Beiträge von Julchen148

    Hallo Aurora,

    diese Trigger kenne ich leider auch und irgendeine Kleinigkeit, die ich manchmal gar nicht richtig wahrnehme reicht aus, damit mich mein Ex im Traum besucht und mir eine unruhige Nacht beschert. :roll:

    Ich wünsche dir alles Gute fürs neue Jahr und freue mich, dass es dir soweit gut geht :D

    julchen

    Hallo ich bins,

    ich will mal wieder einen kurzen Gruss hierlassen.

    ich hab grad bissel meine Cd`s durchgeschaut und hab das Lied "its my turn"gehört und da hab ich so Sehnsucht nach den Forum bekommen.Das war damals mein Lied nach der Trennung und das gilt heute noch genauso. Ich bin dran, das ist jetzt mein selbstbesimmtes Leben, das ich weiterhin jeden Tag geniesse. Manchmal mehr und manchmal weniger, aber ich entscheide ganz allein, wie ich mein Leben lebe und das ist gut so. War ja nicht immer so, ich hab ja immer für ihn gelebt, hab ja nie auf meine Bedürfnisse gemerkt. Da bin ich euch noch immer sooooo dankbar, dass ihr mir damals geholfen habt, ohne eure Unterstützung hätte ich das wahrscheinlich nicht geschafft. :oops:
    Schöne Grüsse an alle, die mich noch kennen :D

    julchen

    Hallo ich bins,

    es gibt mich noch und es geht mit soweit gut :D

    Weis gar nicht so genau, was ich schreiben will, das Leben läuft halt so weiter, mit guten und mit schlechten Tagen. Arbeit macht noch Spass, wird mir aber oft zu viel mit Überstunden, Doppeldiensten und so. Auf der anderen Seite ist es natürlich auch schön, wenn deine Arbeit geschätzt wird, wenn ich mit der Chefin auf Augenhöhe reden kann und wenn ich das erste Mal seit der Trennung so viel Geld verdiene, dass wir gut leben können.

    Es ist nicht allein, dass ich mir jetzt auch mal was Schönes kaufen kann, sondern auch das Gefühl von Sicherheit. Ich hab nicht die Zeit vergessen, wo ich jede Woche bei der Tafel gestanden war :oops: und viel Angst hatte, es nicht allein zu schaffen. Von daher bin ich schon stolz darauf, dass ich es geschafft hab. :oops::D

    Obwohl es eh nie eine Option gewesen wäre, zu meinem Ex zurück zu gehen :wink:
    Ich musste letzte Woche einen Patienten versorgen und ins Bett bringen, der ziemlich viel getrunken hatte. Boah, da hatte ich echt Schwierigkeiten, hatte eine Wut im Bauch und wär am liebsten einfach gegangen . :evil: Der Geruch, die Weinerlichkeit und das dumme Gerede, ich kann damit echt nicht umgehen. Und will es auch gar nicht :wink:

    Sg

    julchen

    Hallo ich bins,

    mal wieder kurz melden.
    Bei der neuen Arbeit bin ich jetzt ja fast schon wieder zwei Monate und kann Gott sei DAnk sagen, daß es da schön ist. Die ersten zwei Wochen waren schlimm, ich wollte echt das Handtuch schmeissen, aber danach wurde es leichter.
    Wie gesagt, es macht Spaß und es ist auch gut, daß ich was zu tun habe und abgelenkt bin. Nicht so viel Zeit zum Nachdenken habe. Aber ich finde die Arbeit auch sehr anstrengend, wird mir oft alles zu viel. Ich hab grad bei Aurora gelesen und finde mich in vielem wieder. Ich bin nicht mehr so belastbar, komme oft an meine Grenzen.
    Nach der Trennung vom Ex hab ich viel an mir gearbeitet und habe mir eine "innere Gelassenheit" erarbeitet, mit der ich mich sehr wohl gefühlt habe. Dinge annehmen, die ich nicht ändern kann, mich an Kleinigkeiten freuen, stolz auf mich sein. Da möchte ich gern wieder hin, wird aber wieder ein längerer Weg bis dahin sein. Im Moment ist noch sehr viel Trauer da, auch sehr viel Angst vor der Zukunft. Vor noch mehr Krankheit und Schicksalsschlägen. Meine Mutter baut sehr schnell ab, da muss ich mich viel kümmern und mach mir Sorgen. Der Ex hat letzte Woche angerufen, hatte auch keine guten Nachrichten, die ich seinen Kindern mitteilen sollte.

