Lieber dreamcatcher
meinst du denn, der Mutter fiel es leicht, aus ihrem gewohnten Trott herauszukommen?
Kennst du nicht auch vielleicht Familien mit Kindern, wo du verstandesmäßig der Meinung wärest, dass würdest du anders tun?
Aber gerade weil bei meinem Beispiel die Mutter ihre Tochter liebt und möchte, dass sie gut versorgt zur Schule geht, macht sie weiter wie bisher. Solange, bis sie merkt, dass sie sich von ihrer Überliebe und Verantwortung lösen muss, weil es niemanden weiterbringt und ihre Beziehung so weiter Schaden tragen würde. Nicht Trotz oder der Wunsch, die Tochter zu verändern, waren Auslöser für die Veränderung. Sondern Einsicht, dass man selbst gelassener und zufriedener wird, wenn man sich nicht mehr für Sachen schuldig fühlt die einem nicht in der Verantwortung liegen.
Auch hat die Mutter keine Lösungsvorschläge gemacht, weil die Tochter nun selbst herausfinden sollte, was sie will, was sie kann oder wozu sie bereit ist. Jemanden Entscheidungsfreiheit zu geben, bedeutet ihm auch die Verantwortung zu übergeben. Das schließt aber Hilfe nicht aus- wenn sie dann noch gewollt ist.
Wie sieht denn deine Hilfe aus? Ist es Hilfe oder Verantwortung abnehmen.
Liebe Grüße Elke