Hallo Waldliebende!!
Habe Antwort in Feelis Tread geschrieben!
Haben wohl beide fast das gleiche geschrieben!
Telepathie
LG
Mohn, die heute so macht ![]()
Bist dann! ![]()
Hallo Waldliebende!!
Habe Antwort in Feelis Tread geschrieben!
Haben wohl beide fast das gleiche geschrieben!
Telepathie
LG
Mohn, die heute so macht ![]()
Bist dann! ![]()
Telepathie ![]()
Manchmal muss man so
gucken....
Bis dann, mach`s gut.
Hallo Ladies,
ich befürchte, dass hat weniger mit Telepathie zu tun, dass Ihr ähnlich denkt, sondern mit der Situation in der Ihr Euch beide befindet.
Ich muß sagen ich habe den letzen Beitrag von Feeli bewußt gelesen und fand nichts angreifendes, dafür aber zum nachdenken.
Vieles, ganz vieles was ich lesen musste hat mir nicht gefallen - zuweilen stimmte es sogar nicht. Nur: um wirklich für mich klar zu sagen, diese oder jene Aussage ist falsch habe ich persönlich mich selber länger kontrollieren müssen innerhalb meines Verhaltens.
Ich finde es auch nicht schlimm zu bemerkten wenn jemand etwas falsches in mich hinein interpretiert, das ist dann eben eine Meinung - die keine Tatsache sein muss. Ich habe mir immer dann Gedanken über mich gemacht, wenn mich etwas zu Reaktionen bewegt hat, egal ob Traurigkeit oder Wut. Denn wenn ich reagierte, dann gab es irgendwas das diese Reaktion bewirkt hat.
Lieben Gruß von Dagmar
die einmal gelernt hat, dass wahre "Freunde" die sind, die unanagenehmes sagen - denn die, die einem schönreden, machen es sich nur einfach.
Ich mag auch keine Kritik, aber sie hat mir immer geholfen! Und sei es nur darin zu wissen, das betrifft mich nicht weil es so ist und dennoch ruhig schlafen zu können ![]()
Lieben Gruß von Dagmar
Hallo Dagmar007!
Mit Kritik kann ich mittlerweile umgehen, habe ich hier gelernt. Manche Antworten vor Monaten auf die ich wütend reagiert habe, habe ich später gelesen und mir gedacht, das da doch einiges Wahre drin ist.
Nur ich lasse mir Schönrederei nicht unterstellen.
Zur Kurzinfo:
Meine Mutter hat jahrezehnte stark getrunken, ist seit ein paar Jahren trocken. Hat ihren Weg gefunden. Bin undendlich stolz auf sie
Vor 3 Jahren ist mein einziger Onkel an einem Trinkerkrebs gestorben.
Ein paar Tage später verstarb mein einziger Bruder auch an einem Trinkerkrebs. Habe sonst keine Geschwister.
Kannst du nachvollziehen, wie schlimm es war 20 Minuten nach dem Versterben meines Bruders in sein entstelltes Gesicht zu sehen. Der wollte nicht sterben, hat gekämpft bis zu letzt. Friedlicher Tod sieht anders aus. Habe noch Monaten lang nachts seine toten Augen vor mir gesehen.
Und dann zu wissen das er sich zu Tode gesoffen hat. Im Alter von 46 Jahren.
Hart zu schreiben , aber hat sich wirklich zu Tode gesoffen.
Bin in meinen ganzen Leben noch nie über eine Blumenwiese gelaufen, bildlich geschrieben. Und wenn da Rosen waren, haben sich einige schwarz gefärbt.
Da ist nix mehr mit Schönrederei.
Dagmar, Alkoholt tötet, ich habe es miterlebt!!
Auch glaube ich nicht daran durch meinen Ausraster meinen Mann so manipulieren zu können, daß bei ihm ein Umdenken stattfindet. Das hat auch andere Gründe, kann nicht mehr schreiben, da öffentlicher Bereich.
In meinen privaten Bereich, meine Freunde sind sehr geerdete Menschen, die offen und sehr deutlich sind.
Menschen, die mir nach dem Mund reden, habe ich nicht.
Deine Worte bringen mich zum Nachdenken, du übst auch Kritik und ich nehme sie auch an. Doch du schreibst auf eine sehr ruhige Art und Weise.
Und vorallendingen du bleibst über der Gürtelinie.
Kritik, harte Kritik ja, aber nicht unter der Gürtellinie.
Vieleicht kannst du jetzt nachvollziehen, warum ich auf das Thema Schönrederei so heltig reagiert habe.
Möchte mich bei dir als heimliche regelmäßige Mitleserin deines Treads outen
Ist mal wieder lang geworden, wollte mir das aber unbedingt von der Seele schreiben!
LG
Mohn
Weißt Du Mohn, wenn Du ein bischen bei mir liest, dann kannst Du mich vielleicht einfach besser einschätzen als andere, von denen Du noch nicht so viel weißt, vielleicht kannst Du dann deshalb einschätzen wie es gemeint ist.
Ich bin ein recht offenes Buch und wer meinen Thread durchliest kann sich dann vorstellen was ich wie gemeint habe selbst dann, wenn ich mal Worte an falsche Stellen gesetzt habe und es anders aufgenommen wird.
Das Medium "Schrift" macht es schwerer weil der Augenkontakt fehlt, die verstehende Gestik (die sehr wohl dabei sein kann) die wir aber nicht sehen. Das fällt mir speziell deshalb gerade ganz deutlich auf da ich eine Ausbildung begonnen habe und ganz viele neue, fremde Menschen um mich herum sind.