    Ich wünsche euch einen schönen Wochenanfang

    julchen

    Hallo ich bins

    mal wieder kurzes Hallo von mir.

    Mit der Stellensuche hat geklappt, ab 1. Februar hab ich wieder Arbeit, sogar die Stelle, die ich gerne wollte. Na ja, da sollte man sich doch eigentlich freuen, tu ich auch so bisschen. Aber die Angst vor dem Neuen, nicht genug zu können, wieder einen Fehlgriff gemacht zu haben, all sowas nimmt mir die Freude. Richtig doof ist das.

    Es geht mir eh nicht gut derzeit, ich fühl mich so allein, wertlos, denk jeder will mir was Böses. Die Freude am Leben, meine Zufriedenheit, alles was ich ich in meinem "neuen" Leben nach der Trennung mir erarbeitet hatte, so viel davon wieder weg.
    Ich weiß auch oft nicht, was ich sagen soll wenn mich jemand fragt, wie es mir geht. Es geht mir gut, kann ich nicht sagen, das ist nicht so. Wenn ich aber sag, es geht mir nicht gut, dann stehen die meisten Leute ziemlich betreten da und wissen nicht mehr, was sie darauf sagen sollen, dann krieg ich ein schlechtes Gewissen.

    Mit meinen alten Arbeitskollegen hab ich immer noch guten Kontakt, mit einem werd ich auch bei der neuen Arbeit wieder zusammen arbeiten, das find ich schön.
    Aber auch da hab ich wieder das alte Problem, ich freu mich jedes Mal, wenn jemand mich anruft oder so. Heute hat sich der Kollege, mit dem ich wieder zusammen arbeiten werde sehr darüber gefreut, daß ich da anfang. Und ich hab mich so darüber gewundert, wieso er sich freut. :oops:

    Und jetzt hoff ich mal, daß dieses blöde Sylvester bald vorbei ist. Obwohl ich eigentlich gar nicht will, dass das neue Jahr kommt. Weil 2015 war noch was gemeinsames mit meiner Schwester und 2016 wird das nicht mehr so sein, und das tut mir grad verdammt weh. :cry:

    Es tut mir leid, daß ich mich jetzt hier nur ausgejammert hab, aber es hat mir gut getan einfach alles ungefiltert aufzuschreiben. Und ich werd es auch wieder schaffen, vorwärts zu schauen, mich wieder zu freuen, zuversichtlich zu sein. Aber nicht heute, vielleicht morgen :?

    Ich wünsch euch einen guten Rutsch

    julchen

    Hallo ich bins

    hier mal wieder bisschen was von mir, leider nicht allzu viel Erfreuliches. :(

    Meine Arbeit in der Seniorenpflege/Betreuung macht mir weiterhin sehr viel Spass, allerdings das ganze "aussenrum" machte mir zunehmend zu schaffen. Immer länger und immer mehr arbeiten, teilweise 12 Tage am Stück, 40 bis 50 Überstunden monatlich ist normal, das ist schon sehr anstrengend. Ich habe es lange mitgemacht, hat mich auch von der Krankheit meiner Schwester abgelenkt, aber irgendwann hab ich das dann nicht mehr geschafft. Wenn du dann aber was sagst, dann heißt es nur, wenn du das so nicht willst, dann musst du halt gehen. Seit letzter Woche bin ich jetzt krank geschrieben, mal schauen, wie das weiter geht.
    Es ist natürlich auch ein gutes Gefühl zu wissen, ich bekomme im Notfall Arbeitslosengeld oder Krankengeld und hab relativ gute Aussichten, was anderes zu finden. Das hatte ich ja lange Zeit nicht.

