imaginationen, kann man im net nachlesen. Trauma integrieren, es annehmen, das geht

    Danke Linde, Dein Beitrag schenkt mir Klarheit und ein nochmal bewussteres Hinsehen.

    Alles Liebe Dir von Weitsicht

  • Zitat von Thelma

    Liebe Weitsicht,

    Ich glaube, mit den beiden hierherkopierten Zitaten von Linde hast Du Dir was Gutes getan. Lass diesen wertvollen Schatz in Ruhe in Deine Gedanken einfliessen, er wird Dich ein Stück weiterschubsen in die richtige Richtung, davon bin ich überzeugt.
    Die weise Weitsicht in Dir kennt eh schon den Weg.
    Ich habe irgendwie das Gefühl, dass sich seit den ganzen aufwühlenden, manchmal sicherlich nicht bequemen, Posts in Deinem Thread unwahrscheinlich viel bewegt in Dir.

    Sehr liebe Grüße

    von

    Thelma,
    die auch noch auf der Suche nach der goldenen Ananas ist :wink:

    Guten Morgen Thelma,

    ich freue mich über Deinen Besuch :lol: , Lindes Beiträge schätze ich.

    Ich denke auch, dass jede/jeder seine eigene Lösung in sich findet, das geht nicht nur über den Kopf (Denken), ich sollte zu meinen Gefühlen (inneres Kind) zurückfinden, in diese hineinhorchen, und ihnen ihren Ausdruck erlauben. Das hat mich (von meiner Angstneurose) gesunden lassen.

    Geht über Meditationen bei mir ganz gut, KOntakt zu meinem Fühlen zu bekommen, weil da mein Denken ausgeschaltet wird.

    Dein Gefühl stimmt, sicherlich hat es einiges bei mir aufgewühlt, Verwirrungen wie in meiner Kindheit hochkommen lassen. Dachte schon mal: Was soll das jetzt, habe ich mich so in dem Menschen getäuscht.

    Dennoch gab es auch die Beiträge in denen ich mich wiederfinden konnte. Diese wurden leider nicht beachtet und, dass Faith sich abgemeldet hat, sowie keine Antwort auf ihre Fragen bekam, das ist, was mich am meisten traurig sein hat lassen. Darüber wollte sich niemand äussern, z.B. was solches an Gefühlen bei uns hochkommen lässt. Nicht nur unser Denken sollte beachtet werden, unser Fühlen hat dieselbe Berechtigung.

    Das Forum hier ist wie das reale Leben auch, ich sollte schon wissen wo ich hin möchte, nämlich zu meiner Mitte und gesunden Verhaltensweisen, die mir durch meine Kindheit in einer Suchtfamilie nicht vorgelebt werden konnte. Meinen eigenen Standpunkt haben, ansonsten ist es möglich, dass mir der Boden unter den Füssen weggezogen werden könnte.

    Stolz bin ich auf mich, dass die ganzen Auseinandersetzungen (Ich setze mich weg vom anderen, wie ist da ein miteinander möglich) mich nicht zur Zigarette greifen haben lassen. Das hätte mir vor einen Jahr noch passieren können.

    Liebe Thelma ich lese Dich gerne, da ich von Dir einiges mitnehmen kann, fand es deswegen schade, als ich gelesen habe, dass Du Dich im offenen Bereich nicht mehr so gerne äusserst.

    Hast Dich im Thread "Sind Kinder bei alkoholabhängigen Vätern geschützt" zu sehr aufgeregt?

    Ich mich auch, der anschliessende "Wut-Thread" hat das ganze in meinem Thread dann ausufern lassen. OK ich lerne und konnte an manchen Tagen gut und an anderen Tagen weniger gut damit umgehen.

    Merke gerade, dass es mir gut getan hat, das ganze noch mal zu reflektieren und schriftlich zu benennen.

    Ich wünsche Dir und Deiner Familie, dass die Sucht und Abhängigkeiten, nicht mehr die Möglichkeiten haben, über Euer gemeinsames Leben zu bestimmen. Verhaltensänderungen benötigen ihre Zeit und je mehr Menschen daran beteiligt sind, macht es sicherlich nicht einfacher, da jeder Mensch eine Welt für sich ist. Ich sollte mich angenommen und geschätzt sehen, erst dann sind Veränderungen möglich, das sind so meine Erfahrungen in meiner kleinen Familie, die mittlerweile durch die Partner der Kinder grösser wird.

