Gibt es Alkoholikerpartner die sich zum positiven verändert

  • Hallo Martha 66,

    Zitat

    Dass Du mehr auf Dich schaust und versuchst Deinen Partner aussen vor zu lassen und dass Du klar den Wunsch und Willen äusserst, dass Du für Dich ein freies und unabhängiges führen möchtest

    .
    Ich schaue auf jeden Fall schon mehr auf mich.Frei und unabhängig das will ich auf jeden Fall sein.Aber es geht nicht von heut auf morgen was jahre zuvor immer genau gegenteilig war.Aber die ersten Schritte habe ich getan,jetzt gilt es dabei zu bleiben.

    Zitat

    Wenn Du schreibst, dass eine Trennung erst den Partner aufrütteln kann, bist Du bei ihm! Und warum ist eine Trennung momentan unpassend? Wann ist der richtige Augenblick für Dich, wovon machst Du das abhängig?


    Genau das hab ich mir auch gedacht.Hatte auch überlegt mich für kurze Zeit zu trennen.Aber mit was für einem Hintergedanken??Teilweise mit dem ihn wachzurütteln.Und genau das bringt nix,das weiß ich.Wenn dann nur weil es mir guttut.Wann ist der richtige Augenblick für eine Trennung??Ich denke ich will mich mehr von seinen schlechten Seiten die mir nicht gut tun trennen anstatt von ihm als Person und Partner.Ich muß da an meinen Ex denken.Er hatte nix mit Alkhol und dergleichen.Aber das Auto stand an erster Stelle.Dann kam Krankheit und Arbeitslosigkeit.Ich wollte ihn dazu bringen das er was ändert usw...Das volle Programm.Ich war diejenige die geschimpft ,gebrüllt und beleidigt hat.Er hat sich mit allem zufriedengegeben.Das will heißen wenn wir uns nicht dazu entschließen unsere Denk-und Verhaltensweisen zu ändern oder uns dazu entschließen allein ohne Partner zu leben,dann kann uns das gleiche wieder passieren.Ja und das auch mit anderen Männern die nicht trinken.Es ist meiner Meinung nicht der Alkohol sondern es sind die Männer die keine Verantwortung übernehmen wollen usw....Ich glaube ich bin mit meinem Freund sehr ähnlich.Ich hatte ja auch aufgehört Verantwortung für mein Leben und meine Gefühle zu übernehmen.....Hab mich auch zugemacht und runtergeschluckt,wie er.Bin auch zornig und habe Groll usw.....Wenn ich nicht anders wäre wie er dann hätten wir uns wohl nicht so angezogen.Fakt ist wenn ich nicht leiden würde dann hätte ich keinen Ansporn so an mir zu arbeiten oder überhaupt was ändern zu wollen.Ich weiß jetzt wird das Feuer gegen mich wahrscheinlich wieder entfacht.Aber so ist es nun mal bei mir gerade.
    Mir ist vor einiger Zeit auch klar geworden das ich immer wieder aufs Karussell aufspringe indem ich mich wider versöhne,dadurch das ich ihm wieder mein Vertrauen schenke,ich wider mit ihm was unternehme,er sich wider zurücklehnt usw....und wieder seine alten Verhaltensmuster lebt.Ich habe gelernt das realistischer zu sehen.Bin zurückhaltender und vorsichtiger geworden.Und trotzdem weiterhin streng.Wer gibt mir die Garantie das es mir besser geht wenn ich mich getrennt habe??Die Frage ist was ich will und was ich mit mir lassen mache!!Ich weiß!!!Ich umgehe wohl die Frage.Denn ich kann nicht sagen wann ist der Zeitpunkt für eine Trennung.Ich glaube er kommt von ganz allein wenn man soweit dafür ist!!

    Zitat

    Doch solange Du etwas mit ihm machst und eine schöne Freizeit mit ihm verbringst drehst Du Dich im Kreis und es wird sich nichts ändern.


    Freizeitaktivitäten sind ja nicht verkehrt.Es tut beiden gut!!Und immer nur streng sein das will ich auch nicht.Das war ich lange genug.Da habe ich alles abgelehnt mit ihm was zu machen.Das war eine regelrechte Bestrafung.Man muß wohl selber rausfinden wie man das handhabt solange es einem selbst damit gut geht und man sich selbst treu bleibt !!!!

    Zitat

    und wenn Du möchtest unterstützen wir Dich dabei.