Mit denen einen ist gleich etwas da, nur vom feeling, bei anderen eben erst wenn Gemeinsamkeiten entdeckt werden. Das aber ist durch die Körpersprache, Augenkontakt ect. leichter. Wenn ich einen spitzen Kommentar von meinem Gegenüber bekommt sehe ich seine schalkhaften Augen blitzen und ein offenes verschmitztes Lächeln und weiß ganz genau wie es gemeint ist ![]()
Bei geschriebenen Wort geht das leider unter.
Wie gesagt, ich kenne sehr wohl die Situation sich unverstanden oder angegriffen zu fühlen, ich habe oft auch für mich gedacht "laß es zu schreiben, da sind einfach Welten zwischen dem, dem und mir" Nachvollziehen können sie mein Leben eh nicht....
Nein, und brauchen sie auch nicht ....
In diesem Sinne auf "ein weiteres"
Lieben Gruß von Dagmar
Hallo Dagmar007 !
Erstmal Danke für diese offenen Worte.
Es ging mir auch durch dem Kopf, laß sein zu schreiben,melde dich am besten ab!
Aber da habe ich gemerkt, daß das der falsche Weg wäre und ich mir selber was wegnehmen würde.
Ja, stimmt über Gestik und Minik läuft sehr viel. Habe erst am Samstag meiner Chefin gesagt, das ich sowieso immer weghöre, wenn sie anfängt zu nörgeln. Eigentlich sehr dreist von mir. Aber da ich sie dabei mit Schalk in den Augen angesehen und gelacht habe, da mußte sie selber herzhaft lachen. ![]()
Schön, das du in einer sozialen Gruppe gelandet bist. Ist leider selten geworden. Und das mit den Prüfungen kriegste auch gewuppt.Da bin ich mir sicher! Du hast schon so viel geschafft. Hut ab!
Liebe Grüße von einer heimlichen Mitleserin ![]()
Mohn
Hallo Waldliebene!
Sorry. Habe mich etwas breit gemacht in deinem Tread
Wird bestimmt nicht mehr vorkommen, hoffe ich mal. ![]()
Aber ich hatte da erhöhten Erklärungsbedarf.
Da im offenen Bereich geschrieben wird, kann man halt nicht so sehr ins Detail gehen, wie es manchmal besser wäre.
Aber es geht ja auch so.
Fühle mich wie in der Warteschleife, muß erstmal 2. Arztbesuch abwarten.
Hoffe, das du erstmal von der Mirgäne verschont bleibst. wünsche dir eine ruhige Woche, auch auf der Arbeit.
Bist dann!
LG
Mohn
in der Warteschleife ![]()
Hallo Mohn,
du musst dich nicht entschuldigen, ist doch
völlig in Ordnung, wenn du hier schreibst.
Da sitzt du wohl im Moment auf etwas heissen Kohlen,
ich wünsche dir die nötige Geduld und Gelassenheit dazu.
Geht es um eine Therapie für deinen Mann?
Wenn du darauf nicht antworten magst, dann ist es
auch okay.
Meine Migräne hat sich bis Sonntagmorgen hartnäckig gehalten,
aber nun ist wieder gut.
In dem Moment denkst du, dass du einen Tumor im
Kopf hast, alles tat weh, aber nach und nach konnte
ich merken, wie der Schmerz sich verzog.
Merkwürdig ist das.....
Diese Woche habe ich 5 Nächte abzuleisten.
Diese ewigen Nachtdienste(schon fast 9 Jahre), sind auf Dauer
vielleicht auch nicht so gesund, aber ich bekomme die
Erholungsphasen bis jetzt noch ganz gut hin.
Ich brauche immer viel Zeit für mich, ich bin dann auch gerne alleine.
Aber gestern war auch wieder so ein sch....Abend.
Schwiegertochter mit Enkelkind zum Krankenhaus gefahren, Sohn konnte nicht, war arbeiten.Sie haben beide einen heftigen Infekt bekommen.
Schwups war`s schon 22 Uhr. Heute dann Sohn auch krank geworden, wieder hingefahren und Medikamente gebracht.
Nebenbei noch Nachbarn beruhigt, die hatten sich um über Fernsehleitungen aufgeregt, die nicht immer einwandfrei funktionieren.
Die Leute haben Sorgen.....Rentner eben....bei denen läuft 15 Stunden am Tag der Fernseher.....
Mit Hund gegangen, wie immer, XY hat die Nase zu.....jammert nun auch rum, weil es sind ja alle krank, da muss man auch krank werden.....
Habe ihm frische Luft verschrieben, das wirkt Wunder, mache ich sogar bei Migräne...hilft zwar nicht, aber ich bin dann abgelenkt.
Aber nein... er kann nicht.....aber arbeiten gehen kann er, ist doch schonmal was.....Bei mir ist es eben so, dass ich Mitmenschen schon bedauer, wenn sie was haben und auch gerne helfe, wo ich kann.
Bei meinem XY ist das aber so, dass ich jede kleine Erkrankung gleich mit seiner Abhängigkeit in Verbindung bringe und dann auch sage: Ja, wenn du weniger trinken würdest und wenn du mehr an der frischen Luft wärst und mehr auf deinen Körper Acht geben würdest....
...ich kann da nicht gegen an....ich gebe an Allem dem Alkohol die Schuld.
In diesem Sinne.....
...schöne Woche für dich und alle, die hier mitlesen.
