Eine Sache bewegt mich gedanklich sehr. Mein Mann ist oft aus heiterem Himmel angekommen, um mir zu sagen, dass es besser ist, wenn wir uns trennen. eigenartigerweise meist dann, wenn es eigentlich gut lief zwischen uns. Dann kam er mit irgend welchen herbei geholten sachen, die ihn störten. er bildete sich sogar ein, dass wir uns ständig streiten. besonders in Phasen, wo ich sehr stark war und z.B. garnicht auf seine sachen bezüglich alkohol eingegangen war kam er an. einmal kaufte er sich eine große flasche weinbrand , setze sich demonstrativ vor mich und machte schluß. ich fragte ihn, was los sei und er meinte, nichts großartiges. wir könnten weiterhin freunde bleiben usw.. ich bin dann garnicht weiter drauf eingegangen. oft akm dies nach tagen, wo ich viel für mcih selbst getan hatte. zu partys gegangen war. kann sein dass er daruf eifersüchtig war. aber ich vermute,dass er irgendwie mich mit dieser taktik versuchte zu benutzen. Damit es IHM wieder gut geht, wenn es MIR schlecht geht. ich galube, dass er irgendiwe meine abhängikeit gespürt hat udn versucht hat es sich zu nutze zu machen. ihm ging es schlecht. das helferchen kam und hat ihn bemuttert. da war die welt für ihn in ordnung. blieb aber das helferchen stark udn hat etwas für sich selbst geten, sich amüsiert, spass gehabt war scheinbar für ihn alarmstufe rot. er könnte sein heleferchen verlieren, wenn es selbständig wird. also mußte er einen drauf hauen. er macht schluß, dmait er von mir liebesbeweise bekam, ich ihm hinter her rannte . heulte, verrückt wurde, ihm hinterhertelefonierte. dann war machmal wieder friede freude, eierkuchen. irgendwie war er dann zufrieden, weil er dann wieder genugtuung hatte. er wollte mich in meiner sucht behalten. er wollte mich spüren lassen wie sehr ich ihn 'brauchte'.
wennes dann noch nciht genug leid war setzte er noch ein drauf. manchmal versuchte ich nochmal mit ihm zu reden, gründe zu erfahren, was ihn denn störe, dann ging er nciht ans telefon.
tage später tat er oft so, als ob er nichts mehr davon wußte. ich wollte dann reden, wieso er das dann macht eund er tat das alles ab. oft sagt eichihm, dass er aufhören solle so mit meinen gefühlen zu spielen. aber offenbar hatte er selber in sich dieses gefühlskarussel und wollte, dass es sich in mir auch drehte. Manchmal fragte ich mich, ob unsere gefühle zu tief waren , das er sich davor fürchtete. oder ob alles von ihm gespielt war, er mir total ein vormachte. jedenfalls kommen diese anwandlungen imemr dann, wenn es eigentlcih gerade alles sehr schön läuft. schön läuft, um es dann wieder kaputt zu machen? zerstörungstrieb?
Mit der zeit merkte ich, dass ich damit nur noch klar kommen würde, wenn ich mich vor ihm abschottete, mich verhärtete. Aber wie? eigentlich hatte ich sowas nie vor. ich habe die schöne zeit immer genossen.