    Es ist zumindest gut zu wissen das es so ist.
    Lg Claudia

  • Hallo Nici,

    Zitat

    Liebe claudia, ich glaub wir stecken beide noch tief in diesem erkrankten
    verhaltensmuster drin.
    auch wenn wir es nicht hören wollen, und es für unangemessen finden


    Das ich wie eine Süchtige bin ist mir auch aufgefallen!!!Das war natürlich auch schlimm diese Erkenntniss.Jetzt versuche ich einen Weg zu finden um mit dieser Sucht umzugehen!!!
    Aber ist Räumliche Trennung oder die Trennung an sich denn die einzige Lösung??Oder wie siehst du das ????
    Lg Claudia

  • Hallo Anesa,

    Zitat

    Das heisst für mich jetzt auch nicht, so, jetzt ist alles wieder gut und ich tu als wenn nichts gewesen ist! Mir ist mein Problem immer noch glasklar und ich arbeite weiter daran!

    LG, Anesa[/quote]
    So sehe ich das auch bei mir!!!!
    Lg Claudia

  • Rosa Li,

    gehören die schlechten Seiten nicht zu dieser Person??

    Ich habe mich auch immer und immer wieder versöhnt...habe diese verdammte Hoffnung gehabt...jedes Mal dachte ich und nun ändert er was...doch es wurde immer und immer schlimmer.

    Der Teufel Alkohol verändert die Menschen...sie sind nicht mehr die Menschen die wir einmal kennen und lieben gelernt haben...leider.

    Bleiben wir, dann gehen wir irgendwann auch daran zu Grunde...das ist meine Erfahrung.

    Und bitte vergiss nicht...auch wir sind süchtig ...auch wir müssen für uns selber etwas tun, damit es uns irgendwann wieder besser geht und vielleicht auch ein neues und auch glücklicheres Leben haben.

    Liebe Grüsse
    Monty

    Wenn man seine Ruhe nicht in sich findet, ist es zwecklos, sie anderswo zu suchen

  • Hallo Emma 123

    Zitat

    Das glaube ich nicht, leider funktioniert das nicht, sondern man dreht sich im Kreis, lässt sich wieder überreden, lässt sich ein und schon sitzen wir wieder in der umsorgenden, helfenden Rolle fest, für die uns der Alkoholiker einsetzt. Bestimmt hast du das auch schon so erfahren müssen.


    Diese umsorgende und helfende Rolle nehme ich nicht mehr ein,nur weil es wieder gut läuft.Ich gebe ihm weiterhin die Verantwortung und lasse mich da nicht einlullen.Man sagt das ein Kranker wie ein normaler und nicht wie ein Kind oder Kranker behamdelt werden will!!Und das versuche ich!!

    Zitat

    Was hat dir die Abgrenzung bisher gebracht? Hat sich die Beziehung dadurch verbessert?


    Es haben sich Dinge zum besseren gewendet.Er stellt sich Konflikten anstatt wie früher zu flüchten.Das ist wie ich finde ein sehr großer Fortschritt!!!

    Zitat

    Spricht ja absolut nichts gegen ein schönes Wochenende. Nur aber das macht ja auch was mit dir. Du fühlst dich wohl, fängst an, willst wieder Vertrauen, genießt seine Gesellschaft.


    Das stimmt .ich halte mich da aber zurück mit Euphorie und solchen Dingen.Ich versuche da realistisch zu sehen dann bin ich nicht mehr so enttäuscht.Ich lasse mich nicht mehr zu eng ein.Bleibe mehr mit mir selbst.

    Lg Claudia

  • Hallo Emma 123,

    Zitat

    Aber vielleicht merkt er auch, dass du wirklich konsequent bist, wenn du deiner Co-Abhängigkeit entgegenwirkst, indem du eine Therapie in Anspruch nimmst, du deine Wünsche und deine Interessen lebst.
    Er muß merken, dass es dir ernst ist und du keine Frau bist, die seine Trunkenheit akzeptiert.


    Dieser Meinung bin ich auch.Und das lebe ich auch.ICh versuche ihm zun zeigen bzw. mache ich es so :das trinken akzeptiere ich nicht und unterstütze und verstärke ich nicht aber dafür die guten Sachen die von ihm kommen.Da lobe ich ihn auch schon mal.....usw....Es gäbe bestimmt noch ein paar Beispiele.