Waldliebende
Ist aber verständlich, denke ich, oder wie siehst du das?
Hallo Waldliebende!
Ich bemerke auch in meinem Umfeld sehr viele Menschen, die an einem starken Infekt erkrankt sind. Die meisten gehen noch arbeiten, bis sie kurz davor sind aus den Schuhe zu kippen. Erst dann wird krankgemacht.
Dieser Infekt geht wirklich schlimm um.
Du hast geschrieben, das du seit schon 9 Jahren Nachtschicht machst. Vielleicht gibt es da einen Zusammenhang mit deiner Mirgäne? Aber nur eine Vermutung von mir. Aber kann mir gut vorstellen, das diese Nachtschichten an die körperliche Zustanz gehen. Kenne mich in diesen Bereich nicht so gut aus. In meiner Familie habe ich einige , die unter Migräne leiden und deshalb mehme ich Migräne auch ersnt. Zu meinen Glück habe ich erst einmal einen Migräneanfall bekommen. Die Augen schmerzten schlimm, der Kopf pocherte, die Kopfhaut auch und ich hatte die Befüchtung das jeden Monent mein Kopf explodiert und die Hirnmasse austritt. Ich habe wirklich geglaubt ,ich überlebe das nicht.
Gut, bei einem Infekt schiebe ich das nicht auf den Alk. Aber ansonsten mache ich das auch. Du fühlst dich müde? Trink nicht so viel!
Du fühlst dich matt? Trink nicht so viel! Da bin ich ehrlich gesagt, auch sehr schnell dabei ,alles auf den Alkkonsum zu schieben.
Habe ich auch bei der Atemnot meines Mannes getan. Doch dann wurde festgestellt, das das wirklich körperlichen Ursachen hat.
Und wirklich sagen, ich bin nicht fair
Aber das ist so im Kopf drin.
Sicher kann ich dir dazu was scheiben.
Es muß erstmal einen weiterer Arztbesuch abgewartet werden. Danach geht es dann weiter.
Er hatte ja schon versucht, trocken zu werden.
Aber trocken zu werden und dann zu bleiben, das sind 2 Welten.
1 woche Entgiftung LKH, hat nicht langfristig was gebracht.
1 Woche Entgiftung Krankenhaus auch ebenso
Für Monaten von zu Hause weg, will er entschieden nicht.
Also heißt es jetzt, den für ihn machbaren Weg zu finden.
Es gibt ja verschiedene Wege trocken zu werden. Bleibt abzuwarten, für welchen Weg er sich dann entscheidet.
Positiv hat sich verändert, das wir beide uns offen und ruhig über diese Thema unterhalten können.
Ich habe ihm auch offen ins Gesicht gesagt, das er es nur für sich machen soll, sonst bringt das nix.
Ich denke, das wir uns jetzt normal darüber unterhalten können, ist schon mal ein Anfang,oder?
Seine Schritte, sein Tempo, sein Weg, genauso wie bei uns COs, muß er das selber bestimmen.
Monetaner ISTzustand also Warteschleife.
Wünsche dir auch schöne Woche!
LG
Mohn ![]()
Hallo Mohn,
es bewegt sich was bei deinem Mann,
das ist doch sehr gut.
Auch, dass ihr darüber reden könnt.
Reden tue ich nun nicht mehr ständig darüber.
Er hat sein Trinkverhalten runtergeschraubt.
Mehr nicht....hat darüber nachgedacht und merkt,
dass es ihm besser geht, wenn er es "im Rahmen " hält.
Ich habe immer noch das Gefühl, dass er es nur
für mich tut, sollte nicht so sein, ich weiß!
Er hat es immer runtergespielt, deshalb sieht er
momentan keinen weiteren Handlungsbedarf, er
"schränkt" sich ja jetzt ein....
Na ja, soweit dazu.
Migräne vom Nachtdienst, kann gut sein.
Eine Kollegin von mir hat, seitdem sie wieder im
Tagesdienst arbeitet, kaum noch Migräne.
Aber ich mache eigentlich lieber meinen Nachtdienst,
wenn ich so sehe, wie meine Kollegen sich teilweise im
Tagesdienst fetzen....ich möchte das nicht mitmachen.
Habe ich alles hinter mir.
Es gibt inzwischen Einrichtungen, da dürfen sie nur 5 Jahre
Nachtdienst machen und dann ist Schluss damit.
Noch geht es ja, Migräne 2-3 Mal im Jahr, ist im Rahmen.
Ich hoffe sehr für dich, dass dein Mann bald eine Lösung
für sich findet.
Es ist beruflich sicher nicht so einfach, sich mal eben eine Auszeit
zu nehmen.
Alkoholismus ist zwar eine anerkannte Krankheit, aber ich denke,
es kommt immer darauf an, in welchem Bereich man arbeitet.
Im sozialen Bereich, wie bei mir, geht man damit angemessen um
und ich habe schon erlebt, wie Kollegen betrieblich unterstützt wurden.
Da wurde auch nicht unter Kollegen abgelästert.
Aber in anderen Bereichen geht man damit auch ziemlich hart um, und die Entlassungspapiere liegen schnell auf dem Tisch.
Es kommt immer auf die Einstellung der Chefetage an.
Ist noch oft ein Tabuthema, daher kann ich deinen Mann
verstehen, dass er den richtigen Weg sucht, um
seine Arbeitsstelle zu erhalten.
Hoffentlich bleibt er am Ball!
Schwiegertochter und Sohn geht es besser, Enkelkind
spuckte wieder die ganze Flasche aus und hat wieder Durchfall.