druch das lesen im forum habe ich uach erkannt, dass es nichts bringt , zu kontrollieren , ihm die sucht vorzuwerfen oder sonst was. ich hatte eine lange zeit lang damit gleebt und meinen kram gemacht. mit der vorstellung, dass es eben eine krankheit ist. dass man da nix tun kann, das er möglicherwiese irgendwann seinen tiefpunkt erreichen wird. dachte aber euich immer, dass er noch nicht so weit ist, sondern eher mittendrin steckt. also in ruhe lassen. das scheint ihm überhaupt nciht gepaßt zu haben. einige male habe ich beim aufräumen flachmänner in irgendwelchen taschen auf dem balkon gefunden. die habe ich einfach komentarlos zu den altglas gestellt. wein hat er imemr offen vor mir getrunken, nur die harten sachen versteckt. vor wem überhupt versteckt. ich habe ihm einmal klipp und klar gesagt, dass ich weiß, dass er abhängig ist udn er es selber mal für sich überprüfen solle. ob er meint er sei abhänigig. ob er meint, dass er nach zwei gläsern wein aufhören kann zu trinken. auch da habe ich keine antwort erwartet, sondern sah es nur als einen denkanstoß. ich dneke, dass er auch begriffen aht , dass er abhängig ist. mit dieser riesen flasche weinbrand schiene s mir, als ob er mir jetzt beweisen wollte: Ja, ich trinke jetzt wie es mir paßt, na und. wieder habe ich ihn nicht drauf angesprochen. Fragte mich dann: Stört es nun, dass es mir egal ist, dass er trinkt. Oder will er mich jetzt so sehr provozieren, dass ich ihn retten soll udn ihm die flasche entreißen soll. vor langer zeit sagte er, dass er jemanden braucht, der ihm einen tritt in den A**** gibt.Seit dem lesen im forum habe ich sein trinken ignoriert. manchmal haben wir zusammen ein glas wein getrunken. er trank dann die flasche leer , noch ne halbe dazu und dann wohl noch den flachmann.
was sich seitdem tat, seit ich einiges begriffen hatte druch das lesen im forum hat er sich verändert. früher fühlte er sich stark und mächtig druch den alkohol. bleib die wochenenden weg und machte was er wollte. seitdem ich auch wieder spass am leben gefunden hatte blieb er schön brav zuhause. mir schiene s, als ob er es deswegen tat, weil er glaubte, dass ich vielleicht nen freund hatte. manchmal kamen so eifersuchtsanwandlungen. auch beim schluß machen sagte er mir dann, ich könnte mir jetzt nen neuen suchen. nach einiger zeit erschütterte es mich immer wenige rund er legte immer mehr drauf so schien mir.
ist es so, dass man dann für den anderen nichts mehr 'taugt', wenn man sich von seienr eigenen sucht befreit?
ich distanziere mich, warum auch nicht, wenn er doch imemr schluß macht. dann beschimpft er mich, es reicht nciht, dass ich mich damit abgefunden habe. er will noch ein drauf geben.
irgendwie stecken scheinbar irgendwelche suchtmechanismen hinter diesem verhalten. ich würde sie gerne druchblicken. habe angst, dass wenn ich es nciht verstehe ich immer wieder, möglciherweise auch bei anderen menschen darauf reinfalle. es sit so, als ob ein mensch versucht in meinen offenen wunden herumzupicken. reicht es nicht, dass er mich verletzt hat? warum muß noch mein eigenes selbstwertgefühl zerstört werden. was bringen einem süchtigen diese torturen, quälereien am partner? warum wird gerade der partner dafür ausgesucht. oft dachte ich, soller sich doch an seinen kumpels ausleben.
wer kann mir da weiterhelfen das zu verstehen?
welche rolle spiele ich dabei. denkt ihr das sind verborgene machtkämpfe oder sowas?
wer hat ähnliches erfahren?
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Hallo Paddy,
in ähnlicher Form kannte ich es, auch wenn meine Erinnerungen daran langsam verblassen. Die Erinnerungen an Verhaltensmechanismen, die alles andere als förderlich für uns als Partner sind.Der Partrner wird oft ähnlich wie Eigentum betrachtet. Er ist schon ewig da, nicht gegangen - wo Kumpels schon lange den Kontakt abgebrochen hätten. Drohungen und Inkonsequenz unsererseits ermöglichen die Grenzen für den anderen immer weiter zu testen. Je mehr wir mit uns machen lassen, desto schneller kommen weitere Versuche uns klein zu machen. Warum auch sind wir nicht konsequent? Warum sprechen wir von Dingen, die wir nicht durziehen? Warum schützen wir uns nicht selber?
Ich wollte auch verstehen, liebe Paddy. Allerdings kann ich jetzt auch in Erwägung ziehen, dass ich verstehen wollte um mich anzupassen, um die gewünschten Gefühle oder Verhaltensweisen zu erhalten.
Ich kann Dir nur sagen, mich hat es nachhaltig geschädigt was Beziehungen zu anderen Männern betrifft. Ich muss nun sehr hart lernen, dass es auch konstante Menschen gibt, die sich annähern, stehen bleiben und sich nicht zurückziehen. In den Beziehungen, die sich bei mir derzeit abzeichnen könn(t)en "warte" ich quasi schon auf den Rückzug, ziehe mich dadurch selber "vorsorglich" zurück und bin erstaunt, wenn ein Mann sich konstant und konsequent in meine Richtung hin bewegt.