    Vielleicht schreibst Du im offenen Bereich wieder öfters. Wenn wir wissen und fühlen können, dass unsere Ängste oft noch die Ängste sind, die wir vor unseren eigenen Eltern, die wir als Kinder vor ihnen hatten, sind, diese uns heute noch Angst machen können und uns hindern wollen, unser Denken und Fühlen mitzuteilen, dann sind wir weniger ängstlich unterwegs.

    Das wäre eine Möglichkeit uns und unseren Kindern vorzuleben, dass wir uns nicht vor uns selbst fürchten zu brauchen, da wir wissen woher unsere Ängste kommen, und uns, unsere dunklen Seiten auch ansehen können.

    Das Böse nicht über das Gute, die Macht haben darf. Das möchte ich für meine und für alle anderen Kinder dieser Welt. Vorleben kann ich es nur meinen Kindern und denen in meiner Umgebung. Doch wenn jede/r Erwachsene es in seinem Umfeld, den Kindern ermöglicht, sie sein zu lassen wie sie uns geschenkt wurden, wäre das eine schöne Vision. Es lohnt sich, sich dafür stark zu machen und sich einzusetzen.

    Alles Liebe Weitsicht

  • Liebe Weitsicht,

    Zitat

    ich sollte schon wissen wo ich hin möchte, nämlich zu meiner Mitte und gesunden Verhaltensweisen, die mir durch meine Kindheit in einer Suchtfamilie nicht vorgelebt werden konnte.

    Ich habe zur Zeit auch damit zu tun, meine Mitte zu finden und krame in Erinnerungen, die bis zu den Großeltern zurückgehen.
    Auch ich bin Tochter einer süchtigen Mutter, Süchte ziehen sich durch die Generationen meiner Familien wie ein roter Faden.

    Linde gab mir den Hinweis, hier bei den EKA's den Thread "Merkmale eines EKA's" (oder so ähnlich) durchzulesen. Ich finde mich in vielen Verhaltensweisen wieder.

    Zur Zeit wäre es mir zu viel, mich hier im Offenen so umfangreich zu beteiligen, wie ich das am Anfang tat.
    Ich lese bei einigen fleißig mit, filtere aber aus, so wie es für mich passt.
    Bevor ich poste, mache ich mir ja Gedanken und versuche mich bei dem Jenigen einzufühlen.

    Da ich sehr mit unserer neuen Situation beschäftigt bin, strengt mich das Schreiben in anderen Threads manchmal ganz schön an.

    In den vier Monaten, in denen ich alleine war, hatte ich mehr Muse und Zeit, mich hier auf viele Schicksale einzulassen.
    Und bevor ich irgendwas schreibe, nur um zu posten, lasse ich es lieber sein.

    Das neue Leben ist schon eine Herausforderung für mich.
    Schnell kann es gehen, dass ich meine Grenzen nicht deutlich genug abstecke.

    Auch Oiseau und Gotti baten mich, einen neuen Thread zu eröffnen.
    Ich weiß es einfach noch nicht.
    Im geschützten Bereich ist einfach mehr Ruhe, es schreiben immer die selben Menschen, Vertrauen baut sich auf und dadurch kann ich mich immer besser fallenlassen, verstehst Du?

    Du gehst einen guten Weg, liebe Weitsicht, ich werde auf alle Fälle weiterhin bei Dir sein, zumindest lesend. :)

    Alles Liebe

    Thelma

  • Zitat

    Es ist vorbei. Verzeihen stellt sich ein, ich habe keinen Gedanken darauf verwendet, es kam einfach so. Es war ein langer Weg bis hierher. Und ich tastete ja jahrelang planlos durch den Nebel der Dissoziation. Zunächst Verhaltenstherapie um alltagstauglich zu werden und mich zu stabilisieren. Dann Körpertherapie, um mich auf eine gute behutsame achtsame Art mit meinem Körper vertraut zu machen. Dann kamen Hobbies wie Sport und die Tiere. Und dann die Traumatherapie nach Ilse Reddemann. Sie arbeitet mit ressourcenorientierten Verfahren und mit Imaginationen, kann man im net nachlesen. Trauma integrieren, es annehmen, das geht

    Zitat

    Alles hat seine Zeit, das Zurückschauen inklusive Trauern und Wüten und Hassen und Fragen und Verstehen.... all diese Phasen.

    Dem kann ich gut zustimmen, dass alles seine Zeit hat und nur ich kann bestimmen, was gerade bei mir dran ist.