Sie werden mindesten noch morgen im Krankenhaus bleiben müssen.
Dir auch eine schöne Woche.
LG Waldliebende
Zitat von MohnAlles anzeigenFür Monaten von zu Hause weg, will er entschieden nicht.
Also heißt es jetzt, den für ihn machbaren Weg zu finden.
Es gibt ja verschiedene Wege trocken zu werden. Bleibt abzuwarten, für welchen Weg er sich dann entscheidet.
Positiv hat sich verändert, das wir beide uns offen und ruhig über diese Thema unterhalten können.
Ich habe ihm auch offen ins Gesicht gesagt, das er es nur für sich machen soll, sonst bringt das nix.
Ich denke, das wir uns jetzt normal darüber unterhalten können, ist schon mal ein Anfang,oder?
Seine Schritte, sein Tempo, sein Weg, genauso wie bei uns COs, muß er das selber bestimmen.
Monetaner ISTzustand also Warteschleife.
Liebe Mohn,
ich weiß man kann eine Geschichte nicht auf die andere stülpen, weil sie sich unterschiedlich entwickeln können, aber vielleicht auf ein anderes Ende aufmerksam machen :
Mein Mann und ich kamen auch an einem Punkt an, wo wir beide wußten "es geht nicht mehr", wir brauchen Hilfe.
Es folgten viele Gespräche und nach den ersten Gefühlsausbrüchen waren diese auch sachlich und ruhig.
Arzttermin wurde gemacht, Vereinbarungen getroffen (nicht vor den Kindern, nur wenn sie im Bett sind, nur daheim,...)und Therapieansätze.
Ich wiegte mich schon auf halbem Wege, es ging vorwärts, und wurde ruhiger. Unser Familie scheinte sich Ihre Kraft aus dem miteinander, aus unserer Liebe zu ziehen und es gab Jahre, die gingen gut.
Klar mal hier und da Kleinigkeiten, aber nichts was ich nicht erklären konnte...und dann lief die Erfolgsgeschichte Familie-nici weiter.
Ich fühlte mich bestärkt...neee, wir schaffen das auch so.
Es wurde aber bemerkt, dass ich wieder anfing zu vertrauen, dass ich ruhiger wurde....VON IHM....und so schlich es sich wieder ein...das alte Thema.
Ich bemerkte es anfangs nicht / oder wollte es nicht ? / aber diesmal war was anders > die Kinder bemerkten es.
Eigentlich ein Glück, denn ich allein für mich, hätte es wieder mal "gradbiegen" können, mich selber davon ablenken können....aber da waren noch sie...ich musste erklären...aber das konnte ich iwann mal nicht mehr.
Und nachdem die Kinder sagten "Mama, es geht so nicht mehr, wir halten das nicht mehr aus" fiel es mir wie Schuppen von den Augen....ich musste auf Distanz gehen, allein schon um sie zu schützen. Damit Ihre Seelen nicht noch mehr verletzt werden, als sie es eh schon wurden.
ZitatAlles anzeigenes bewegt sich was bei deinem Mann,
das ist doch sehr gut.
Auch, dass ihr darüber reden könnt.
Reden tue ich nun nicht mehr ständig darüber.
Er hat sein Trinkverhalten runtergeschraubt.
Mehr nicht....hat darüber nachgedacht und merkt,
dass es ihm besser geht, wenn er es "im Rahmen " hält.
Ich habe immer noch das Gefühl, dass er es nur
für mich tut, sollte nicht so sein, ich weiß!
Er hat es immer runtergespielt, deshalb sieht er
momentan keinen weiteren Handlungsbedarf, er
"schränkt" sich ja jetzt ein....
Nein, Waldliebende das reicht nicht aus. Und ich bin mir sicher, wenn man den Männern sagen würde "Oh Schatz, es tut mir leid, ich hab mich da geirrt mit dem Alk" würden sie es spätestens in der 2. Woche wieder voll laufen lassen.
Es ist nur ein "leise Tapsen", damit keiner das Knarren hört, ganz besonders Ihr nicht.
Ich bin bestimmt kein Verfechter von Trennung, nee ich hab die Chose jetzt wissentlich 15 Jahre durch, bin 22 Jahre mit ihm zusammen, hab einen ganzen Sack voll Versprechnungen und Einsichten gehört und leider geglaubt.
Es gibt hier auch welche, die es geschafft haben Distanz aufzubauen und sich nicht zu trennen, das muss jede,r für sich ausmachen, ich konnte es iwann Mal nicht mehr, ABER...
das was Ihr oben schreibt, hört sich nicht so nach Distanz an, und ich denke da wird es gefährlich. Zumal Ihr euch da gegenseitig auf die Schulter klopft.
Ich weiß, ihr seid schon ein rießen Stück gegangen, aber jetzt seh ich euch gerade auf ziemlich viel Glatteis, behaltet das Ufer (EUCH) immer in Sichtweite.
Wie gesagt, kann sein, muss nicht....entscheiden könnt Ihr nur, wenn Ihr ganz tief in Euch rein hört.
Liebe Grüße,
nici ![]()
Hallo Nici!
Ich teile deine Bedenken vollkommen und ich sehe die ganze Entwicklung bei uns sehr viel skeptischer, als es vielleicht rüberkommt.
Wie schon geschrieben er hatte ja auch schon einige Versuche gestartet, ein alkfreies Leben zu führen.
Habe vergessen , das er mit Medikamenten und Arzt zu Hause trocken geworden ist (kein kalter Entzug, um Gotteswillen!)
