Hallo Ihr Lieben,
Geduld ist ja nun nicht gerade meine starke Seite. Nun habe ich gerade für mich festgestellt, dass es erstaunlich ist, wieviel Geduld ich doch hatte was das ausharren in einer schädlichen Beziehung betrifft oder die Hoffnung auf vermeintliche "Besserung".
Wie wenig Geduld ich jedoch habe, wenn es um ganz normale Dinge geht, die sich auch "normal" entwickeln. Dinge, Vorgänge und alltägliches, das einfach seine Zeit und Entwicklung benötigt.
Es ist wohl einfach so, wenn man/frau sich in einem Kreislauf befindet dann kommt man schwer und langsam heraus. Sind es jedoch "neue" Dinge, dann kommt eine gewisse Erwartungshaltung bzw. Erfolgsdruck hinzu. Wenn ich da an meinen Tisch denke, den ich versuche zu lackieren, da würde ich gerne die zweite Schicht anbringen, obwohl die erste noch lange nicht trocken ist.....
Zwar habe ich mittlerweile "Ruhe" gelernt. Dennoch, oft muss ich mich besinnen, erden und mit mir Selbstgespräche führen. Es klappt dann immer ganz gut mit dem Kopf alles ganz normal zu betrachten, aber der Automatismus allem seinen Werdegang zu lassen, der ist noch nicht da.
Und das, obwohl mir bewußt ist, dass viele Vorgänge geschehen müssen, sich setzen müssen um dann in die neue Runde zu gehen. Rund um Runde zeigt sich dann nämlich ob es überhaupt bis zur letzten Runde kommt oder der "Kampf" abgebrochen wird.
Wie ist Euer Umgang mit Eurer eigenen Geduld?
Lieben Gruß von Dagmar