    Die Wut über die betrogene Kindheit, das Trauern darüber oder meine Fragen, wieso das alles meine Eltern ihren Kindern antun konnten. Klar kann ich sie, wenn ich von ihrer Geschichte weiss, verstehen, es mindert aber nicht mein Leiden in meiner Kindheit. Es bringt mich selbst nicht weiter, da ich von meinem eigenen Fühlen abgelenkt werde. Ich möchte mich und meine Gefühle ernst nehmen, um gesunde Verhaltensweisen zu leben.

    Zu den offensichtlichen Ursachen einen Traumas gehören:

    Krieg, schwerer emotionaler, körperlicher oder sexueller Missbrauch in der Kindheit, Vernachlässigung, Verrat oder Verlassenwerden in der Kindheit, die Erfahrung oder das Miterleben von Gewalt, schwere Verletzungen oder Krankheiten.

    Hier finde ich mich als EKA wieder: Vernachlässigung, sowie körperliches Schlagen und emotionaler Missbrauch, durch meine trinkende Mutter und der Verrat meines Vaters, da dieser uns Kinder mit einer trinkenden Mutter allein gelassen hat und nicht für unser Wohlergehen sorgte. Er hätte uns aus der Gefahrenzone herausholen, oder nach Lösungswegen suchen, die uns als Familie gut getan hätte.

    Wenn sich das Verzeihen, wie bei Dir Linde irgendwann mal einstellen sollte, ist es für mich ok. Aber es heute zu foursieren nur weil Therapierichtungen das als gesund ansehen und besonders die Religionen darauf bestehen, unsere Eltern zu schützen und Kinder lieber im Stich zu lassen. Wieviele Menschen könnten die Religionsführer heute erreichen, um zu verkünden, dass Schläge sowie emotionaler Missbrauch bei Kindern schädlich für ihre gesunde mitmenschliche Entwicklung ist. Das sie bei den Kindern selbst grossen Schaden angerichtet haben (Schlagen mit dem Rohrstock, Ängste selbst züchteten, Hölle existiert, verkündet der Papst noch heute). Die Empathie (das Ein- und Mitfühlen) kann sich dadurch nicht entwickeln. Das geht durch späteres Aufarbeiten und Nachreifen in einer Therapie. Das ist meine Erfahrung.

    Dank der Erforschung des kindlichen Gehirns in den letzten Jahren wissen wir, dass die Entwicklung der Hirnstruktur abhängig von der Erfahrung ist.
    Jeder Mensch wird mit einem noch nicht vollständig entwickelten Gehirn geboren, es dauert mindestens die ersten drei Lebensjahre, bis dieser Prozess halbwegs abgeschlossen ist. Hier ist es sehr entscheidend ob es Liebe empfängt und seine Bedürfnisse gestillt werden können. Oder ob das Baby sich den Bedürfnissen der Eltern unterordnen muss, da diese durch ihre Sucht, oder Verhaltensweisen an ihre Kinder weitergeben, wie sie es erfahren haben. (alle 4 Stunden darf nur gefüttert werden, weinendes Baby nicht auf den Arm nehmen, sonst wird es verwöhnt)

    Die Verhaltenstherapie möchte, dass wir wieder funktionieren können, lässt meist die Ursachenforschung aus. Mir war die Tiefenpsychologie hilfreicher, da sie mir die Psyche von uns Menschen näher brachte und ich meine Ängste aus meiner Kindheit besser nachfühlen und betrauern konnte.

    Traumatherapie kenne ich nicht, habe mir das Buch mit CD von Peter. A. Levine gekauft, "Vom Trauma befreien". Ich werde sehen, ob mir dieses Buch sowie die CD, eine Hilfe für meine Weiterentwicklung ist.

    Sind ja auch Imaginationsübungen als Hilfestellung dabei.

    Alles Liebe Weitsicht

  • Liebe Thelma,

    ich kann Dich sehr gut verstehen, achte bitte auf Dein Wohlbefinden und das Deiner Familie. Das sollte an erster Stelle stehen.

    Du wirst sehen ob noch Kraft und Energie für den offenen Bereich bei Dir vorhanden ist.

    Ich freue mich dann, ab und zu von Dir, egal in welchem Thread, zu lesen und Danke Dir, dass Du, zumindest lesend anwesend bist.

    alles Liebe schickt Dir Weitsicht

  • Zitat

    Dann kommt aber - wenn man sie zuläßt! - die Phase, in der man ruhig wird, gelassen ist, im Jetzt ist. Und ganz still und vielleicht bissel müde von allem feststellt: Ich lebe ja noch, ICH! Huch, wer traut sich denn da heraus aus dem Schatten der Vergangenheit? Was für ein zartes Wesen, dann nimmt man das ganz vorsichtig an die Hand, das kleine innere Kind. Jetzt ist es bei mir, in mir in Sicherheit und kann Nachreifen, kann Wachsen und sich entfalten.