Es kann aber nicht sein, dass jene, die sich gut und fair verhalten das ausbaden müssen, was ungesunde Verhaltensweisen ausgelöst haben. Ich will nun nicht mehr verstehen (davon mal abgesehen, ist ein solches Verhalten überhaupt zu verstehen oder vom aktuellen Promillepegel abhängig?)
Ich will nur eines: Menschen annehmen können, die jetzt um mich herum auftauchen und den Dingen ihren Lauf und ihre Zeit lassen können. Nicht ständig negatives interpretieren, weil ich es so gewohnt war.
Komisch schon, dass bei Freundinnen, dieses Gefühl nie entstand - da habe ich das nämlich nie erleben müssen.
Pass auf Dich auf Paddy, es gibt ein Leben nach der Alkbeziehung, und das kann sehr sehr wertvoll sein, wenn wir es uns nicht selber zerstören.
Lieben Gruß von Dagmar
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Hallo,Paddy
ich mußte sogar manchmal schmunzeln,als ich diese Zeilen las,
das ist ja genau wie bei mir,das hätte ich auch so ähnlich schreiben können.
Ich wäre aber nie darauf gekommen welchen Hintergrund sein Verhalten hat.Mich hat es immer gewundert,jetzt wo ich z.B. auch mal Sonnabend Abend weggehe,na ja mein Mann war ja sonst sowieso nie da,bleibt er artig zu Hause und ist dann beleidigt wenn ich gehe.Als ob ich kein Recht auch Spass alleine hab,dann kommen diese Eifersuchtsanfälle und später diese Scheidungsgeschichten,total paradox.
Na gut sonst habe ich ja alles versucht damit er nicht trinkt ,war besoners lieb und nett eben damit kein Anlass zur Trinkerei für ihn besteht,
jetzt mache ich das ja so nicht mehr,sondern sage ,dann geh ich eben alleine wenn du betrunken bist...
Das wird mir allerdings als gefühlskälte ihm gegenüber ausgelegt.(was zur Folge hat das er manchmal noch mehr trinken muss..)Dagmar beschreibt ja das das sicher mit dieser Krankheit zu tun hat,kennt das mittendrin und danach ,hat mir sehr zu denken gegeben ,ich hätte das ja nochnichtmal im Zusammenhang gesehen,bis jetzt...
Sag mal Paddy schreibst Du im geschlossenen Bereich?
Ich wollte Dir nur mitteilen ,das ich das genauso kenne,einen Rat kann ich dazu nat. nicht abgeben,steck ja selbst noch drin.
Viele Grüsse Britta
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Hallo Paddy,
ja, das gehört zum Krankheitsbild dazu. Alkoholiker und Co-Abhängige bilden ja eine Symbiose. Erst auf der Ebene der Harmonie, der Co versucht immer wieder das Gleichgewicht herzustellen. Gibt sich dabei auf. Da es ohne Kontrolle und Überwachung nicht mehr funktioniert. Weil dann das "Ausnutzen" einer Leistung ohne Gegenleistung nicht mehr vorhanden ist. Dies läuft unbewusst ab.
Das was du beschreibst hab ich mir immer vorgestellt als Bild. Maus und ein Stück Käse. Wenn mein Ex merkte ich gehe meinen Weg, und entferne mich dadurch von ihm, hat er mir ein Stück Käse hingeworfen indem er z.B. nicht mehr getrunken hat, für einen gewissen Zeitraum. Oder aber er sprach auch von Trennung, denn dann hatte er mich ja wieder gefühlsmäßig bei sich, ich konzentrierte mich wieder auf seine Worte und entfernte mich wieder von mir. Der Co-Knopf sprang wieder an und sendete REAGIEREN, obwohl er ja auf AGIEREN stand.
Sobald er dies merkte, bewusst und unbewusst agierte er mit solchen Sätzen und ich sprang an.Als Gummiband kannst du dir das auch vorstellen....immer dann wenn es zu stark gedehnt wurde, hat er es durch solche Verhaltensweisen wieder für seine Auffassung entspannt.
