Alkohol ein Grund zur Trennung??

  • guten morgen anitpalm!

    herzlich willkommen hier im forum!

    schön das DU hier bist und hilfe für DICH suchst!

    auf deine frage ob alkohol ein grund zur trennung ist,kann ich dir nicht antworten....diese antwort wirst DU ganz allein für DICH UND DEINE KINDER herrausfinden...

    nur mut,lies DICH hier in aller ruhe durch unsere threads,stell alle fragen die DICH beschäftigen/interessieren und nehm am erfahrungsaustausch mit uns teil...

    dies kann DIR helfen die FÜR DICH RICHTIGE entscheidung zu treffen...

    ich wünsche DIR einen regen und hilfreichen austausch

    liebe grüsse caro :wink:

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

  • 400 Euro im Monat ist viel.
    Mein Mann, mit dem ich 20 J. verheiratet bin, gibt 2mal wöchentl. ca. 10-15 Euro aus, macht ca. 80 im Monat.???
    Wenn man bedenkt, dass manche für Zigaretten Geld ausgeben oder Hobbys. was meiner nicht, hat , dann geht das noch, sonst auf Festen noch über Sommer etwas oder Winter Gaststätte ca. 2mal im Monat.
    Bei dir ist es eine überlegung wert, wegen dem finanziellen.
    Meiner ist Beamter, die haben gewissen Sonderstellung, ich möchte mich noch nicht trennen. Ich werde erst mal weitersehen.
    Vor einiger Zeit noch hat mein Mann von seiner Mutter öfter Alkohol bekommen, Most in Kanistern oder Weinflaschen, Hochprozentiges trinkt er selten, fast gar nicht.
    Du musst auch für dich selber rausfinden, was für dich das Richtige ist.
    Ich fing an, Literatur zu lesen.

  • Liebe Antipalm,
    herzlich willkommen hier in unserem "Problemeck". Ich würde sehr hoffen, dass das Lesen unserer Geschichten Dir manch einen Aha-Moment "schenkt".

    Ich selber möchte mich überdeutlich von der Meinung von Trauerkloss distanzieren. Wenn ein Mensch "nur" xyz Euro vertrinkt, sagt das beileibe nochnichts über seinen Zustand, seine Menge oder seine körperliche Verfassung aus.

    Ich kenne Menschen, die "saufen" noch billiger und sind fertig. Ich hatte eine Leasingkraft, die ganz sicher billiger in der Beschaffung war: sie trank nämlich Spiritus mit Multivitaminsaft. Einfach weil ihr das Geld ausgegangen war. Auch sagen die Euro-Verbrauchsmengen absolut NULL darüber aus, was an anderen Orten kostenfrei konsumiert wird. Davon einmal abgesehen, werden Gehirn und Organe betroffen, Gehirnschäden nicht ausgeschlossen und da wird gemessen über "nur" Euros. Leute, so kann die Endabrechnung teuer werden für die lieben Angehörigen.

    Ich habe einen Austicker erlebt von jetzt auf nachher nach Jahren schleichenden Genusses, der geringer war als der TEURO-Verbrauch von Trauerkloss.

    Sexentzug ... ja logisch, kenne ich auch - weil der Ekel größer war bei mir. Irgendwann wurde ich dann gegen eine trinkende Partnerin ausgetauscht, die selber wohl eine Fahne hatte oder sich an seiner nicht störte. Ich danke dem lieben Gott für die Grausamkeiten, die ich damals erleben musste. Nunmehr lebe ich in Frieden ohne Ängste und ohne Fahnen in meinem Umfeld. Ekel kenne ich nicht mehr. Ekel den ich früher jeden Tag hatte. Dieses Ekel nicht mehr kennen hat sich auch in anderen Bereichen ausgewirkt. Ich habe selber meine Toilette repariert, Echsen angefasst um sie vor meinen Katzen zu retten weil mein "Ekelkonto" nunmehr unbelastet ist.

    Und Du glaubst Antipalm, Deine Kinder fühlen sich wohl in einem Gewirr von Gefühlen ihrer Eltern. Ich kann es mir nicht vorstellen....

    Denk mal nach was Du für Dich möchtest? Was Deine Kinder für ein gesundes aufwachsen benötigen und wie und mit wem das möglich wäre.

    Ich habe mich getrennt von meinem Expartner da Gefahren durch Gerichtsvollzieher, finanzielles Verausgaben, Fahren mit Alkohol, Führerscheinentzug, Arbeitsplatzverlust und ähnliches drohten. Wenn der finanzielle Aspekt für Dich wichtig ist, dann rechne mal durch was es kosten würde wenn Dein alkoholkranker Mann zum Pflegefall wird.......

    Les Dich hier ein bischen durch, dann findest Du diese Geschichten von Krankheiten und Pflegefällen.

    Viel Kraft wünscht Dir Dagmar

  • Hallo antipalm,

    herzlich willkommen hier im Forum.

    Wenn Du daran denkst, was Du gerne möchtest und wie es zur Zeit ist, tut Dir und den Kindern die jetzige Zeit nicht gut. Da Du bisher nur Kraft verloren hast, wird sie kaum einfach wiederkommen. Du kannst da etwas dran ändern, das liegt in Deiner Hand.

    LG Kaltblut

    Sie standen dar und fragten sich warum und nur einer meinte: warum nicht.

  • Hallo anitpalm!

    Schön, dass du hier schreibst.

    Nach einem Rückfall meines Mannes in die Alkoholsucht kam es zur Trennung.
    Ich habe zwei kleine Kinder (1 und 3) und diese Tatsache bestärkt mich eigentlich darin, dass es unverantwortlich wäre, zu ihm zurückzukehren, solange er trinkt.

    Natürlich sind nicht alle trinkenden Menschen gleich in ihrem Verhalten. (obwohl ich hier im Forum durch das Lesen der vielen Geschichten lernen durfte: sie gleichen sich manchmal in verblüffendem Maße)
    Aber es ist jedenfalls keinesfalls so, dass das Bleiben zwangsläufig besser für die Kinder ist.
    Wenn du selbst am Ende bist, wie kannst du dann für deine Kinder einen fröhlich-unbeschwerten Alltag schaffen? Klar werden meine Kinder an den Punkt kommen, an dem sie sich eine normale Familie mit Papa wünschen. Aber so wie Papa derzeit drauf ist, kann er ihnen rein gar nichts geben. Aber ich fühle mich seit der Trennung zunehmend stark und habe viel Lebensfreude. Wenn ich noch mit ihm zusammen wäre, würde ich mich um ihn und sein PRoblem drehen. Jetzt kann ich mich um mein Leben und das der Kinder kümmern.

    Liebe Grüße
    Doro

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