    Tja, momentan geht es mir nicht sehr gut. Ich hab seit letzter Woche einen totalen Durchhänger, kann mich zu nichts mehr aufraffen. Ich weiß nicht, ob das wieder eine Depression ist, hoffentlich nicht. Die Ruhe und das "nichts tun" tut mir gut, ich kann jetzt erst so richtig um meine Schwester trauern, ich weine sehr viel, was aber befreiend ist.
    Was mir sehr zu schaffen macht ist das Gefühl des allein seins. Meine Schwester war meine engste Vertraute, mit ihr konnte ich über alles reden und da hab ich jetzt niemanden mehr. Ich hab natürlich meine Kinder und sie sind auch für mich da, aber ich bin ja Mutter :oops: und versuch sie halt zu schonen und nicht mit meiner Trauer zu belasten. Derzeit bereue ich es, keinen Partner zu haben, wäre schon schön, wenn jemand für mich da wäre.

    Aber so schwer das alles im Moment auch ist, ich glaube daran, dass es auch wieder anders, besser wird. Früher, als ich noch mit dem Ex zusammen war, da war oft Verzweiflung, da konnte ich nichts mehr Gutes am Leben finden. Durch die Arbeit an mir nach der Trennung, auch so viel mit Hilfe des Forums, hab ich doch gelernt, daß ich mein Leben wieder schön machen kann. Ich kann die schlechte Zeit und die Trauer akzeptieren, ich weiß, daß meine Schwester mir immer fehlen wird und daß es lange Zeit weh tun wird, aber daneben ist auch Platz für Schönes.

    Schöne Grüße

    julchen

    Hallo Aurora, ich bins

    ich hab grad einen letzten Beitrag gelesen und kann das nur bestätigen, die alten Co-Muster funktionieren noch sehr gut.

    Bei mir ist Anfang November meine Schwester gestorben und ich hab nach langem Überlegen dem Ex Bescheid gesagt. Eigentlich hab ich keinen Kontakt mehr mit ihm, aber das wollte ich dann doch.
    Er hat dann gleich angefangen zu jammern und wollte zur Beerdigung kommen. :shock: Wir haben ihn das letzte Mal vor drei Jahren gesehen und wollten ihn bestimmt nicht in dieser Situation treffen. Aber ich hab mich nicht getraut, ihm das zu sagen, zumindest nicht gleich. :oops: Ich hab ihn dann später angerufen und gesagt, der Schwager will nur eine kleine Beerdigung und er soll bitte nicht kommen. Aber da hab ich wieder mal gemerkt, daß diese Angst von früher immer noch irgend wo da ist. Gott sei DAnk konnte ich sie dann trotzdem überwinden.
    Liebe Aurora, es tut mir leid, dass es dir derzeit nicht so gut geht. Aber ich glaube bestimmt, dass du gestärkt genug bist um auch das wieder zu überstehen.
    Ich denke in letzter Zeit oft an dich und viele andere liebe Wegbegleiter und die Zeit, die ich hier verbracht habe.

    Ich wünsch dir eine schöne Adventszeit, glaub an dich, es kommen auch wieder bessere Tage.

    Sg

    julchen

    Hallo ich bins

    danke Aurora, Forumsdaumen sind wirklich unschlagbar :D

    Ich hab heute mein Seminar beendet und bin jetzt Betreuungsassistentin. :D Ach, die sechs Wochen Seminar waren soooo schön. Ich kann noch was lernen, auch wenn ich heuer schon 50 werd. :D Da hatte ich echt Angst davor, dass da nichts mehr in Kopf rein geht. Es war oft sehr anstrengend und der Kopf hat oft geraucht, aber es hat auch wahninnig Spaß gemacht. Das Praktikum war auch ganz toll und ich hab viel Anerkennung bekommen. Das saug ich immer noch auf wie ein Schwamm, hab mir ja so lang nichts zugetraut.