Danach war er über 1 Jahr trocken,.aber keine Form der Nachsorge!
Dann kam der Tag , wo er zu mir sagte, er habe soviel Druck auf der Seele, er habe das Bedürfniss mit jemanden zu sprechen. Hat er aber nicht getan, da er keine Anlaufstelle (weißt schon was ich meine) für sich geschaffen hatte.
Da denke ich jetzt, hat sich der Rückfall angekündigt.
Erst einmal im Monat(wird ja nicht schaden) und dann schwupst, haste nicht gesehen, war er auch schon wieder im täglichen Kosum gelandet.
Dann sehr viel später 1 Woche Krankenhaus und danach 1 Woche LKH und wieder ging es nach einigen Monaten los.
Wie du schon geschrieben hast, ein schleichene Entwicklung.
Jetzt ist er zwar in Bewegung, habe wenn er sich nicht um Nachsorge sorgt! Dann sehe ich nicht schwarz, da sehe ich schwärzer.
Zur Zeit können wir uns normal darüber unterhalten, aber hatte ich schon mal.
Und die Sache mit dem kontrollierten Trinken hatten wir vor kurzen.
Er sagte, das schaffe ich. Und ich ,dann mach mal.
Nici, ich wußte von Anfang an, das das nicht klappt.
Klar, der will mich erstmal damit berruhigen!
Und es hat natürlich nicht funktioniert, dieses kontrollierte Trinken.
Würde dann auch von ihm eingesehen. Da es ihm auch immer gesundlichheit schlechter geht, nimmt er jetzt wieder einen erneuten Anlauf ein trockenes Leben zu führen.
Ich wünsche ihm, das er diesmal den für ihn passenderen Weg , findet.
Sicher jetzt ein Schritt vor, aber die Schritte zurück , können auch schneller kommen , als man denkt.
Im Grunde habe ich nur die Wahl, so auf Distanz zu gehen, daß mir alles am ..... vorbei geht oder mich zu trennen.
Die Wohnung behalte ich, der Sohn bleibt bei mir wohnen, und finanzielle Hilfe kriege ich beim Amt. Das würde ich schon gewuppt kriegen, wenn ich mich dazu entschließen würde, mich zu trennen.
Du merkst, Nici, ich bin sehr nachdenklich und sehr, sehr skeptisch!!!!
Ich sehe das Glatteis auf dem ich stehe, und habe Salz mitdabei, damit ich schnell das Ufer erreichen kann, wenn es sein muß.
Hab halt alles schon mall mit ihm durchgemacht.
Die Entscheidung kommt von innen.
LG
Mohn ![]()
Hallo Waldliebende!
Schön zu lesen, das es dich 2 bis 3 Mal im Jahr mit der Migräne erwischt.
Habe schon gedacht, das du öfters damit geplagt wirst.
Das hält sich ja noch im erträglichen Rahmen.
Habe auch schon die schmerzhafte Erfahrung, das wenn ich mit anderen Frauen zusammenarbeiten muß, nicht alles so toll ist. Wurde damals unglaublich gemoppt. Das waren 2 Frauen gegen mich. Ist alles verdreht worden, was auch immer ich gemacht habe.Seitdem glaube ich auch das Mobbing einen soweit bringen kann, das sich Menschen auch deshalb umbringen.
Ist das wirklich so schlimm bei euch?
Habe angenommen, da du im pflegerischen Bereich arbeitets, das der Umgang dort sozialer wäre?
Habe ich mich da so geirrt?
Dann bist du ja mit der Nachtschicht besser dran. Stelle ich mir schwierig vor mit dem Schlafbedarf?
Da gebe ich dir recht, das mit der reduzierten Trinkmenge, macht er um dich zu beruhigen. Unter dem Motto, ist doch nicht so viel und schlimm.
Aber du merkst es trozdem, das er es dir zu liebe macht. Im Grunde will er dich auch nicht verlieren. Wie viele es hier schreiben,der Tiefpunkt muß erstmal erreicht werden, sonst wird er wohl weiter so machen.
Du hast recht, das mit dem Beruf ist schon so eine Sache. Knallhart geschrieben, kommt meine Mann nicht zur Arbeit, dann kann er direkt
zu Hause bleiben.
Muß sich halt einen passenden Weg suchen.Ist auch nicht sein erster Vesuch,bin auch sehr skeptisch, ob es diesmal dauerhafter klappt als vorher.
Ohne eine Art der Nachsorge sieht es nicht so gut aus, finde ich.
Wenn er sich nichts sucht??? Was dann ????
Würde mich jetzt mal unheimlich interessieren, wie eigentlich bei euch auf der Arbeit und Umfeld, Vorgesetzte usw. mit dem Alkoholismus umgegangen wird. Ist die Einstellung dort toleranter als üblich?
Weil sozialer Bereich?
Wünsche euch, das alle schnell wieder gesund werden. Blöder Infekt!
Wünsche dir schöne Woche!
Bis dann!
LG
Mohn ![]()
Hallo Nici!
Nochmal ich.
Habe ebend gemerkt, habe SALZl geschrieben, aber SAND gemeint.
Da hätte ich ja ein Problem gehabt! ![]()
![]()
LG
Mohn
@ Nici,
nee, ich lass mich da nicht einlullen, ganz bestimmt nicht.
Natürlich reicht das nicht aus.
Und "ich hab mich da geirrt", das werde ich niemals
sagen, warum auch?
