• Hallo Huck,

    herzlich willkommen.

    Als ich Alkoholismus als Krankheit annehmen konnte, begann ich so langsam mir verzeihen zu können. Zusätzlich hilft es mir immer sehr, mir ins Gedächtniss zu rufen, dass alles was in der Vergangenheit war, nicht mehr rückgängig zu machen ist. Ich muss mich damit arrangieren, alles andere ist sinnlos. Das gibt mir Kraft nach vorne zu schauen und im Heute und in der Zukunft die Dinge so zu machen, dass ich in Frieden leben kann.

    Gruß
    Oliver

  • Hallo Huck!

    ich überschütte mich in solchen Momenten der Selbstvorwürfe mit buddh. Weisheiten :)

    Eine davon ist:

    edit...

    Und wenn man drüber nachdenkt, ist es richtig. Am Vergangenen kann man nichts ändern - es ist geschehen.

    Man kann versuchen, denjenigen, den man gekränkt hat, um Entschuldigung zu bitten. Sei es per Brief oder Mail oder persönlich.
    Aber das geschieht im Heute. Und das heutige Denken zählt - auch für die gekränkten Menschen. Da kommt eine Entschuldigung oder Erklärung vielleicht sehr dankbar an.
    Nur darf man keine Absulotion erwarten.
    Wenn man ehrlich bereut und sich für sein damaliges Verhalten entschuldigen und dazu stehen kann, ist man schon ein gewaltiges Stück in seiner persönlichen Arbeit weiter.
    Dies solltest Du Dir vielleicht auch in solchen Situationen bewußt machen.

    Eine andere Weisheit ist:

    edit..
    In diesem Sinne...

    Viele Grüße

    BlueCloud

    edit bitte keine fremde Zitate einsetzen. danke hartmut

  • hallo huck

    ich kann mich noch gut daran erinnern wie das bei mir war die erste zeit. alles andere als schön. nur habe ich nach ner weile gemerkt das mich selbstvorwürfe nur zermürben, sie haben ähnlichkeit mit dem selbstmitleid in dem man im suff ja in schönster regelmäßigkeit versinkt. das habe ich bald möglichst schnell bei seite geschoben. nicht das ich was vergessen hätte, nein ich habe es ne ganze zeit ganz bewußt nicht angeschaut. erst als ich ne gewisse stabilität gewonnen hatte habe ich mir die sachen vorgenommen. ich habe die leute die mir wichtig waren darauf angesprochen, mich entschuldigt, mit ihnen darüber geredet. ich konnte mir da dann auch kritik anhören ohne zu verzweifeln. aber die war wirklich seeeehr selten. die meisten haben ganz toll reagiert, mir verziehen und mir wieder die hand gereicht.

    wir können vergangenes nicht ändern nur das jetzt anders leben.

    doro

    Alkohol ist ein prima lösungsmittel es löst familien arbeitsverhältnisse freundeskreise und hirnzellen auf.
    trocken seit 18.10.2001

  • hallo huck

    ich denke du wirst dich im endeffekt gar nicht groß entschuldigen müssen. sei einfach pünktlich da wann immer du es versprochen hast, kümmer dich um deinen sohn, sei ein vater. der rest kommt von ganz allein. ich habe 4 kinder und sie sind glücklich das ich nicht mehr trinke und eine mama bin auf die sie zählen können. letztendlich zählt die liebe, und da sagen taten mehr als 1000 worte. machs dir nicht unnötig schwer. da mußten wir alle mehr oder weniger durch, das wird schon.

    doro

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    trocken seit 18.10.2001

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