    Ich war heute sehr traurig, dass das jetzt schon wieder vorbei ist. Aber ich hatte so oft Angst vor der Zukunft, hab so oft gedacht, jetzt ist alles aus. Aber es ging weiter und meistens wurde es danach sogar besser.

    Ob ich bei meiner Arbeit weiter machen will, weiß ich noch nicht. Die Chefin ist oft nicht so einfach. Aber ich kann mich ja umschauen und mich verändern, wenn es nicht mehr geht. Heute kann ich das :D

    Ich wünsch euch eine schöne Zeit

    julchen

    Hallo ich bins

    ich wünsch euch allen noch ein gutes, neues Jahr.

    Mir geht es gut, meistens jedenfalls. Letztes Jahr hatte ich einen kleinen Rückfall in die Depression, oder so was in der Art. Ich wollte ein siebenwöchiges Seminar machen zur Betreuungsassistentin, war alles geplant und am ersten Tag der Schule hat mich die Chefin zurückgepfiffen. Das war schlimm für mich, ich hab mich so da drauf gefreut und ich will nicht "nur" Pflegehilfskraft sein. Vor allem ist die Chefin auch oft ziemlich schwierig, sie hatte mich da eine zeitlang im Visier und hat mich ziemlich fertig gemacht. Aber egal, ich hab mich dann damals aufgerafft und bin wieder zur Arbeit gegangen, in der Hoffnung, die Schule doch noch machen zu können. Jetzt bin ich wieder angemeldet, hoffentlich klappt es diesmal.

    Ansonsten ist alles im grünen Bereich, ich fühl mich gut, bin immer noch glücklicher Single (meistens zumindest).

    Schöne Grüße an alle, die mich noch kennen

    julchen

    Hallo Aurora

    wenn man sich traut, hmm das war wohl eher der Mut der Verzweiflung. :? Aber egal warum, es ist was Gutes daraus entstanden und das ist ja das Wichtigste. :D

    Letzte Woche musste ich was bei einem Amt erledigen, wegen Unterhalt für meine Tochter. So mitten im Gespräch meinte der nette Herr " na ja, solange ihr Exmann inhaftiert ist ........." War ich erst mal da gesessen und wusste nicht, was ich sagen soll. Und dann sind ganz viele alte Muster hochgekommen, ich hab mich so geschämt, obwohl ich gar nichts mehr mit ihm zu tun hab. Und ich hab ein fürchterlich schlechtes Gewissen bekommen, ich bin schuld, dass er so abgerutscht ist, ........ Aber Gott sei Dank konnte ich mich relativ schnell wieder davon distanzieren, das hat nichts mehr mit mir zu tun, es ist

    Hallo caro

    hmm, schwierig. Im Prinzip war mein Exmann auch ein hilfloser, kranker Mensch und ich konnte ihn nicht verlassen. Aber irgendwann hab es dann doch getan, weil ich mich selber schützen musste.
    Bei meiner Mutter würde mir das auch sehr schwer fallen, schon allein aus dem Grund, weil sie uns immer ein schlechtes Gewissen gemacht hat. "Bei dem, was ich schon alles für euch getan hab, da kann ich ja wenigstens erwarten, dass ihr dies oder jenes für mich macht!" Bäh, ich hab das gehasst.
    Ich weiss ja jetzt nicht genau, was den Umgang mit deiner Mutter so schwer macht, vielleicht kannst du öfters nein sagen. Immer wieder bewusst auf dich merken, was möchtest du, was tut dir nicht gut. Und das dann eben ändern, so wie es für dich möglich ist.