Nur weil er momentan weniger trinkt, bin ich noch lange nicht
der Meinung, dass er letztendlich doch kein Problem
mit dem Alkohol hat.
Er hat es, wird es immer haben, sowieso ein Leben lang.
Warum, was meinst du, hört sich nicht nach Distanz an?
Deine Meinung dazu interessiert mich schon, ich weiß
nicht, wie das bei dir ankommt, muss ja einen Grund haben,
dass du das in Frage stellst.
Ich meine schon, dass ich mich distanziere.
Deshalb geht es mir inzwischen ja auch viel besser.
Die Endlösung ist das keinesfalls, aber erstmal kann ich
damit leben, erstmal.
Bin gespannt auf deine Antworten, meine Antworten können
schon mal dauern, weil ich nicht so oft im Internet bin.
@ Mohn
Nee, Mobbing gibt es bei uns Gottseidank nicht.
Wir sind ein Team, das viel austeilt, aber auch viel einstecken kann.
Ich meinte damit eher die kleinen Hetzereien im Team:
Die Schicht arbeitet besser, die haben das wieder nicht gemacht,
wir sind besser. Klar wird da auch abgehetzt, ich kriege das ja immer
mit und habe da keine Lust mehr drauf.
Denn das hatte ich früher in einem anderen Team, da wurde echt gemoppt,ich auch,leider.
Das ist fast 9 Jahre her und ich habe mich so richtig zum Einsiedlerkrebs
entwickelt.
Kann mir meine Arbeit selber einteilen, alle lassen mich soweit in Ruhe und wenn ich mal was vergessen habe, dann sagen sie es mir ins Gesicht, da kann ich mit umgehen.
Nur gibt es im Tagesdienst Kollegen, mit denen kann ich mir nicht so gut vorstellen, zu arbeiten.
Die gibt es ja in jedem Team, aber im Nachtdienst stellt sich die Frage gar nicht für mich. Vielleicht bin ich nach den Jahren auch gar nicht mehr teamfähig.
Bin auch etwas dünnhäutig geworden.
Eine Kollegin sagte mir z.B. heute Morgen, dass immer abgelästert
wird, wenn sich jemand krank meldet.
Bei mir auch? Klar, bei dir auch. Warum das denn?
Na ja, mit Migräne gleich 6 Tage fehlen...
Häääh? Ich hatte nur 2 Nächte, war auch nur 2 Tage krankgeschrieben, die anderen Tage hatte ich frei. Ja, aber trotzdem....
Hatte zwar 4 Tage Migräne, aber die AU für nur 2 Tage!!!!
Ach, mach dir nichts draus, das ist hier doch bei jedem so, es wird immer
gelästert....
Siehste, und genau das finde ich Sch....auch wenn es einem ehrlich gesagt wird, das nervt mich.
Das hat mir irgendwie den ganzen Tag versaut, habe dauernd daran denken müssen.
Und wie sieht das dann im Tagesdienst aus? Was würden meine Kollegen mir da dauernd um die Ohren hauen?
Oder ich ihnen? Nee, ich will das alles nicht mehr hören.
Wie gesagt, ist schon ein gutes Team, aber ich bleibe lieber da
wo ich bin.
Hoffe, dass sich das jetzt nicht zu widersprüchlich anhört.
Ja, bei uns im sozialen Berich wird da definitiv tolerant mit umgegangen.
Ich hatte schon 2 Kollegen, die "aufflogen".
Erst Gespräch, dann ist die Therapie ein Muss,ist Bedingung und sie werden dafür auch sozusagen freigestellt, sonst irgendwann
ist der Arbeitsplatz natürlich auch weg.
Das kann sich bis zu eineinhalb Jahren hinziehen.
Einen habe ich nie wiedergesehen, der andere hat es gepackt.
Da wurde vom Betroffenen reagiert, weil er sonst seinen langjährigen
Arbeitsplatz verloren hätte, also unter Druck.
Ja und ohne Nachsorge geht es nicht, Mohn, ich weiß.
Hoffentlich kriegt dein Mann die Kurve.
Enkelkind und Schwiegertochter sind seit heute Nachmittag wieder
zu Hause. Enkelchen ist noch nicht ganz gesund, leider.
So, nun fängt gleich ein Film an.
Für heute erstmal Schluß.
Schönen Abend an Alle.
LG
Waldliebende
Nachtrag zum 2. Absatz bei Antwort an Mohn:
Ja, bei uns im sozialen Bereich wird da definitiv tolerant ...
...mit da, meinte ich den Alkoholismus.....
Ach WL,
Ich habe den Eindruck, dass Ihr Euch noch zuviel am Zustand eurer Partner orientiert, gleichwohl etwas zurückgelegter mit dem Gefühl "mir geht es erstmal gut" und "mit geht es jetzt besser" und "ich bin skeptisch". Trotzdem liest man immer wieder von "ihm" nicht von Euch.
Hallo Mohn,
es bewegt sich was bei deinem Mann,
das ist doch sehr gut. :..........................Vorsichtig mit dem Beruhigen, dachte ich mir.
Auch, dass ihr darüber reden könnt.
........................................Nein, den „Reden“ ist für einen nassen Alk, nur Mittel zum Zweck.
Reden tue ich nun nicht mehr ständig darüber.
Er hat sein Trinkverhalten runtergeschraubt. .........................................Ist das besser oder schlechter für unser Co-Verhalten ???
Mehr nicht....hat darüber nachgedacht und merkt,
dass es ihm besser geht, wenn er es "im Rahmen " hält. ........................................Er denkt darüber nach, oder nicht – Seine Sache.