    Das zarte Wesen, das bin ich. Heute bin ich nach langer, langer Pause mal wieder gejoggt, was für ein unglaublich gutes Gefühl das ist, mich zu spüren, so pulsierend, lebendig und beweglich. Da ist der Weg vor mir.

    Beweglich werden, alle Phasen durchlaufen, stehenbleiben oder Ehrenrunden das auch schon mal... Aber dann den nächsten Schritt ins Neuland wagen...

    ja den nächsten Schritt werde ich wagen, hinhören und hinsehen was es mir an Lebendig-Sein offenbart.

    8 Monate bin ich jetzt rauchfrei, schenkt mir ein Gefühl von innerer Freiheit.

    1 Jahr sollte ich überstehen, dann habe ich zumindest alles erfahren, was an Festen oder Ritualen in einem Jahr so passiert, ohne dabei zu rauchen. Nikotinsüchtig werde ich den Rest meines Lebens sein.

    Ebenso möchte ich den ABschluss in dieser Zeit, was die Aufarbeitung als EKA angeht, geschafft haben.


    Alles Liebe Weitsicht

  • klar bin ich von dem Verhalten meiner Eltern zu mir enttäuscht (Das Ende einer Täuschung), das darf ich auch sein, ansonsten würde ich wieder das innere Kind (Gefühle) in mir verraten.

    Heute bleibe ich mir selbst treu, verrate meine Gefühle nicht mehr.

    Vor Jahren arbeitete ich mit meinem "inneren Kind", das Arbeitsbuch dazu, wird hier im Forum empfohlen.

    Ich konnte ab dem Zeitpunkt meinem "inneren Kind" nicht mehr in die Augen sehen, als ich zu dem Kapitel kam, wie ich mit ihm selbst umgehe, da ich zu dieser Zeit noch rauchte. Stellte fest, dass es liebloses Verhalten von mir zu meinem "inneren Kind" gewesen ist.

    Die Sucht damals war stärker als die Liebe und Sorge zu mir selbst.

    Genauso war die Liebe meiner Eltern zu mir gewesen, ganz einfach, meist schädlich.

    Das sollte ich merken dürfen, heute kann ich, meine Gefühle ernst nehmen, ich weiss was Kinder brauchen. Diese ganze Aufmerksamkeit mir heute zu schenken, ist Voraussetzung für mein erfülltes Leben.

    Es ist leicht von Verzeihen zu reden, ich sollte es fühlen dürfen, dem geht ein jahrelanger Prozess, des eigenen Erlebens oder Veränderung, voraus.

    Was sind Worte gegenüber Taten ??

    Denken ohne Fühlen??

    Ich möchte Leben, das Leben ist was WUNDERBARES.

    Ich möchte nicht mehr von verinnerlichten Verhaltensweisen, meiner Eltern, Lehrer, Pfarrer daran gehindert werden. Das heisst ich werde endlich ausräumen, was nicht mein "Eigenes" ist. Glaube, dass ich hier wachsam sein sollte.

    Das sehe ich als meine heutige Aufgabe an.

    Mir bewusster werden, Tag für Tag, was mich hindern möchte, mein befreites Leben zu geniessen.

    Dann schau ich mal was dieser heutige Tag mir schenken mag und was mich hindern möchte, ihn so zu gestalten, dass es mir und den Menschen in meinem Umfeld gelingt, authentisch zu sein.

    Alles Liebe Weitsicht

  • Hallo liebe Weitsicht,

    du hörst dich viel geklärter an.

    Das kenne ich auch, dem inneren Kind nicht in die Augen schauen können, weil man es ignoriert, ihm geschadet, es nicht an die Hand genommen hat...

    Wenn man es gekonnt hätte, dann hätte man es gemacht. An dieser Stelle sich selber verzeihen ist möglich und tut gut. Es ist jetzt gut... Und jetzt kann man ja anders, besser, einfühlsamer mit dem inneren Kind umgehen.

    Liebe Grüße ins Wochenende,

    Linde

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Liebe Linde,

    wieso konnten wir es nicht????????????????????????????

    Wir haben nichts anderes vermittelt bekommen, als unser inneres Kind (Gefühle) lieber selbst zu vernichten und zu verraten(Autoaggression) als unsere Wut auf diese Personen zu richten, die uns emotional und körperlich missbrauchten.

    Die Strafe über unser "wütend" sein, folgte auf den Fuss.

