• Guten Morgen!

    Bin schon ganz nervös wegen der Arbeit; habe wieder Einsatz.
    Irgendwie freue ich mich, habe aber auch Angst. Mulmig ist mir!

    Innerlich sind meine Gefühle in jeder Weise zwiespältig. Es hat sich im Zusammenleben etwas gelockert, dennoch wage ich nicht zu glauben, dass es besser werden könnte.
    Ich tue mein Möglichstes - wobei es mit dem Loslassen nicht so einfach ist.
    Immer wieder kreisen meine Gedanken um das Problem Alkohol. Es lässt mich einfach nicht los.
    LG Rosita

  • Hallo,

    die ersten beiden Tage auf der Arbeit sind vorbei.
    Einige Sachen lassen noch zu wünschen übrig. So ganz wohl fühle ich mich dort nicht; vielleicht wird es ja noch!

    Meine Gefühle im Zusammenleben mit meinem Partner sind immer noch sehr zwiespältig. Die Hoffnung auf Bessrung schwindet meinerseits immer mehr. So gut es geht versuche ich loszulassen.
    Im Allgemeinen bin ich vom Leben sehr enttäuscht - hatte mir von der Ehe Zufriedenheit und das Gefühl der Zusammengehörigkeit erhofft. Ich fühle mich alleine gelassen, total auf mich alleine gestellt und von den übrigen Familienmitgliedern ausgenutzt.
    Ich werde meine Einstellung ändern müssen!
    Rosita

  • Guten Morgen!
    Jetzt hat die Erkältung mich eiskalt erwischt.
    Mir schmerzt der ganze Körper. Seit ich wieder arbeite, geht es mit meiner Gesundheit bergab.
    Ob es der Stress ist, ich weiß es nicht.
    Die letzten Tage hier waren vergleichsweise ruhig, hätte mich eigentlich erholen können und JETZT bin ich krank! Wie passt das zusammen???
    Es ärgert mich.
    Lege mich nochmal ins Bett und dann werde ich sehen, ob ich was tun kann.
    LG. Rosita

  • Hallo Rosita!

    Neue Arbeit, neue Viren, neue Bakterien - ist doch klar.
    Bei mir hat sich auch letzte Woche ein wenig Temperatur und eine feuchte Nase gemeldet. Vlt. auch der Zusatzstress, der einem da mitspielt.
    Hat sich bei mir aber zum Glück wieder verflüchtigt. Vlt. weil ich regelmäßig Sport mache.
    Dir wünsche ich auch schnelle Besserung und trotzdem eine gute Woche,
    liebe Grüße, Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • Danke, liebe Gotti,
    kann ich gebrauchen :wink:
    Mir brummt der Schädel - Kopf- und Gliederschmerzen! Ich hoffe, dass es bis morgen besser wird.
    Habe mir eine Hühnersuppe gekocht, soll ja bekanntermaßen helfen.
    An solchen Tagen wünsche ich mir Jemand, der für mich sorgt, meine Erledigungen macht und mir heißen Tee ans Bett bringt :(
    Träumen darf man ja!!!
    Rosita

  • Hallo!
    Leider hat mich die Grippe immer noch im Griff.
    Ich fühle mich noch wie erschlagen!
    Rücksichtnahme ist ein Fremdwort - wie ich in den letzten Tagen feststellen konnte. Ich kann es einfach nicht begreifen !!!
    Erwarte ich da zu viel? Trotz Kopf- und Gliederschmerzen versuche ich meine Arbeit so gut es geht zu erledigen.
    Bin ich zu genau? Zu gewissenhaft?
    An mich kann nur ich alleine denken!
    Rosita

  • Hallo zusammen,
    nun habe ich mich einpaar Tage nicht gemeldet und hier hat sich ja einiges getan.
    Die Grippe ist soweit überwunden, die "Wunden" der Beleidigungen werden immer größer.
    Ich schaffe es immer noch nicht, klare Grenzen zu setzen und mich durch die ungerechtfertigten Beschimpfungen nicht runterziehen zu lassen.
    Gestern war ich den ganzen Tag arbeiten, kam heim und wurde beschimpft, dass nur er arbeitet und, dass was ich mache, sein "Pipafax".
    Ich glaube es nicht!!! Wie kann man eine solche Arbeit - ich war total ko - so hinstellen. Es ist ein Unverschämtheit sondergleichen.
    Dagegen komme ich einfach nicht an. Ich habe es satt, mich zu rechtfertigen und klar zu stellen, dass er im Unrecht ist.
    Wie geht ihr damit um? Wie kann ich mich dagegen "wehren"?
    Wünsche euch allen einen erholsamen Sonntag. Ich werde heute auch unterwegs sein, denn hier halte ich es SO nicht aus.
    Rosita

  • Hallo Rosita,


    macht mich schon traurig, wie das bei dir Daheim so abläuft.