Wer hat den Rahmen aufgestellt ? Ihr . Und ist der Rahmen nicht gefährlich, Er kann darin treiben was Er will, und Ihr wiegt euch in vermeintlicher Sicherheit, da reicht das sich rausnehmen, ein klein bisschen Distanz aus ? Gerade soviel, um nicht reagieren zu müssen.
Ich habe immer noch das Gefühl, dass er es nur
für mich tut, sollte nicht so sein, ich weiß! ........................................Was bringt diese Erkenntnis, was hilfts Euch auf eurem Weg ?.
Er hat es immer runtergespielt, deshalb sieht er
momentan keinen weiteren Handlungsbedarf, er
"schränkt" sich ja jetzt ein.... Spielt es eine Rolle, dass Er einen Handlungsbedarf sieht, oder nicht ?
Wir hatten doch einen Handlungsbedarf gesehen, und uns hier angemeldet. Ob Er es einschränkt oder nicht, ist doch meist nur der Barometer, wie schnell wir handeln. Leider war es bei mir so, dass dieses vermeintliche „Einschränken“ bei mir nur dazu geführt hat, dass ich die Ruhe genoß und mein Tun nach hinten rutschen ließ. Er also genau das bekam, was bezweckt wurde...sie wurde erstmal beruhigt. Und ich verlor wieder Zeit, Zeit für mich zu handeln.
>Akzeptanz, dass unser Wohlgefühl nicht vom Anderen (speziell Zustand des Süchtigen) abhängt<
DAS liebe WL hab ich gemeint mit „hört sich nicht nach Distanz an“.
Aber wie schon gesagt, seh ich ja auch, dass Ihr da schon ein Stück gegangen seid, wie ich auch, aber wie gesagt die Gefahr aus der Ruhe und Hoffnung kann halt ganz schnell Stillstand und Rückfall werden, deshalb immer schön Sand auf den Eis dabei haben.
Mein „Sand“ ist meist das Schreiben in anderen Threads, einfach der Gruppenaustausch, ich bin halt nicht so der Fan von Zweierthreads, aber jedem so, wie es einem gut tut.
Führen ja bekanntlich viele Wege nach Rom.
Liebe Grüße,
nici ![]()
Hallo Nici,
es fällt mir etwas schwer die richtigen Antworten
zu finden.
Solange ich mit meinem Partner zusammen lebe,
wird es sich nicht vermeiden lassen, dass ich auch von
ihm schreibe.
"Er" ist doch der Grund, warum ich hier bin.
Ich finde schon, dass sich was bei Mohns Partner bewegt,
mehr als bei meinem.
Warum ist das nicht gut, darüber zu "sprechen" ?
Ich meine damit uns hier im Forum.
Ja stimmt, den Rahmen haben wir aufgestellt.
Es war Handlungsbedarf.
Wie sollen wir Co.Abhängigen reagieren?
Gar nicht? Einfach Pistole auf die Brust und wenn
sich dann nichts ändert, weg und fertig?
Ich finde, dass jeder eine Chance im Leben verdient.
Wenn ich jahrelang die Augen vor dem Problem verschlossen habe,
kann ich da innerhalb von 5 Monaten erwarten, dass sich
alle Probleme in Luft auflösen?
Egal welchen Weg er geht, es würde dauern, bis eine Lösung
gefunden wird, die es erträglich macht.
Du weisst was ich meine?
Auch die, die sich trennen, haben dann eine Menge Probleme, die
es auch wieder gilt anzupacken.
Ich war mal ein Mensch, der mit dem Kopf durch die Wand
rannte. Aber ich habe mich im Laufe meines Lebens verändert,
wäre ja auch schlimm, wenn nicht.
In meinem Alter kann ich besser vorausschauend denken
und auch reagieren.
Dass er es für mich tut, muss nicht unbedingt negativ ausgelegt
werden. Ich bin ihm etwas wert.
Würde er überhaupt nicht bereit sein, etwas zu verändern,
so müsste ich auch anders reagieren.
Ja und du hast auch recht, wenn du sagst, dass mein Wohlgefühl von
seinem Zustand abhängt.
Wenn ich sehe, dass er an sich arbeitet, dann bewegt sich
doch endlich was, ist das kein Anfang?
Distanz werde ich zu diesem Thema erst dann bekommen, wenn
ich die Augen ganz verschliesse und mir egal ist, was mit ihm wird.
Dann habe ich aufgegeben, so weit bin ich noch nicht.
Wenn ich keine Besserung mehr sehe, dann bleibt
für mich nur noch die Trennung.
Und natürlich auch, wenn der Leidensdruck wieder zunimmt.
Mir geht es jetzt im Moment (ich schreibe nicht "erstmal" ;-)) gut.
Es könnte noch besser sein, die Zeit wird es zeigen.
Und du hast recht, es ist eine Gefahr, dass aus diesem Zustand
ein Stillstand und auch ein Rückfall eintreten kann.
Ich pass`auf, kannst du mir glauben.
Vielen Dank für deine Zeilen.
LG Waldliebende
Hallo Waldliebende! Hallo Nici!
Nici Erstmal Danke für deine Antwort, die auch mich zum Nachdenken bewegt hat. Auch ich sehe die Gefahr, das ich durch einen Stillstand in eine Art Starre verfalle, und dann stehenbleibe.
Ich kann nur für mich persönlich schreiben, wenn mein Mann diese Chance nicht umsetzt, so ist der Gedanke an eine Trennung für mich nicht mehr abwegig.