    Lg Claudia

  • Hallo Monty,

    Zitat

    Und bitte vergiss nicht...auch wir sind süchtig ...auch wir müssen für uns selber etwas tun, damit es uns irgendwann wieder besser geht und vielleicht auch ein neues und auch glücklicheres Leben haben.


    Das stimmt !!!Wenn wir dann mir Süchtigen zusammen sind dann ist es eben besonders sich komplett emotional abgrenzen zu können wenn wir uns nicht trennen können!!!
    Ich denke wir sind alle hier in diesem Forum um zu wachsen und Dinge zu erkennen!! Und um eine Lösung für unsere Sucht zu finden!!!!!
    Lg Claudia

  • Hallo Dagmar,

    Zitat

    Ich spüre nur viele von Worte von Deiner Seite, während Deine Inhalte beständig beim Partner sind.


    Da muß ich dir wohl Recht geben.Mir ist aufgefallen,das ich zwar Ziele habe aber einige schon wieder lange hab schleifen lasse.Also das ich zuwenig für die Umsetzung tue!!Und das was ich an meinem Freund bemängelt habe,das er einiges was er umsetzen wollte nicht tut oder nur schwer,genau so bin ich ja selber!!!!
    Ich habe mir gestern nochmal die Grundbeisteine fürs Cos durchgelesen und nochmal andere Prospekte die ich gesammelt habe zum Thema Abhängigkeit.Es hat doch wieder ganz schön in mir geantwortet,auch das das auf einmal ne richtige Welle in meinem Tread stattgefunden hat.Aber das finde ich gut.
    [quote]Trost in schweren Stunden[/quote
    Das war eher so gemeint wenn ich das Gefühl habe rückfällig zu werden das ich es trotzdem schaffe bei mir selbst bleiben zu können.Und mein eigenes aushalten kann,den eigenen Schmerz.Mich weiterhin von ihm wegnehmen zu können.Das ich weiterhin um Rat fragen darf auch wenn ich mich im Moment noch nicht trennen kann und das auch im Moment noch nicht will.Aber trotzdem will ich weiterkommen und etwas verändern.Meine denk-und Verhaltensweisen ändern.Weiterhin mehr Eigenleben aufbauen.usw....Auf diesem Weg will ich trotzdem bleiben.Nur gibt es Phasen wo man wieder abkommen könnte und das will ich vermeiden bzw. lernen dran zu bleiben.Zulange war ich in diesem Gefängnis gefangen.Glücklicherweise habe ich die letzten Monate vieles erkennen dürfen.Auch durch dieses Forum hier.Es gab auch Beiträge meinerseits wo ich schon viel für mich gemacht habe und preigegeben habe.
    Also in manchen Bereichen weiß ich das ich an mir arbeiten muß und auch noch arbeiten will.Und in vielem ist wohl auch eine Änderung meiner Einstellung erforderlich.Ich habe noch ein ganzes Stück Weg vor mir.Aber wichtig finde ich das ich die Ersten Schritte getan habe,auch wenn diese noch auf wackligen Füßen steht.
    Wichtig ist ,das man genug Wissen besitztum einige Dinge klarer zu sehen .z,bp.das man sich weitgehenst aus der Coabhängigkeit gelöst hat wenn man soweit ist das man man sagen kann das man auch ohne Partner leben könnte.
    Ich schreibe übrigens viele Geschichten.Die mit Sicherheit vieles auf den Punkt treffen.Ich habe eine Geschichte da bin ich mir Sicher das ich einige damit berühren könnte.Sie heißt "der Brocken".Bisher hatte ich BEdenken diese freizugeben.Zu groß ist die Angst das sie weitergegeben wird.Kopiert wird usw......
    Lg Claudia

  • Hallo Rosa Li,

    ich habe mir gerade deine letzten Antworten durchgelesen und festgestellt, dass wir beiden wohl von verschiedenen Voraussetzungen ausgehen.
    Dein Mann scheint ja noch sehr handsam zu sein, wo dich zwar sein Feierabendbier stört oder die verwaschene Sprache, aber alles in
    allem, hast du alles gut im Griff und kannst deine Freiheiten leben.