    Sg

    julchen

    Hallo caro

    ich hab grad vor einer halben Stunde an dich gedacht, weil ich meine Vorstellung von vor 5 Jahren gelesen hab und du die Erste warst, die mir hier geschrieben hat. :D

    Zu deinen Problem kann ich dir leider nicht viel sagen. Besteht denn die Möglichkeit, dass du dich wieder bisschen von ihr zurückziehst?

    Sg

    julchen

    Hallo ich bins immer noch :oops::D:D

    ich schleich heut schon den ganzen Tag hier rum und hab im Fädchen von Mariechen und danach bei Aurora gelesen. Das hat mich ziemlich betrofffen gemacht. Ich hab mich in fast allen wiedererkannt, was Mariechen geschrieben hat. Ich hatte damals auch keine eigenen Bedürfnisse mehr, hab nur für ihn gelebt. Ich hab auch ganz oft seine Forderungen vor das Wohl meiner Kinder gestellt, ich konnte das damals nicht anders. Mein ganzes Leben war darauf ausgerichtet, ihn zufrieden und trocken zu halten. Auch ich hab damals mein Tun verteidigt, ich dachte doch, das ist so richtig.Gott sei Dank bin ich damals auf ganz liebe Menschen hier gestossen, die mich so sehr unterstützt und dabei niemals verurteilt haben. Sonst wäre mein Leben heute nicht so toll, wie es jetzt ist.

    So, das ist jetzt eine gute Überleitung für eine Meldung von mir. :D Es geht mir gut. :D Die Arbeit macht mir immer noch soooo viel Spass, ich bekomme so viel Wertschätzung und Anerkennung von Patienten und Kollegen, das ist toll. Meine Verhandlungen mit der Arbeitsagentur laufen noch, nächste Woche habe ich eine psychologische Begutachtung. Wenn ich diese bestehe, bzw. überlebe ( das dauert über 5 !!!! Stunden :shock::shock: ) dann klappt das zu 99 % mit einer Ausbildung zur Altenpflegefachkraft. :D Und das Beste ist, dass mir das alles nicht mehr viel Angst macht. Ich bin zuversichtlich, dass ich das schaffe und wenn nicht, dann hat es halt nicht sollen sein.

    Durch meine Arbeit, bzw, dadurch, dass ich gern zur Arbeit gehe und keine Angst davor haben muss, ist mein Leben so viel schöner und lockerer geworden. Ich merke, dass ich mich immer mehr öffne, sehr viel auf Menschen zugehe wo ich mich sonst zurückgezogen habe.

    Soviel zu mir, ich wünsche Euch allen ein frohes Osterfest :D

    Bis demnächst mal wieder

    julchen

    Hallo ich bins

    Die Beiträge hier haben mich jetzt grad ganz betroffen gemacht.

    Damals, als ich noch mit meinem Ex zusammen war, da kam mal wieder ein Bericht in den Nachrichten, dass ein Mann unter Alkoholeinfluss seine Frau und seine zwei Kinder umgebracht hat.
    EX hatte damals unter Alkohol- und Canabismissbrauch ziemlich oft Wahnvorstellungen, er müsse die Welt retten und sowas. Er sagte auch zu mir, wenn ich ihm nicht helfe, dann müsse er mich leider umbringen. Ich hab ihn so oft ins Krankenhaus gebracht und immer gehofft, dass sie ihn da behalten. ABer oft haben sie ihn mir wieder mit heimgeschickt, sie können da nichts machen und ihn nicht immer wieder im Krankenhaus aufnehmen. Ich hatte so viel Angst, ihn wieder mit heimzunehmen, hatte Angst, dass irgendwann was Schlimmes passiert. ABer ich hab da noch keinen Ausweg gewusst, konnte ihn noch nicht verlassen. Dabei hatte ich ständig diese Angst, dass der nächste Bericht in den Nachrichten von mir und meinen Kindern handelt.