Lieben Gruß
Nicole -
ich bedanke mich bei euch allen sehr herzlich für eure antworten. Mir tun diese denkanstöße von euch sehr gut. Je emhr ich merke, dass dieses verhalten typisches verhalten von nassen alkoholikern, desto weniger fühle ich mich persönlich angegriffen. das gibt mir sehr viel stärke und ich schaffe mich i9nnerlich zu distanzieren. ich sehe das als ganz guten schritt für mich. da ich ja immer mit dem kerl zu tun haben werde. ich sehe es jetzt so,d ass er nach wie vor versucht knöpfe an mir zu drücken. da ich ja noch nciht 'trocekn' bin sondern ja trotz trennung immer noch an mir arbeite funktionieren diese knöpfe halt teilweise noch. ich will mich immer weiter davon fortbewegen, das sit mein ziel. oft erwisch eich mich dabei doch zu denken: Upps, was habe ich falsch gemacht. denn man kann ja auch net alles auf den alkohol schieben. aber die kritik seienrseits geht derart unter die gürtellinie. auch wenn er mal recht hat ist es allein der tonfall, wie er mit mir redet. ich merke dann sos ehr wie verletzbar ich bin udn mcih imemr wieder gleic in frage stelle. das ist mein ziel. darna muß ich arbeiten. Und durch eure bestätigung, dass ihr es auch so erlebt ist und daher wohl wir alle ja nicht so schlechtsein können, habe ich erkannt, dass es einfach mit dieser krankheit zu tun hat. das meine ich mit 'verstehen'.
Also, das sit es was ich erkenen, oder verstehen wollte und imemr noch will. es tut mir gut, die zusammenhäng eund hintergründe, also das wirken von der einen abhängigkeit mit der anderen.So erhoffe ich mir das ganze spiel zu druchschauen udn diesen teufelskreis zu druchbrechen. nämlcih indem ich mir den schuh nich tmehr anziehe. ich werde jezt ganz 'bewußt' ihm nicht mehr dieses futter geben, mit dem er seine sucht nährt. beschimpft er mich sage icg: na und, viel spaß mit diener schlechtenlaune. irgendswas, und gehe. ja meien kinder sollen sehen wie stark ich bin. sie sollen sehen : Mama hats ihm gegeben. ich werde ihnen dann a uch erklären warum er sonenn msit redet. nein, ich werde deswegen nciht meine kinder mehr zu ihm lassen. er ist ok zu ihnen , bin ich erstmal weg. ICH sehe jetzt für mcih , das ich da selber mit druch muß und lernen muß einen neuen weg zu finden. Ich könnte eine schulung gebrauchen. Klar, es gibt mesnchen, die sind stabil und zum glück kenne ich auch genügend davon.
Bei mir ist e snciht so, dass ich jetzt vor anderen zumache. Aber es gibt ja außer meinem mann auch nadere, die auch solche probleme haben und versuchen , diese gutmütigkeit von mir auszunutzen und mit den gleichen verhaltensmustern kommen. so beispielswiese im job. ich dneke, dass diese meine leichtverletzbarkeit, labilität udn aufopferungsgabe nciht von ungefähr kommt , auch andere menschen springen drauf an. DAS meine ich muß ein Ende haben. Ich muß lernen Grenzen für mcih zu ziehem. Nein zu sagen. wie genau es dann im praktischen geht muß ich noch lernen. ich darf vor allem nciht mehr so angreifbar sein, muß mcih schützen. Nur wie mit meinem wohl sehr verkorksten Selbstbewußtsein oder was dawohl hintersteckt? -
Liebe Paddy,
Ja,das Selbstbewusstsein!Ich für mich denke dass ich dieses mein ganzes restliches Leben pflegen,hegen und üben muss.
Was Ihr beschreibt erinnert mich so seh an meinen Vater.Mit Mama machte er das oft.Mit uns auch manchmal.
Ein Satz von Dir hat mich frappiert:
Zitatwas bringen einem süchtigen diese torturen, quälereien am partner?
Manchmal denke ich,wir dürfen uns das einfach nicht gefallen lassen!