    Bein meinen alkabhängigen Freund hatte ich diese Möglichkeiten nicht, denn ab einen gewissen Pegel wurde er mir gegenüber unausstehlich,
    wurde streitsüchtig, nichts mehr war ihm recht, hat mich total niedergemacht oder fallls ich mich dem entgegengesetzt habe, mich auch kurzerhand rausgeschmissen.
    Am nächsten Tag wußte er schon nichts mehr davon, er war wieder wie ausgewechselt, sehr lieb, hilfbereit, einsichtig und verschmust.

    Das was ich gestern mit Abgrenzung gemeint habe, hilft ja nur dann, wenn es das Ziel ist und man sich aus einer kranken Beziehung lösen will.
    Und ganz wichtig, man zusätzlich diie nötige Unterstützung hat, um das dann auch durchzustehen und durchzuziehen.

    Ich will keine Partnerschaft haben, wo es nur noch um das Arrangieren mit der Krankheit geht, aber null Chance besteht auf Besserung.
    Ja, wie soll das auch weitergehen? Die Alkohlsucht ist, sofern sie nicht gestoppt wird, eine fortschreitende Krankheit.

    Was ist das für ein Leben, wenn man sich nichts mehr zu sagen hat, keine Gemeinsamkeiten mehr haben kann und ohne Hingabe auskommen muß?
    Wie lange hälst du diese Eiszeit durch?
    Wie lange lässt sich dein Mann dieses Verhalten gefallen?

    Ich gebe es ehrlich zu, ich habs aufgegeben, ich lasse ihn so sein wie er will und habe auch keine Angst, dass er ohne mich untergeht.

    Vlt. ist es bei dir auch anders, besser, ich wünsche es dir.
    LG Emma

  • Hi Emma 123,
    anfangs war er sehr schlimm drauf.So wie bei dir.Streitsüchtig,rechthaberisch,hatte mich auch mal ausgesperrrt.Seiin Wort war Gesetz.Das sich das ganze geändert hat lag wohl hauptsächlich dran das er 8 Monate ins Gefängnis kam.Das hat aus ihm nicht einen gesunden MEnschen gemacht,es hat ihn wohl ein wenig wachgerüttelt.Dann war da der Mut mich ihm zu widersetzen,klare Grenzen zu ziehen und wenn es bedeutet hat mich einzusperren.Ich will gar nicht mehr dran denken.Ich hatte des öfteren mit ihm gesprochen das ich so nicht glücklich bin.Immer konsequent und streng sein zu müssen.Meine Gefühle radikal runterzufahren.Auf ihn warten zu müssen wenn er sagt er kommt gleich nach Hause.Ich hatte ihm gesagt so eine Beziehung will ich nicht auf Dauer usw.....Dann kam längere Zeit Abstand,da war es mir schon fast egal,ich hab mich öfters rar gemacht,auch mal mit dem nach Hause kommen getrödelt.Hab ihm klar gesagt das er sich mal entscheiden sollte,denn ich wäre auch bereit zu gehen.Das war wohl ein Anstoß für ihn,weil er merkte das er nicht mehr der Mittelpunkt ist.Na ja das kann alles wieder anders kommen.Ich laß es auf mich zukommen.Vielleicht kommt doch der Zeitpunkt wo ich mich trennen will und kann.Momentan lebt er bis auf gelegentlich 1 mal in der Woche sehr abstinent.Er geht zur SHG(Auflage vom Knast).Zumindest setzt er sich da mit der Sucht auseinander.Hat sich auch schon mit eingebracht.Weiß ich von seinen Erzählungen her.Ich weiß das ist alles eine tickende Zeitbombe.Wenn es noch so wäre wie am Anfang,dann wäre ich mit Sicherheit schon weg.Er sind die kleinen Verhaltensweisen die er schon geändert.Ich will das aber nicht in Schutz nehmen.Das mit dem Alk nicht schluß ist weiß ich ja.
    Lg Claudia
    ich habe mir gerade deine letzten Antworten durchgelesen und festgestellt, dass wir beiden wohl von verschiedenen Voraussetzungen ausgehen.
    Dein Mann scheint ja noch sehr handsam zu sein, wo dich zwar sein Feierabendbier stört oder die verwaschene Sprache, aber alles in
    allem, hast du alles gut im Griff und kannst deine Freiheiten leben.

    Bein meinen alkabhängigen Freund hatte ich diese Möglichkeiten nicht, denn ab einen gewissen Pegel wurde er mir gegenüber unausstehlich,
    wurde streitsüchtig, nichts mehr war ihm recht, hat mich total niedergemacht oder fallls ich mich dem entgegengesetzt habe, mich auch kurzerhand rausgeschmissen.
    Am nächsten Tag wußte er schon nichts mehr davon, er war wieder wie ausgewechselt, sehr lieb, hilfbereit, einsichtig und verschmust.