    Was vermutest du, was steckt dahinter, warum kannst du aus dem ewigen

    Teufelskreis :twisted: nicht einfach aussteigen?

    Nach welcher Strategie suchst Du noch?

    Hast du in diesen Ringen jemanden der dir helfen kann oder verlässt DU

    dich nur noch auf dich - und dein tun?


    " DOCH egal was immer du versuchen wirst, OHNE adäquate

    Unterstützung kommst du nicht mehr `raus. Ich gehe natürlich schon

    davon aus, daß du

    bei einer realen SHG bist. Du mußt :!::!: dieses Chaos

    aufarbeiten!

    Alles andere kannst DU vergessen."


    MLG Emma

  • Guten Morgen Rosita!

    Schön, mal wieder von dir zu lesen. Aber leider bist du immer noch in der traurigen Situation, nur am Fliehen.
    Lange Zeit habe ich auch versucht, durch Verdrängen (immer wieder alblenken, fortgehen, andere Beschäftigungen auswärts suchen, Ehrenamt,...) aus der gequälten Ehe zu kommen. Mein Mann hat meine Arbeit auch nicht richtig akzeptiert. Mich nicht für voll genommen.
    Bis ich mir sagte: He, du leistest genausoviel Arbeit für die Familie wie er, verdienst für deine Arbeitszeit genausoviel wie er, und erziehst nebenbei die Kinder fast alleine - was will er noch???
    Und dann, wie gesagt bin ich an dem Punkt gewesen, wo es mir egal war, wovon die Kinder und ich leben würden, Hauptsache ich werde nicht mehr für dumm verkauft.

    Rosita, nur du kannst etwas ändern. Für dich.
    Auf ihn kannst du lange warten. Er hat alles. Für sich.

    Einen schönen Sonntag wünscht dir Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • Danke Emma, Danke Gotti!

    Ich habe keine Strategie mehr, wie auch.
    Den Tag heute habe ich für mich genutzt mit lieben Freunden, die mich verstehen und in ähnlichen Situationen leben.
    Es ist ganz wichtig mit Gleichgesinnten zu sprechen und von deren Erfahrungen zu lernen.
    Dennoch - irgendwas hakt bei mir. Über irgendeinen Schatten komme ich nicht drüber.
    Oft habe ich gehört:"Mach dir nix aus den Beleidigungen, der meint nicht dich, sondern sich selbst!"
    Mag ja sein, ich weiß es nicht. Es tut trotzdem weh. Wenn er nicht getrunken hat, ist er wie umgewandelt. Damit kann ich derzeit nicht umgehen.
    Natürlich habe ich auch an Trennung gedacht. Habe es schon mal hinter mich gebracht, bereue es noch heute. Das will ich so nicht mehr, denn da plagen mich noch heute die Schuldgefühle.
    Ich komme noch nicht ganz dahinter :?:
    Rosita

  • Liebe Rosita!

    Zitat

    Natürlich habe ich auch an Trennung gedacht. Habe es schon mal hinter mich gebracht, bereue es noch heute.

    Bist Du sicher,dass Du die beiden Situationen miteinander vergleichen kannst?

    Bist Du sicher,dass Du jetzt gut zu Dir schaust?

    Vieles bewegt und grämt Dich jetzt.

    Versuch ruhig in dir zu werden,versuch es immer,immer wieder!
    Für mich ist das das A und O.

    Liebe Grüsse
    Yvonne

    ichbinda123

  • Ob ich die Situationen miteinander vergleichen kann?
    Der Alkoholkonsum ist sicherlich der gleiche - meine Gefühle waren/sind für den Partner dagewesen.
    Der Kampf um die Beziehung ging/geht über Jahre; heute mehr als damals. Glücklich bin ich immer noch nicht! :roll:
    Ich habe allerdings auch festgestellt - sagt mir meine Erfahrung - eine perfekte Partnerschaft gibt es nicht!
    Mir geht es darum, zu lernen, eine gewisse Zufriedenheit zu bekommen, mit der ich leben kann. DAS will mir einfach nicht gelingen das deprimiert mich.
    Rosita

  • Mir stellt sich derzeit die Frage, weshalb ich mich immer wieder für Sachen einspannen lasse, die mit meinen Aufgaben nichts zu tun haben.
    Das ist nicht nur in der Familie so, sondern auch im Arbeitsleben.