    War das eine schlimme Zeit, das sollte niemand mitmachen. Ich wusste damals nicht, wie ich das nach einer Trennung schaffen soll, wie es danach weiter gehen soll. Aber irgendwann hab ich die Trennung geschafft, hab es auch danach geschafft. Es war und ist auch heute noch nicht leicht für mich, aber es war seitdem nie mehr so schlimm wie damals.

    Sg

    julchen

    Hallo skybird

    schön, mal wieder von dir zu hören. :D

    Ich freu mich für dich, dass du dein Leben geniessen kannst, glücklich leben kannst.
    Dass du froh über die Trennung, über den Abstand zu ihm bist, kann ich sehr gut nachvollziehen, mir geht es genau so.

    Ich wünsch dir alles Gute und das Danke kann ich an dich zurückgeben, ich konnte viel von dir mitnehmen.

    Schöne Grüße

    julchen

    Hallo ich bins

    Liebe Lea, Miriel, nici und Aurora, danke schön, auch für die netten Umarmungen. :D

    Zitat

    Faellt es dir nicht auch vielleicht sogar schwer Trost anzunehmen?

    Nicht mehr so sehr, mittlerweile geht das eigentlich ganz gut. Damals, kurz vor meiner Trennung (vor dreieinhalb Jahren) starb mein Bruder und vor der Beerdigung hatte ich wahnsinnig Panik, dass mich jemand zum Trost in den Armen nehmen könnte. Ist dann zwar auch passiert und ich fand es tröstlich, aber im Vorfeld war das schwer für mich.


    Zitat

    Aber mal ganz ehrlich Julchen, du bist DEINEN Weg gegangen, du bist jetzt frei, du hast einen Weg fuer dich und deine Tochter gefunden und bist darauf geblieben!
    Das ist verdammt stark und wertvoll, was du da alles geschafft hast!

    Meinen Respekt!

    :oops: Danke schön. So ein dickes Lob macht mich immer noch bisschen verlegen, aber ich kann es gut annehmen. Weil ich auch jeden Tag sehe, wie viel besser es uns ( es sind zwei Töchter und ein Sohn) heute geht.

    Zitat

    Gerade wenn ich das Gefühl habe, es wird zuviel von mir erwartet...

    Ich glaube, ich hab in der Situation zu viel von mir erwartet, ich bin da so bisschen ins alte Muster abgerutscht, deswegen hat mich auch so beschaftigt.
    Mittlerweile seh ich das aber auch positiv, weil ich hab es ja gemerkt, dass mir dabei was fehlt. Früher hielt ich dieses Gefühl ja für normal.

    Aurora, ich freu mich auch, von dir zu lesen, hab euch echt vermisst. :roll:

    Heute ist mein letzter Urlaubstag, schade. :cry: Aber ich hab viel in der Woche geschafft, nicht nur Arbeit, sondern auch viel Faulenzen. :D Morgen geh ich dann noch mal zum Flohmarkt, da freu ich mich drauf. Ich hab nämlich so ein schönes Schwedenregal geschenkt bekommen, das hab ich gestern aufgestellt. Und das sieht noch so leer aus, da würden noch gaaaaaanz viele Bücher reinpassen. :oops::D

    Schöne Grüße

    julchen

    Hallo nici

    ich freu mich für euch, wie gut ihr damit umgehen könnt, kannst stolz drauf sein. :D
    Ich erleb das bei meiner Tochter ähnlich und es tut gut. Früher hab ich immer versucht, sie so gut wie möglich abzuschirmen, um ihr diese Enttäuschung zu ersparen. Es tut auch sehr weh, das mit anzuschauen. 'Aber mittlerweile hab ich auch gelernt, dass sie ihre eigenen Erfahrungen machen muss, eben auch mit Enttäuschung, Trauer und Wut. Dann für sie da sein, das kann ich dann für sie tun.

    Schöne Grüße

    julchen