    Das was ich gestern mit Abgrenzung gemeint habe, hilft ja nur dann, wenn es das Ziel ist und man sich aus einer kranken Beziehung lösen will.
    Und ganz wichtig, man zusätzlich diie nötige Unterstützung hat, um das dann auch durchzustehen und durchzuziehen.

    Ich will keine Partnerschaft haben, wo es nur noch um das Arrangieren mit der Krankheit geht, aber null Chance besteht auf Besserung.
    Ja, wie soll das auch weitergehen? Die Alkohlsucht ist, sofern sie nicht gestoppt wird, eine fortschreitende Krankheit.

    Was ist das für ein Leben, wenn man sich nichts mehr zu sagen hat, keine Gemeinsamkeiten mehr haben kann und ohne Hingabe auskommen muß?
    Wie lange hälst du diese Eiszeit durch?
    Wie lange lässt sich dein Mann dieses Verhalten gefallen?

    Ich gebe es ehrlich zu, ich habs aufgegeben, ich lasse ihn so sein wie er will und habe auch keine Angst, dass er ohne mich untergeht.

    Vlt. ist es bei dir auch anders, besser, ich wünsche es dir.
    LG Emma[/quote]

  • Und was die Eiszeit betrifft.Ich habe es als ich gemerkt habe das er immer wieder ein Schlupfloch für seine Trinkerei finden wollte(und meinte ich würde ab und an 2 Bierchen akzeptieren-Wieviel es dann wirklich ist weiß man ja nicht),2-3 Wochen durchgehalten.Aber mit dem Gedanken da es mir wirklich gereicht hat und es mir ohne ihn wirklich besser ging,Na ja keiner weiß was das für Ende nimmt.Den Klick den hats bei meinem Freund noch nicht gegeben.Hab im Forum ja auch gelesen das die Männer teilweise eine Zeit trocken waren und dann ging es wieder los.Ich weiß nicht wie lange ich damit noch leben kann.
    Lg Claudia

  • Hallo Claudia,

    mich macht das traurig, wenn ich lese was Du von Deinem Freund schreibst und Dich gleichzeitig fragst, wie lange Du noch damit leben kannst.

    Ich weiss nicht, was Du noch brauchst und was noch passieren muss, damit Du wirklich DEINEN Weg gehen kannst, ohne ihn.

    Ich wünsche es Dir von Herzen, dass Du anfängst Dich wertzuschätzen.

    Was macht das mit Dir, wenn Du das ließt?

    Liebe Grüsse Martha

    Achte auf deine Gedanken, sie sind der Anfang deiner Taten ...

    Trocken seit 2010

  • Hallo martha 66,

    Zitat

    mich macht das traurig, wenn ich lese was Du von Deinem Freund schreibst


    Was genau macht dich da trauig??

    Zitat

    Ich weiss nicht, was Du noch brauchst und was noch passieren muss, damit Du wirklich DEINEN Weg gehen kannst, ohne ihn.


    Schwierig darauf eine Antwort zu finden.
    Ich fange erst jetzt an mich Richtig allmählich selbst zu lieben und wertzuschätzen.Zumindest bewußter alles wahrzunehmen.Wie gesagt es steckt alles noch in den Kinderschuhen.Das nicht entscheiden können und die Zerrißenheit in Sachen Beziehung spielt auch noch eine große Rolle.
    Das ist alles nicht einfach.Wenn ich zurückblicke hab ich schon wahnsinnig viel geschafft.So manche Diagnose überwunden.Erst die letzten 1-2 Jahre sind mir die Augen aufgegangen und war erschrocken das ich erst jetzt anfange zu lernen das nur ich es in der Hand habe mein Leben zu gestalten.Erst jetzt habe ich begriffen das sich das Thema Sucht schon imer wie ein roter Faden durch mein Leben gezogen hat.Erst jetzt hab ich das Wort Alkholabhängig und Beziehungssüchtig kennengelernt.Und erst jetzt bin ich drauf gekommen das ich früher wohl selbst von Alkohol und Tabletten abhängig war.
    Und ich weiß die Probleme hören nicht auf wenn man sich von einem problematischen Partner trennt.Danach kommt wieder etwas am Partner was zum Stötfaktor Nummer 1 werden könnte.Außer man beschließt wirklich alleine zu leben.Das muß man erstmal können.Früher hatte ich längere Beziehungen nicht gewollt,geschweige denn mit jemand zusammenzuziehen.Ich habe jetzt viele Denkanstöße bekommen.Das muß erstmal sacken.
    Was ich geändert habe??Ich mache 2 mal die Woche Sport.Ich versuche mehr meine Bedürfnisse zu spüren.Lerne meine Wünsche umzusetzen,mir Ziele zu setzen.Mir gutes zu tun.Versuche Freundschaften aufzubauen(was aber noch sehr schwierig ist).Hobbys weiter auszubauen.Versuche innerhalb meiner Beziehung beziehungsfähiger und positiver zu werden.Spare für mein Traumziel-einkleines Blockhaus.Mache mir Tages,manchmal Wochenpläne.Soviel dazu das man mir vorgeworfen hatte ich würde nichts an mir ändern.
    Lg Claudia