    Habe ich es nicht erwartungsgemäß erfüllt, kommt der große Deckel!
    Nicht nur der, sondern auch Schuldgefühle.
    Man stellte mir eine Aufgabe, die nicht mal "alte Hasen" ohne weiteres bewältigen können. Ich habe es nicht so geschafft, wie man erwartet hat. Die ganze Nacht habe ich darüber nachgegrübelt, habe wieder wach gelegen.
    Wie kann ich das in Zusammenhang mit meiner familiären Situation bringen :?:
    Was läuft bei mir schief :?:
    Gestern habe ich meinen Mund aufgemacht! Nachdem ich das getan habe, wurde mir die Aufgabe entzogen. Einerseits gut, denn ich habe es mir nicht gefallen lassen, andererseits für meine Karriere dermaßen nachteilig, dass ich heulen könnte.
    Das muss sich erst mal setzen................. :cry:
    Rosita

  • Endlich Wochenende..............

    Die Situation auf der Arbeit habe ich nochmals angesprochen. Das war gut so!
    Jetzt gehe ich befreiter ins WE, denn es stellte sich heraus, dass es nicht nur mir so ging. Das sagt mir, dass es gut ist über bestimmt Sachen offen zu sprechen.

    LG. Rosita

  • Hallo,
    habe gerade einen nachdenklich machenden Satz hier im Forum gelesen, bezüglich der Liebe, die ein kranker trinkender Mensch uns gegenüber empfindet:

    "Du hast keine Chance solange die Krankheit nicht zum Stillstand kommt"
    - heißt für mich: Solange mein Partner trinkt, liebt er sein Suchtmittel mehr als alles Andere - auch seine Frau und die Kinder :?:
    ODER wie darf ich das verstehen?
    Rosita

  • Hallo Rosita!

    Ich weiss nicht, ob ich es "lieben"nennen würde?
    Aber er braucht es eben und da ist alles andere egal!
    Es ist so. Habe es jahrelang so erlebt. Und gelebt. :cry:

    Trotzdem ein schönes WE, such dir was für die Seele!!!

    LG Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • Hallo Rosita!

    Danke für deine Grüße bei mir und schön, dass du einen "entspannten" Familientag hattest. Manchmal schöpft man dadurch eben doch Hoffnung, dass alles normal werden könnte.
    Solche Tage, Stunden hatte ich auch immer wieder, denn sonst hätte ich ja nicht so lange durchhalten können.
    Schreib, wie es dir jetzt geht, wie du morgen die Sache siehst. Bin neugierig.

    Ich hatte heute keinen so guten Tag. Die Grippe lässt mich eben mal ordentlich abschlappen. Vorhin war ich im Erkältungsbad und bin jetzt noch kaputter.
    Morgen gehts sicher besser! :roll::wink:
    Gute Nacht, Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • Hallo, liebe Gotti,
    habe grad bei dir gelesen. Wünsche dir weiterhin gute Besserung und, dass der Doc dir Morgen helfen wird.
    Die Woche bin ich jeden Tag arbeiten, ist schon anstrengend, aber auch ganz ok. Die Bezahlung lässt zu wünschen übrig - man kann nicht alles haben.
    Ansonsten versuche ich mein Leben so gut zu leben wie es geht und meinem Partner auch das Seine zuzugestehen. Es fällt mir nicht leicht, ihn ständig unter Alkoholeinfluss zu sehen, dennoch lese ich ja immer wieder hier im Forum "Hilfe durch Nichthilfe". Vielleicht fruchtet das ja irgendwann mal. Manchmal merke ich doch, dass er kürzer tritt - der Körper zollt seinen Tribut.
    L O S L A S S E N ist stets mein Übungsfeld.
    Wünsche einen angenehmen und entspannten Tag.
    Muss auch bald wieder zur Arbeit.
    LG.Rosita

  • Heute hat mich der Tag total geschafft - hätte bald den körperlichen Abgang gemacht. War nass geschwitzt und am Zittern. Ich weiß nicht, ob es nicht nur körperliche Erschöpfung ist.
    Die letzten Nächte habe ich wieder kaum geschlafen, muss aber am Tag meine Leistung bringen - es schlaucht.
    Doppel- und Dreifachbelastungen im Alltag sind einfach zu viel. Beruf, die Kinder, der Haushalt, die alkoholische Situation gehen nicht spurlos an meinem Körper vorbei. Ob es am Alter liegt, ich weiß es nicht!?
    Wie geht ihr mit all den Belastungen um?
    Rosita

  • Hallo Rosita!

    Ja, hier war mein STOPP! Mein Tiefpunkt. Ich war genauso fertig, wie du dich beschreibst.
    Vor allem die schlaflosen Nächte, die mich geschlaucht haben. Mir die letzte Kraft geraubt hatten.
    Nur du kannst dem ein Ende setzen. Er wird nie was ändern.
    Meinem Mann war ich damals ja so egal. :cry:
    Aber halt, weinen konnte ich nicht mehr. Nicht mal dazu hatte ich die Kraft.

    Rosita, finde Kraft in deiner Schwäche und untenimm was für DICH!!!!!

    Liebe Grüße, Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

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