Ich habe mir auch schon alles durchgerechnet und ich werde finanziell auch durchkommen. Dann muß halt noch ein Nebenjob her.
Sicher habe ich in all den Jahren auch verlernt auf mich zu sehen. Und es ist ganz schon schwierig meine erlernten Verhaltensweisen zu ändern. Aber ich versuche es jetzt und habe in diesen Jahr sehr viel nur für mich gemacht und auch viel erreicht. Unabhänig von ihm.
Und ich habe auch noch Pläne für mich im Kopf, die ich umsetzen möchte.
Mit ihm oder ohne ihn.
Mein Sand ist mein Alkfreier Arbeitsplatz,Kollegen,Freunde und auch meine jetzt trockene Mutter, mit der ich mich sehr intensiv darüber unterhalten kann.
Ich versuche so gut wie es mir möglich ,ist für mich weiter zukommen.
Habe mir mal kurz diesen Tread von Anfang an durchgesehen, und am Anfang haben verschiedene geschrieben, da war ich eher außen vor.Nachdem viele nicht mehr geschrieben haben, ist der Austauch zwischen WL und mir dann intensiver geworden.
Denke mir das war nicht so beabsichtigt, 2 Tread, hat sich so eingeschlichen.
Hier im Forum gibt es verschiedene Formen von Traeds und das finde ich sehr vielfältig und auch schön.
Dir liebe Nici viele Grüße von
Mohn
Waldliebende
Deine Worte haben mich berührt, weil sie auch in etwa meinen jetztigen Ist Zustand wiedergeben.
Mag sein, daß sich jetzt etwas bewegt bei ihm.
Aber die Zeit wird es zeigen und ich bin monetan eher zurückhalten.
Bin auch erst seit ein paar Monaten hier im Forum dabei und merke immer mehr wie viel ich noch dazulernen muß.
Sicher schreibe auch ich von meinen Mann, wir leben noch zusammnen.
was sich auch ändern kann.
Kann nur versuchen, soviel innere Distanz aufzubauen, wie es mir möglich ist
Trennung ist auch für mich der letzte Weg, wenn er mich zutiefst enttäuscht und ich keinen Sinn mehr in meine Ehe sehe.
Diese Chance hat er noch, wenn er sie für sich nicht wahrnimmt, muß er alleine mit sich selber klar kommen.
Jeder kann trocken werden, davon bin ich überzeugt, wenn mann/frau es auch wirklich will.
Werde am besten nur dann noch was über ihn schreiben, wenn was wichtiges ist.
Dir liebe Waldliebende viele Grüße von
Mohn
Hallo WL,
ich bin grad sehr müde, aber ich versuch trotzdem hier zu antworten, ...
Zitat von WaldliebendeAlles anzeigen
es fällt mir etwas schwer die richtigen Antworten
zu finden.
Solange ich mit meinem Partner zusammen lebe,
wird es sich nicht vermeiden lassen, dass ich auch von
ihm schreibe.
"Er" ist doch der Grund, warum ich hier bin.
Ich finde schon, dass sich was bei Mohns Partner bewegt,
mehr als bei meinem.
Warum ist das nicht gut, darüber zu "sprechen" ?
Ich meine damit uns hier im Forum.
Ja stimmt, den Rahmen haben wir aufgestellt.
Es war Handlungsbedarf.
Wie sollen wir Co.Abhängigen reagieren?
Gar nicht? Einfach Pistole auf die Brust und wenn
sich dann nichts ändert, weg und fertig?
Ich finde, dass jeder eine Chance im Leben verdient.
Wenn ich jahrelang die Augen vor dem Problem verschlossen habe,
kann ich da innerhalb von 5 Monaten erwarten, dass sich
alle Probleme in Luft auflösen?
Egal welchen Weg er geht, es würde dauern, bis eine Lösung
gefunden wird, die es erträglich macht.
Du weisst was ich meine?
Auch die, die sich trennen, haben dann eine Menge Probleme, die
es auch wieder gilt anzupacken.
Ich war mal ein Mensch, der mit dem Kopf durch die Wand
rannte. Aber ich habe mich im Laufe meines Lebens verändert,
wäre ja auch schlimm, wenn nicht.
In meinem Alter kann ich besser vorausschauend denken
und auch reagieren.
Dass er es für mich tut, muss nicht unbedingt negativ ausgelegt
werden. Ich bin ihm etwas wert.
Würde er überhaupt nicht bereit sein, etwas zu verändern,
so müsste ich auch anders reagieren.
Ja und du hast auch recht, wenn du sagst, dass mein Wohlgefühl von
seinem Zustand abhängt.
Wenn ich sehe, dass er an sich arbeitet, dann bewegt sich
doch endlich was, ist das kein Anfang?
Distanz werde ich zu diesem Thema erst dann bekommen, wenn
ich die Augen ganz verschliesse und mir egal ist, was mit ihm wird.
Dann habe ich aufgegeben, so weit bin ich noch nicht.
Wenn ich keine Besserung mehr sehe, dann bleibt
für mich nur noch die Trennung.
Und natürlich auch, wenn der Leidensdruck wieder zunimmt.
Mir geht es jetzt im Moment (ich schreibe nicht "erstmal" ;-)) gut.
Es könnte noch besser sein, die Zeit wird es zeigen.
Und du hast recht, es ist eine Gefahr, dass aus diesem Zustand
ein Stillstand und auch ein Rückfall eintreten kann.
Ich pass`auf, kannst du mir glauben.
Gruß,
nici ![]()
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