  • Hallo Claudia,

    wenn ich lese, wie Du Deinen Partner beschreibst, scheint er sehr viele eigene Themen zu heben und ich frage mich, wo ist da eigentlich der Raum und das Verständnis für Dich und das macht mich traurig. Vor allem, ist eigentlich ausreichend Raum da, um Dich mit Dir selber auseinander zu setzten?

    Wenn Du jetzt beschließt alleine zu sein, heisst das ja nicht, dass Du immer alleine leben musst. Doch nur wenn Du Dich von Deinen alten Verhaltensmustern und Strukturen peu a peu verabschiedest wirst Du aus meiner Sicht auch einen Partner finden, der anders mit Dir umgeht.

    Ich glaube, wenn Du Deine Verhaltensmechanismen durchschaust, die jetzt wirken und beginnst, sie zu transformieren, werden Dich solche Männer, wie Dein jetziger Partner gar nicht mehr interessieren. Sowas dauert allerdings und geht nicht von heute auf morgen.

    Und ich weiss nicht ob es der richtige Gedankenansatz ist, beziehungsfähiger zu werden, ich meine das bist Du, doch Dein Partner ist das aus meiner Sicht nicht....

    Das mit dem kleinen Blockhaus hört sich gut an :)

    Dir einen schönen 1. Mai, liebe Grüsse Martha

    Achte auf deine Gedanken, sie sind der Anfang deiner Taten ...

    Trocken seit 2010

  • Hallo Martha 66,

    Zitat

    wenn ich lese, wie Du Deinen Partner beschreibst, scheint er sehr viele eigene Themen zu heben


    Wie meinst er scheint viele eigene Themen zu heben??

    Zitat

    und ich frage mich, wo ist da eigentlich der Raum und das Verständnis für Dich und das macht mich traurig. Vor allem, ist eigentlich ausreichend Raum da, um Dich mit Dir selber auseinander zu setzten?


    Es ist mehr Raum für mich als vor 1-2 Jahren.Zudem war ich gedanklich nur bei ihm,hab sehr viel für ihn gemacht(er hat eine Hobbylandwirtschaft,da bin ich früher im Winter oft mit ins Holz usw...)Letzten Winter bin ich nicht mehr mit.Nur als bEispiel jetzt.Aber ich weiß schon ungefähr was du meinst.Wenn ich was für mich mache dann mache ich das.Vielleicht würde ich mehr machen wenn ich alleine wäre,das könnte schon sein!!Ich denke es spielt Nähe und Distanz eine Wichtige Rolle wenn man einen Partner hat.Wie kann man sich genug Freiraum für sich schaffen ohne das der Partner beleidigt ist oder so....Wieviel Zeit brauch ich für mich??Guter Denkansatz.

    Zitat

    Doch nur wenn Du Dich von Deinen alten Verhaltensmustern und Strukturen peu a peu verabschiedest wirst Du aus meiner Sicht auch einen Partner finden, der anders mit Dir umgeht.