Und da sind wir dann gleich wieder beim Selbstbewusstsein.Denk an Dich,nicht an ihn!
Tu Dir Gutes!Liebe Grüsse
Yvonne -
Liebe Yvonne,
ist diese Frage "was bringen einem süchtigen diese torturen, quälereien am partner?" nicht falsch gestellt?
Warum mach(te) ich das mit. Ich weiss doch, dass nur ich mich, meine Einstellung und mein Leben ändern kann und niemals andere Menschen.
Die Zeit seit meiner Trennung war alles andere als leicht und meine Veränderungen, die Erarbeitung des Selbstbewußtseins auch in schwierigen Situatioenen war für michs sehr schwer. Ich kam mir oft vor wie beim Kochwaschgang in der Waschmaschine: erst nass und sauber gewaschen und dann im Schleudergang mit 1400 Touren gegen die Trommel.
Zerknittert und noch nass (hinter den Ohren) aus der Trommel raus um langsam trocken (hinter den Ohren) zu werden und dann frisch gebügelt und gestärkt im Leben zu stehen.
Ich habe das unwahrscheinliche Glück tolle Freunde zu haben, die immer mein Selbstbewußtsein gestärkt haben, mir mein Selbstwertgefühl aufgebaut haben und mich nie ganz zu Boden fallen ließen.
Was aber ist mit und bei Menschen, die dieses Umfeld nicht haben. Ich befürchte fast, Selbstbewußtsein ist ein Ding, an dem man/frau selber die Grundlagen legen kann, aber Bestätigung vom Umfeld erscheint mir am Anfang wichtig zu sein. Gerne und gut auch durch fachärztliche Hilfe wie Therapeuten!
Ich hatte für mich letzte Woche ein ganz besonderes Erlebniss mit einem "Matcho". Ich weiß, was ich will, denke und fühle - aber auch dass ich nur auf mich Einfluss habe. Mir wurde in relativ barschem Ton gesagt, ich solle doch ein Tier "wegkicken". Nun, ich sah denjenigen an und meinte "Hey, das tut mir doch auch weh, was Du da sagst" War eigentlich eine Floppserei, denn ich hätte es eh nie getan und meinen Streichelwuschel schön bei mir behalten.
Seit dem Tag hat der Matscho ein komplett anders Verhalten. Sanft, leise und komplett verändert. Die Stärke also, Schwäche zu bekennen und sich verletzbar zu zeigen, kann eine imense Stärke darstellen. Eine, die anderen vielleicht zum nachdenken gibt.
Ich hasse den Satz - und doch ist er so richtig: bei Dir beginnt es und bei Dir endet es!
Lieben Gruß von Dagmar
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Liebe Paddy,
Zitat„ist es so, dass man dann für den anderen nichts mehr 'taugt', wenn man sich von seienr eigenen sucht befreit?“
Als ich aufhörte darüber zu grübeln, warum wohl was in meiner Frau passierte und etwas veränderte, ging es mir immer besser. Irgendwann dachte ich nur noch daran wie mir was gut tut und nicht mehr daran, wie ich verhindern konnte dass dem anderen etwas nicht so gut tut.
In Beziehung stehen heißt nicht mit einer Rolle Clopapier aufzuwachen, um mir Gedanken darüber zu machen was ich wo aufwischen darf.
Wir hatten uns damals gegenseitig missbraucht und waren unfähig aus dieser Situation herauszufinden. Meine Frau brauchte mich zu Absicherung und ich sie zur Anerkennung. Je weiter wir voneinander entfernt waren, je besser ging es uns. Immer wenn wir uns für kurze Zeit sehr nahe kamen, verhielt ich mich oft wie Dein Ex und wollte nur weg, raus aus dem unsichtbaren Morast. Ich konnte nur fühlen, dass da was nicht stimmte, aber was nicht passte blieb mir verschlossen. Als ich das Ergründen aufhörte, ging es mir gut und vieles löste sich auf.
Verkorkstes Selbstbewußtsein? Als ich die unangenehmste Aufgabe annahm, mich mit mir zu beschäftigen, um mir bewußt über mich selbst werden, flogen die Korken reihenweise aus meiner Birne.
LG und je mehr Du in Dir aufräumst, je klarer wird es Kaltblut
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