    Ob zu Hause, Schule oder Kirche, die wussten schon wie sie uns klein (Schläge, emotionaler Missbrauch) und ängstlich sein lassen konnten.

    Und ein Kind vertraut Eltern und Elternfiguren und glaubt was sie uns so erzählten.


    Zitat

    Wenn man es gekonnt hätte, dann hätte man es gemacht. An dieser Stelle sich selber verzeihen ist möglich und tut gut. Es ist jetzt gut... Und jetzt kann man ja anders, besser, einfühlsamer mit dem inneren Kind umgehen.

    Deswegen ist heutige Aufklärung so wichtig, dass die schwarze Pädagogik keine Chance mehr hat.

    Linde ohne an den Schmerz, unserer Kindheit, heranzukommen und zu betrauern, was einem angeblich liebende Eltern angetan haben, ist es nicht möglich sein Verhalten zu ändern.

    Das liest sich so leicht, es ist aber ein schmerzhafter Prozess auf dem Weg zum "Mensch-Sein".

    Klar ist es ein sättigendes und aufgehobenes Gefühl, wenn ich liebevoller und einfühlsamer mir selbst gegenüber sein kann. Das geniesse ich sehr.

    Ich bin meine Schuldgefühle endlich los.

    Dir auch ein schönes und entspannendes Wochenende und alles Liebe, Weitsicht
    [/quote]

  • Zitat von caro1969

    guten morgen liebe weitsicht! :D

    wie geht es DIR heut?

    wollt DIR ein wundervolles we wünschen...

    drück DICH...

    liebe grüsse caro :wink:

    Danke, liebe Caro, mir geht es wunderbar, habe vorhin ne Stunde mit meiner Tochter telefoniert, sie ist eine wunderbare Frau.

    Wie sie denkt und fühlt, da kann ich von lernen. Sie hatte Fortbildung diese Woche, ist dann spannend was sie zu erzählen hatte.

    Auch dort ging es um menschliches Verhalten.

    Bekam die Rückmeldung, dass sie für ihr Alter weit voraus ist, was ihr Denken und Fühlen angeht.

    Ach das freut mich, so ein klein wenig war ich an ihrer Entwicklung auch beteiligt.

    Alles Liebe Dir und Deiner Familie, sowie ein erholsames WE, Weitsicht

    PS Dein Radiosprecher hat das Wetter nicht gut vorhergesagt, bei uns regnet es. Vielleicht scheint ja bei Euch die Sonne.

  • Zitat

    Im Buch "Trotz allem" von Bass/Davis wird darauf eingegangen, daß es Frauen gibt, die einfach den Schmerz nicht loslassen können. Sie definieren sich über ihren erlittenen Schmerz, über ihren Opferstatus. Immerhin ein Status... Aber aus dem Schmerz herauszutreten, hinein ins Unbekannte, ins Neuland, ins eigene selbstbestimmte Leben, das macht ja so Angst. Da wird der Kampf, das Begreifenwollen des Unbegreiflichen zum Lebensinhalt. Aber diese Phase kann nur Übergangsphase sein, sonst ist das keine Heilung, sondern Heilungsverhinderung.

    ich sehe erstmal die Problematik bei uns EKA`s, dass wir zu unserem Schmerz hinkommen, ich hatte diesen gut vergraben und mich von meinen Gefühlen getrennt. Da es zu angstbesetzt war, was Eltern und Pfarrer uns Kindern mit Worten und Taten (Schläge, ihr kommt in die Hölle) angetan haben.

    Deswegen konnte sich meine Angstneurose erst entwickeln, da ich das Erlebte und Gesagte wegdrängen musste, ein Kind das glaubt und eingeredet wurde, dass es sowieso in die Hölle kommt, wenn es stirbt, weil es existiert und zu Hause keine Rückendeckung erhält, da Eltern mit ihren Suchtstrukturen beschäftigt waren, was bleibt diesem Kind anderes übrig, als zu verdrängen und wegsehen und weghören.

    Diese Eigenschaften nimmt man dann ins Erwachsenenleben mit hinein.

    Dann wird es Zeit, wenn man Glück hat, trifft man Menschen oder geht zu einem Therapeuten, mit denen wir, alles Gehörte und Erlebte zu hinterfragen beginnen, um zu seinen eigenen Gefühlen und eigenem Denken zurückzufinden.

    Manchmal ist es auch eine pyschosomatische Krankheit die uns zu unserem Erleben in unserer Kindheit zurückführt und Klarheit uns schenkt.

    Dann schafft man es auch, Mut zu spüren, um ins Neuland zu gehen.

    Alles Liebe Weitsicht

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