    Das stimmt,ich bin ja dabei mich langsam von meinen alten Verhaltensmustern zu lösen.Mein Freund hat mich anfangs wirklich schlecht behandelt.Aber seitdem ich mehr für mich tue,von der Kontrolle mehr abgelassen habe usw.... seitdem hat er sich auch gewandelt.Er behandelt mich auch besser.Zudem muß ich sagen das ich ihn ja genauso schlecht behandelt habe.Wohl auch deswegen weil ich mich nicht verstanden gefühlt habe und er mich nicht verstand.Er ist sehr gewillt sich damit auseinanderzusetzen,will mich auch besser verstehen....usw....Ich will ihn da nicht in Schutz nehmen,es ist natürlich nicht alles super,aber mit einem anderen Mann kann einem das auch passieren,denken wir nur mal daran wieviele Scheidungen es gibt...doch wohl auch dewegen weil viel zu wenig gesprochen wird,weil dadurch Mißverständnisse unüberwindbar werden??Weil Männer anders ticken als Frauen???

    Zitat

    Ich glaube, wenn Du Deine Verhaltensmechanismen durchschaust, die jetzt wirken und beginnst, sie zu transformieren, werden Dich solche Männer, wie Dein jetziger Partner gar nicht mehr interessieren. Sowas dauert allerdings und geht nicht von heute auf morgen.


    Da geb ich dir vollkommen Recht,diesen Gedanken hatte ich auch!!Aber was ist wenn der Partner sich auf einmal doch wandelt??Und so wird wie man sich das erhofft hat??

    Zitat

    Und ich weiss nicht ob es der richtige Gedankenansatz ist, beziehungsfähiger zu werden, ich meine das bist Du, doch Dein Partner ist das aus meiner Sicht nicht....


    Mein Partner ist es zum großen Teil nicht,aber ich auch nicht!!Ich bin auch erst grade dabei das zu lernen glaub mir.Ich war oft erpresserisch,kontrollierend,herrscherisch,entwertend und vieles mehr.....also da kann man nicht von beziehungsfähig sprechen,das war eher konstruktiv meinerseits....

    Zitat

    Das mit dem kleinen Blockhaus hört sich gut an :)


    Ja ein Traum für den ich kämpfen werde.Die entsprechenden Bankgespräche um Lösungen zur Umsetzung zu finden hatte ich schon.Nächste Woche Mittwoch ist der nächste.
    Ich wünsche dir auch einen schönen 1.Mai.
    Leider ist seit heute das super Sonnenwetter bei uns weg.Wirklich schade.Ich hatte die Woche frei und habe sehr fleißich im Garten gewerkelt-.Ich liebe es wenn Pflanzen wachsen.Vor allem das ganze Gemüse das ich immer selbst ziehen tue.
    :D
    Lg Claudia

  • Ich wollte noch hinzufügen das ich auf das "Objekt" Mann immer noch sehr gemünzt bin.Es hat sich zumindest im Laufe der Jahre zumindest verbessert.Früher war es überlebensnotwenig einen Mann zu haben bzw. an Land zu ziehen der mich umarmt,körperliche Nähe gibt.Dafür hatte ich früher auch eine Freundschaft aufs Spiel gesetzt.Jetzt ist das anders,ich bin da nicht mehr so abhängig von.Aber zufrieden alleine leben das kann ich noch nicht.Muß aber hinzufügen das ich schon viele Jahre allein gelebt habe,aber Männer gab es immer wieder,aber die landeten vor der Türe wenns mir zu bunt wurde.Ich arbeite aber dran.Hab auch auf die Ursachen geschaut-da hab ich festgestellt das mir eine wirkliche Führung gefehlt hat.Ich wurde schon von klein auf oft mir selbst überlassen und dieses Gefühl hat sich durch meine Leben gezogen-sich erst dann entwickeln zu können wenn jemand da ist,mich erzieht usw....,und das hab ich heut noch drin.Ich wurde mit 5 Jahren traumatisiert-indem ich zur Adoption freigegeben wurde-da war dieses Gefühl noch verstärkter da.Weggegangen ist es seither nicht mehr.Hatte die letzten Moate lteileweise in kurzen Abständen Therapiestunden da es mir gut tat Führung u erleben,bekam aber Panik als sie länger keine Zeit hatte.Bin dann aber doch ganz gut zurecht gekommen.Da war ich ganz froh.Denn es war ein schlimmes Erlebniss früher mit 5 jahren,auch die Jahre zuvor.Allein dazustehen,schutzlos,hilflos,ohnmächtig....usw....die Angst wie omme ich ohne Eltern zurecht..Ich konnte mit 5 Jahren nicht mal richtig sprechen,war etwas unterernährt usw....Ich hab mich damit schon auseinandergesetz und durch meine Sponsorin von Al-Anon noch mehr.ein Brief an meine Mutter steht schon seit einiger Zeit im Raum,bisjetzt konnte ich mich da noch nicht ranwagen.Es geht darum Licht ins dunkel zu bringen.Zu erfahren wie ich die Ersten Jahre tatsächlich aufgewachsen bin.Das meiste weiß ich schon,das ich Streitereien mitbekam usw... aber nicht wer m,ich erzogen hat,wer mich gefüttert hat,ob ich ofr alleine gelassen wurde usw...für mich ist es sehr wichtig dieses zu erfahren.Ich muß es bald machen.Meine Mutter hat Krebs und ich habe BEdenken das sie abblocken könnte-zuviel hatte ich früher die Vergangenheit erwähnt-so oft das sie den Kontakt ne zeitlang abbrach.Ich muß es so formulieren das es für sie nicht so bedrohlich wird.Und wenn ich das weiß dann möchte ich Stück für Stück loslassen können was wohl auch sehr notwendig sein wird.Denn meine Sponsorin meinte wenn ich wirklich keine Liebe und Zuwendung bekam so wie es meine Mutter sagte dann hätte ich nicht überleben können und sie meinte außerdem das es besser war mit 5 jahren als im Säuglingsalter adoptiert zu werden.Bis jetzt konnte ich mich damit nicht auseinandersetzen.Aber ich bin bereit dazu dieses anzugehen.Das heißt Brief an meine Mutter und ein Gespräch mit meiner Sponsorin!!
    Lg Claudia

  • Hallo Martha 66.
    Erlaube mir das ich nochmal schreibe.Selbst wenn sich mein Freund schon positiv gewandelt,es passiert dennoch immer wieder das er auf einmal respektlos wird indem er z.bp. in ein Gespräch reinplatzt das ich z.Bp.grad mit seiner Mutter führe (wo ich grad was ausmachen will)und bauscht dann völlig auf.Letztens hab ich ihm dann gesagt das er net einfach da reinzuplatzen hat und das ich das schon allein regel.Da denke ich mir dann auch ob es wirklich noch richtig ist die Beziehung witerzuführen.Es gibt bestimmt Männer die darum wissen dieses nicht zu tun??Aber immer wieder die eigenen Grenzen dem anderen klar machen zu müssen und sich distanzieren weil einen der andere nervt,ein Dauerzustand ist auch nicht.Aber das ist die Abhängigeit mit der ich zu kämpfen habe.Und ich will sie besiegen.Aber von heut auf morgen geht das nicht auch wenn ich das gerne hätte.Wenn ich jetzt allein wäre dann ......na ja ich weiß nicht im moment wäre wohl die Gefahr das ich wieder in sowas reinrutschen würde.Man kann ja auch in falsche Freundschaften reinrutschen,da hat man dann da gleiche Dilemma wie mit dem jetzigen Partner.Ich brauch einfach noch mehr eigene Umsetzung um stärker zu werden.-Ich weiß ich stoß da wahrscheinlich wieder auf Gegenwehr.Aber haben viele von Euch nicht auch Jahre gebraucht um sich aus destruktiven Beziehungen zu lösen???
    Lg Claudia

  • Guten Morgen, Rosa Li!

    Ja, es dauert genauso Monate, Jahre, bis man aus so einer kaputten Beziehung wieder gesund wird. Das habe ich am eigenen Leib gespürt.
    Aber, ohne professionelle Hilfe hätte ich wahrscheinlich noch immer am Anfang gestanden, denn nur mit der Therapeutin bin ich so richtig in MEIN Detail gekommen. Habe die richtigen Ansätze gefunden.
    Vlt. muss ich nochmal weitermachen, mit der Therapie? - Keine Ahnung, wie weit ich wirklich bin. Das Leben wird es zeigen.
    Auf jeden Fall passe ich auf mich auf.

    Schönen Feiertag wünscht dir Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • Hi Gotti,
    Das ist schön!!Ich spüre auch immer wieder in mich rein.Welches Bedürfniss ich habe und was mir gerade gut tun könnte.´So kann man bei Sachen wo man unsicher ist , denke ich mal zu Entscheidungen kommen.
    Lg Claudia
    Ich wünsche dir auch einen schönen Feiertag.
    So ist es immer wieder schön mit anderen zu teilen die auch auf dem Weg des Fortschrittes sich begeben haben.
    :)

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